Was kann man da machen?

Diskutiere Was kann man da machen? im Verhalten und Erziehung Forum im Bereich Katzenfreunde; @Gast40648 vielleicht ist die Situation bei euch so schwierig, weil es dir auch nicht gut geht? Ihr habt ja einiges erlebt, was es zu verdauen gibt.
  • Was kann man da machen? Beitrag #41
@Gast40648
vielleicht ist die Situation bei euch so schwierig, weil es dir auch nicht gut geht? Ihr habt ja einiges erlebt, was es zu verdauen gibt.
 
  • Was kann man da machen? Beitrag #42
Also ich wüsste nicht, womit ich Dich verletzt haben könnte. Sollte es so sein, dann tut es mir leid. Und dass ich es an Pietät vermissen lasse?
Wem gegenüber?
Ich kenne Dich nicht und verstehe nicht, wie man so überreagieren kann.

Aber ich weiß jetzt, dass ich künftig Dinge die mich oder mein Tier betreffen, allein klären werde.
Ergänzung ()

Claudi, das kann gut sein, ich weiß es leider nicht. Aber Poldi war tatsächlich von Anfang an ein ganz schwieriger Geselle. Er hat z.B. als er klein war richtige Zitteranfälle bekommen, niemand wusste, was der Auslöser dafür war. Ich war natürlich auch immer beim Tierarzt, der nichts fand. Nun zittert er nicht mehr, dafür schreit er. Manchmal denke ich, dass es eben auch bei Tieren Macken geben mag, die sich nicht erklären lassen. Wir Menschen sind ja auch nicht alle gleich.
 
  • Was kann man da machen? Beitrag #43
Da geb ich dir Recht. Manche Dinge sind medizinisch nicht abzuklären. Vielleicht ist es eben einfach eine Macke....
Das schreien ist natürlich sehr anstrengend und nervig aber wenn er es schon so lange macht, wirst du es wohl hinnehmen müssen.
 
  • Was kann man da machen? Beitrag #44
Ja, das scheint mir auch so. Einfach ist es nicht, von daher hatte ich hier gepostet. Hätte ja sein können, dass es noch andere mit diesem Problem gibt. Der Tierarzt gibt eben Zylkene oder verweist auf den Feliway-Stecker, der noch nie etwas geholfen hat bei uns. Und bei Zylkene, da fällt er kurz ins Koma, schläft eine ganze Zeit tief und fest, wacht auf und schreit weiter. Ich habe schon für mich schon an Ohropax gedacht, bekomme sie leider nicht ins Ohr;).
 
  • Was kann man da machen? Beitrag #45
Gibt es Ohropax nicht in verschiedenen Größen ? :giggle: Ich kann die Dinger im Ohr absolut nicht ab.
( hatte es früher mal wegen Gögas Schnarcherei versucht ) Mit Sternchen Rambo hatte ich übrigens auch einen Schreikater. Bei ihm lag es aber wohl daran, dass er seit Geburt stocktaub war und sich selbst nicht hören konnte. Die Nachbarn müssen manchmal gedacht haben, dass hier eine Katze gequält wird :eek: Es ging bei Rambo allerdings zum Glück nicht ständig so. Rasmus kann es auch sehr gut, aber es lässt sich aushalten und sind immer nur kurze Phasen. . Man muss wohl damit leben. Kannst Du ihn denn irgendwie mit Spielen, Leckerlis etc. ablenken ? Oder bringt das gar nichts ?
 
  • Was kann man da machen? Beitrag #46
Also wie geschrieben und x-mal wiederholt, hat Poldi schon immer geschrien und miaut, das hat nicht erst begonnen als sein Bruder starb, was man mir hier gebetsmühlenartig versucht, einzureden. Wenn man sich eine zweite Katze holt, dann muss das auch zum eigenen Leben passen, so sehe ich das. Und das wiederum kann man selbst am besten entscheiden, denn man ist ja schon groß!

