all you can eat... aber wie?

Diskutiere all you can eat... aber wie? im Nassfutter Forum im Bereich Katzenfutter; kann so sein aber da liegt nicht immer der Hase im Pfeffer. Ich habe drei Katzen, füttere 80 % Hochwertig, mal gibts auch Schrott (Leckerlies...
  • all you can eat... aber wie? Beitrag #21
AYCE beinhaltet für mich auch hochwertiges (Nass)Futter (oder Barf) und nur begrenzt Leckerchen. Sprich wenn eine Katze unter AYCE zu "mopsig" oder "zu dick" wird, sollte zuallererst die Qualität des Futters und nicht das Futterkonzept überprüft und ggf. überdacht werden.
kann so sein aber da liegt nicht immer der Hase im Pfeffer. Ich habe drei Katzen, füttere 80 % Hochwertig, mal gibts auch Schrott (Leckerlies, mittelprächtiges Nassfutter aus dem Aldi). Bei AYCE ist eine Katze sehr schlank, eine normal und eine leicht adipös. Es kommt also auch auf die Katze an. Übrigens frisst die schlanke Katze das meiste Futter ;)..
 
  • all you can eat... aber wie?

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  • all you can eat... aber wie? Beitrag #22
kann so sein aber da liegt nicht immer der Hase im Pfeffer. Ich habe drei Katzen, füttere 80 % Hochwertig, mal gibts auch Schrott (Leckerlies, mittelprächtiges Nassfutter aus dem Aldi). Bei AYCE ist eine Katze sehr schlank, eine normal und eine leicht adipös. Es kommt also auch auf die Katze an. Übrigens frisst die schlanke Katze das meiste Futter ;)..
Ich schrieb in meinen ersten Beitrag ja auch, dass es Ausnahmen geben kann ;) Und auch in meinem Beitrag den du zitiert hast habe ich gesagt "zuallererst". Nicht, dass es IMMER am Futter liegen muss.

Die Frage die man sich dann stellen muss: Ab wie viel Prozent "Durchfallquote" kann man nicht mehr von "Ausnahmen" sprechen?

Wenn wir jetzt nur uns beide nehmen wären wir z.B. bei 5 Katzen und bei einer hat AYCE nicht funktioniert. Wären 20%.

Nehmen wir jetzt noch Hannibals Katzen dazu wären wir bei 9 Katzen und bei einer hat es nicht funktioniert. Wären gerundet 11,11%.

Nehmen wir Vitellias Katzen dazu (wobei ich jetzt erst mal nur die 2 "Stammkatzen" rechne, weil der Neuzugang ja noch nicht so lang da ist) sind wir bei einer von 13 (gerundet 7,69%), usw..

Darum hab ich ja auch extra gesagt (die entscheidenden Stellen hab ich markiert:
Ich habe übrigens in den beiden Foren in denen ich unterwegs bin was Berichte über AYCE übrigens fast nur positive Rückmeldungen gehört. Dass Katzen durch AYCE mit hochwertigem Futter wirklich (anhand von Verhalten und Gesundheit) nachweislich zu dich wurden sind meiner Erfahrung nach eher Einzelfälle, wenn ich die positiven Rückmeldungen im Verhältnis u den Negativen sehe. Und wie sagt man so schön: Ausnahmen bestätigen die Regel.
 
  • all you can eat... aber wie? Beitrag #23
Bei AYCE ist eine Katze sehr schlank, eine normal und eine leicht adipös. Es kommt also auch auf die Katze an.
Definitiv, ist ja wie beim Menschen auch. Ich z.B. wäre in schlechten Zeiten verhungert.

Mein schlanker Hugo frisst meist Schrottfutter (Forenterminologie, nicht meine), und zwar so viel er will, Fatty Leo mag lieber das Hochwertigere.

Kalorien sind Kalorien. Und satter macht Leo das gute Futter auch nicht.
 
