Was kann man da machen?

Diskutiere Was kann man da machen? im Verhalten und Erziehung Forum im Bereich Katzenfreunde; Es gibt Katzen die allein überhaupt keine Problem haben und einen Artgenossen nicht vermissen. Dein Kater ist keine dieser Katzen und er zeigt...
  • Was kann man da machen? Beitrag #21
Ich habe vorhin allerhand über die Zusammenführung gelesen - und ehrlich gesagt möchte ich das nicht und das aus verschiedenen Gründen. Wie sagte meine Tochter mal so schön: "Dann hört das ja nie auf" - und so sehe ich es auch, denn es wird immer wieder irgendwann eine Katze allein sein.
Es gibt Katzen die allein überhaupt keine Problem haben und einen Artgenossen nicht vermissen.
Dein Kater ist keine dieser Katzen und er zeigt dies deutlich durch seine Verhaltensänderung.
Insofern ist dieses Argument für deine Situation und deinen Kater einfach nicht passend.

Irgendwie argumentierst du gerade in die Richtung: Ich gehe nicht aus dem Haus, denn dann könnte mich ein Auto überfahren.
Lass doch mal deine negativen Horroszenarios weg und stell dir vor, einen passenden Kater zu finden, eine recht einfache Vergesellschaftung zu haben und deinen Kater wieder glücklich und nicht mehr schreiend zu sehen.
 
  • Was kann man da machen? Beitrag #22
Falls du es dir im Sinne deines Katers überlegen möchtest empfehle ich dir einen guten Tierschutzverein zu suchen denn die suchen mit dir gemeinsam den passenden Kumpel und dann eine langsame Zusammenführung zu machen. Klar ist das nicht immer nötig aber schont die Nerven und du kannst alles langsam angehen lassen.
 
  • Was kann man da machen? Beitrag #23
Ich kenne das aus Erfahrung. Auch Stinki war total anhänglich und liebte mich über alles- zumindest habe ich mir das jahrelang eingeredet. Heute weiß ich, dass es eine krankhafte Fehlprägung aus Verzweiflung war und keinesfalls erstrebenswert. Willst du das deinem Tier wirklich aus unbegründeter Angst weiterhin zumuten?

So schätze ich dich nicht ein. Erkundige dich doch mal bei Tierschutzvereinen nach einem älteren Tier, die können dich darüber beraten was passen könnte. Im Ernstfall nehmen die das Tier nach einer missglückten Vergesellschaftung auch zurück
 
  • Was kann man da machen? Beitrag #24
Ich hatte das damals mit Meerschweinchen.
Zuerst waren es zwei, dann vier, schließlich waren nach geraumer Zeit alle bis auf eines gestorben. Blöde Situation. Von meiner Tierärztin habe ich meinem einsamen, verbliebenen Mädel dann einen „Toyboy“ geholt. In Absprache und Absicht, ihn dann später in gute Hände abzugeben. Das hat ganz wunderbar funktioniert. Wir alle wussten, woran wir waren und haben ihn, den dann letzen verbliebenen (kastrierten) Schweinemann bewusst und mit Sorgfalt in eine andere, große Gruppe vermitteln und glücklich integrieren können.
 
  • Was kann man da machen? Beitrag #25
Ich habe vorhin allerhand über die Zusammenführung gelesen - und ehrlich gesagt möchte ich das nicht und das aus verschiedenen Gründen. Wie sagte meine Tochter mal so schön: "Dann hört das ja nie auf" - und so sehe ich es auch, denn es wird immer wieder irgendwann eine Katze allein sein.
Ja das stimmt, es wird immer wieder eine Katze alleine sein, ich habe das bisher vier Mal erlebt. Das war aber für mich kein Grund, das zurück gebliebene Tier in der Einsamkeit zu belassen. Die Zusammenführungen waren manchmal ein wenig anstrengend, weil ich auch mangels sachkundiger Beratung Fehler gemacht habe, letztendlich hat es aber immer geklappt.
Den Vorschlag von @NinK finde ich sehr gut.
Ich kann mir auch, nach Allem was ich von Dir bisher gelesen habe, nicht vorstellen, dass Du Deinen Kater leiden sehen möchtest. Und leiden tut er.
 