Ratschläge sind sinnlos, da du nicht mal drüber nachdenken willst, aber das ärgert mich grad.
Dein erster Satz beschreibt deutlich eine große Intensivierung.
In deinen eigenen Worten hat er sich von gesprächig in schreiend verwandelt und das ist genau dann passiert als sein Bruder verstarb.
Du versuchst das gerade gebetsmühlenartig zu ignorieren.

Mein Kater Poldi war schon immer sehr gesprächig. Nun ist im August sein Bruder gestorben, und mittlerweile ist es fast unerträglich mit ihm. Er schreit und miaut was das Zeug hält.
 
  • Was kann man da machen? Beitrag #47
@Gast40648 Ach schade, wenn du dich nun zurückziehen würdest.
Wir haben es damals- durch " Mutmachen" im Forum- mit kätzischer Gesellschaft für unsere- wie alle sagten, und wie wir auch länger dachten- "unsoziale" Einzelmiez versucht. Die PS kannte die neuen, ggf. passenden Kumpel gut. Im schlimmsten Fall hätten sie zurückgemusst.
Und nun haben wir drei Miezen hier und freuen uns jeden Tag, wie auch unsere " Königin- Mutter" so viel zufriedener ist.
Sie ist aufgeblüht; schaut sich viel " Kätzisch"ab- kuschelt zwar nicht, aber sucht die Nähe, weint weniger und spielt viel mehr.
LG
 
  • Was kann man da machen? Beitrag #48
Natürlich schreit er nicht, wenn man mit ihm spielt. Allerdings ist er mit über 13 nicht mehr so super verspielt. Leckerlis sind ja auch nur immer so eine kurzfristige Geschichte.
Meines Erachtens kann es auch am Alter liegen, dass er verstärkt schreit, Geek. Und, warum ich nicht darüber nachdenken möchte ist folgendes: Ich bin allein, und das ist vermutlich einer der großen Unterschiede. Hier gibt es kein "Wir" und niemanden außer mir, der die Verantwortung trägt. Ich muss jedoch arbeiten und möchte auch nach der Arbeit nicht immer in der Wohnung sitzen, was für manche eventuell nachvollziehbar sein dürfte. Ich brauche für jeden Tag der Abwesenheit - und manchmal möchte man trotz Katze auch mal zu seiner Familie fahren - eine Katzensitterin. Poldi ist nur zufrieden, wenn ich vor dem Fernseher sitze - ich persönlich hasse fernsehen und mache das nur hin und wieder. Als mein Lebensgefährte noch lebte, da war ich trotzdem frei, da er aus Krankheitsgründen das Haus nicht verlassen konnte. Ich möchte oder muss irgendwann auch noch umziehen und nehme bislang auf Poldi Rücksicht - die Wohnung hier ist jetzt zu groß für mich allein. 1000 Gründe, die ich alle weder in einem Forum schreiben möchte noch muss. Und die auch niemanden etwas angehen.
Und - ich möchte nicht bis an mein Lebensende Katzen haben - das würde das doch bedeuten! Immer wieder eine neue, wenn eine aus der Gemeinschaft stirbt. Es kann doch kein Verbrechen sein, wenn man das nicht möchte. Man sollte sich doch lieber auf Katzen konzentrieren, denen es wirklich schlecht geht und hier nicht den Stab über jemand brechen, der keine zweite Katze mehr möchte.
Ilvy, sicherlich gibt es Katzen, die neue Gesellschaft zu schätzen wissen, aber wer Poldi kennt, der ist davon nicht überzeugt. Ich sehe mich gerade mit dem Taxi zum Tierheim fahren (bin nicht motorisiert und habe nie den Führerschein gemacht), eine Katze holen, dann hier großer Krieg und irgendwann wieder mit dem Taxi zurück, das kann es doch nicht sein. Auch jeder meiner Tierarztbesuche findet mit dem Taxi statt, und ich lebe in einer Großstadt mit dementsprechenden Entfernungen. Es ist nicht immer alles so einfach und wenn man allein ist, dann sollte man auch die finanzielle Seite dieser Sache nicht außer Acht lassen. Seitdem hier niemand mehr ist, ist sogar die Bestellung des Tierfutters oder Katzenstreus ein Problem, da niemand mehr öffnen kann, wenn der DHL-Bote klingelt.
So, und jetzt möchte ich mich nicht mehr länger dafür rechtfertigen, dass ich unter all diesen Umständen keine zweite Katze mehr möchte.
 
