Hallo lieber Katzenmenschen!
Ich habe zwei
BKH Stubentiger, mein Kater ist jetzt knappe eineinhalb Jahre alt und die Mieze kam im Sommer dazu

Sie ist jetzt 8 Monate alt und eigentlich wollte ich sie noch nicht kastrieren lassen aber sie hat sich sehr gequält, nicht gefressen und eine Rolligkeit folgte der nächsten. Wir entschieden uns für eine Kastration, da die Pille viele Nebenwirkungen hat.
Wir haben den
Tierarzt gewechselt, da die Mieze ungern Auto fährt und dieser quasi 2 Minuten mit dem Auto entfernt ist. Wir haben schon vor einigen Wochen einen Vorstellungs- und Untersuchungstermin gehabt. Die TÄ hat die Praxis von einem anderen
Tierarzt übernommen, den ich von früher kannte, deshalb erweckte das schon eine Art Vertrauen. Am Dienstag war es dann soweit. Ich habe die kleine um halb 9 abgegeben und konnte sie schon um 11 Uhr abholen. Beim alten
Tierarzt habe ich meinen Kater damals morgens hingebracht und erst gegen Abend abgeholt, da war schon so ein Punkt wo ich mir dachte hmm. Nach der Kastration hatten wir ein kurzes Gespräch, ich fragte die TÄ wie es mit einer Halskrause oder Body ausschaut, sie sagte meine Katze würde es nicht brauchen, "bisschen Lecken" ist nicht schlimm. 80% der Katzen gehen nicht dran, nur wenn man sieht, dass Katze dran geht sollte man es unterbinden. Nachhause gefahren, abends beim
Tierarzt angerufen, dass Katze dran geht ich gerne eine Halskrause hätte, Antwort sie würden "so kleine" Halskrausen nicht da haben und ich soll mir aus einer Socke Body basteln, was überhaupt nicht geht. Halskrause bestellt und die nächsten Tage über die Katze gewacht wie ein Pitbull. Am Freitagabend dann das böse Erwachen: Wunde gerötet, leichter weißer Belag, stinkt wie die Pest. Notdienst angerufen, ich solle bis Montag warten ist nicht so schlimm. Katze in Verband und Pflaster gelegt, in der Hoffnung es geht gut. Samstag kam der Trichter an und die die Wunde fing an Löcher zu bekommen. Am Sonntag Notdienst angerufen, wenn kein Fieber sollen bis Montag warten. Montag morgen total panisch in die Praxis gestürmt: abgestorbene Haut über die Fäden abgeschnitten, Fäden raus, der Gestank hörte auf aber meine Katze hat eine riesen Wunde am Bauch. Laut TÄ, kein Loch in die Bauchdecke, Wunde gespült und Antibiotika und Schmerzmittel gespritzt. Am Dienstag genau das gleiche nur es wurde von einer anderen
Tierarzt aus der Praxis untersucht. Heute morgen waren wir dann erneut zu Kontrolle und da, die TÄ, die operiert hat war da und sagt sie hätte wohl doch ein kleines Loch gefunden, wo sie mit der kleinen Kanüle reinkommt. Auf meine Frage, was das jetzt konkret bedeutet bekam ich keine richtige Antwort nur, dass das Loch bis Ende der Woche zuwachsen sollte. Wir haben jetzt Antibiotika/Tabletten bekommen, die bis Freitag eingenommen werden sollen und Schmerzmittel.
Mein Vertrauen ist in die TÄ ziemlich erschüttert, am Montag gabs kein Loch heute schon? Und solche Aussagen wie die meisten Katzen gehen nicht dran, braucht man nichts machen. Hätten wir eine Halskrause von Beginn angehabt hätten wir uns das ganze Leid ersparen können! Mein Kater ist auch ziemlich verunsichert durch die ganze Situation, gestresst und total verstört, seit dem seine Liebste am leiden ist. Sie mag den Body nicht so manchmal ist sie stundelang regungslos und schaut mich so qualvoll an und ich kann ihr nicht helfen. Mein Herz blutet, ich weiß nicht mehr was ich machen soll.
Ich ziehe einen
Tierarzt Wechsel in Erwägung. Ich überlege sie einem anderen Arzt vorzustellen bzw. wieder zum alten
Tierarzt zu gehen und den Fahrstress in Kauf zu nehmen. Meint ihr das macht Sinn oder muss die Wunde eh jetzt von unten abheilen und man kann da nichts mehr machen? Ich habe Angst, dass sie innere Verletzungen davon tragen könnte. Laut TÄ würde sich ihr Bauch normal anfühlen und sie könnte nichts feststellen.
Hat jemand ähnliches durchgemacht und hat Tipps für uns? Bin für jede Antwort dankbar ❤