Bloss keine Tiere retten

Diskutiere Bloss keine Tiere retten im Tierschutz Forum im Bereich Katzenfreunde; Die Frage ist berechtigt. Sie müssten bei den Leuten sein, die sie produziert haben (Vermehrer) bzw die sie ausgesetzt haben / nicht kastriert...
  • Bloss keine Tiere retten Beitrag #41
Klar ist es keine Lösung. Nur die Frage wohin mit den ganzen Tieren? Wenn kein einziges getötet würde, wo wären die alle?


Die Frage ist berechtigt. Sie müssten bei den Leuten sein, die sie produziert haben (Vermehrer) bzw die sie ausgesetzt haben / nicht kastriert haben. Wenn all diese Tiere zu den "Produzenten" zurückgingen, wäre sehr schnell Schluss mit Vermehren/nicht kastrieren.
 
  • Bloss keine Tiere retten Beitrag #42
Ja, ist in Frankreich leider auch ganz übel.
Ehrlich, seit ich weiss, wie das hier und in unendlich vielen anderen Ländern läuft für die Tiere, denke ich, Deutschland ist das gelobte Land für die Tiere. Zumindest von der rechtlichen Grundsituation her.

Ich kann das zumindest für unseren Tierschutzverein hier unterschreiben, habe mich gerade mal bei Google über F und die Gesetze informiert, bin gerade geschockt:?.
 
  • Bloss keine Tiere retten Beitrag #43
Ich hab das zu Anfang gar nicht geglaubt. Nach deutscher Auffassung ist das alles so irre, so hanebüchen. Aber die Rechtslage ist hier so.
Und da es hier so läuft mit den Tötungen, vermute ich stark, dass - nach allem was ich darüber weiss - es in Spanien nicht viel anders ist.
Wir haben in Strasbourg jetzt auch eine solche Fourriere. Eine private Gesellschaft, die die Tiere einsammelt.
Was mit meinen Katzen da passiert wäre, darf ich mir nicht ausmalen. Alle sind ängstlich, manche lassen sich nicht anfassen, andere fauchen auch, wenn Fremde sie bedrängen (Tierarzt ^^). Kein einziger wäre aus der Tötung rausgekommen, das ist sicher.
 
  • Bloss keine Tiere retten Beitrag #44

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  • Bloss keine Tiere retten Beitrag #45
...........
 

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  • Bloss keine Tiere retten Beitrag #46
Nur... woher kommts? Wir haben hier auch keine Kastrations- oder Chippflicht, und trotzdem gibt es nicht solche extremen Mengen an ausgesetzten oder streunenden Tieren.

Hierzulande scheinen die Menschen einfach etwas gewissenhafter mit Tieren umzugehen. Nicht alle, aber von der Tendenz her. Möcht jetzt nicht andere Völker verunglimpfen, aber irgedwas muss da ja dran sein.


Tiere haben in Deutschland einen anderen Stellenwert, im Großen und Ganzen. Und dann haben wir einfach andere Gesetze.
In Frankreich sind sie da noch ganz am Anfang. Umweltschutz ist das Gleiche : gibts hier kaum. Bis letztes Jahr haben die Autoralleys durch Naturschutzgebiete veranstaltet, hier im Elsass. Die Naturschützer haben dagegen geklagt, weil geschützte Pflanzen und Tiere unwiederbringlich zerstört / getötet wurden. Nix geholfen: Verfahren immer verloren. Die Ralley bringt ja Geld ein! Nun ist aber irgendwie doch Schluss damit, irgendwann hat es auch den Franzosen gereicht. Das ist zumindest mein letzter Stand...
 
  • Bloss keine Tiere retten Beitrag #47
Ich hab das zu Anfang gar nicht geglaubt. Nach deutscher Auffassung ist das alles so irre, so hanebüchen. Aber die Rechtslage ist hier so.
Und da es hier so läuft mit den Tötungen, vermute ich stark, dass - nach allem was ich darüber weiss - es in Spanien nicht viel anders ist.
Wir haben in Strasbourg jetzt auch eine solche Fourriere. Eine private Gesellschaft, die die Tiere einsammelt.
Was mit meinen Katzen da passiert wäre, darf ich mir nicht ausmalen. Alle sind ängstlich, manche lassen sich nicht anfassen, andere fauchen auch, wenn Fremde sie bedrängen (Tierarzt ^^). Kein einziger wäre aus der Tötung rausgekommen, das ist sicher.