  • Was kann man da machen? Beitrag #26
Es gibt Katzen die allein überhaupt keine Problem haben und einen Artgenossen nicht vermissen.
Dein Kater ist keine dieser Katzen und er zeigt dies deutlich durch seine Verhaltensänderung.
Insofern ist dieses Argument für deine Situation und deinen Kater einfach nicht passend.

Irgendwie argumentierst du gerade in die Richtung: Ich gehe nicht aus dem Haus, denn dann könnte mich ein Auto überfahren.
Lass doch mal deine negativen Horroszenarios weg und stell dir vor, einen passenden Kater zu finden, eine recht einfache Vergesellschaftung zu haben und deinen Kater wieder glücklich und nicht mehr schreiend zu sehen.

Geauso sehe ich es auch, ich würde deinem Poldi einen neuen Kumpel(ine) besorgen, vom Alter her passend :)
Im Tierheim wartende Katzen würden sich zudem über ein neues Zuhause freuen. Damit könnte dann wieder Ruhe bei euch einkehren.

Viel Glück!
LG
 
  • Was kann man da machen? Beitrag #27
Vielen Dank für all die Antworten. Nach langer Überlegung bin ich jedoch davon überzeugt, dass man Poldi mit einem Kumpel nicht wirklich hilft. Er verließ schon zu Lebzeiten seines Bruders konsequent das Wohnzimmer, wenn dieser ins Zimmer kam. Die beiden interessierten sich überhaupt nicht füreinander. Poldi kommt abends zu mir ins Bett und würde es sofort verlassen, käme eine andere Katze dazu. Er hat bereits vor dem Tod meines Lebensgefährten und seines Katzenbruders unverhältnismäßig viel geschrien und miaut. Er macht das auch nur bei mir. Wenn ich tagsüber bei der Arbeit war, war er komischerweise still (was mein Lebensgefährte ja mitbekam). Alle die Poldi kennen, die raten von einem zweiten Tier ab, weil sie eben wissen, dass er etwas anders ist. Jetzt liegt er gerade auf meinem Bett und miaut permanent. Er kann es weder leiden, wenn ich schreibe noch telefoniere. Ich soll wie angewachsen auf der Couch neben ihm sitzen - und das geht nun einmal nicht. Das macht wahrscheinlich auch niemand, der arbeiten muss und ggf. noch andere Hobbies hat.

Gestern unterhielt ich mich nun mit einer Mitarbeiterin des Tierheims, die bei mir zu Besuch war. Auch sie rät ab und meint, dass nicht für alle das Gleiche gilt, schon gar nicht im betagten Alter und mit all diesen Eigenheiten. Einmal abgesehen von der Eingewöhnung, die nicht funktionieren und für die man viel Zeit haben muss. Sie meinte auch, dass es immer der einfachste Weg ist, zu einem zweiten Tier zu raten.
Ich denke nicht, dass ich verantwortungslos bin, sonst würde ich mich nicht seit 13 Jahren mehrmals pro Nacht von Poldi wecken lassen und selbst auf ein Ausschlafen am Wochenende verzichten. Da gäbe es genug Leute, die schon lange anders entschieden hätten.

Eine zweite Katze möchte ich beim besten Willen nicht mehr, zumal auch dann nicht sicher wäre, dass Poldi seine Angewohnheit aufgibt. Was wäre nach Poldis Tod, wenn die zweite Katze dann noch da wäre? Wieder eine neue?

So leid es mir tut, aber wenn man die Lebensumstände der betreffenden Person nicht kennt (die ich hier auch nicht ausbreiten möchte), dann kann man diese auch nicht verurteilen, wenn sie kein zweites Tier haben möchte. Es wird hierfür gute Gründe geben und hat nicht immer mit Verantwortungslosigkeit zu tun.

Schönes Wochenende.

Margaux
 
  • Was kann man da machen? Beitrag #28
Das finde ich sehr schade. Wir Menschen wollen auch nicht mit jedem anderen Menschen zusammen leben, vielleicht war sein Bruder ihm einfach nicht sympathisch. Ich finde es traurig, dass Poldi sein Dasein nun alleine fristen muss obwohl er ganz offensichtlich geradezu nach Gesellschaft schreit! Und glaube mir, Ich weiß wovon ich rede weil Stinki früher ganz genauso war und ich sein Verhalten ebenso wie du fehlinterpretiert habe. Im Nachhinein habe ich mir große Vorwürfe gemacht, obwohl ich ihm immerhin als er 5 war einen Kumpel schenken konnte. Die Jahre zuvor konnte ich damit nicht wett machen, aber ihm die restlichen Jahre schön machen. Auch ich habe mich selbst belogen und mir etwas vorgemacht. Ich hoffe für Poldi, dass du das bald auch einsiehst
Ergänzung ()

Und als kleiner Nachsatz: nur weil jemand im Tierheim arbeitet, kennt er sich nicht unbedingt mit Tieren aus. Warum sonst geben viele Tierheime Kitten auch in Einzelhaltung ab? Oder ausschließlich in den Freigang? Oder umgekehrt nur in Wohnungshaltung?
 
