Vorurteile zum Thema Katzenfutter und was lässt sich wirklich belegen?

Diskutiere Vorurteile zum Thema Katzenfutter und was lässt sich wirklich belegen? im Allgemeine Ernährung Forum im Bereich Katzenfutter; Ich möchte euch erzählen wie es mir ging: Im Lauf der Jahre habe ich im Internet und vor allem in Katzenforen viele Informationen zu allen...
  • Vorurteile zum Thema Katzenfutter und was lässt sich wirklich belegen? Beitrag #1
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Gast26540

Gast
Ich möchte euch erzählen wie es mir ging:
Im Lauf der Jahre habe ich im Internet und vor allem in Katzenforen viele Informationen zu allen möglichen Themen bekommen. Oft zeigt sich eine deutliche Tendenz, was die Fütterung betrifft war das zum Beispiel:

-Trockenfutter ist schädlich, das wird nur von Haltern gefüttert die keine Ahnung haben und gerne von Tierärzten angepriesen die von der Futtermittelindustrie beeinflusst wurden und sich nicht ordentlich informiert haben.
-Bei Feuchtfutter gibt es hoch- und minderwertiges Futter, hochwertiges Futter zeichnet sich durch eine gute Deklaration aus, ist oft teurer und darf keinen Zucker oder Getreide enthalten.
-BARF ist die Königsklasse, es ist natürlich und am gesündesten

Viel von dem was dazu geschrieben wurde, erschien mir völlig logisch und schon der gesunde Menschenverstand sagt einem doch, dass rohes Fleisch am ehesten dem ähnelt was die Katze sich auch selbst fangen würde, darauf folgt gekochtes Fleisch und die Wertigkeit endet wieder beim Trockenfutter das nun mal gar keine äußerliche Ähnlichkeit zur Maus mehr aufweist.

Was natürlich ist ist gut, was unnatürlich ist, eher als schlecht einzustufen.
Soweit meine eher emotionale Sichtweise.



Verschiedene Gründe brachten mich dazu, diese Einstellung zu hinterfragen.

Bei Ratschlägen auf privaten Hompages oder in Foren ist es kaum möglich, abzuschätzen, worauf die Aussagen schlußendlich beruhen.
Alles wird als Tatsache verkauft, ob es belegbar ist, eine Vermutung, eine Schlußfolgerung, Erfahrungswerte usw. wissen wir nicht.

Also begann ich nach Belegen für verschiedene Aussagen zu suchen. Das sind dann Studien oder Veröffentlichungen (meist aus Fachzeitschriften) die sich mit Zitaten und Quellenangaben auf verschiedene Studien beziehen. Auf meinem vorigen Laptop habe ich dazu eine große Linksammlung angelegt auf die ich leider nicht mehr zugreifen kann. Ich habe versucht, mich neutral zu informieren und alles gleich kritisch zu hinterfragen. Also nicht nur das was meiner bisherigen Meinung wiedersprach, sondern auch die Informationsquellen die ihr entsprachen.

Mein Fazit: Ich weiß, dass ich nichts weiß. :mrgreen:

Aber ich sehe das Thema Katzenernährung weitaus lockerer als früher und schätze, dass sie einen viel geringeren Einfluss auf Krankheiten und Lebenserwartung hat als erhofft. Obwohl es eine schöne Vorstellung ist, dass ich als gewissenhafter Halter meinen Katzen zu einem gesunden, langen Leben verhelfen kann wenn ich mir nur genug Mühe mit dem Füttern gebe und bereit bin, genug Geld zu investieren.


Ich finde es sehr mühsam, sich durch die wissenschaftlichen Texte zu kämpfen, insbesonders wenn sie auch noch auf englisch verfasst sind. Deswegen möchte ich euch auch nicht mit Links zu verschiedenen Studien zuballern sondern beginne jetzt mal mit einer Publikation. Sie wurde ins deutsche übersetzt und beschäftigt sich mit den Auswirkungen von Zucker und Kohlenhydraten im Katzenfutter:


Fazit
Obwohl sich Katzen zu Karnivoren mit einer ausgeprägten Anpassung an eine Ernährung auf tierischer Basis entwickelt haben, sind sie in der Lage, in kommerziellen Feucht- und Trockennahrungen enthalte Mengen an Zucker und Kohlenhydraten zu verdauen und zu verstoffwechseln.
"..."
Bedenken, dass zucker- oder kohlenhydratreiche Futtermittel bei der Katze eine Prädisposition für Adipositas oder Diabetes mellitus darstellen, sind unbegründet.

