BKH oder Russisch Blau

Diskutiere BKH oder Russisch Blau im Kurzhaar Forum im Bereich Katzenrassen; Naja, es gibt viel, was Labore anbieten, wie sinnig das hinterher ist, sei dahingestellt (Beispiel HCM-Tests für Siamesen oder "Rassetests") ...
  • BKH oder Russisch Blau Beitrag #41
Naja, es gibt viel, was Labore anbieten, wie sinnig das hinterher ist, sei dahingestellt (Beispiel HCM-Tests für Siamesen oder "Rassetests") ...
 
  • BKH oder Russisch Blau Beitrag #42
Vielen Dank für die Links, die werde ich mir sicher nachher noch einmal genauer ansehen :).
Gerne :) Wenn ich mal weiß, geb ich das gerne weiter. Ihr helft mir ja auch ;)

aber mir wäre wirklich neu, dass solche Tests in Zuchten, zumindest in Deutschland, eingesetzt werden.

Der Test bzgl FIP, auf den ich bei einer Züchterhomepage gestoßen bin (aber frag mich nicht mehr welche, es waren zu viele in den letzten 24h :shock:) beruht indirekt auf dem Gentest. Der Test bezieht sich auf die Ahnentiere, und basiert auf der Logik, dass FIP auch genetisch bedingt ist. Wenn keins der Tiere FIP hatte, ist die Wahrscheinlichkeit wesentlich geringer als wie wenn ein Ahn es hatte. Dass kein FIP ausbricht weil keine Berührung mit dem Virus stattfand, ist ja auch eher unwahrscheinlich, da ja zumindest laut den Studien, die ich gelesen habe, die deutliche Mehrheit (bis zu 95%) der Katzen den Coronavirus in sich trägt. Bleibt natürlich der Faktor Stress offen. Klingt für mich aber trotzdem sinnvoll.

Naja, es gibt viel, was Labore anbieten, wie sinnig das hinterher ist, sei dahingestellt (Beispiel HCM-Tests für Siamesen oder "Rassetests") ...
Dieser Meinung bin ich prinzipiell auch. Aber es laut Studien "begünstigende" Genvariationen gibt, ist das vielleicht ja nicht total abwegig. Und NCBI halte ich schon für seriös.
 
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  • BKH oder Russisch Blau Beitrag #43
Naja, es gibt viel, was Labore anbieten, wie sinnig das hinterher ist, sei dahingestellt (Beispiel HCM-Tests für Siamesen oder "Rassetests") ...

Das ist richtig, Heike. Die andere Seite ist die, dass es bei FIP noch viel zu forschen gibt und dies auch getan wird. Daher gibt es auch immer neue Theorien und Hypothesen. Es gehört mit dazu, hier Studien durchzuführen (an denen verschiedene Labore und Züchterhaushalte beteiligt werden), um weitere Erkenntnisse zu gewinnen. Wenn etwas vielversprechend ist und positive Ergebnisse gebracht hat, dann wird es ausgedehnt und dann findet man auch oft die Grenzen und Schwächen. Mich interessiert im Moment lediglich, ob diese Theorie sxhon ihren Weg bis nach Deutschland gefunden hat. Ohne sich aber mal näher damit beschäftigt zu haben würde ich mich aber nicht wagen da irgendetwas zu bewerten (macht ein solcher Test Sinn, oder ist dss Quatsch).

Bei dem HCM Test ist ja das Probkem, dass einfach die Genloki, die bei einzelnen Rassen lokalisiert wurden einfach auf andere Rassen übertragen wurden. Das geht so einfach nicht. Und wenn du z.B. bei Laboklin schaust, dann stehen auf der Seite die Rassen bei denen der Test durchgeführt werden kann. Wenn ich nun das Blut meiner Bengalen einschicke, dann ist es mein Fehler, nicht der des Labors. Das Labor ist nur Dienstleister.

Noch ein Nachtrag zu HCM: Natürlich reicht auch bei z.B. der Maine Coon nicht alleine der Gentest, denn es handelt sich ja nur um ein HCM auslösendes Gen, aber auch dies zu wissen und zu berücksichtigen liegt in der Verantwortung des Züchters.

Die Rassetest sind natürlich *piep*.