  • Was kann man da machen? Beitrag #49
Sicherlich ist es manchmal eine Herausforderung wenn das eigene Leben sich so extrem geändert hat, und ich denke das kann hier auch jeder verstehen, aber hier gilt es im Sinne des Tieres zu handeln. Wenn du nicht auf jedes einzelne Detail eingehen möchtest ist das vollkommen in Ordnung, das musst du in einem öffentlichen Forum auch natürlich ganz sicher nicht tun, aber für die Katze solltest du dann das beste tun.
 
  • Was kann man da machen? Beitrag #50
Natürlich kannst nur du entscheiden, was für dich richtig ist. Wenn du vom Gefühl her nicht sicher bist, ob du zweites Tier möchtest, dann ist es eben so.

Dennoch löst du damit nicht die Situation und die Anspannung auf, die ihr zwei habt. Es wirkt auf mich, dass du total überfordert bist. Natürlich haben wir alle das Problem wenn man wegfahren möchte, ob nun als Wir oder als Einzelperson. Das man die Versorgung organisiert, das Geld da ist für notwendige Anschaffungen usw. usw. usw. Klar ist es einfacher wenn man zu Zweit ist.

Du hast uns eine Frage gestellt und wir alle haben sie nach besten Gewissen beantwortet. Nur diese sehr identischen Antworten sind für dich kein Lösungsansatz.

Vielleicht ist das Problem nur medikamentös in Griff zu bekommen. Das muss aber dringend in einer Tierklinik abgeklärt werden.

lg
Verena
 
  • Was kann man da machen? Beitrag #51
Poldi fehlt nichts, ich war mit ihm beim Tierarzt. Pucki fehlte auch nichts - alle Werte ok, kardiologische Untersuchung ok, was bin ich von einem Tierarzt zum nächsten gefahren mit dem Ergebnis, dass er am 25.8. erlöst werden musste..... Eine solche Odyssee werde ich mit Poldi ganz sicher nicht beginnen. Ich weiß heute, dass ich damit nur mich und mein Gewissen beruhigt, aber Pucki keineswegs geholfen habe. Teilweise hilft eben auch die zweite oder dritte Meinung nicht weiter und ja, es gibt in der Medizin Dinge, die sich nicht erklären lassen, wie auch mein Tierarzt bestätigt hat.
Ich werde Poldi nochmals Zylkene holen und evtl. länger geben, vielleicht habe ich ja Glück.
 
  • Was kann man da machen? Beitrag #52
Pucki fehlte auch nichts - alle Werte ok, kardiologische Untersuchung ok, was bin ich von einem Tierarzt zum nächsten gefahren mit dem Ergebnis, dass er am 25.8. erlöst werden musste..


Hast du eine Obduktion machen lassen ? Warst du in einer Klinik ?

lg
Verena
 
  • Was kann man da machen? Beitrag #53
Puh!
Ich hoffe das ich jetzt nicht gesteinigt werde aber nach allem, was ich jetzt gelesen habe, kann ich nachvollziehen, dass Du keine zweite Katze mehr haben möchtest.

Immer wieder eine neue, wenn eine aus der Gemeinschaft stirbt. Es kann doch kein Verbrechen sein, wenn man das nicht möchte.
Nein, das darf kein Verbrechen sein.
Das sehe ich wirklich auch so.

Er hat auch schon geschrien, als er Gesellschaft hatte und wer will Dir garantieren, dass sich Poldi über ein neues Familienmitglied wirklich freuen würde?

