Ich danke euch, wirklich! Sie fehlt extrem
Leider kehrt bei uns keine wirkliche Ruhe ein und meine Paranoia ist durch die Decke, was sicher auch daran liegt, dass das mit Kitty noch so frisch ist.
Vor etwas über drei Wochen ist mir aufgefallen, dass Skadi etwas mehr speichelt. Nicht exzessiv, aber vor allem beim Schlafen gab es doch schon ein mal ein paar Speichelfäden. Etwas, was mir bei ihr auch immer mal wieder aufgefallen ist, ist dass sie verhältnismäßig viel Schluckt, schon länger, sonst aber nie Krankheitsanzeichen hat. Sie hat jedoch auch immer leicht erhöhte Atmung - sie hat ja vermutete Frühstufe
Asthma oder chronisch leichte
Bronchitis/Allergie. Wir waren mit ihr im April schon einmal beim Doc, da war Blut unauffällig und Lunge nicht verändert außer halt die Indizien für
Asthma/
Bronchitis. Wir hatten uns damals gegen Verdachtsbehandlung mit Cortison/AB entschieden.
Vor 3 Wochen hat sie früh dann ihr Fressen verweigert obwohl sie deutlichen Appetit hatte wie immer. Dies ist eine Katze, die IMMER Hunger hat. Immer! Das war also schon sehr sehr seltsam. Sie hat an dem Morgen auch die ganze Zeit geschmatzt, mit der Zunge geleckt etc. Mein Verdacht war Zahn oder Halsschmerzen, vor allem auch in Hinblick auf das Speicheln die Tage vorher. Sonst wieder keine Krankheitsanzeichen, kein Augenausfluss, kein Nasenausfluss, kein Niesen, keine Heiserkeit ... ich hab deshalb eher an Zähne gedacht, auch wenn mir beim Blick ins Mäulchen nicht wirklich etwas aufgefallen ist. Ich hatte den Tierarzttermin schon gemacht gehabt, da sie dann aber abends und auch am nächsten Tag wieder gefressen hat wie als wäre nie etwas gewesen, ihn dann wieder abgesagt. Die Fahrt zum Tierarzt stresst sie unglaublich (mit hecheln etc.), dass ich jeden Gang vermeiden möchte, wenn ich es kann. Sonst soweit Verhalten auch weiterhin absolut normal.
Letzte Woche ist mir beim Streicheln jedoch ein Knubbel am Hals/unter dem Kiefer aufgefallen. Einseitig. Mein erster Gedanke war Zahnabzess aufgrund der Sache zwei Wochen vorher (ich hatte vor zwei Monaten einen Hund gehütet, der ebenfalls einen Wurzelabzess entwickelt hatte, deshalb sind meine Gedanken sofort dahin gesprungen), zweiter Gedanke war Lymphknoten und damit verbunden
Lymphom, da wie gesagt einseitig und bei einer Infektion ja beide geschwollen wären? Es hat mir einfach keine Ruhe gelassen, weshalb wir dann gestern doch beim
Tierarzt waren. Er meinte, er kann auch den anderen am Hals leicht angeschwollen ertasten, andere Lymphknoten am Körper sind jedoch nicht geschwollen, was ja erstmal gut ist (innere kann er natürlich nicht genau sagen, ihm ist beim Abtasten aber erst mal nix aufgefallen). Zähne wären soweit in Ordnung. Hals spricht ja eigentlich für Infekt der oberen Atemwege, aber sie hat halt sonst so überhaupt keine anderen Symptome... jetzt kriegt sie jedoch erst einmal auf Verdacht eine Runde AB. Punktion hat er erstmal nicht gemacht, da er meinte die Stelle sei sehr schwierig (auch wenn es natürlich eine Option sei, wobei er im Gegensatz zu anderen Ärzten in der Klinik eher konservativ ist und nicht sofort einen ganzen Diagnostikmarathon anschmeißt wenn es nicht wirklich indikativ ist)). D.h. wir haben nicht wirklich eine Diagnose und ich bin mit meiner Paranoia leider auch noch nicht wirklich weiter... (und bin mir nicht sicher ob ich anfange jede vermeintliche kleinste Verhaltensänderung über zu interpretieren)
Ich wüsste halt einfach auch nicht, wo sie sich permanent eine chronische Erkältung/Halsschmerzen einfangen sollte? Zumal sie auch nicht heiser ist oder so.
Und natürlich hab ich auch
immer FIP im Hinterkopf, wenn eine meiner Katzen auch nur niest...
Und nun bin ich gerade über Nelly's derzeitiges Update gestolpert

Was natürlich nicht gerade hilfreich ist für mich und meine eigene Angst.
Mir fällt das irgendwie extrem schwer. Sowohl Kitty als auch Taiga waren bis auf ein oder zwei Geschichten über 12 bzw. 16 Jahre nie wirklich krank. Und schon gar nicht so latent chronisch wie unsere Kira mit ihrem Herpes (wobei sie das nicht wirklich stört) und Skadi mit ihrer Atemwegsgeschichte (was auch immer es letztendlich ist). Ich hab somit überhaupt kein Gefühl dafür, wieviel "normal" ist mit "einfach auch mal krank sein" und ab wann man sich gleich Sorgen machen muss.
Irgendwelche Empfehlungen womit ich beiden das Immunsystem unterstützen kann? Ich bin immernoch nicht davon überzeugt, dass hier nicht irgendwas in der Luft ist (Allergie? Schwellen bei Allergie Lymphknoten an?), worauf sie reagieren. Kira hat auch erst seit wir hier auf Hawaii sind im Grunde chronisch mit ihrer Herpes zu kämpfen - vorher war das immer ein kommen und gehen wie man es halt von Herpes erwartet.
Eine Bekannte hat außerdem empfohlen, mit ihnen zu inhalieren, Geheimtip von ihrem
Tierarzt da einer ihrer Kater auch chronische Geschichten hat. Ich soll Koriander nehmen. Gedanken dazu? Kann das problematisch mit dem AB sein? Ich hab irgendwo gelesen, man soll mit Kräutern bei Medikamentengabe immer etwas vorsichtig sein?
Ergänzung ()
Und nun noch Fotos

Die beiden haben einen neuen Schlafplatz, der eine alte fusselige Tonne ersetzt hat (weniger Staubfänger, ich versuche systematisch alles was geht zu reduzieren, was Staub fangen kann...Asthmakatze

Bin eh kein Freund von Kratzmöbeln die ganz viel Teppich/Stoff haben). Und er ist HART umkämpft. Die meiste Zeit ist er Skadis, aber wenn weggangen dann Platz gefangen
Hier waren wir letztens mal zum Mittag nicht zuhause und wurden so begrüßt. Wenn Blicke töten könnten

(ja, unsere Katzen hungern


)
Häschen


(sorry, kein letztes Foto von Kitty, ich kann sie noch nicht anschauen)