Vielleicht regt euch dieser Thread ja dazu an, euch mal selbst zu hinterfragen, worauf eure Meinung zum Thema Futter beruht und selbst nach Belegen zu forschen die diese Meinung bestärken oder ihr auch widersprechen?
 
  • Vorurteile zum Thema Katzenfutter und was lässt sich wirklich belegen? Beitrag #2
*Abonniert*

Das ist ein sehr interessantes Thema, welches ich gerne verfolgen werde.

Ich hoffe auf einen regen Austausch.

Liebe Grüße
Melanie
 
  • Vorurteile zum Thema Katzenfutter und was lässt sich wirklich belegen? Beitrag #3
Hallo Sini,

ein sehr interessantes Thema. Ich werde mir den Link in Ruhe zu Gemüte führen. Schade, dass Du auf Deine große Linksammlung nicht mehr zugreifen kannst, war bestimmt eine Menge Arbeit alles zusammenzutragen.

Liebe Grüße
Tina
 
  • Vorurteile zum Thema Katzenfutter und was lässt sich wirklich belegen? Beitrag #4
Ich freue mich auch auf neue Impulse. Danke, dass Du den Thread eröffnet hast.
 
  • Vorurteile zum Thema Katzenfutter und was lässt sich wirklich belegen? Beitrag #5
[...]Aber ich sehe das Thema Katzenernährung weitaus lockerer als früher und schätze, dass sie einen viel geringeren Einfluss auf Krankheiten und Lebenserwartung hat als erhofft. Obwohl es eine schöne Vorstellung ist, dass ich als gewissenhafter Halter meinen Katzen zu einem gesunden, langen Leben verhelfen kann wenn ich mir nur genug Mühe mit dem Füttern gebe und bereit bin, genug Geld zu investieren.[..]

Wir nehmen doch auch an, dass wir gesünder und länger leben, wenn wir uns "hochwertig" ernähren, und dass wir das dann auf unsere Haustiere übertragen ist normal.
Natürlich hast Du recht , dass es dabei um einen nur schwer definierbaren Faktor geht, was Gesundheit und Lebensdauer betrifft.

Auch wenn ich davon ausgehe, dass wenn wir z.B 80 Katzen hätten die unter völlig gleichen Bedingungen zur Welt kämen, genetisch gleich wären und das gleiche Leben hätten und 20 davon nur mit Trockenfutter gefüttert würden, 20 mit dem billigsten Nassfutter, 20 mit "hochwertigen" Nassfutter und 20 mit Barf wahrscheinlich schon eine Tendenz zu sehen wäre, was die Lebenserwartung betrifft.
 
  • Vorurteile zum Thema Katzenfutter und was lässt sich wirklich belegen? Beitrag #6
Bei jeder Publikation braucht man Informationen über den Autor.
Welche Interessen vertritt er?
Ist er unabhängig und/oder arbeitet er für die Futtermittelindustrie oder Zuckerindustrie?

Wer gibt die VETimpulse (hier 15/2010) heraus?

Ich gehe von der Überlegung aus, dass etwas das nicht nutzt eher schädlich ist.

Die Raubkatzen im Zoo werden auch nicht mit Trockenfutter gefüttert und diejenigen, die dort arbeiten, dürften mehr Ahnung von einer artgerechten Ernährung haben als wir.
 
