Grüß Dich, Verena,
Yep, wir sind uns da ziemlich einig... man könnte jetzt wahrscheinlich noch endlos debattieren, ob man im Falle von Qual- und Behindertenzuchten überhaupt noch von Züchtern reden sollte. Ich selbst bin in der Hinsicht sehr radikal, zugegeben. Hätte ich da etwas zu sagen, würde ich allen, die Rassen mit krankhaften Gesichtern (z. B. näschenlose Perser, Exotic- und British Short Hair, deformierte Ohren bei Scottish Fold und American Curl), Haarlosigkeit (
Sphynx etc.), deformierten Gliedmaßen (Munchkin, Manx, Scottish Fold usw.), internistischen und sonstigen Problemen (Taubheit, Erkrankungen der inneren Organe, Neigung zu Totgeburten, ... , ...) vermehren, das Prädikat "Züchter" aberkennen, denn Zucht impliziert für mich höchstes Verantwortungsbewusstsein, strengste Priorität auf Gesundheit und kein sinnloses in-die-Welt-Setzen unschuldiger Seelchen, während die Tierheime überquellen.
*glucks* (Entschuldige, der ist einfach mal schööön!) <3
Aber ein ganz liebes Danke für Deine lieben Worte!!!
Irgendwie habe ich ein Händchen dafür, ausschließlich Notfellchen mit irgendwelchen Besonderheiten aufzunehmen - wobei Louis durchaus die Spitzenposition einnimmt.
Letztlich ist das Anschauen können von und Zurechtkommen mit einem behinderten Tier auch eine Gewöhnungssache. Ich denke da z. B. an Chase NoFace (Google auf eigene Gefahr), deren Fotos ich mir nicht ansehen kann (Sorry, Chase!), während ihre Fans und ihre Dosis anscheinend kein Problem mit ihrem Handicap haben.
Louis gibt sich aber echt Mühe, zu kompensieren, was geht. Es ist halt, wie's ist: Nun lebt er, und damit verdient auch er es, geliebt und ausgiebig betüddelt zu werden. Die Tierärztin meinte, er wüsste momentan gar nicht, dass er behindert ist, ich hoffe so sehr, dass das wirklich so ist und noch lange so bleibt. Toitoitoi.
Aber jetzt erstmal: Hab eine gute Nacht und
morgen nachher einen schönen Feiertag!
