Schlagt mich jetzt bitte nicht, aber anhand der gesamten Schilderung wäre es für Poldi vielleicht doch am besten für ihn ein neues Zuhause zu suchen. Eventuell bei einer Einzelperson ( Rentner ) , die genügend Zeit für ihn aufbringen können und ein starkes Nervenkostüm haben.
Ich habe hier vor ein paar Jahren einen bereits älteren weißen ( und tauben ) Kater in unserem Tierheim erlebt. Die Dosi war verstorben. Der arme Bursche war ständig am Schreien. Als ich an seiner Zimmertür vorbei kam ( Glastür ) stand er sofort hochkant an der Scheibe und brüllte mich an. Das machte er bei jedem Besucher und den Mitarbeitern. Er verstand sich absolut nicht mit anderen Katzen und wurde dann glücklicherweise an einen über 70-jährigen alleinstehenden Rentner vermittelt, der diesen Kater über alles liebt und jedem , der es hören will ( oder auch nicht

) erzählt, was für eine tolle Katze er hat. Die Beiden sind ein Dream-Team geworden. Kater guckt mit Fernsehen, schläft bei Herrchen im Bett und ist glücklich. ( und schreit nicht mehr )
Poldi kann theoretisch noch Jahre leben ( mein Sternchen Joschi wurde fast 19 Jahre und wäre lt. TÄ sogar vermutlich eine der Katzen gewesen, die aufgrund des allgemeinen Gesundheitszustandes weit über 20 Jahre hätten werden können , wenn der Kiefernkrebs rechtzeitig entdeckt worden wäre ) und auf Dauer ist der jetzige Zustand weder für die Dosi noch Poldi erträglich.
Wenn eine zweite Katze rigoros ausgeschlossen wird würde ich für diese Lösung plädieren.