Ich bin heute davon überzeugt, dass es meiner alten Dame Twiggy besser gegangen wäre, wenn sie hier Einzelprinzessin geblieben wäre nach dem Tod ihrer Schwester.
Ich habe ihr zwei Kitten vor die Nase gesetzt und sie hat sie dann irgendwann akzeptiert.
In der Zeit, wo sie allein war, ist sie richtig aufgeblüht und hat sich dann mit dem Einzug der Kitten wieder zurückgezogen.

@Gast40648
Du musst Dich hier nicht rechtfertigen.
Letztendlich hast Du eine Frage gestellt und viele User glauben eben, dass Poldi nicht mehr schreien würde, wenn er einen Kumpel hätte.
Ich glaube, dass es auch Schreihälse gibt, die einen tollen Kumpel haben. ;-)
Davon findest Du hier im Forum auch einige.

Ich wünsche Dir starke Nerven.

Liebe Grüße
Melanie
 
  • Was kann man da machen? Beitrag #54
Ich bin, wie ja auch aus meinem Posting in diesem Thread ersichtlich, eine Verfechterin der Mehrkatzenhaltung.
Aus eigener Erfahrung weiß ich jedoch, dass es auch Katzen gibt, die, obwohl sie immer in Gesellschaft waren, nach dem Tod des Gefährten/der Gefährtin nicht mehr vergesellschaftet werden möchten. Mein Herzenskater Kasimir war ein solcher. Wir haben versucht, ihn wieder zu vergesellschaften, vergeblich. Er war damals elf Jahre alt. Er saß nur da und zitterte, verteidigte nicht sein Revier, zog seinen Bauch über die Erde und litt. Zum Glück hatten wir eine achtjährige Katze aus dem Tierschutz geholt, die, das war vereinbart, in der Pflegestelle bleiben durfte, wenn es bei uns nicht klappen würde. Um ehrlich zu sein, hatte sie dort das Paradies auf Erden mit gesichertem Freigang etc.So mussten wir wenigstens kein schlechtes Gewissen haben, als wir den Vergesellschaftungsversuch abbrachen. Wir waren bis zum Tod von Lilly mit der Besitzerin in Kontakt.
Kasimir hat dann noch sechs Jahre mit uns gelebt. Ich weiß ganz sicher, dass wir damals im Sinne von Kasimir richtig gehandelt haben, da hätten Heerscharen von Katzentherapeuten etwas Anderes sagen können.
Auch bin ich der Meinung, dass sich Lebensumstände ändern und dass auch der Mensch seine Zufriedenheit finden können muss.
Was ich von @Gast40648 etwas anmaßend finde ist, dass sie schreibt, dass sie Menschen nicht verstünde, die bereits wenige Wochen nach dem Verlust ihres Tieres dieses durch ein anderes ersetzen. Als unser Kasimir starb, war für mich die Leere unerträglich und so zogen Nelly und Obelix ein. Die Tatsache, dass ich selbst kein weiteres Tier mehr möchte, rechtfertigt eine solche generalisierte Aussage nicht.
Zum Thema Schreien: Mein Obelix schreit sich die Seele aus dem Leib und ausschließlich
bei mir. Bin ich im Urlaub, schreit er so gut wie nicht, wie mir mein Mann berichtet.
 
  • Was kann man da machen? Beitrag #55
Zum Thema Schreien: Mein Obelix schreit sich die Seele aus dem Leib und ausschließlich
bei mir. Bin ich im Urlaub, schreit er so gut wie nicht, wie mir mein Mann berichtet.
Danke dafür.
An Deinen Obelix habe ich eben auch gedacht.
Er schreit, obwohl er Nelly hat, mit der er sich ja auch sehr gut versteht.
 
  • Was kann man da machen? Beitrag #56
Danke dafür.
An Deinen Obelix habe ich eben auch gedacht.
Er schreit, obwohl er Nelly hat, mit der er sich ja auch sehr gut versteht.