  • Was kann man da machen? Beitrag #29
Sorry, aber ich kann nicht ganz zustimmen. Poldi läuft hier herum und miaut, selbst wenn ich hier bin die ganze Zeit - und das nur bei mir. Poldi ist jetzt 13,5 Jahre alt und wird auch mit einem Kollegen nicht aufhören zu schreien, denn bis August lebte sein Bruder noch. Er hörte erst auf zu schreien, als es diesem verdammt schlecht ging und er wohl merkte, was die Stunde geschlagen hat. Ich muss mich nicht rechtfertigen, denn ich habe immer alles für meine Katzen getan, was in meiner Macht stand. (Zu) häufige Arztbesuche, zweimalige tägliche Betreuung wenn ich im Urlaub war oder bin, wo andere Tierhalter sich gerne mal mit nur einem Mal pro Tag zufrieden geben. Überdies bin ich der Meinung, dass sogar auch der Mensch noch ein ganz klein wenig Recht auf Leben hat. Irgendwo muss es da doch noch eine kleine Ecke geben - und Lebensfreude heißt für mich tatsächlich auch nicht, froh zu sein, wenn man die Wohnungstür hinter sich zumachen kann. Leider ist das hier so, weil mich das Geschrei verfolgt. Für Experimente habe ich daher keine Nerven mehr, schon gar nicht, wenn es keine Garantie auf Erfolg gibt.

Oftmals ist es so, dass die Lebenssituation eine ganz andere ist, wenn man sich Tiere anschafft, sonst würde man es nicht tun. Da man jedoch kein Hellseher ist, kann man dies nicht vorhersehen oder planen und muss - ob man will oder nicht - irgendwann einsehen, dass die Zeiten für ein Tier nicht mehr optimal sind. Ich würde damit weder Poldi noch mir einen Gefallen tun.

Warum geben die Tierheime diese Tiere ab? Weil sie überfüllt sind und nicht mehr wissen, wie sie all den Tieren gerecht werden sollen. Die Frau die mich gestern besuchte arbeitet ehrenamtlich seit Jahren im Tierheim und soll Poldi während eines Urlaubs hier betreuen. Er war sofort relativ zutraulich, was bei ihm eigentlich an ein kleines Wunder grenzt.

Wer kennt sich überhaupt mit Tieren aus? Ich vergesse nicht, bei wievielen Tierärzten ich in den vergangenen Monanten mit meinem Pucki war, bei dem ja alle Werte gut waren. Trotzdem musste ich ihn am 25.8. erlösen lassen - und auch das möchte ich keinesfalls noch öfter erleben als mit Poldi.
 
  • Was kann man da machen? Beitrag #30
Schlagt mich jetzt bitte nicht, aber anhand der gesamten Schilderung wäre es für Poldi vielleicht doch am besten für ihn ein neues Zuhause zu suchen. Eventuell bei einer Einzelperson ( Rentner ) , die genügend Zeit für ihn aufbringen können und ein starkes Nervenkostüm haben.
Ich habe hier vor ein paar Jahren einen bereits älteren weißen ( und tauben ) Kater in unserem Tierheim erlebt. Die Dosi war verstorben. Der arme Bursche war ständig am Schreien. Als ich an seiner Zimmertür vorbei kam ( Glastür ) stand er sofort hochkant an der Scheibe und brüllte mich an. Das machte er bei jedem Besucher und den Mitarbeitern. Er verstand sich absolut nicht mit anderen Katzen und wurde dann glücklicherweise an einen über 70-jährigen alleinstehenden Rentner vermittelt, der diesen Kater über alles liebt und jedem , der es hören will ( oder auch nicht :LOL:) erzählt, was für eine tolle Katze er hat. Die Beiden sind ein Dream-Team geworden. Kater guckt mit Fernsehen, schläft bei Herrchen im Bett und ist glücklich. ( und schreit nicht mehr )

