So, bin jetzt auf Arbeit...also, zu den Fragen:
Wir mussten viel durchmachen bis wir unsere passende Praxis gefunden hatten. Im Grunde ist die Meinung noch immer sehr verbreitet...
FIP = Todesurteil. Das ist bei weitem nicht mehr so.
Ich kann natürlich nur von Stitch berichten und meine Erfahrungen weitergeben, die wir gemacht haben. Bei Stitch wurde die feuchte Form der
FIP festgestellt, dicker Bauch, er fraß kaum noch, trank wenig und nahm am Leben nicht mehr teil. Er lag in seinem Zimmer und schlief. Wir googelten viel und schließlich fanden wir die Fipfree Gruppe auf Facebook. Facebook war für mich bis dato sowas Überflüssiges wie sonst nichts. In punkto
FIP aber endlich mal was Nutzenbringendes.
Die Diagnose wurde schnell bestätigt und wir bekamen am 04.01.20 unsere Starthilfe, wofür ich heute noch so unglaublich dankbar bin. Wir spritzten und spritzen auch heute noch immer Abends. Es war wirklich erstaunlich, er fraß wieder, trank...naja, wir stellten ihm auch alles hin...rohes Huhn, gekochtes Huhn, Rinderhack, Katzenfutter, den Sud von gekochter Hühnerbrust usw. Nach vier Tagen stand er dann plötzlich im Wohnzimmer, legte sich zu den anderen Fellnasen und putzte sich...ergo...wieder großes Geheule bei uns. Und so gings es immer weiter bergauf, bis heute eben.
Die "Therapie" verspricht eine vollkommene Heilung. Derzeit liegt die Heilungsquote irgendwo im 80iger% Bereich. Es schaffen nicht alle, was verschiedene Gründe haben kann. Meistens zu spät erkannt, falsch diagnostiziert.
Ärzte dürfen da leider nicht Hand anlegen, daher machen die Dosis das selber. Trotzdem unterstützt uns unsere Praxis so gut sie kann. Wir konnten einen Abend nicht spritzen, da ich alleine war und so hat man für uns um 20:00 Uhr die Praxis nochmal geöffnet, ich durfte vorbeikommen und sie haben Stitch gehalten, während ich ihn piekte. Es kostet schon Überwindung aber wie geschrieben, wenn die Alternative der Tod ist...dann machste alles. Die Kosten sind ganz unterschiedlich. Es ist abhängig von der FIPart und vom benutzten Serum bzw. Hersteller. Das können 1500,- - 15000,- Liegt ganz bei den Dosis

Hinzu kommen diverse Blutbilder und Untersuchungen.
Die meisten Betroffenen haben sich organisiert, helfen sich über WhatsApp und Spenden. Wir selber haben schon dreistellig gespendet aber irgendwann ist eben auch mal Punkt Null erreicht. Ich hoffe die Admins / Mods verstehen, warum ich deshalb eine Spendenseite postete. Es war wirklich keine böse Absicht, ich hatte da nur an Gutes gedacht.
Trotzdem könnt ihr gerne weiterfragen, ich antworte gerne, sofern ich es kann.
Viele Grüße