Ich wollte diese Zeilen erst als PN an Schnuppe schicken, werde es aber nun doch auf diesem Wege tun.
Wir hatten mal zwei Hunde. Als der Schäferhund damals 5 Jahre alt war, holten wir uns einen Münsterländerwelpen dazu, weil ich den gern haben wollte und der Schäferhund oft mit meinem Mann unterwegs war. Natürlich war der Schäferhund der Ranghöhere und der Münsterländer unterlag immer, was zwischen den Beiden und auch sonst keine Probleme machte. Sie kamen ja gut miteinander aus, ohne Kampf oder sonstwas.
Der Schäferhund starb qualvoll, als er 13 Jahre alt war, wohl an einer Vergiftung, nahmen wir an. Der Münsterländer war da 8 Jahre. Ihm hat man den Verlust nicht angemerkt, er war wie immer, wurde von da an aber immer Menschenbezogener und man merkte irgendwann, dass er seine "Freiheit" sehr genoss, denn er hatte nun alle Rechte für sich und musste nichts teilen.
Schon weil der Hund sich so wohl fühlte, haben wir nie mit dem Gedanken gespielt einen Neuen dazu zu holen, obwohl es oft schön gewesen wäre, wieder zwei zu haben. Wenn wir einen geholt hätten, dann nur, weil der Münsti sich einsam fühlte.
In diesem Jahr ist nun der Münsterländer 16 Jahre alt geworden und starb im September.

Der beste Hund, den man sich wünschen kann. Er war in den letzen 2 Jahren taub und ein Blick genügte und er wusste, was er tun sollte.
Nunja ... das Haus war so leer und einen Hund wollten wir erst einmal nicht mehr ... 14 Tage später und nach vielem Suchen hatten wir zwei Kater.