Hallo
Wir haben auch eine
taube Katze. Sie ist allerdings schon 10 Jahre alt, aber auch schon immer taub. Das rufen kenne ich. Das hat Lulu auch immer gemacht. Sie hat nachts, wenn wir schlafen gegangen sind oft die Orientierung verloren, weil sie uns nicht finden konnte. Die erste Nacht hat Mann, dann auf dem Sofa geschlafen, die zweite (und folgende) haben wir sie ins Bett geholt. Immer wieder, sobald sie losgelaufen ist und uns nicht mehr gefunden hat, haben wir sie geholt. Inzwischen kommt sie selbst.
Was du beschreibst mit miauen und kratzen und wenn du dann kommst freudig auf dich zukommen, wie begrüßen, hatte Lulu auch. Das war bei ihr dann so da "Ah ich hab die Dosine endlich gefunden!" Dass sie vorher gebrüllt hat, als ob man ihr an die Gurgel ginge nimmt sie glaub gar nicht wahr.
Was bei uns auch sehr unbeliebt ist sind geschlossene Türen. Das hasst sie, da sie auf Grund der Taubheit halt nicht wahrnehmen kann, ob wir dahinter sind.
Bis heute steht sie manchmal im Keller und brüllt ins Treppenhaus.
Tierarzt meinte es könnte daran liegen, dass sie da evtl die Schwingungen spürt. Das wichtigste was ich gelernt habe, bezüglich tauber Katze ist, dass auch wenn sich ihr Geschrei leidend und schmerzverzerrt anhört, sie oft weder leidet noch Schmerzen hat. Sie miaut einfach anders (und vor allem viel lauter) als andere Katzen. (Bei Lulu zum Beispiel klingt das Geschrei öfter nach "Auuuuu Wauuuuu" als nach "Miau".)
Beim spielen kann ich dir leider keinen eigen-erprobten Tipp geben, da Lulu nicht spielt. Also gar nicht. Aber oft habe ich schon gelesen "auspowern" also vorher lang und intensiv spielen damit Katz müde wird.
Wir versuchen uns grade an der Vergesellschaftung. Wobei ich da auch noch nicht wirklich was sagen kann, da es bei uns noch extrem schwierig ist.
Lg