Geek, hast Du handfeste Links die belegen, dass Trockenfutter krank machen kann, dick macht, schlecht für die Zähne ist, dem Körper Wasser entzieht?
Gibt es dazu eigentlich überhaupt Studien?
Ich würde schade finden, wenn die Diskussion hier jetzt einschlafen würde.
Es gibt Informationen, die den Carnivoren Stoffwechsel in Richtung Glykose (also Kohlenhydrate) betrachten und ein erhöhtes Risiko an Fettzunahme daraus postulieren. Ich habe aber nie die wirklichen Studien gefunden (sind im englischsprachigen Raum hinter paywalls versteckt).
Das beste was ich bieten kann sind solche Zusammenfassungen, die sicher nicht 100% objektiv sind, aber gut nachvollziehbare Sichtweisen liefern.
http://haustierwir.blogspot.de/search/label/Artgerechte Ernährung
Ich glaube aber jeder wird selbst feststellen, dass je mehr Trockenfutter in die Katze reingeht, desto weniger Urin wieder rauskommt (im Vergleich zu einer
Nassfutter Katze). Dabei ist es irrelevant ob die Katze einfach weniger Flüssigkeit aufnimmt (wahrscheinlich) oder
Trockenfutter dem Körper Wasser entzieht (Wasser wird für die Verdaung benötigt, wenn es nicht im Futter ist, dann muss es aus den Körpervorräten kommen).
Wenn weniger Urin produziert wird, heißt das gleichzeitig, dass dieser eine höhere Konzentration an Mineralstoffen hat. Durch die höhere Konzentration können sich leichter und mehr Kristalle bilden und durch die geringere Flüssigkeitsmengen werden die Harnröhren/Blase auch weniger durchgespült und somit weniger Kristalle ausgespült.
Diese These kann ich empirisch bestätigen, da ich eine TroFo-Junkie Katze habe, die ihre Bröckchen braucht oder richtig stinkig wird. Wenn es zu viel
Trockenfutter gibt, dann werden die Pipiböller kleiner. Wenn dies über einige Zeit erfolgt, dann bekommt sie Harnkristalle und fängt an die Klos zu meiden.
Ein Umstieg auf ein spezielles "urinary" Trofo ist den Teufel mit dem Beelzebub austreiben, da nicht die Ursache (geringe, hochkonzentriertere Urinmenge) beseitigt wird, sondern jetzt im Urin noch zusätzliche Anti-Kristall-Mittelchen vorhanden sind.
So und jetzt kann sich jeder Gedanken machen, ob die Durchlaufsmenge an Urin auch mit auftretenden Nierenkrankheiten korrelieren kann.