Das verstehe ich sehr gut. Ich könnte das auch nicht ertragen. Leider kann man nicht jedes Tier retten:-(
Aber schon bei Nr. 1 bei Deinem Link fällt mir auf:
N 1 ; chat non castré
Warum ist sie denn nicht kastriert? Das wär ja schon der erste Ansatz, den jeder hiesige Tierschützer angehen würde..
Aber wahrscheinlich macht man sich nicht mehr die Mühe damit, weil sie ja in 6 Tagen sowieso eingeschläfert wird.
Ich könnte heulen :-(
Genauso ist es. Der Kater ist irgendwo aufgegriffen worden - ausgesetzt, verlaufen, verwildert ... das weiss man nicht so genau. Vermutlich wurde er bei einer Fangaktion erwischt und wartet jetzt auf Rettung. Die Tierschützer, die ihn - hoffentlich - nehmen, kastrieren ihn natürlich.
Ihr dürft nicht vergessen, der Kater / die Tiere sind NICHT beim Tierschutz. Sie sind in der Fourriere, das ist KEIN Tierheim. Das ist dieselbe Einrichtung wie die, die falsch geparkte Autos abschleppt. Die sind keine Tierschützer, sondern eher so etwas wie Ungezieferbeseitiger. Sie töten auch Schädlinge, Ratten, Mäuse usw. Und eine Besonderheit ist halt, dass sie streunende Tiere aufnehmen müssen und versuchen müssen, sie an die Eigentümer zurückzugeben bzw. an den Tierschutz weiterzugeben - und einzuschläfern, wenn das nicht geht. Wobei das Einschläfern schon der beste Fall ist, denn in manchen Ländern wird das nicht getan. Ich habe von Vergasen gehört, und Vergiften. Allerdings war das nicht in Frankreich, sondern in Belgien.
Woran ich nicht denken darf, ist, wie toll diese Einrichtungen eigentlich WÄREN/ Sein könnten (jede Kommune muss eine solche haben!), wenn sie all die geschnappten Tiere kastrieren und aufpäppeln würden. Dann wäre das Tierleid schnell vorbei.
Aber dafür braucht man mehr Geld, mehr Platz ... Fangen und töten ist billiger und geht schneller :-(
Bei meinen Spanierinnen ist es das Gegenteil - sie sind so schmusebedürftig und anhänglich, selbst die Frau von der Vermittlungsstelle meinte, dass es immer wieder erstaunlich sei, woher bei all dem wiederfahrenen Leid diese Tiere ihre Zuversicht hernehmen.
Dafür gibt es zwei Gründe: zum einen sind die anderen, ängstlichen Tiere schon vorher "aussortiert" worden (nicht aus der Tötung geholt worden). Auch wenn ich es schrecklich finde - aber die Tierschützer retten prioritär die Tiere, die eine gute Chance auf Vermittlung haben. Langhaarige werden sofort ausgesucht, besonders Zahme auch. Zurück bleiben die 0-8-15 Katzen, die schwierigen, ängstlichen, "aggressiven". Verwilderte - vergesst es. Von meinen wäre niemand ausgesucht worden, die wäre alle eingeschläfert worden. Von Fremden lässt sich hier keiner anfassen, im Käfig beim
Tierarzt gibts schon mal einen Faucher. Das kann da schon das Todesurteil sein, denn solche Tiere lassen sich nicht vermitteln und bleiben teils ewig. Nehmen anderen die Plätze weg ... ich darf nicht dran denken. Die Tierschützer, die auch solche Tiere rausholen aus der Tötung, die sind rar. Es gibt sie - aber nicht oft.
Der andere Grund ist, dass die Tiere oft so unendlich dankbar sind, dass man sie da rausgeholt hat.