  • Vorurteile zum Thema Katzenfutter und was lässt sich wirklich belegen? Beitrag #7
Auch wenn ich davon ausgehe, dass wenn wir z.B 80 Katzen hätten die unter völlig gleichen Bedingungen zur Welt kämen, genetisch gleich wären und das gleiche Leben hätten und 20 davon nur mit Trockenfutter gefüttert würden, 20 mit dem billigsten Nassfutter, 20 mit "hochwertigen" Nassfutter und 20 mit Barf wahrscheinlich schon eine Tendenz zu sehen wäre, was die Lebenserwartung betrifft.
Wie kommst Du darauf, ist das nur eine Vermutung, oder gibt es genauere Hintergründe die Dir vorschweben? Studien sind leider in den allermiesten Fällen schlecht zu beurteilen (da die Ergebnisse wirklich alles andere als Eindeutig sind), die Interpretation der Ergebnisse hat schon einige Entscheidungsträger in den Wahnsinn getrieben wenn es um Produktzulassungen ging.

Ich bin leider grottenschlecht was wissenschaftliche Quellen suchen angeht und das was ich von der Arbeit her weiß und kenne ist zum Großteil nicht veröffentlich, weil es in den Forschungbsereich gehört und Firmen so viel Geld für dieses Wissen zahlen um sich damit einen Marktvorteil zu verschaffen, dass sie das hüten.

Trotzdem würde ich gerne ein paar Gedankenansätze bringen.
Tierärzte empfehlen bestimmte Futter weil sie gesponsort werden. Ganz ehrlich, diese Behauptung ist einfach nicht in Ordnung, eher übele Nachrede! Ich habe es eine einziges Mal erlebt, dass ein Tierarzt vom Futtermittelhersteller Provision bekam und in diesem Fall wurde ich direkt von der TÄ darauf hingewiesen. Wenn ich denn dieser Futter (aus einer Auswahl von dreien) möchte, würde sie sich freuen wenn sie es bestellen dürfe, da es für mich nicht teurer ist, sie aber Provision erhält. Nein ich habe das Futter nicht bestellt, nicht wegen der Provision, sonder weil sich herausstellte (im Einvernehmen mit der TÄ), dass der Allergieverdacht ad acta gelegt werden konnte und keine Monoproteinkost benötigt war.
Meine derzeitige Tierärztin und ihre Assistentin füttern Trockenfutter, das ist keine Naivität meinerseits das zu glauben, sondern ich weiß es da ich dort ein und ausgehe. Welcher Tierarzt wäre bitte so bescheuert seine eigene geliebte Katze zu ,,vergiften,, wenn er denn weiß was er da tut?

Billigfutter mit wenig Fleisch ist zusatztechnisch optimal abgestimmt auf den Bedarf einer Katze. Alle großen Futtermittelhersteller von ,,Schrottfutter,, machen Studien um genau zu evaluieren was der Zielorganismus braucht oder nicht und zwar bis ins kleinste Dezail. Gerade Produzenten hochwertiger Futter verlassen sich hauptsächlich auf die Rohstoffe, supplementieren ein wenig und fertig. Genau so ist es beim BARF, die wichtigsten Supplemente kennt man, aber auf dauer sind eben auch Kleinigkeiten wichtig.


Mein persönliches Fazit was auf Erfahrung, Gehörten, Gelesenem und Erlebtem beruht:
Trockenfutter ist nicht per Se schlecht, die Guten darunter zu finden ist allerdings nicht so einfach.

Nassfutter mit wenig Fleischanteil gibt dem Organismus alles was er benötigt in der richtigen Konzentration, aber es wird geschummelt mit billigen Füllstoffen.

Nassfutter mit hohem Fleischanteil muss genauer begutachtet werden als das hier drüber gelistete, da die wenigen Zusätze sehr unterschiedlich konzentriert sind, am besten mischt man die Hersteller immer ein wenig.

BARF ist was für echte Könner, Laien riskieren eine Unterversorgung. Fertige Supplementmischungen sind mittlerweile recht okay, aber auch da sollte man unterschiedliche Fertigsuppis verwenden. Das selbe gilt übrigens wenn wir uns Veggie oder vorwiegend Veggie ernähren wollen (Obwohl unser Stoffwechsel dafür durchaus veranlagt ist).