  • all you can eat... aber wie? Beitrag #24
Die Frage die man sich dann stellen muss: Ab wie viel Prozent "Durchfallquote" kann man nicht mehr von "Ausnahmen" sprechen?
Genau das ist die Frage und genau die können wir nicht repräsentativ beantworten. Selbst wenn nur 20 % aller Katzen von AYCE fett werden kann man es nicht guten Gewissens als ,,non plus ultra" anpreisen. Deshalb empfehle ich zu beobachten und die Futtergabe auf die Beobachtungen abzustimmen.
 
  • all you can eat... aber wie? Beitrag #25
@Julia01 : Bei unterschiedlichen persönlichen Definitionen von zu dick kann man da nicht wirklich einen Vergleich durchführen. Nur weil viele meinen, ihre Katze sei nicht zu dick, muss das ja nicht stimmen.
Für mich ist eine Katze nicht erst dann zu dick, wenn bereits gravierende gesundheitliche Probleme auftreten oder sie sich nicht mehr putzen kann 😳. Dann ist sie in meinen Augen schwerst adipös!

Ich will, dass meine Katzen möglichst gesund möglichst alt werden. Die Wahrscheinlichkeit, in fortgeschrittenem Alter nicht an Wohlstandskrankheiten zu erkranken, ist mit einigermaßen schlanker Linie deutlich höher. Übergewicht ist nun mal ein Risikofaktor. Und sicher kann man drüber diskutieren, wo da die Grenze ist. Deswegen versuche ich bei meinen Katzen, einfach definitiv darunter zu bleiben. Die Katze von vorne, von der Seite und am Wichtigsten, von oben anzuschauen, hilft dabei. Tastbare Rippen und eine Taille (war bei Leo kaum mehr vorhanden) sind da für mich die wichtigsten Kriterien.
Dass Leo nie so schlank sein wird, wie Südstaaten-Hugo ist natürlich völlig in Ordnung und der "Rasse" geschuldet.
 
  • all you can eat... aber wie? Beitrag #26
Genau das ist die Frage und genau die können wir nicht repräsentativ beantworten. Selbst wenn nur 20 % aller Katzen von AYCE fett werden kann man es nicht guten Gewissens als ,,non plus ultra" anpreisen. Deshalb empfehle ich zu beobachten und die Futtergabe auf die Beobachtungen abzustimmen.
Aber wer hat es denn auch als Non-Plus-Ultra angepriesen? Alle Kommentare bisher hier im Thread haben nur von ihren eigenen Erfahrungen gesprochen, aber ich habe nirgends gelesen, dass AYCE immer und unter allen Umständen und für alle Katzen (also Non-Plus-Ultra = Nichts darüber hinaus) ist. Sondern das es immer von Beobachtungen und den Rahmenbedingungen abhängig ist.
 
  • all you can eat... aber wie? Beitrag #27
Aber wer hat es denn auch als Non-Plus-Ultra angepriesen?
;)Keiner..ich habe nur gesagt, man sollte das nicht tun. Ich habe nicht gesagt XYZ soll das nicht tun. Es wurde ja nach dieser Methode gefragt im Faden und meine Meinung ist, es ist nicht das Non Plus Ultra..Was aber auch nicht heißt, dass ich total dagegen bin..
 
  • all you can eat... aber wie? Beitrag #28
@Julia01 : Bei unterschiedlichen persönlichen Definitionen von zu dick kann man da nicht wirklich einen Vergleich durchführen. Nur weil viele meinen, ihre Katze sei nicht zu dick, muss das ja nicht stimmen.
Für mich ist eine Katze nicht erst dann zu dick, wenn bereits gravierende gesundheitliche Probleme auftreten oder sie sich nicht mehr putzen kann 😳. Dann ist sie in meinen Augen schwerst adipös!

