Das fürchte ich auch. Immerhin sind Schätzungen zufolge die Hälfte aller Hauskatzen zu fett. Und die Konsequenzen sollte man nicht unterschätzen. Ich zitiere mal (Trossen, Julia. Unterschiede im Energieumsatz und Futteraufnahmeverhalten zwischen Katern mit und ohne genetisch bedingte Prädisposition zu Übergewicht. 2016, University of Zurich, Vetsuisse Faculty):
"Übergewicht führt ab einem Grad von mehr als 25-30 % zu Gesundheitsproblemen (MAYER,1973; BRANAM, 1987; CRANE, 1991; SCARLETT et al., 1994; CASE et al., 1997;LAFLAMME, 1997). Übergewichtige Katzen sind prädisponiert für orthopädische Probleme,Diabetes mellitus, Maulhöhlenerkrankungen, Herzkreislauf-Probleme, Krankheiten des Harntraktes, Störungen der Reproduktion, Neoplasien, dermatologische Krankheiten, Hyperinsulinämie, Glukose-Intoleranz, Gelenks- und Bewegungsprobleme, idiopathische hepatische Lipidose, FLUTD, metabolische Dysfunktionen sowie ein erhöhtes Operationsund Narkoserisiko (CRANE, 1991; SLOTH, 1992; SCARLETT et al., 1994; MARKWELL et al., 1996; CASE et al., 1997; FETTMAN et al., 1998; SCARLETT und DONOGHUE, 1998; RAND, 1999; BUTTERWICK, 2000; APPLETON et al., 2001; HOENIG und FERGUSON, 2002; LUND et al., 2005; GERMAN, 2006b; REUSCH et al., 2006; HOENIG et al., 2007; GERMAN und MARTIN, 2008). SCARLETT und DONOGHUE (1998) wiesen an über 1400 Katzen in den USA nach, dass adipöse Katzen im Vergleich zu normalgewichtigen Katzen 3.9 mal so häufig an Diabetes mellitus erkrankten, 4.9 mal so häufig eine Lahmheit entwickelten und 2.3 mal so häufig an nicht-allergischen Hautkrankheiten litten."
Und wenn man diese Gesundheitsprobleme bemerkt, ist es schon ziemlich spät.
Man sollte AYCE nicht uneingeschränkt propagieren, sondern als Möglichkeit darstellen, die gut funktionieren kann, aber nicht muss.