Eingewöhnung mit Problemen...

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  • Eingewöhnung mit Problemen... Beitrag #1
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Matce

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Hallo zusammen!

Wir haben schon einiges gelesen und uns informiert, doch kommen nicht so wirklich weiter.

Seit etwa drei Wochen wohnt jetzt ein junger Kater bei uns, er ist ca. 7 Monate alt und stammt aus einer Zucht. Nur leider gestaltet sich die Eingewöhnung für uns alle etwas schwierig.

Er ist nach wie vor sehr schüchtern und ängstlich und zieht sich oft zurück. Mit Spielen kann man ihn locken und nach einer Weile auch berühren. Oft beobachtet er uns von seinem Kratzbaum aus. Kommt man dann in seine Nähe reagiert er sehr ängstlich und Faucht dann oft auch. Sein neues Zuhause hat er schon gut erkundet und läuft auch viel in der Wohnung herum. Er frisst, trinkt normal und benutzt seit der ersten Minute an sein Katzenklo.

Seit dem 6.1 haben wir einen Feliway-Stecker in Benutzung. Vom Tierarzt haben wir Zylkene 75mg erhalten. Davon bekommt er jeden Tag eine halbe Kapsel zusammen mit seinem Futter und das seit etwa 5 Tagen. Eine wirklich deutliche Verbesserung ist nicht festzustellen. Er macht sehr, sehr langsame Fortschritte, wenn man es genau nimmt.

Ob er sich das Fauchen angewöhnt hat um sich gegen die anderen Katzen durchsetzen zu können? Und warum ist er nach dieser Zeit immer noch so schüchtern und ängstlich?

Habt ihr ähnliche Erfahrungen gemacht und könnt uns Tipps geben, was wir noch machen können oder sollten?


Wir würden uns sehr über eure Antworten freuen.
 
  • Eingewöhnung mit Problemen... Beitrag #2
Erstmal willkommen hier......hm, das er so "schüchtern" ist musst du doch schon beim Züchter gemerkt haben, warum hast du ihn dann genommen? Schüchtern würde ich das auch nicht nennen,er hat Angst,kein Kumpel weil Einzelhaft? ,fremde Leute usw. …...nicht gerade die besten Voraussetzungen insgesamt. Warst du auch mal beim Tierarzt mit ihm? und was hat dir die vermeintliche "Züchterin" denn so über ihn erzählt? Außer Geduld kann ich dir erstmal wenig raten,zu wenige Infos vorhanden.
 
  • Eingewöhnung mit Problemen... Beitrag #3
Es gibt also andere Katzen?

Was hat die Züchterin zu dem Kater gesagt? Ist er ein huschiger Kerl? Oder war es vielleicht eher ein Schwarzzüchter? Hast du denn einen Stammbaum für ihn?

Ansonsten gilt immer: Zeit geben!
Er muss sich erst einmal an die veränderte Umgebung gewöhnen.
Fauchen heißt immer "Halte Abstand!".
Ergänzung ()

Gigaset: :D
 
  • Eingewöhnung mit Problemen... Beitrag #4
Vielen Dank für die schnellen Antworten.

@GigaSet
Beim Tierarzt sind wir noch nicht gewesen, da wir ihm in der aktuellen Phase so wenig wie möglich Stress zumuten wollen.
Als wir vor Ort gewesen sind konnten wir ihn beide auf dem Kratzbaum streicheln und vom Boden auch hoch nehmen und streicheln.
Die Züchterin meinte auch, dass es er nicht zurückhaltend sei.

@Frigida
Andere Katzen gibt es nicht. Es ist sein neues Revier und Wohnung und die hat er für sich alleine.
Es ist keine Schwarzzüchterin und er hat natürlich auch einen Stammbaum.

Dass er sich erst mal an die veränderte Umgebung gewöhnen muss ist klar. Aber er sollte doch Fortschritte machen und
auch Kontakt zu uns herstellen.
 
  • Eingewöhnung mit Problemen... Beitrag #5
Er hat vorher sicher noch Katzenfreunde gehabt... nun ist er allein... alles neu- alles fremd.... das ist für so ein junges Kerlchen schon extrem fremd.Allein sein unter fremden und ohne Artgenossen ist nicht wirklich schön.