Ich will, dass meine Katzen möglichst gesund möglichst alt werden. Die Wahrscheinlichkeit, in fortgeschrittenem Alter nicht an Wohlstandskrankheiten zu erkranken, ist mit einigermaßen schlanker Linie deutlich höher. Übergewicht ist nun mal ein Risikofaktor. Und sicher kann man drüber diskutieren, wo da die Grenze ist. Deswegen versuche ich bei meinen Katzen, einfach definitiv darunter zu bleiben. Die Katze von vorne, von der Seite und am Wichtigsten, von oben anzuschauen, hilft dabei. Tastbare Rippen und eine Taille (war bei Leo kaum mehr vorhanden) sind da für mich die wichtigsten Kriterien.
Dass Leo nie so schlank sein wird, wie Südstaaten-Hugo ist natürlich völlig in Ordnung und der "Rasse" geschuldet.
Also zwischen keinerlei Auffälligkeiten und gar nicht mehr putzen können ist ja wohl ein Riesenunterschied. Und einem Katzenhalter, der seine Tiere gut im Blick hat, sollten auch schon sehr viel kleinere Auffälligkeiten auffallen. Es geht ja nicht darum, dass die Katze erst GRAVIERENDE Auffälligkeiten zeigt, sondern dass sie überhaupt Auffälligkeiten zeigt. Wenn eine Katze z.B. anfängt zu husten geh ich ja auch nicht erst zum Tierarzt, wenn sie japsend und nach Luft schnappend in der Ecke geht, sondern schon sehr viel früher.

Von "gravierenden" Auffälligkeiten habe ich auch nie gesprochen, also lege mir sowas auch bitte nicht in den Mund. Ich habe ganz klar gesagt:
Meiner Meinung nach ist eine Katze erst "zu dick", wenn durch das Gewicht bzw. durch die Figur Gesundheit und/oder Verhalten negativ beeinträchtigt sind (Gesundheit z.B. organische Schäden, Verhalten z.B. weniger Ausdauer, Katze spielt plötzlich viel weniger, kann sich nicht mehr normal bewegen/putzen, etc.).
Und man sollte es, solange es keine gesundheitlichen oder verhaltenstechnischen Auffälligkeiten auch ein paar Wochen durchziehen, bevor man sich dagegen entscheidet.
Ich habe ganz klar gesagt, dass man bei JEGLICHEN negativen Auffälligkeiten tätig werden sollte. Und auch dann sollte man erst klären, ob es wirklich am AYCE oder auch an etwas anderen liegt (z.B. bei Freigängern ob die draußen heimlich irgendwo mitfuttern).

Außerdem dein Argument kann ich genauso auf dich ummünzen: Nur weil du der Meinung bist, deine Katze würde von AYCE
sehr schnell sehr fett.
ist auch erstmal nix weiter als eine bloße Befürchtung bzw. eine Erwartung und keine Tatsache. Da könnte ich genauso sagen "nur weil du sagst, die Katze sei fett, muss das ja nicht stimmen".

Es ist und bleibt eine auf Erfahrung beruhende Ermessenssache. Aber meiner Meinung nach gibt es bisher kein allgemeingültiges Kontra-Argument gegen AYCE.
 
  • all you can eat... aber wie? Beitrag #29
Ich denke mittlerweile eher, dass manche Katzen AYCE halt aushalten (ist auch bei meinem Hugo der Fall), in vielen Fällen der Besitzer aber schlicht die Augen davor verschließt, dass seine Katze eigentlich viel zu dick ist. Wie bei den meisten Haustieren.

Das fürchte ich auch. Immerhin sind Schätzungen zufolge die Hälfte aller Hauskatzen zu fett. Und die Konsequenzen sollte man nicht unterschätzen. Ich zitiere mal (Trossen, Julia. Unterschiede im Energieumsatz und Futteraufnahmeverhalten zwischen Katern mit und ohne genetisch bedingte Prädisposition zu Übergewicht. 2016, University of Zurich, Vetsuisse Faculty):