[...]
Der Test bzgl FIP, auf den ich bei einer Züchterhomepage gestoßen bin (aber frag mich nicht mehr welche, es waren zu viele in den letzten 24h :shock:) beruht indirekt auf dem Gentest. Der Test bezieht sich auf die Ahnentiere, und basiert auf der Logik, dass FIP auch genetisch bedingt ist. Wenn keins der Tiere FIP hatte, ist die Wahrscheinlichkeit wesentlich geringer als wie wenn ein Ahn es hatte. Dass kein FIP ausbricht weil keine Berührung mit dem Virus stattfand, ist ja auch eher unwahrscheinlich, da ja zumindest laut den Studien, die ich gelesen habe, die deutliche Mehrheit (bis zu 95%) der Katzen den Coronavirus in sich trägt. Bleibt natürlich der Faktor Stress offen. Klingt für mich aber trotzdem sinnvoll. [...]

Dass Züchter auf FIP-Fälle in ihren Lienen achten, ist mir von manchen Züchtern durchaus bekannt. Meiner Meinung nach die derzeit einzige Methode dieser Theorie überhaupt Rechnung zu tragen. Ist für mich das Vorgehen "besser Vorsicht als Nachsicht" und das finde ich auch nicht verkehrt.
 
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  • BKH oder Russisch Blau Beitrag #44
Die andere Seite ist die, dass es bei FIP noch viel zu forschen gibt und dies auch getan wird. Daher gibt es auch immer neue Theorien und Hypothesen. Es gehört mit dazu, hier Studien durchzuführen (an denen verschiedene Labore und Züchterhaushalte beteiligt werden), um weitere Erkenntnisse zu gewinnen. Wenn etwas vielversprechend ist und positive Ergebnisse gebracht hat, dann wird es ausgedehnt und dann findet man auch oft die Grenzen und Schwächen.
Sehe ich genauso. Es gibt gute Anhaltspunkte für das Vorgehen und ob der Test jetzt letztendlich sinnvoll ist oder nicht, wird sich zeigen. Ich bin da auch noch nicht richtig tief eingestiegen, aber ich finde den Ansatz gut.

Die Seite für den Test gibt es auch auf deutsch, wie ich gerade festgestellt habe und da sie Preise auch in EUR führen, schätze ich schon, dass man den auch hier machen kann.



Das Züchter auf FIP-Fälle in ihren Lienen achten, ist mir von manchen Züchtern durchaus bekannt. Meiner Meinung nach die derzeit einzige Methode dieser Theorie überhaupt Rechnung zu tragen. Ist für mich das Vorgehen "besser Vorsicht als Nachsicht" und das finde ich auch nicht verkehrt.
Ich finde das super! Eine Garantie gibt es auf nix im Leben außer den Tod... die frühe Wahrscheinlichkeit auf diesen aber mit wissenschaftlich unterlegter - wenn auch nicht (absolut) wasserdichter - Theorie/Methode zu reduzieren ist doch ein guter Ansatz.
 
  • BKH oder Russisch Blau Beitrag #45
Das ist richtig, Heike. Die andere Seite ist die, dass es bei FIP noch viel zu forschen gibt und dies auch getan wird. Daher gibt es auch immer neue Theorien und Hypothesen. Es gehört mit dazu, hier Studien durchzuführen (an denen verschiedene Labore und Züchterhaushalte beteiligt werden), um weitere Erkenntnisse zu gewinnen. Wenn etwas vielversprechend ist und positive Ergebnisse gebracht hat, dann wird es ausgedehnt und dann findet man auch oft die Grenzen und Schwächen. Mich interessiert im Moment lediglich, ob diese Theorie sxhon ihren Weg bis nach Deutschland gefunden hat. Ohne sich aber mal näher damit beschäftigt zu haben würde ich mich aber nicht wagen da irgendetwas zu bewerten (macht ein solcher Test Sinn, oder ist dss Quatsch). [...]
Weiß ich doch :wink:. Mir ging es darum, dass nicht jeder Test, den es gibt, auch Sinn ergibt, nicht, dass ich bezweifle, dass es irgendwann einen (guten) Test für FIP gibt. Das wäre schön, aber wenn dem so wäre, hätte man davon schon mal gehört... da bin ich mir sicher.
Aber nur, weil man etwas 'testen' KANN, bedeutet es noch lange nicht, dass der Test Sinn ergibt oder gut ist.

