Ja ... da habe ich erst mal den Anfang verpasst ... war gestern aber auch nur wenig online ;-)
Hallo,
Hab da eine Frage, finde nirgend explizit was dazu,
Wenn man eine Bkh mit W/w Farbgen mit einer Bkh B/b verpaaren würde, was währe da dominant bzw. welche kitten könnten entstehen..?
Lg JaHe
Der eine oder andere hat ja bereits erwähnt, dass die Frage so nicht wirklich zielführend ist, weil du hier Gene betrachtest, die nichts miteinander zu tun haben. (ist so ein bisschen wie die die Aufgabe: Peter hat einen Bruder, der ist 7 jünger. Ihr Cousin hat rote Haare - in welche Schule geht Peters Schwester?) :mrgreen::mrgreen:
Dominant sind immer die
Allele, die du mit Großbuchbuchstaben bezeichnet hast. Also bei W/w reden wir über ein Tier, welches mischerbig für Weiß ist. Das kann Nachkommen bringen, die ebenfalls weiß sind - oder auch nicht. Bei dem (genetisch) schwarzen Tier, das choco trägt (B/b) kann man ja nicht mal sagen, wie das Tier selbst aussieht, weil alle anderen Infos (
Verdünnung,
Agouti, usw.) fehlen. Damit kannst du auch hier überhaupt keine Angaben machen.
:lol:
Ja finde diese rassen sehr ansprechend, eine bekannte hat schon Jahre lang SF‘s (züchtet nicht ) die sehr guter Gesundheit sind, eine ist bereits 16...
Ich sag mal vorsichtig - das ist ein seltener Glücksfall. Gerade die SF aus den Anfängen sind eigentlich schwer belastet. Wobei ich bei "guter Gesundheit" direkt hinterfragen würde ... weil das Tier einen fitten Eindruck macht? oder weil wirklich per Röntgenbild und medizinischen Diagnosen geklärt ist, dass das Tier keinerlei Probleme hat? Die meisten SF sind bei weitem nicht so gesund, wie ihre Besitzer glauben.
Wobei ICH persöhnlich glaub ich eher zu den Straight oder ganz Bkh tendiere...
Straights sind nur das "Nebenprodukt" der SF Zucht, weil diese ja nicht
homozygot verpaart werden dürfen. Man kann noch von Glück sagen, wenn man einen Verein findet, der diese wirklich als "SF straight" einträgt. Leider tragen viele Vereine sie aber als
BKH ein, was ich völlig fatal finde.
Die Idee
BKH zu züchten, würde ich dagegen unterstützen. Die anderen sagten ja bereits, dass du hier kaum jemanden finden wirst, der deine SF Idee unterstützt. Auch meiner Ansicht nach müsste es hier ein Zuchtverbot geben. Ich kann schon nur schwer nachvollziehen, was man an so einer deformierten Katze optisch schön finden kann (aber das liegt ja immer im Auge des Betrachters) - aber alleine auf Grund der Tatsache, dass bis heute nicht eindeutig geklärt ist, wie sich OCD wirklich vererbt und warum auch (augenschienlich) gesunde Tiere (also mit sauberen Röntgenscreenings) kranke Kitten hervorbringen, sollte man einfach die Finger davon lassen (erst recht als Zuchtanfänger).
Ich perösnlich stehe auf dem Standpunkt, dass man mit einem Gen, dass nicht
reinerbig gezüchtet werden kann, besser überhaupt nicht züchtet - weil auch die Konsequenzen der Mischerbigkeit nicht wirklich absehbar sind. Und mir kann absolut niemand erzählen, dass ein Gen, welches
reinerbig zu schwersten Knochen- und Knorpeldeformationen führt in mischerbiger Form "nur" die Ohren beeinflusst. Und wenn es so wäre ... wie erklären sich dann die schwerst erkrankten mischerbigen Folds?? Von denen es nachweisliche zahlreiche gibt?
das mit den Blutgruppen ist ja noch einfach, aber diese Farben machen mich Irreeeeee...!!!!
Das kommt einem nur am Anfang so vor. Von den Büchern, die saurier dir empfohlen hat, wäre Nr. 2 (von Ricken) mein Favorit für die Farbvererbung. Von dem Storch-Buch halte ich nur wenig und die Thies ist total veraltet.
Ich frage danach weil ich die meisten Kombi im Internet gefunden habe aber eben solche mit W/w und Black / Chocolate o.ä. Nicht...
wenn jetzt eine Katze heterozygot weiß ist ( zb aus weiß / schwarz, blau o.ä. verpaarung ) und diese dann mit Chocolate, Blue, Black verpaart wird.
Werden 50% hetero weiß oder? Und der Rest ? Farbig wie das andere Elternteil ?
Die Frage ist jetzt nicht wirklich klar .. aber ich habe Ahnung. Eine Katze, die W/w ist, wird (statistisch gesehen) 50% Nachkommen in Weiß haben und 50% in Nicht-Weiß. Wie aber diese nicht-weißen aussehen kann man überhaupt nicht sagen. Dafür muss man ja z.B. schon mal wissen, was die weiße Katze denn unter diesem weißen Mantel (der ja nur alle andere Gene überdeckt) trägt. Theoretisch könnte es eine schwarze Non-Agout genauso gut wie eine rote
Tabby sein .... und das macht schon mal einen gigantischen Unterschied.
Ich will eben bevor ich in Erwägung ziehe zu züchten alle Seiten schlechte wie gute und Grauzonen kennen... finde das sehr wichtig...! Und wenn ich’s nirgens finde frag ich eben einfach nach ?
Das ist auf jeden Fall eine gute Idee. Vor allem, weil gute Literatur zu dem Thema eher spärlich ist. Selbst wenn man auf englisch sprachige Bücher ausweicht, gibt es immer noch jede Menge Fragen, die unbeantwortet bleiben.
Wobei ich ja auch gerne sage: das mit der Farbgenetik ist ein bisschen Spielerei. Da wir ja eigentlich nicht auf Farbe züchten, ist es ja im Grunde fast egal, welche Farbe die Kitten haben ... - viel wichtiger ist, dass man die Prinzipien der Vererbung versteht - denn interessant wird es, wenn du in den Bereich der Krankheiten und deren Vererbung kommst. Dafür tut es auch schon mal ein gutes Biologie Buch.
Grüße,
Nic