Zum “Übelnehmen“, was ich auch für zu menschlich gedacht empfinde, kann ich aber sagen, dass mein Nusspli im Alter von sechs Wochen für weitere sechs Wochen kaserniert werden musste (Oberschenkelbruch), er bekam immer ein Geschwisterchen, die Mama etc. mit in den begrenzten Auslauf, so dass er weiterhin rege soziale Kontakte hatte, der Hand/dem Menschen, der das für ihn tun musste, hat er nicht mehr vertraut bzw. sich nicht mehr streicheln lassen. Er war zu händeln, wenn er zum
Tierarzt musste, aber erst bei uns im neuen Zuhause hat er nach fast einem Jahr geduldigen Übens inzwischen festgestellt, dass gestreichelt werden was ganz Tolles sein kann.
Dass er das trotzdem nicht immer genießen kann (so doof das klingt, aber wenn er 'sieht', dass die Hand ihn streichelt, dann verweigert er es oft noch, wenn er 'die Augen zu macht', kann er es häufig annehmen, nach dem Motto: ich sehe ja nicht, wer mich streichelt), tut uns, insbesondere der Züchterin, die damals aber eben nicht anders handeln konnte, immer noch weh, aber es gab keine Alternative.
Alles Gute für deinen Spatz