Könntet ihr euch vorstellen, einen Kumpel dazu zu nehmen? Ich denke das wird euch und ihm helfen.
Ergänzung ()

Kastriert ist er?
 
  • Eingewöhnung mit Problemen... Beitrag #6
Also wenn ich das jetzt richtig verstanden habe war eure 1. Begegnung so,dass er nicht auf euch zugelaufen kam sondern ihr seid zu ihm hin !? Wenn ich wissen will ob ich der Mietze "sympathisch" bin dann lasse ich sie zu mir kommen....nicht umgekehrt. Stress hat dein Kater jede Menge,denn Einzelhaft,fremde Wohnung und Menschen ,das tut eben nicht gut. Wie willst du beurteilen ob auch wirklich alles ok ist mit ihm? Das kann eigentlich nur ein Tierarzt.Hat er alle nötigen Impfungen?
 
  • Eingewöhnung mit Problemen... Beitrag #7
Euer Kater ist doch erst seit drei Wochen bei euch. Das ist für eine Eingewöhnung eine sehr kurze Zeit. Gut, es gibt Katzen, die kommen sofort an, andere brauchen viele Wochen, u.U. Monate. Warum lasst ihr ihn nicht einfach in seinem Tempo ankommen? Wenn er euch vom Kratzbaum aus beobachtet, setzt euch doch in Entfernung auf die Erde und lest ihm mit ruhiger Stimme etwas vor. Unsere Beiden haben auch einige Wochen gebraucht, wir haben sie nie bedrängt. Und sie hatten sich und konnten sich gegenseitig Halt geben. Euer Kater frisst, benutzt seine Katzentoilette, läßt sich zum Spielen animieren, alles andere kommt von ganz allein, wenn er so darf wie er möchte oder kann. Es sieht auch so aus, als brauche er dringend kätzische Gesellschaft. Einzelhaltung ist, bis auf extrem seltene Ausnahmen, sehr schlecht. Und euer Kater gehört ja nicht zu diesen Ausnahmen, da er bei der Vorbesitzerin Gesellschaft hatte.
Wenn er im Alter von sieben Monaten von einer seriösen Züchterin stammt, sollte er kastriert sein und alle erforderlichen Impfungen haben. Dann braucht er keinen Tierarzt-Besuch sondern eure Geduld und einen Kater zur Gesellschaft.
 
  • Eingewöhnung mit Problemen... Beitrag #8
@GigaSet
Nach dem wir ihn auf dem Kratzbaum gestreichelt hatten, ist er anschließend auf uns zu gelaufen gekommen.
Danach haben wir ihn hoch genommen.

@claudiskatzis
Kastriert ist er noch nicht. Das soll nach unseren Infos mit 10 Monaten passieren.

@Nelly12
Natürlich wollen wir ihn in ruhe ankommen lassen. Die Frage ist halt, ob wie ihm diesen weg ertwas leichter machen können.
Der Kater wird auch nicht bedrängt, denn wenn er es nicht möchte machen wir damit nur einen Schritt zurück.
 
  • Eingewöhnung mit Problemen... Beitrag #9
Nur so als Tipp am Rande, lässt ihn kastrieren und das lieber eher als später. Nicht das er euch anfängt zu markieren. Das ist wirklich nicht schön
 
  • Eingewöhnung mit Problemen... Beitrag #10
Kastriert wird er auf jeden Fall. Ist denn danach auch noch mal eine Veränderung im Verhalten zu erwarten?
Im aktuellen Moment wird es wohl sehr schwer ihn in die Transportbox zu bekommen.
 
  • Eingewöhnung mit Problemen... Beitrag #11
Manchmal verändern sie sich nach der Kastra. Ich hätte eher Sorge das er das markieren anfängt. Im Normalfall kann man schon früh kastrieren damit sowas erst gar nicht anfängt. Zudem wird ihm der hormonelle Druck genommen.
Stell die Box erstmal mit hin und leg Leckerli rein. Dann kann er die Box erstmal allein erkunden. Ohne das was passiert.

Könntet ihr euch denn vorstellen einen Kumpel dazu zu nehmen?
 
  • Eingewöhnung mit Problemen... Beitrag #12
Kastriert werden kann er schon jetzt bzw das hätte passiert sein sollen. Im Grunde ab dem 3ten oder 4rten Monat.
Es sei denn er wäre als Zuchtkater vorgemerkt gewesen.