Poldi kann theoretisch noch Jahre leben ( mein Sternchen Joschi wurde fast 19 Jahre und wäre lt. TÄ sogar vermutlich eine der Katzen gewesen, die aufgrund des allgemeinen Gesundheitszustandes weit über 20 Jahre hätten werden können , wenn der Kiefernkrebs rechtzeitig entdeckt worden wäre ) und auf Dauer ist der jetzige Zustand weder für die Dosi noch Poldi erträglich.
Wenn eine zweite Katze rigoros ausgeschlossen wird würde ich für diese Lösung plädieren.
 
  • Was kann man da machen? Beitrag #31
Schlagt mich jetzt bitte nicht, aber anhand der gesamten Schilderung wäre es für Poldi vielleicht doch am besten für ihn ein neues Zuhause zu suchen. Eventuell bei einer Einzelperson ( Rentner ) , die genügend Zeit für ihn aufbringen können und ein starkes Nervenkostüm haben.
Ich habe hier vor ein paar Jahren einen bereits älteren weißen ( und tauben ) Kater in unserem Tierheim erlebt. Die Dosi war verstorben. Der arme Bursche war ständig am Schreien. Als ich an seiner Zimmertür vorbei kam ( Glastür ) stand er sofort hochkant an der Scheibe und brüllte mich an. Das machte er bei jedem Besucher und den Mitarbeitern. Er verstand sich absolut nicht mit anderen Katzen und wurde dann glücklicherweise an einen über 70-jährigen alleinstehenden Rentner vermittelt, der diesen Kater über alles liebt und jedem , der es hören will ( oder auch nicht :LOL:) erzählt, was für eine tolle Katze er hat. Die Beiden sind ein Dream-Team geworden. Kater guckt mit Fernsehen, schläft bei Herrchen im Bett und ist glücklich. ( und schreit nicht mehr )

Poldi kann theoretisch noch Jahre leben ( mein Sternchen Joschi wurde fast 19 Jahre und wäre lt. TÄ sogar vermutlich eine der Katzen gewesen, die aufgrund des allgemeinen Gesundheitszustandes weit über 20 Jahre hätten werden können , wenn der Kiefernkrebs rechtzeitig entdeckt worden wäre ) und auf Dauer ist der jetzige Zustand weder für die Dosi noch Poldi erträglich.
Wenn eine zweite Katze rigoros ausgeschlossen wird würde ich für diese Lösung plädieren.
Hallo Emil,
niemand schlägt Dich, obwohl dies in Foren nichts Ungewöhnliches wäre. Mittlerweile sitze ich in der U-Bahn.....
Ich habe das Gefühl, dass alles nur halb gelesen wird. Poldi war bis Dezember 2018 und August 2019 nie allein. Er schrie auch ständig, als mein Lebensgefährte noch lebte - allerdings nur, wenn ich da war. Sein forderndes Verhalten gilt allein mir, und ich vermute vielmehr, dass ich die Schuld daran habe, weil ich immer reagierte. So sehe ich es. Mein Tierarzt hält gar nichts von Veränderungen im Alter - es ging dabei um Tierpension und Urlaub. Mein Pucki ist gerade mal 2 Monate tot, da soll ich mir ein fremdes Tier holen??? Und trotz Geschrei liebe ich meinen Poldi, und ich denke, umgekehrt ist es genauso.

Margaux
 
  • Was kann man da machen? Beitrag #32
Vielleicht braucht Poldi auch einfach noch etwas Zeit um sich an die veränderten Lebensumstände zu gewöhnen ? Er spürt sicherlich auch Deine bestimmt noch vorhandene Trauer um Lebensgefährten und seinen Bruder. Wenn Du Dich besser fühlst wird er hoffentlich auch wieder etwas entspannter. Ich bin mir ehrlich gesagt auch nicht sicher, ob ich bei einem bereits 13-jährigen Kater das Risiko eingehen würde ihm einen neuen Kumpel vor die Nase zu setzen. Wir hatten das Thema, als wir wussten, dass unser Joschi nicht mehr lange leben würde. Sein weißer Kumpel Rambo war damals 14 Jahre alt. Die Lösung des Problems ( einen älteren Kater für Rambo holen ) hatte sich leider dann erledigt, da unser weißer Chaot 10 Tage vor Joschis Erlösung urplötzlich verstarb :cry: Aber vermutlich wäre Rambo alleine geblieben, zumal er in Bezug auf andere Katzen sehr speziell war und einen fremden Eindringling garantiert nicht akzeptiert hätte. Das wäre selbst in jüngeren Jahren bei ihm wohl nicht gelungen.
 