[...] Bei dem HCM Test ist ja das Probkem, dass einfach die Genloki, die bei einzelnen Rassen lokalisiert wurden einfach auf andere Rassen übertragen wurden. Das geht so einfach nicht. Und wenn du z.B. bei Laboklin schaust, dann stehen auf der Seite die Rassen bei denen der Test durchgeführt werden kann. Wenn ich nun das Blut meiner Bengalen einschicke, dann ist es mein Fehler, nicht der des Labors. Das Labor ist nur Dienstleister. [...]
Richtig und wie du auch schreibst:

[...] Noch ein Nachtrag zu HCM: Natürlich reicht auch bei z.B. der Maine Coon nicht alleine der Gentest, denn es handelt sich ja nur um ein HCM auslösendes Gen, aber auch dies zu wissen und zu berücksichtigen liegt in der Verantwortung des Züchters. [...]
DENN: Es handelt sich bei den reinen Labortests lediglich um einige inzwischen gefundenen Genloki. Man ist sich aber sicher, dass diese nicht ausschließlich für HCM verantwortlich sind, sprich, wenn der Test negativ ist, bedeutet das nicht, dass das Tier KEINE Erkrankung hat, wohl aber, wenn er positiv ist, dass dem leider so ist. Das muss man wissen!

[...] Dass Züchter auf FIP-Fälle in ihren Lienen achten, ist mir von manchen Züchtern durchaus bekannt. Meiner Meinung nach die derzeit einzige Methode dieser Theorie überhaupt Rechnung zu tragen. Ist für mich das Vorgehen "besser Vorsicht als Nachsicht" und das finde ich auch nicht verkehrt.
Ich weiß von einigen FIP-Fällen, die absolut NICHTS genetisch miteinander zu tun hatten, vor allem auch bei älteren Tieren, bei denen keinerlei "Verwandte" betroffen waren, daher bezweifle ich die genetische Komponente zumindest als Hauptauslöser. Aber man lernt ja immer neu dazu, wir werden es in den nächsten Jahren sicher erfahren.
 
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  • BKH oder Russisch Blau Beitrag #46
Insgesamt habe ich mich mit den wissenschaftlichen Hintergründen und derzeitigen Erkenntnissen aktuell nicht näher beschäftigt was FIP angeht, Aber...
Vor allem hier im Forum gibt es verdächtig häufig zeitnahe FIP Erkrankungen von Geschwistern (während alle anderen nicht blutsverwandten Tiere der Gruppe gesund bleiben). Die letzten Beide die mir in den Sinn kommen waren bei Taskali und Nadines3Kater, es gab aber weitaus mehr.

Daher !vermute! ich durchaus, dass an der Theorie der genetischen Disposition schon was dran ist. Zumindest als ein Baustein der gesamten Theorien.:???:
Was natürlich widerum nicht heißen soll, dass es FIP Linien gibt wo zwangsläufig alle oder viele an FIP erkranken.
 
  • BKH oder Russisch Blau Beitrag #47
Der Verdacht, dass eine genetische Disposition bei FIP gegeben ist, wird auch im Buch „Katzenzucht“ von Barbara Hickmann geäußert. Sie beschreibt, wie Züchter versuchen zu vermeiden, dass auf Kitten den Corona-Virus übertragen wird, sie aber bei Auszug in das neue Heim dann doch dem Virus ausgesetzt werden und zum Teil an FIP gestorben sind.

Die wichtigste Frage ist wohl, wie fit das Immunsystem ist. Und ein gutes Immunsystem ist schließlich auch erblich bedingt.

Immerhin gibt es Hoffnung

 
  • BKH oder Russisch Blau Beitrag #48
Wir sind jetzt ganz schön OT :oops:, ich hoffe, das ist ok.

Bei den ganzen FIP-Katzen wäre auch noch interessant zu wissen, ob es wirklich bestätigte Fälle (Obduktion) waren, denn leider sterben - lt. TÄ - sehr viele Tiere nur angeblich an FIP ...

Eine genetische Komponente - hm, schwierig. Sagt man beim Menschen ja auch bei Alkoholkranken, aber auch das finde ich noch viel zu unerforscht.

Beschreibt Hickman nicht die "ideale coronafreie" Zucht, indem man die Jungtiere sofort separiert :evil:? Oder habe ich das woanders gelesen... wie auch immer: schrecklicher Gedanke...
 
  • BKH oder Russisch Blau Beitrag #49
Beschreibt Hickman nicht die "ideale coronafreie" Zucht, indem man die Jungtiere sofort separiert :evil:? Oder habe ich das woanders gelesen... wie auch immer: schrecklicher Gedanke...

Die "ideale" Zucht wohl nicht. Sie beschreibt, wie man zu coronafreien Kitten kommt. Eben durch sofortiges Separieren.
Aber das dies am Ende sowieso nichts nützt.
Ich müsste noch mal nachlesen, was sie genau schreibt, aber mir war beim Lesen damals klar, dass sie es nicht empfiehlt.
Warum ist ja klar.
 
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