Bei meinen Spanierinnen ist es das Gegenteil - sie sind so schmusebedürftig und anhänglich, selbst die Frau von der Vermittlungsstelle meinte, dass es immer wieder erstaunlich sei, woher bei all dem wiederfahrenen Leid diese Tiere ihre Zuversicht hernehmen.
 
  • Bloss keine Tiere retten Beitrag #48
  • Bloss keine Tiere retten Beitrag #49
  • Bloss keine Tiere retten Beitrag #50
Ich finde immer wieder neue Gründe, einfach nur froh zu sein, hier zu leben.
Früher hats mich immer in die Ferne gezogen, ich hab davon geträumt (wie vermutlich fast jeder Teenie mal) in den USA zu leben. Heute bin ich froh über rundum (halbwegs) lückenlose Gesundheitsversorgung, Arbeitslosengeld und Sozialhilfe, Umweltschutz und Tierschutz, Arbeitnehmer- und Mieterschutz. Gibt bei all diesen Themen noch Verbesserungsmöglichkeiten, aber rundum können wir wirklich froh sein.
 
  • Bloss keine Tiere retten Beitrag #51
Wenn sie jetzt noch ihre maroden Atomkraftwerke abschalten würden, wär es ja gut...



Aber das ist nun ziemlich OT;-)


Das können sie nicht [emoji23] dann geht hier alles aus, ohne Ausnahme. Frankreich ohne Atomstrom => stillgelegt ...
 
  • Bloss keine Tiere retten Beitrag #52
On ne marche plus😂😂😂.
 
  • Bloss keine Tiere retten Beitrag #53
Exactement [emoji23]
 
  • Bloss keine Tiere retten Beitrag #54
Bonne nuit...
 
  • Bloss keine Tiere retten Beitrag #55
Ich finde immer wieder neue Gründe, einfach nur froh zu sein, hier zu leben.

Früher hats mich immer in die Ferne gezogen, ich hab davon geträumt (wie vermutlich fast jeder Teenie mal) in den USA zu leben. Heute bin ich froh über rundum (halbwegs) lückenlose Gesundheitsversorgung, Arbeitslosengeld und Sozialhilfe, Umweltschutz und Tierschutz, Arbeitnehmer- und Mieterschutz. Gibt bei all diesen Themen noch Verbesserungsmöglichkeiten, aber rundum können wir wirklich froh sein.


Ja, das ist ein wahres Wort.
Aber auch Frankreich wird sich dessen bewusst. Ganz langsam bewegt sich was. Das dauert noch, aber man darf bisschen Hoffnung haben.



Dir auch [emoji2]
 
  • Bloss keine Tiere retten Beitrag #56
Das verstehe ich sehr gut. Ich könnte das auch nicht ertragen. Leider kann man nicht jedes Tier retten:-(

Aber schon bei Nr. 1 bei Deinem Link fällt mir auf:

N 1 ; chat non castré

Warum ist sie denn nicht kastriert? Das wär ja schon der erste Ansatz, den jeder hiesige Tierschützer angehen würde..
Aber wahrscheinlich macht man sich nicht mehr die Mühe damit, weil sie ja in 6 Tagen sowieso eingeschläfert wird.

Ich könnte heulen :-(

Genauso ist es. Der Kater ist irgendwo aufgegriffen worden - ausgesetzt, verlaufen, verwildert ... das weiss man nicht so genau. Vermutlich wurde er bei einer Fangaktion erwischt und wartet jetzt auf Rettung. Die Tierschützer, die ihn - hoffentlich - nehmen, kastrieren ihn natürlich.