  • Was kann man da machen? Beitrag #33
Vielleicht braucht Poldi auch einfach noch etwas Zeit um sich an die veränderten Lebensumstände zu gewöhnen ? Er spürt sicherlich auch Deine bestimmt noch vorhandene Trauer um Lebensgefährten und seinen Bruder. Wenn Du Dich besser fühlst wird er hoffentlich auch wieder etwas entspannter. Ich bin mir ehrlich gesagt auch nicht sicher, ob ich bei einem bereits 13-jährigen Kater das Risiko eingehen würde ihm einen neuen Kumpel vor die Nase zu setzen. Wir hatten das Thema, als wir wussten, dass unser Joschi nicht mehr lange leben würde. Sein weißer Kumpel Rambo war damals 14 Jahre alt. Die Lösung des Problems ( einen älteren Kater für Rambo holen ) hatte sich leider dann erledigt, da unser weißer Chaot 10 Tage vor Joschis Erlösung urplötzlich verstarb :cry: Aber vermutlich wäre Rambo alleine geblieben, zumal er in Bezug auf andere Katzen sehr speziell war und einen fremden Eindringling garantiert nicht akzeptiert hätte. Das wäre selbst in jüngeren Jahren bei ihm wohl nicht gelungen.
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Ergänzung ()

Lieber Emil, Du sprichst mir aus der Seele. Ich schätze Poldi genauso ein wie Euren Rambo. Und für Experimente habe ich nichts übrig. Was, wenn es nicht klappt? Soll dann die arme neue Katze wieder zurück ins Tierheim? Ist das Tierliebe? Was, wenn Poldi vor Protest anfängt, in die Ecken zu machen? Nein, das mag gehen, wenn man den ganzen Tag zu Hause ist und sonst nichts um die Ohren hat, mir ist es einfach zu heikel. Zumal - wie Du schon schreibst - ich selbst mit der Trauer noch gar nicht fertig bin. Ich verstehe die Menschen nicht, die heute ihr Tier verlieren und bereits Wochen später dieses Familienmitglied durch ein anderes ersetzen. Wie soll ich das Tier so lieben wie ich meinen Pucki geliebt habe? Pucki und Poldi kamen als Kitten zu mir, diese Beziehung habe ich doch mit einer neuen bzw. fremden Katze nicht und weiß auch nicht, ob ich sie jemals bekomme.
Die Situation wird sich immer wieder ergeben, wenn dann die nächste Katze stirbt - für mich ist an dieser Stelle Schluss.
 
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  • Was kann man da machen? Beitrag #34
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Ich verstehe die Menschen nicht, die heute ihr Tier verlieren und bereits Wochen später dieses Familienmitglied durch ein anderes ersetzen. Wie soll ich das Tier so lieben wie ich meinen Pucki geliebt habe? Pucki und Poldi kamen als Kitten zu mir, diese Beziehung habe ich doch mit einer neuen bzw. fremden Katze nicht und weiß auch nicht, ob ich sie jemals bekomme.
Die Situation wird sich immer wieder ergeben, wenn dann die nächste Katze stirbt - für mich ist an dieser Stelle Schluss.

Dem kann ich ( zumindest für mich ) nicht voll und ganz zustimmen. Mein Göga und ich haben uns nach Rambos und Joschis Tod schon zwei Tage nach Joschis letztem Weg Emil und Rasmus aus unserem Tierheim geholt, da ich die Leere im Haus nicht ertragen konnte ( hatte innerhalb kurzer Zeit bereits 7kg abgenommen ) Beide Sternchen kamen als Kitten zu uns und wir hatten sie 19. bzw.14 Jahre. Gerade Joschi war extrem auf mich fixiert.
Ja, am Anfang war die Beziehung natürlich nicht so wie die zu unseren auch jetzt noch vermissten Sternchen, aber das kam mit der Zeit dann schnell. Die beiden Jungs lieben wir auch über Alles.
Falls nach den Beiden ( ich hoffe natürlich, sie leben noch ganz lange ) noch einmal die Frage aufkommt und wir noch fit genug sind werden bestimmt auch wieder Katzen einziehen. Auf jeden Fall aber keine Kitten, sondern entweder zwei ältere Tiere oder eines, das als Einzelkatze vermittelt wird.
Schon bei Emil und Rasmus hätte ich auch zwei ältere Semester aufgenommen. Die Jungs waren gerade 1 Jahr alt geworden und unsere Tierheimleiter hatten sie uns ans Herz gelegt.
 