Wie mache ich es:
Ich fütterre als Hauptgang Nassfutter mit hohem Fleischanteil (alles Mögliche an Sorten von billig bis teuer). Als Schmankerl gibts 1-2 Mahlzeiten Rohfleisch die Woche mit ein wenig Fertigsuppi. Trockenfutter sind hier die eigentlichen Leckerlie (macht sich gut zum Beute-Exchange), dafür gibts keine anderen Leckerchen.
 
  • Vorurteile zum Thema Katzenfutter und was lässt sich wirklich belegen? Beitrag #8
Hallo Zusammen,
ich hänge mich gerne auch an dieses Thema an, denn ich bin grad etwas ratlos. Unsere beiden Mizis sind jetzt ziemlich genau ein Jahr bei und und sind 3 Jahre alt.
Von Anfang an habe ich immer hochwertiges Futter gekauft von verschiedenen Herstellern mit hohem Fleischanteil und meist sehr teuer, war mir egal.
Meine Beiden, haben es anfangs gut gefressen weil sie etwas ausgehungert waren(kamen aus schlechter Haltung) Mittlerweile sind sie aber extrem mäkelig geworden.
Was mir auffällt ist , dass diese hochwertigen Futtersorten ziemlich trocken sind. Wenn ich es mit etwas Wasser vermische werden sie zwar feuchter aber die Herrschaften fressen es dann nicht mehr so gerne.
Die Beiden trinken eher wenig bis gar nichts trotz Angebot in verschieden Formen,Trinkbrunnen oder ähnliches.
Habe den Link gelesen und mir geht es wie Sini.
Freue mich auch auf einen regen Austausch.
Grüßle aus dem nebligen Schwabenland
 
  • Vorurteile zum Thema Katzenfutter und was lässt sich wirklich belegen? Beitrag #9
Ein wirklich interessantes Thema!

Zumindest zur Frage des Zuckers kann ich etwas beitragen. Mein Kater Stinki stand lt. meiner Tierarzt schon kurz vor der Entwicklung einer Diabetes. Dies hat sie an verschiedenen Faktoren im Blut festgemacht, unter anderem dem Langzeitzucker. Seit wir nun darauf achten, Futter ohne Zucker zu kaufen (was anfangs nicht leicht war, oft steht drauf ohne Zucker aber es finden sich lange Listen mit Zutaten, die Zucker gleichzusetzen sind...) haben sich seine Werte deutlich verbessert und er ist wesentlich vitaler geworden! Ich denke kleine Mengen an Zucker schaden wahrscheinlich einer GESUNDEN Katze nicht, aber wie viel ist zu viel bis dieses Verhältnis kippt? Ich für meinen Teil kaufe also weder Futter noch Leckerchen mit Zucker für die Allgemeinheit, bei Edgars Futter geht es zur Zeit leider nicht anders.
 
  • Vorurteile zum Thema Katzenfutter und was lässt sich wirklich belegen? Beitrag #10
Das Einzige was ich im Moment sicher weiß ist dass ich nichts mehr weiß.

Als ich hierher kam hab ich Hills Tro.fu., Cachet und Carny gefüttert. Das hab ich natürlich ganz schnell sein lassen nachdem ich mich hier informiert hatte. Jetzt hab ich ne Katze mit kaputtem Magen, die jahrelang schlimme Schmerzen erleiden musste und einen Kater der immer fetter wird und eine Darmträgheit entwickelt hat. Seit ich wieder Hills füttere gehts Zoe so gut wie noch nie, inclusive Fell. Und Oskar bekommt wieder zunehmend Billigkram (Cachet o.ä.), das deutlich weniger Fett hat. Bin gerade ehrlich gesagt ziemlich ratlos.
 
  • Vorurteile zum Thema Katzenfutter und was lässt sich wirklich belegen? Beitrag #11
Ich glaube alles in allem ist jedes Futter nur so gut, wie die Katze es verträgt.
 