Ihr dürft nicht vergessen, der Kater / die Tiere sind NICHT beim Tierschutz. Sie sind in der Fourriere, das ist KEIN Tierheim. Das ist dieselbe Einrichtung wie die, die falsch geparkte Autos abschleppt. Die sind keine Tierschützer, sondern eher so etwas wie Ungezieferbeseitiger. Sie töten auch Schädlinge, Ratten, Mäuse usw. Und eine Besonderheit ist halt, dass sie streunende Tiere aufnehmen müssen und versuchen müssen, sie an die Eigentümer zurückzugeben bzw. an den Tierschutz weiterzugeben - und einzuschläfern, wenn das nicht geht. Wobei das Einschläfern schon der beste Fall ist, denn in manchen Ländern wird das nicht getan. Ich habe von Vergasen gehört, und Vergiften. Allerdings war das nicht in Frankreich, sondern in Belgien.

Woran ich nicht denken darf, ist, wie toll diese Einrichtungen eigentlich WÄREN/ Sein könnten (jede Kommune muss eine solche haben!), wenn sie all die geschnappten Tiere kastrieren und aufpäppeln würden. Dann wäre das Tierleid schnell vorbei.
Aber dafür braucht man mehr Geld, mehr Platz ... Fangen und töten ist billiger und geht schneller :-(

Bei meinen Spanierinnen ist es das Gegenteil - sie sind so schmusebedürftig und anhänglich, selbst die Frau von der Vermittlungsstelle meinte, dass es immer wieder erstaunlich sei, woher bei all dem wiederfahrenen Leid diese Tiere ihre Zuversicht hernehmen.

Dafür gibt es zwei Gründe: zum einen sind die anderen, ängstlichen Tiere schon vorher "aussortiert" worden (nicht aus der Tötung geholt worden). Auch wenn ich es schrecklich finde - aber die Tierschützer retten prioritär die Tiere, die eine gute Chance auf Vermittlung haben. Langhaarige werden sofort ausgesucht, besonders Zahme auch. Zurück bleiben die 0-8-15 Katzen, die schwierigen, ängstlichen, "aggressiven". Verwilderte - vergesst es. Von meinen wäre niemand ausgesucht worden, die wäre alle eingeschläfert worden. Von Fremden lässt sich hier keiner anfassen, im Käfig beim Tierarzt gibts schon mal einen Faucher. Das kann da schon das Todesurteil sein, denn solche Tiere lassen sich nicht vermitteln und bleiben teils ewig. Nehmen anderen die Plätze weg ... ich darf nicht dran denken. Die Tierschützer, die auch solche Tiere rausholen aus der Tötung, die sind rar. Es gibt sie - aber nicht oft.

Der andere Grund ist, dass die Tiere oft so unendlich dankbar sind, dass man sie da rausgeholt hat.
 
Zuletzt bearbeitet:
  • Bloss keine Tiere retten Beitrag #57
Es gibt auf change.org eine Unterschriftenaktion gegen das Gesetzesvorhaben.

Hier
kann man die Petition unterzeichnen, die sich an die Regionalregierung von Galicien richtet.

Die Petition läuft schon seit März. So wie ich es verstehe, kann man immer noch unterzeichnen.


Hier
findet man die Petition auch noch auf Englisch und Französisch.
 
  • Bloss keine Tiere retten Beitrag #58
Es gibt auf change.org eine Unterschriftenaktion gegen das Gesetzesvorhaben.

Hier
kann man die Petition unterzeichnen, die sich an die Regionalregierung von Galicien richtet.

Die Petition läuft schon seit März. So wie ich es verstehe, kann man immer noch unterzeichnen.


Hier
findet man die Petition auch noch auf Englisch und Französisch.

Wird direkt gemacht! Danke :)

EDIT: unterschrieben :)
 
  • Bloss keine Tiere retten Beitrag #59
Ich auch.
Auch wenn sowas vielleicht nichts bringt, aber versuchen kann mans ja.
 
  • Bloss keine Tiere retten Beitrag #60
Danke Susanne für die Aufklärung, wie diese "Tötungsstationen" funktionieren, wenn man liest wie Du die Arbeit der Tierschützer in Frankreich (und ich nehme an das gilt auch für die meisten Länder in Süd,-und Osteuropa ) beschreibst, erkennt man wie "leicht" Tierschutz bei uns eigentlich ist.

Vielleicht besteht ja die Hoffnung, dass wenn das Thema eines Tages präsenter wird, die Länder erkennen dass es sie wahrscheinlich billiger käme, eine Kastrationspflicht einzuführen als Geld für das Einfangen und Töten der hunderttausenden Streuner zu verschwenden.
 
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