Wir haben vor etwas mehr als 6 Wochen zwei 1 1/2 jährige Kater zu unseren zwei vorhandenen Katzen aufgenommen. Einer der beiden ist nicht handzahm und man bekam den Eindruck das er joch nie menschlichen Kontakt gehabt,so wirkte er.
Er wurd uns als scheu beschrieben und das er ganz lange zum ankommen brauchen würde.
Heute kommt er angeflitzt,lässt sich streicheln,hochnehmen,gibt Köpfchen etc. Aber ist noch extrem vorsichtig. Vor meinem Mann geht er noch laufen.
Ich hab Rufus zunächst ignoriert die erste Zeit. Fiel schwer,aber war genau richtig für ihn. Ich ließ ihn kommen,das Tempo bestimmen. Irgendwann,wenn ich Futter gab,strich ich ihm immer wie zufällig über den Rücken. Zudem konnte er sich an seinem Bruder orientieren und an unseren zwei älteren. Da sah er das wir keine Unmenschen sind ;)

Ich würde euch zu einem gleichaltrigen Zweitkater raten,der sozial ist (was in dem Alter selten ein Problem ist) das er Gesellschaft bekommt und wo er sich orientieren,spielen und kuscheln kann.

Genau,stell erst einmal die Box offen so ins Wohnzimmer oder so,leg Kuscheldecke rein und plaziere Lecker. So verbindet er erst malnnichts wildes damit und oft siegt die Neugierde :) Einfach ein paar Tage stehen lassen und schauen was passiert.
 
  • Eingewöhnung mit Problemen... Beitrag #13
Von mir auch erstmal Willkommen hier!

Lasst ihm doch bitte seine Zeit. Feliway und Zylkene sind nicht verkehrt, der Rest muss von ihm kommen. Da er beim "Züchter" zutraulich war spricht einfach dafür, dass er durch den Umzug verstört ist und das löst ihr nicht mit Druck auf. Am besten ihr verhaltet Euch wie immer, dann wird er irgendwann von allein kommen, denn von einem Scheuchen kann man ja hier nicht sprechen.;)

Wenn der "Züchter" ihn schon unkastriert abgegeben hat (was sehr unseriös ist), hat man Euch vermutlich auch nicht gesagt, dass er unbedingt kätzische Gesellschaft braucht. Liege ich da richtig?
 
  • Eingewöhnung mit Problemen... Beitrag #14
Ok, dann sollten wir alles vorbereiten damit er kastriert werden kann. Als Zuchtkater war er nicht eingeplant. Eine Wurmkur benötigt muss er auch noch bekommen.

Vermutlich braucht er einfach noch Zeit und muss sich an uns gewöhnen. So wirkt er auch gerade eben total entspannt und schaut aus seinem kratzbaum.

Eigentlich ist es nicht geplant noch eine weitere Katze zu uns zu holen.
Ergänzung ()

@Gast29323
Hallo! Vom Züchter haben wir die Dokumente vom Tierarzt bekommen.
Da er einen Tag vor unserem Besuch mit anderen untersucht wurden ist. Es wurde festgehalten, dass eine Kastration nach der Eingewöhnung erfolgen soll. Als Alter wurden 10 Monate genannt.

Dass er kätzische Gesellschaft braucht wurde nicht gesagt.

Scheu wissen wir nicht genau.. schätzen das halt so ein. Angst hat er auf jeden Fall noch und läuft schnell mal weg.
 
Zuletzt bearbeitet:
  • Eingewöhnung mit Problemen... Beitrag #16
Ich versuche mal grob zu erklären was bei Rassekatzen, besser deren Züchtern wichtig ist. Sieh das bitte nicht als Belehrung, viel mehr als Erklärung.;)

