Findest Du das wirklich, Tine ?
Naja, da frage ich mich aber, ob man den Vermehrer, und nichts anderes ist dieser Bauer, unterstützen soll.
Ich halte Bauern nicht für den klassischen "Vermehrer".
Seit Jahrhunderten, lange bevor es die Zucht von Hauskatzen gab, leben auf den Bauernhöfen die größten Katzenpopulationen.
Und ja es stimmt schon, dass die Meisten nur als Mäusejäger geduldet werden und sicher nicht die Fürsorge erwarten dürfen, die man von einem Privathaushalt erwarten darf.
Und ja, es wird kaum kastriert und noch weniger geimpft und viele Katzen überleben nicht das erste Jahr.
Ich kenne einige Bauern in meiner Umgebung und einige wissen gar nicht, wie viele Katzen gerade auf ihrem Hof leben, und dass sie eigentlich in der Pflicht wären, sich mehr um sie zu kümmern.
Und ja, solange sich da nichts ändert ist das Holen der Katze vom Bauernhof nichts anderes als eine Form des Tierschutzes.
Nur halte ich dafür nicht nur die Bauern für verantwortlich, sondern glaube ich auch dass da viel mehr von den Gemeinden und vom Tierschutz kommen müsste.
Wobei ich aber auch Höfe kenne, auf denen die Katzen (kastriert und geimpft) ein paradiesisches Leben führen und ich dort gerne Katze wäre.