Wie matriat oben schon beschrieben hat, Katzen an der Leine verhalten sich nicht wie Hunde.
Ich bin mit meinem Kater auch schon an der Leine draußen gewesen, er hat sich lieber im Gebüsch versteckt als eine offene Fläche zu überqueren. Eine Katze läuft nicht brav an der Leine wie ein Hund, der immer auf Herrchen achtet. Sie hat ihren eigenen Kopf und läuft dahin, wo sie hin will.
Ich habe das "Gassigehen" mit meinem Kater wieder eingestellt, was er glücklicherweise auch akzeptiert hat. Manchmal wollen Katzen dann immer raus... und man selbst steht oder sitzt doof in der Gegend herum, während man die Leine hält, und die Katze wühlt im Gebüsch herum. Oder sitzt dort irgendwo und lauert ...
Mal angenommen, du hörst nicht auf unsere Ratschläge und legst dir wirklich ein kleines Kitten zu. Was ist denn, wenn sie nicht auf deiner Schulter sitzen will (was bei dünner Kleidung wirklich sehr schmerzhaft sein kann) oder/und mit dir unterwegs sein mag?
Kommt sie dann weg?
Was ist, wenn sie durch das Alleinsein bei dir auffällig wird? Wenn sie sich in deine Hände oder Beine krallt, weil sie raufen will? Wenn sie Möbel und Tapeten demoliert? Was sagt deine Mutter dazu?
Und zum Thema BKH. Eine BKH ist nur dann auch wirklich eine BKH, wenn sie Stammbaumpapiere hat. Ansonsten hast du nur eine Katze, die vielleicht wie eine BKH aussieht, aber keine ist. Was tatsächlich in den Genen steckt, sieht man nicht. Da könnten Hauskatzen drin stecken oder andere Rassen. Ich habe auch zwei "Siamkatzen", die in vielen Bereichen nicht siamtypisch sind, in Fellstruktur und Wesen zum Beispiel.
Katzen ohne Stammbäume sind in der Regel nicht auf Erbkrankheiten getestet, geschweige denn, dass bei der Verpaarung darauf geachtet wird. Im ungünstigen Fall kann das hohe Tierarztkosten nach sich ziehen. Wie z.B. fast grundsätzlich bei der doch so beliebten Scottish Fold, die Schwarzzüchter gern anbieten.
Ein seriöser Züchter allerdings, von dem du eine richtige BKH mit Stammbaum bekommen könntest, würde dir nie ein Kitten in Einzelhaltung verkaufen.