  • Vorurteile zum Thema Katzenfutter und was lässt sich wirklich belegen? Beitrag #12
Amen:mrgreen::mrgreen::mrgreen:
 
  • Vorurteile zum Thema Katzenfutter und was lässt sich wirklich belegen? Beitrag #13
  • Vorurteile zum Thema Katzenfutter und was lässt sich wirklich belegen? Beitrag #14
Das stimmt leider. Bei Stinki war es mehr als kurz vor knapp
 
  • Vorurteile zum Thema Katzenfutter und was lässt sich wirklich belegen? Beitrag #15
Ja, da ist leider was dran :???: Noch schlimmer als "nicht erkennen" finde ich aber, wenn man dem eigenen Gefühl nicht vertraut. Ich hatte Zoe vor drei Jahren schonmal schmerzfrei. Aber vor lauter "mein Kopf sagt mir, das darf ich nicht füttern" hab ich wieder hochwertig gegeben bis wir in der Klinik gelandet sind.
 
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  • Vorurteile zum Thema Katzenfutter und was lässt sich wirklich belegen? Beitrag #16
Ich glaube wenn man schwierige Katzen mit gesundheitlichen Problemen hat muss man lernen, sich nicht auf Aussagen anderer zu verlassen und auf sich selbst zu vertrauen. Natürlich ist unter normalen Bedingungen eine gesunde Fütterung ohne Getreide und Zucker optimal. Aber es gibt halt Ausnahmen bei denen man umdenken muss. Da darf man sich nicht ins Boxhorn jagen lassen weil letzten Endes musst du mit deinen Entscheidungen und den Konsequenzen leben. Nur du kennst alle Faktoren die eine Rolle spielen
 
  • Vorurteile zum Thema Katzenfutter und was lässt sich wirklich belegen? Beitrag #17
Da hast Du ein wahres Wort gelassen ausgesprochen!

Haltet mich für verrückt, aber ich frage mich schon lange ernsthaft, ob für Katzen, die seit vielen Generationen mit Brot gefüttert werden vielleicht wirklich andere Regeln gelten? Irgendwie muss sich der Körper ja darauf einstellen?
 
  • Vorurteile zum Thema Katzenfutter und was lässt sich wirklich belegen? Beitrag #18
Es wird ja schon länger diskutiert, ob die Katzen oder auch andere Tiere sich nicht bis zu einem gewissen Grad auf die veränderten Bedingungen in der Ernährung umgestellt haben. Bestes Beispiel sind eben die Müllkatzen
 
  • Vorurteile zum Thema Katzenfutter und was lässt sich wirklich belegen? Beitrag #19
Ich habe meinen verstorbenen Kater Musch 2002 aus dem spanischen Tierschutz zu mir geholt und ihn jahrelang aus Uninformiertheit mehr schlecht als recht ernährt. Das Fütterverhalten hat sich erst mit der Krankheit von Lillifee und meiner Anmeldung hier im Forum durch die wertvollen Informationen geändert. Heute füttere ich Mittelklasse bis hochwertig Nassfutter und i.d.R. 1 x pro Woche roh. Trockenfutter gibt es als Leckerlie im Fummelbrett (Wildcat Etosha oder Real Nature Wilderness Futter oder die gängigen Leckerlies). Mausilie hat HCM im Anfangsstadium und sie bekommt Tabletten. Wenn sie mäkelt streue ich etwas Trockenfutter aufs Fressen zum „Anschieben“, das funktioniert. Da sie sehr viel trinkt, sehe ich das gelassen.
Könnten meine Katzen entscheiden, würden sie nur Trockenfutter fressen:mrgreen:, das wird regelrecht inhaliert. Das hochwertigste Futter bringt nichts, wenn es verschmäht wird, gar noch von einer kranken Katze dazu. Mit ihr würde ich niemals einen Futterkampf austragen.
In unserer Tierklinik stehen auch die üblichen verdächtigen Trofus in den Regalen, aber die Tierärzte raten eher davon ab, was ich sympathisch finde.
Ich würde mir im Forum weniger Verbissenheit diesbezüglich wünschen einerseits, andererseits denke ich mir, dass die Forschungen auf diesem Gebiet ständig weiter gehen.
 
  • Vorurteile zum Thema Katzenfutter und was lässt sich wirklich belegen? Beitrag #20
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