Auch mein weißes Sternchen Rambo war ein Schreihals, obwohl er mit Joschi einen Kumpel hatte.
Ich persönlich würde bei einem bereits 13-jährigen Kater ehrlich gesagt auch keine Experimente mit einer Vergesellschaftung starten, zumal Poldi auch schon vor dem Tod seines Bruders geschrien hat.
Vielleicht kommt es der Dosi jetzt auch aufgrund der einschneidenden Veränderungen in ihrem Leben einfach nur schlimmer vor als es vorher war. Wichtig ist natürlich, dass gesundheitliche Ursachen ausgeschlossen werden können, was Margaux ja bereits hat abklären lassen.
 
  • Was kann man da machen? Beitrag #57
Stinki war früher auch ein Schtehals. Und er hat so randaliert, dass Obelix seine wahre Freude gehabt hätte. Als ich mit ihm umzog war er wie ausgewechselt. Ich hatte in einer WG gelebt und er hat sich dort einfach nicht wohl gefühlt.
 
  • Was kann man da machen? Beitrag #58
Hallo, ich persönlich kann verstehen, daß du keine 2 Katze holen möchtest.
Weil wenn das wirklich nicht klappt, hast du damit mehr geschadet wie geholfen, vom Stress für alle mal abgesehen.

Vielleicht würde ein Katzenkissen mit Katzenminze oder Öl zum auf Liebling Plätze träufeln helfen.
Das wäre das was ich machen würde.

Was ich eventuell auch versuchen würde für Nachts/Tagsüber alte Shirts die nach dir riechen auf Lieblingplätze zu verteilen.
Ergänzung ()

Ich muss sagen, wir haben gerade 2 Katzen und das sind auch bei uns die letzten.
Ich werde auch nicht noch eine holen, wen der eine stirbt. Einen Ersatz für die gestorben gibt es nicht und ausserdem wird das eine Never Ending Story.
Ergänzung ()

Ich bin, wie ja auch aus meinem Posting in diesem Thread ersichtlich, eine Verfechterin der Mehrkatzenhaltung.
Aus eigener Erfahrung weiß ich jedoch, dass es auch Katzen gibt, die, obwohl sie immer in Gesellschaft waren, nach dem Tod des Gefährten/der Gefährtin nicht mehr vergesellschaftet werden möchten. Mein Herzenskater Kasimir war ein solcher. Wir haben versucht, ihn wieder zu vergesellschaften, vergeblich. Er war damals elf Jahre alt. Er saß nur da und zitterte, verteidigte nicht sein Revier, zog seinen Bauch über die Erde und litt. Zum Glück hatten wir eine achtjährige Katze aus dem Tierschutz geholt, die, das war vereinbart, in der Pflegestelle bleiben durfte, wenn es bei uns nicht klappen würde. Um ehrlich zu sein, hatte sie dort das Paradies auf Erden mit gesichertem Freigang etc.So mussten wir wenigstens kein schlechtes Gewissen haben, als wir den Vergesellschaftungsversuch abbrachen. Wir waren bis zum Tod von Lilly mit der Besitzerin in Kontakt.
Kasimir hat dann noch sechs Jahre mit uns gelebt. Ich weiß ganz sicher, dass wir damals im Sinne von Kasimir richtig gehandelt haben, da hätten Heerscharen von Katzentherapeuten etwas Anderes sagen können.
Auch bin ich der Meinung, dass sich Lebensumstände ändern und dass auch der Mensch seine Zufriedenheit finden können muss.
Was ich von @Gast40648 etwas anmaßend finde ist, dass sie schreibt, dass sie Menschen nicht verstünde, die bereits wenige Wochen nach dem Verlust ihres Tieres dieses durch ein anderes ersetzen. Als unser Kasimir starb, war für mich die Leere unerträglich und so zogen Nelly und Obelix ein. Die Tatsache, dass ich selbst kein weiteres Tier mehr möchte, rechtfertigt eine solche generalisierte Aussage nicht.
Zum Thema Schreien: Mein Obelix schreit sich die Seele aus dem Leib und ausschließlich
bei mir. Bin ich im Urlaub, schreit er so gut wie nicht, wie mir mein Mann berichtet.
Ich persönlich kann ihre Sicht nachvollziehen.
Wen eine Katze von mir sterben würde, käme es mir falsch vor kurz darauf eine neue zu holen. Für mich wäre das ersetzen.

