Es gibt so viele Neuigkeiten von Mimi
Als Allererstes die Nachricht, wegen der ich auch nur wenig schreiben kann, es geht uns arg an die Nieren.
Die sehr bittere Pille ist: Mimi wird in der Schweiz bleiben. Es wird uns von den Grenzern nicht nur dringend abgeraten zu kommen, auch die netten Leute möchten Mimi behalten. Und die Rechtslage in der Schweiz ist offenbar so, dass wir bei einem Streit nur unterliegen könnten. Die Senioren sagen, sie hätte sich dort so gut eingelebt und sie würden sich auch gut um eine Zusammenführung bemühen und Mimi gehöre jetzt ihnen. Und so ergeben wir uns in unser Schicksal obwohl ich ein sehr ungutes Gefühl und alle Ängste habe, die man nur um seine Herzkatze haben kann. Aber an unserem Herzen wollen wir nicht so herumzerren wie in der Geschichte, wo diese beiden Frauen sich darüber streiten, wer nun das lebende Kind bekommt. Das ist Fakt, darauf kann sich das Schweizer Ehepaar verlassen! Wir hoffen natürlich darauf, regelmäßig von unserer Mimi zu hören.
Es gibt noch einen weiteren Wermutstropfen, aber das zu erzählen geht jetzt über meine Kräfte.
Also putz ich mir die Tränen ab und helf lieber unserer Nachbarin, die im Garten werkelt. Da kann ich mich ein bisschen bei austoben. Ihr glaubt ja gar nicht, wie der Höllenritt, den wir in den letzten Tagen erlebten, auch an die physische Substanz geht.