Also, ich muß es jetzt sagen.
Ich kann dich nicht mehr verstehen. Es ist für mich nicht mehr nachvollziehbar, was du möchtest. Eine Mieze, die so funktioniert, wie du es in dem oder dem jeweiligen Moment möchtest, wirst du nie bekommen. Es ist doch alles so super gelaufen, aber du überlegst in jedem Augenblick, was besser oder anders laufen könnte. Laß die Miezen doch einfach ihr Ding machen.
Und jetzt setzt du der Kleinen nochmal eine Frist, wo sie sich so anpassen soll, so wie du es möchtest. Wenn nicht, darf sie Ende Februar wieder ins Tierheim zurück. Dann wird nach was passenderem geschaut. Ja, geht’s denn noch???
Ganz toll, das ist wahre Tierliebe!
Das mußte endlich mal gesagt werden, lag mir schon länger auf der Zunge.


Gabi

Geht's noch frage ich mich auch? Wo habe ich mit nur einem Wort gesagt, dass es gescheitert ist oder dass ich die perfekte Mieze will, die immer funktioniert? Und woher weißt du, dass ich die Katzen nicht tatsächlich einfach ihr Ding machen lasse?
Der Vorschlag mit der Frist kam vom Verein, das nur nebenbei. U. a. weil die gerade wichtigere Baustellen haben.
Ich gehe übrigens davon aus, dass Sally bleibt, wenn es weiterhin so gut läuft. Aber wir wollen sicher sein, dass es für alle Katzen wirklich passt. Ich halte uns und unser Zuhause nämlich nicht für das ultimative Katzendomizil, sondern gestehe mir auch ein, dass es woanders noch besser für eine bestimmte Katze passen könnte. Das sollte man als
Pflegestelle nämlich können. Aber wie gesagt - es steht so gut wie fest, dass sie bleibt. Denn ich gehe auch nicht davon aus, dass noch irgendwelche Katastrophen eintreten oder die Stimmung wieder kippt.
Und ein für alle Mal -
Es ist kein Tierheim im Hintergrund !!! (Was aber auch nicht dramatisch wäre. Es hätte ja immerhin auch sein können, dass es wirklich gar nicht funktioniert. Was hätte ich dann tun sollen? Eine Katze auf Teufel komm raus behalten, obwohl alle unglücklich sind und sie irgendwo anders ein Zuhause haben könnte, das definitiv besser passt?)
Sondern eine liebevolle Pflegestelle des Vereins. Die mir übrigens von Anfang an gesagt hat, dass sie Sally wahrscheinlich leicht vermittelt bekommt, falls es nicht passen sollte. Sie ist jetzt nicht gerade der Typ "unvermittelbarer Ladenhüter". Bei einem Scheuchen wären wir die ganze Sache anders angegangen. Da hätte man ja erst mal ein paar Wochen oder Monate gebraucht, bis die Katze überhaupt ankommt, ehe man an die Zusammenführung gegangen wäre.
Bei Sally hat der Verein prophezeit, dass man relativ schnell merken wird, ob es einigermaßen passt oder nicht. Womit er Recht hatte, sie war ja innerhalb von 2 Tagen hier schon heimisch.
Bisschen weniger Unterstellungen wäre echt schön. Ich will nicht, dass sich Sally "anpasst". Die macht ihr Ding echt gut. Ich will aber auch nicht, dass einer der Uris sich unter der neuen Situation permanent unwohl fühlt, weil ich aus Egoismus unbedingt eine 3. Katze behalten will. Noch mal: Das ist jetzt rein hypothetisch, denn es sieht ja nicht danach aus. Siehe oben.
Kurz gefasst könnte man auch sagen, dass weder der Verein noch wir eine übereilte Entscheidung treffen wollen. Sie ist ja gerade mal einen Monat hier.
Allerdings sehe ich auch deinen anderen Blickwinkel und vermute dass du dir Sorgen um Sally machst. Aber ob es ihr woanders besser geht, bzw. sie glücklicher ist? Ob sie bei dir wirklich zu kurz kommt? Ob der Freigang nicht Abhilfe schaffen würde?
Ich denke die Antwort wird dir nur eine Kristallkugel geben können.
Danke. Ja, genau darum geht es u. a. Sally braucht meiner Meinung nach auf Dauer einfach eine adäquate Spielfreundin. Es läuft im Großen und Ganzen wirklich prima. Aber es ist auch Fakt, dass wir hier eine sehr lebhafte Jungkatze haben, die mir gerade ständig die Beine hoch springt, weil sie spielen will und ihr langweilig ist. Und nein, das mache ich ihr nicht zum Vorwurf! Und das Ganze in Kombination mit 2 doch sehr gemütlichen erwachsenen Katzen.
Deswegen hoffe ich ein wenig auf den Freigang und eben, dass Fienchen ihre Reserviertheit irgendwann noch fallen lässt (und ja, ich weiß, dass das noch Monate oder gar Jahre dauern kann). Sie ist zwar nicht mehr so furchtbar gestresst von Sally, dafür jetzt mitunter etwas stinkstiefelig zu ihr. Was ich aber erstmal als positive Entwicklung sehe, solange es nicht Überhand nimmt. Es ist gut, dass sie Grenzen setzen kann und dass Sally diese akzeptiert. Mehr als Fauchen und mal auf den Kopf hauen ist es ja auch nicht.
Und bis dahin hat Sally ja auch noch den Willy. Der ist zwar manchmal auch was angestrengt von dem kleinen Wirbelwind, geht aber immerhin ein bisschen auf sie ein. Und wir natürlich auch.
Gerade dreht sie aber völlig am Rad