Bei guten Züchtern ist das Ziel nicht neue Katzen in die Welt zu setzen sondern bestimmte Rassemerkmale zu erhalten oder herauszustellen. Ein guter Züchter hat also in erster Linie Würfe um Katzen zu bekommen mit denen man weiter züchten kann. Diese können natürlich nicht immer in der hauseigenen Zucht verbleiben sondern werden unter den Zuchten ausgetauscht, damit es nicht zu Inzucht kommt und auch neue oder ausgeprägtere Merkmale hinzu kommen. Selbstverständlich ist nicht jedes Kitten der Volltreffer der zum Zuchtziel passt und das sind dann die Liebhabertiere. Es sind sozusagen die "aussortierten" (klingt jetzt härter als es gemeint ist). Diese Liebhabertiere werden in der Regel genau deswegen (weil mit ihnen eben nicht mehr gezüchtet werden soll) kastriert abgegeben. Die Klausel der Kastrationpflicht ist aber auch noch Gang und Gäbe, weil man früher eben erst sehr spät kastriert hat, mittlerweile ist das überholt und man kann ab der 16.Woche problemlos kastrieren. Ein guter Züchter weiß das und tut das, denn es gibt leider immernoch genug Menschen die mit so einem Liebhabertier trotz Klausel vermehren ohne Sinn und Verstand. Für dieses Handeln ist eben der Stammbaum unverzichtbar, ohne Stammbaum kann man all diese Zuchtkriterien nicht einhalten.

Das Abgabealter ist auch so eine Sache woran man einen guten Züchter erkennt vor einer gefühlten Ewigkeit (dabei ist es noch garnicht so lange her) würden Kitten mit 8Wochen abgegeben, da sie dann in Normalfall selbstständig fressen. Gesichert ist mittlerweile, dass die Prägephase deutlich länger ist als nur die Entwöhnung, deswegen gilt 12Wochen als Minimum. Und selbst da tut sich was, viele gute Züchter sind mittlerweile bei mindestens 16Wochen weil sich eben aus der Erfahrung gezeigt hat, dass es einfach förderlich für die psychische Entwicklung ist.

Das Thema Einzelkitten sollte mittlerweile eigentlich bei allen Züchtern, nicht nur den "Guten" angekommen sein. Die Krümel brauchen die Gesellschaft von Artgenossen sehr dringend. Jemand der Herzblut in die Zucht steckt dürfte es schier nicht ertragen das ein kleiner Diamant aus seiner Obhut in ein Leben ohne Artgenossen startet. Der Mythos Einzelkatze ist wirklich mittlerweile erwiesen falsch und auch der letze Fachmann oder nicht Fachmann mit etwas Fachwissen sollte das erkannt haben.

Du siehst ich habe oft von "Guten Züchter" geschrieben. Es gibt da immernoch viele Unterschiede. Und vor allem noch sehr viel mehr Punkte die berücksichtigt werden sollten. Es gibt nicht den guten Züchter oder den schlechten Züchter, die Frage ist eher was ist besser als, denn eine harte Grenze kann man selten ziehen.

Bitte holt eurem Kater einen Kumpel, zwei Katzen sind das mindeste in Richtung artgerechte Haltung. Etwa gleiches Alter Und auch einen Kater (der am besten schon kastriert ist).
Und dann lasst ihn alsbald kastrieren, das erspart Euch und ihm enorm viel Stress.

In übrigen möchte ich Dich höflich darauf hinweisen, dass Antworten hier in der Regel mit Pfotos bezahlt werden.:LOL:
 
  • Eingewöhnung mit Problemen... Beitrag #17
Hier wurde schon darauf hingewiesen, dass ihr ihm noch einen Kumpel gönnen solltet.
Allerdings finde ich, dass noch nicht so ganz deutlich wurde, wie wichtig das tatsächlich ist. (Zusatz: das war vor abvzs Beitrag. ;))
Wenn es "eigentlich" nicht geplant ist, noch eine zweite Katze zu holen, hoffe ich, dass da noch Spielraum ist.

