Kleines Update: Es läuft echt gut!
Ronja ist ganz viel draußen, Jasper weniger, aber auch mehrmals täglich. Sie dürfen zwischen dem Aufstehen und dem Abendessen, also grob von 7 bis 7 raus und rein, wie sie lustig sind. Sie haben sofort kapiert, wo die möglichen Zugänge sind. also dass sie ans Kellerfenster klopfen müssen, wenn die Terrassentür zu ist zum Beispiel ;-)
Die Nachbarskater haben sie auch schon kennengelernt. Der eine ist ja - wie schon festgestellt wurde - ein Netter, der andere guckt ein bisschen grummelig angesichts der neuen Jungspunde. Jasper hatte sich vorgestern eine ganze Weile unter unserer Holzterrasse verkrochen, wir vermuten, dass er dorthin geflüchtet ist. Er wollte dann gestern erst gar nicht raus, ging aber später dann doch.
Ronja ist eine coole Socke. Die stellte dem anderen Kater gegenüber ihre Haare auf, kokettierte ein bisschen rum und verschwand dann "ab durch die Hecke"

Außerdem hat mein Sohn sie gestern (Tag 5) beobachtet, wie sie schon einen Spaziergang zu einer 5 Grundstücke entfernten Familie gemacht hat

Auch über die Straße (nur Anwohner, Zone 30) geht sie ganz ungeniert.
Klarer Vorteil des Freigangs: Im Haus wird nicht mehr getobt

Wenn sie müde sind, kommen sie rein und schlafen, wenn sie munter sind, wollen sie wieder raus. Eigentlich recht praktisch

Frühmorgens geht aber das große Jammern los: "Raus!! Lasst mich raus!!!" Selbst das Frühstück ist das uninteressant. Überhaupt fressen sie weniger - bei uns jedenfalls. Wer weiß, was sie draußen alles finden...
Bislang sind wir also echt zufrieden. Und es ist so eine Entspannung, nicht mehr auf offene Türen achten zu müssen! Nur abends müssen wir gucken, dass sie nicht noch mal mit hinaushuschen, denn spätestens wenn wir im Bett sind, können sie ja nicht mehr rein. Der Rhythmus ist aktuell der, dass wir gegen 18:30 Uhr das Fressen bereitstellen und dann die Türen schließen, wenn sie beide drin sind. Klappt bisher gut.