  • Was kann man da machen? Beitrag #35
Joey und Jamie sind nur 2,5 Monate nach Zoes Tod in mein Leben gestolpert. Ich wollte alles nur keine weiteren Katzen. Und meine Großen waren super zufrieden so wie es war. Ja, ich hab sehr lange gebraucht, bis ich den beiden die Liebe schenken konnte, die sie verdient haben. Freiwillig könnte ich sowas auch nicht. Verstehe aber auch, wenn jemand die Leere in seinem Leben wieder füllen möchte.
Anders wäre die Situation für mich, wenn ich sehe dass mein zurückgebliebenes Tier leidet. Dann würde ich wohl über meinen Schatten springen und ihm/ihr einen neuen Kumpel suchen.
 
  • Was kann man da machen? Beitrag #36
Also wie geschrieben und x-mal wiederholt, hat Poldi schon immer geschrien und miaut, das hat nicht erst begonnen als sein Bruder starb, was man mir hier gebetsmühlenartig versucht, einzureden. Wenn man sich eine zweite Katze holt, dann muss das auch zum eigenen Leben passen, so sehe ich das. Und das wiederum kann man selbst am besten entscheiden, denn man ist ja schon groß!
 
  • Was kann man da machen? Beitrag #37
Wer auch immer Dir was gebetsmühlenartig unterstellt!????
DU hast uns vorgeworfen herzlos zu sein. Darauf habe ich (leider) reagiert und Dir etwas sehr persönliches erzählt. Was ich gerade zutiefst bedauere!
 
  • Was kann man da machen? Beitrag #38
Also wie geschrieben und x-mal wiederholt, hat Poldi schon immer geschrien und miaut, das hat nicht erst begonnen als sein Bruder starb, was man mir hier gebetsmühlenartig versucht, einzureden. Wenn man sich eine zweite Katze holt, dann muss das auch zum eigenen Leben passen, so sehe ich das. Und das wiederum kann man selbst am besten entscheiden, denn man ist ja schon groß!
Wenn man mit einem Lebewesen zusammenwohnt, sei es Partner, Kind oder Haustier, kann man seine Bedürfnisse eben nicht über alles stellen. Und auch gerade, wenn das Lebewesen abhängig von einem ist, wie Kinder oder Tiere.

Und wenn man schon groß ist, darf man ruhig auch Verantwortung übernehmen.
 
  • Was kann man da machen? Beitrag #39
Die habe ich immer reichlich übernommen, Tigerstern, das kannst Du mir glauben. Und nicht nur für Tiere.

Und @Patentante: Es ist hier eigentlich alles wie immer, zum Schluss wird man angegiftet. Mir hat niemand etwas gebetsmühlenartig unterstellt (kannst ja nochmal nachlesen), sondern es wurde versucht, mir etwas gebetsmühlenartig einzureden (nämlich die Anschaffung einer zweiten Katze) - nur das habe ich geschrieben, nicht mehr und nicht weniger.
Ich hatte von Anfang an nicht den Wunsch, über eine zweite Katze zu diskutieren, wenn das so rüberkam, dann war es ein Missverständnis.

Auch ich liebe Tiere, aber ich finde es trotzdem nicht verwerflich, wenn hin und wieder auch noch nach dem Wohl des Menschen gefragt wird, denn das scheint hier zumindest überhaupt nicht zu zählen. Und ich bin ganz fest davon überzeugt, dass es allerhand Katzen gibt, denen es deutlich schlechter geht als meinem Tier.
 
  • Was kann man da machen? Beitrag #40
Alles was ich sagen wollte ist, dass Du mich gerade extrem verletzt hast! Wenn sich jemand daneben benimmt dann Du. Ein ganz klein wenig Pietät müsste noch drin sein auch wenn Du die Antworten nicht hören willst.
 
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