Da werden sich wohl immer die Geister scheiden 😉👍
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
  • Was kann man da machen? Beitrag #59
Das hängt von den Umständen ab würde ich sagen. Als Mephisto plötzlich starb, mussten wir für Stinki schnell einen neuen Kumpel holen, trotz meiner unfassbar tiefen Trauer um meinen Seelenkater. Als Stinki dann starb hätten wir keinen neuen Kater holen müssen, wir hatten damals zwei. Aber ein Notfall brauchte uns, da haben wir nicht lange gezögert. Es geht nicht ums ersetzen, aber manchmal darum die Leere zu füllen
 
  • Was kann man da machen? Beitrag #60
Ich persönlich kann ihre Sicht nachvollziehen.
Wen eine Katze von mir sterben würde, käme es mir falsch vor kurz darauf eine neue zu holen. Für mich wäre das ersetzen.

Da werden sich wohl immer die Geister scheiden 😉👍

Ja, die Meinungen darüber gehen nun mal auseinander und die Entscheidung kann nur jeder für sich selbst treffen. Katzen/Hunde haben ja leider nicht die Lebenserwartung, die man sich wünschen würde. Wir wollten eigentlich nach dem Tod des ersten Katers Carlo auch keine Katze mehr.
Besonders Göga, obwohl er Carlo erst kennengelernt hatte, als dieser bereits 10 Jahre alt war.
Aber die Beiden waren von Anfang an ein Dream-Team. Carlo hatte sogar die Bettseite gewechselt und das Kopfkissen von seinem neuen Papa Dosi jede Nacht mit Beschlag belegt :ROFLMAO: 1 Woche nach Carlos Tod mit 16 Jahren hielten wir die Leere aber nicht mehr aus und so kam zuerst Joschi und später dann auch noch Rambo. Als die Beiden dann nach 19 bzw. 14 Jahren innerhalb weniger Tage verstarben war für mich aber sehr schnell klar, dass zwei Kater aus dem Tierschutz bei uns einziehen würden. Trotzdem haben Joschi und Rambo auch noch nach mittlerweile fast sieben Jahren eine große Lücke hinterlassen.
Ein Leben ohne Tiere konnte/kann ich mir aber nicht vorstellen. Zumindest nicht, solange ich /wir es gesundheitlich noch schaffen. Was später nach Emil und Rasmus sein wird könnte ich jetzt noch nicht sagen. Man wird leider nicht jünger. Und man sollte vorher unbedingt klären, was aus den Katzen werden soll, wenn man vor ihnen gehen muss.
 
Thema:

Was kann man da machen?

Was kann man da machen? - Ähnliche Themen

Kater kratzt an Türen, Schränken und Küche: Hallo, wir haben folgendes Problem mit unserem 1 jährigen sibirischen Kater. Er kratzt an Fensterscheiben, Kühlschrank, Türen, Türrahmen. Sobald...
Mein Merlin ist gestorben...: Es ist unfassbar für mich :cry: mein Merlin ist nicht mehr bei mir... 09.01.2025 Mein Sohn schrieb mir eine Nachricht auf mein Handy und bat mich...
NYX (w, *ca. 06/2023) - Wuselfluse sucht Spielfreunde - PS nahe Berlin (Vermittlung bundesweit): Name: Nyx - Charakter: freundlich, verspielt, sehr verschmust, aktiv, respektiert andere Katzen - Geburtsdatum: 06/2023 - Rasse: EHK -...
Plädoyer für den Freigang: Es sollten Bengalen sein, und wir lieben sie noch heute. Ich möchte hier nur unsere Geschichte erzählen - vielleicht hilft sie bei manchen...
Vertrauen untereinander wiederherstellen: Hallo zusammen, ich bin neu hier und habe direkt ein Anliegen :-). Mein Mann und ich wohnen mit drei Katzen zusammen. Max, Moritz und Jürgen...
Oben Unten