Katzen brauchen unbedingt einen kätzischen Artgenossen. Das ist eines der wichtigsten Dinge für eine Katze. Ultrawichtig!
Du siehst ja auch, dass es ihm gerade nicht gut geht, weil er so allein in der fremden Umgebung mit den fremden Menschen ist.
Der kleine Kerl braucht jemand zum Spielen, zum Putzen und zum Kuscheln. Das kann ein Mensch einfach nicht ersetzen.
Zwei Katzen sind auch nicht so viel arbeitsintensiver als nur eine Katze. Meist braucht man nicht mal mehr ein weiteres Klo und sonst auch nur ein Napf mehr. Was sich immer anbietet ist eine Krankenversicherung für beide.
Du hast ja schon einige Links zum Anschauen, ich hoffe, du nimmst dir das, was du liest und siehst, zu Herzen und gönnst ihm einen Kumpel.
Das kann auch noch ein gut sozialisiertes mindestens 12 Wochen altes Kitten sein.
Aber bitte nicht bei der Züchterin, von der euer Kater kommt. Sie ist nicht wirklich eine gute Züchterin. Eine gute Züchterin hätte niemals ein Tier in Einzelhaltung abgegeben, denn den seriösen Züchtern ist es wichtig, dass es ihren Tieren im neuen Zuhause gut geht.
Und er wäre längst kastriert worden, wenn er nicht zur Zucht vorgesehen war.
Mit 5-6 Monaten ist das spätestens fällig. Besser noch früher.

Übrigens... immer bei der Züchterin auf den Boden setzen und abwarten. Dann sollten die Katzen immer neugierig kommen und dann sollte man mit ihnen spielen. Katzen, die das nicht kommen, sind nicht gut sozialisiert.
 
  • Eingewöhnung mit Problemen... Beitrag #18
Allem bisher gesagten kann ich mich soweit nur anschließen. Ich hab hier gerade zwei kastrierte Freigängerkitten mit ca. 6 und 7 Monaten. Bei der Vorstellung es wäre einer alleine wird mir leicht schwummrig. Schon zu zweit ist ständig einer unterfordert.

Eine Frage hätte ich allerdings: mit 7 Monaten muss er doch schon weit über 4kg haben. Wieso bekommt er dann so wenig Zylkene? Das ist ja kein Medikament, sollte aber wenn dann hoch genug "dosiert sein". Das wäre dann mindestens eine Kapsel am Tag.
 
  • Eingewöhnung mit Problemen... Beitrag #19
Guten Morgen

Auch wenn wir uns jetzt dafür entscheiden ein weiteres Tier zu uns zu holen, wird dies ja nichts von heute auf morgen.
Daher machen wir uns Gedanken, wie wir ihn aktuell unterstützen können. Damit er sich schneller an uns gewöhnt.

Ich vermute dass es in den Monaten da keine besondere Beachtung erhalten hat. Dass man sich nicht wirklich um ihn gekümmert hat
und dass er in der Menge der Katzen keinen besonders hohen Stand hatte. Futter und alles andere nur wenn er ran kam.
Daher erventuell auch das Fauchen. Auch wenn es erst drei Wochen sind sollte er doch gelernt haben dass wir ihm nicht bösen wollen
und dass sein Futter von uns kommt.

@Gast29323
Das es sich bei unserem Kater um ein Liebhabertier handelt wissen wir natürlich. Wir hatten nie die Absicht in irgendeiner Form züchten zu wollen.
Erhalten haben wir ihn trotzdem ohne das er Kastriert wurden ist.

Fotos werden folgen sobald sich alles beruhigt hat. Das steht für uns gerade im Vordergrund.

@Patentante
Das Zylkene ist denke ich gut auf das Gewicht angepasst. Er wiegt jetzt 1,8 Kg.
 
  • Eingewöhnung mit Problemen... Beitrag #20
Er ist nach wie vor sehr schüchtern und ängstlich und zieht sich oft zurück. Mit Spielen kann man ihn locken und nach einer Weile auch berühren. Oft beobachtet er uns von seinem Kratzbaum aus. Kommt man dann in seine Nähe reagiert er sehr ängstlich und Faucht dann oft auch.

Moin u herzlich Willkommen,

zum Thema Herkunft, Einzelhaltung und Kastration würde ja schon genug geschrieben.

Kann es sein das ihr ihn überfordert habt... also mit anfassen, hochnehmen usw. Man neigt ja oft, dazu da etwas schnell zu agieren u los zu grabbeln.

Macht euch spannend mit Zurückhaltung. Legt in der Nähe wo ihr euch aufhält eine Leckerliestraße und wartet, ihn nicht anfassen. Spielt mit ihm ohne anfassen.... das wird schwer fallen. Er bestimmt die Form des Kontaktes, die Nähe und das Tempo.

lg
Verena

Hat die Züchterin euch erklärt warum der Kater mit über 6 Monate noch bei ihr war?
 
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