Egal welche Gruppe Euch da jeweils unterstützt hat, ist doch wirklich wunderbar, dass es diese Gemeinschaften gibt.
Ja, das stimmt. Wir hätten sicher irgendwann aufgegeben ohne die vielen lieben Menschen die und da unterstützt haben.
Die Kosten sind glaub ich sehr individuell. Unser Fall, Kater Gewicht bei Beginn knapp 4 kg (am Ende 5 kg), feuchte Form mit Brusthöhlenerguss
Der Diagnosemarathon hat ca 500 € gekostet aber es kann auch etwas mehr gewesen sein. 2 Blutuntersuchungen, Punktion und Flüssigkeitsuntersuchung (alles unnötig und falsch bis auf die Punktion) dann nochmal komplettes Blutbild beim anderen Tierarzt.
Die Zwischenuntersuchungen ca. 500€ für 4x großes Blutbild Einige Tierärzte sind auch günstiger.
Das Medikament hat insgesamt 1.350 € gekostet
Wir hatten das Glück dass wir als Startdosis das kostengünstigste GS bekommen haben. Das scheint aber trotzdem sehr gut zu wirken. Der Anbieter gibt auch eine "Garantie". Wenn in der Wartezeit ein Rückfall auftritt wird vom Hersteller die nötige Dosis übernommen also sogar eine komplette Neubehandlung.
Das Medikament ist auch grad nochmal im Preis gesunken und die Behandlung wäre heute 150€ günstiger .
Für Spritzen und Kanülen waren ca. 20€ fällig evt noch lachsöl, vitamine und Leberschutz (Mariendiestel)
Das Tierheim hat für den Aufenthalt nichts genommen ich habe allerdings 130€ für den Aufenthalt unserer Mautzie für 2 Wochen zur Zusammenführung bezahlt und natürlich ein größeres Abschiedsgeschenk da gelassen. Und zu Weihnachten gibts sicherlich auch noch ne Spende. Wir hatten Percy ja grade 3 Wochen aus dem Tierheim als er erkrankte.
Die Spritzhilfe für die 2 Restwochen war kostenfrei weil zwei liebe Kolleginnen geholfen haben und sie dafür nichts haben wollten.
Also insgesamt ca. 2350 € für die Behandlung und tierärztliche Betreuung gezahlt. Allerdings teilt sich das ja auf einen Zeitraum von 3-6 Monaten auf.
Von den Summen sollte sich niemand abschrecken lassen, es gibt da fast immer Möglichkeiten (Spendenpool, Sponsoren etc) man hilft sich in den Gruppen. Es gab auch Fälle wo jemand eine Katze aufgenommen hat um zu behandeln.
Ergänzung ()
Kleiner Nachtrag: ein Grund warum ich mich in Christas Thread eingeklinkt habe war auch die Information.
Das eine sind nämlich die Kosten für die Behandlung aber für mich viel schwerwiegender war die Diagnosezeit bzw die Entscheidungsfindung zur Behandlung. Seit diesem Jahr weiss ich mehr über Coronaviren als ich jemals wissen wollte. Ich habe echt fast eine Woche lang nur 2-3 h/Nacht geschlafen und ansonsten alles gelesen was ich dazu fand. Ich war dann so fertig dass ich kaum arbeiten konnte. das ständige Auf und Ab war so belastend. Das war richtig schlimm vor allem weil bei
FIP die Zeit drängt und so vieles zu koordinieren ist. Man bekommt auch nicht gleich alles gesagt und stochert etwas im Nebel. das war jedenfalls bei uns so. Bei den monetären Kosten wars auch nicht so schlimm weil ja Urlaub dies Jahr ausgefallen ist und auch kulturelle Veranstaltungen und Fußball wegfielen. Da haben wir so viel gespart dass die Behandlungskosten ärgerlich aber nicht schlimm waren.