"Übergewicht führt ab einem Grad von mehr als 25-30 % zu Gesundheitsproblemen (MAYER,1973; BRANAM, 1987; CRANE, 1991; SCARLETT et al., 1994; CASE et al., 1997;LAFLAMME, 1997). Übergewichtige Katzen sind prädisponiert für orthopädische Probleme,Diabetes mellitus, Maulhöhlenerkrankungen, Herzkreislauf-Probleme, Krankheiten des Harntraktes, Störungen der Reproduktion, Neoplasien, dermatologische Krankheiten, Hyperinsulinämie, Glukose-Intoleranz, Gelenks- und Bewegungsprobleme, idiopathische hepatische Lipidose, FLUTD, metabolische Dysfunktionen sowie ein erhöhtes Operationsund Narkoserisiko (CRANE, 1991; SLOTH, 1992; SCARLETT et al., 1994; MARKWELL et al., 1996; CASE et al., 1997; FETTMAN et al., 1998; SCARLETT und DONOGHUE, 1998; RAND, 1999; BUTTERWICK, 2000; APPLETON et al., 2001; HOENIG und FERGUSON, 2002; LUND et al., 2005; GERMAN, 2006b; REUSCH et al., 2006; HOENIG et al., 2007; GERMAN und MARTIN, 2008). SCARLETT und DONOGHUE (1998) wiesen an über 1400 Katzen in den USA nach, dass adipöse Katzen im Vergleich zu normalgewichtigen Katzen 3.9 mal so häufig an Diabetes mellitus erkrankten, 4.9 mal so häufig eine Lahmheit entwickelten und 2.3 mal so häufig an nicht-allergischen Hautkrankheiten litten."

Und wenn man diese Gesundheitsprobleme bemerkt, ist es schon ziemlich spät.

Man sollte AYCE nicht uneingeschränkt propagieren, sondern als Möglichkeit darstellen, die gut funktionieren kann, aber nicht muss.
 
  • all you can eat... aber wie? Beitrag #30
;)Keiner..ich habe nur gesagt, man sollte das nicht tun. Ich habe nicht gesagt XYZ soll das nicht tun. Es wurde ja nach dieser Methode gefragt im Faden und meine Meinung ist, es ist nicht das Non Plus Ultra..Was aber auch nicht heißt, dass ich total dagegen bin..
Okay dann habe ich es falsch interpretiert ;) Dann sind wir ja auch derselben Meinung, was das Non-Plus-Ultra angeht.

Ich denke es gibt nicht "DIE" NonPlusUltra-Fütterungsmethode. Jede Methode hat ihre Vor- und Nachteile und natürlich auch immer ein gewisses Risiko (AYCE das die Katze zu dick werden kann evtl., Rationiertes Füttern z.B. das die Katze sich ständig überfrisst aus Sorge das es nicht genug gibt). Ich kann nur sagen, dass sich AYCE meiner Meinung nach bisher am meisten geeignet, wenn auch nicht fehlerfrei ist, was aber nicht heißt, dass es für jede Katze die beste Methode ist.

Und um Argumenten vorzugreifen das ich gerade noch sagte, es gäbe keine Kontraargumente: Ich sagte nur es gäbe keine ALLGEMEIN gültigen Kontraargumente, die AYCE per se negieren. Natürlich gibt es auch bei AYCE Kontraargumente, die kann man aber nicht pauschalisieren, sondern muss sie von Erfahrungen und Rahmenbedingungen abhängig machen. Es gibt also in meinen Augen keine argumentative PAUSCHALE Negation von AYCE.
 
  • all you can eat... aber wie? Beitrag #31
Das fürchte ich auch. Immerhin sind Schätzungen zufolge die Hälfte aller Hauskatzen zu fett. Und die Konsequenzen sollte man nicht unterschätzen. Ich zitiere mal (Trossen, Julia. Unterschiede im Energieumsatz und Futteraufnahmeverhalten zwischen Katern mit und ohne genetisch bedingte Prädisposition zu Übergewicht. 2016, University of Zurich, Vetsuisse Faculty):

"Übergewicht führt ab einem Grad von mehr als 25-30 % zu Gesundheitsproblemen (MAYER,1973; BRANAM, 1987; CRANE, 1991; SCARLETT et al., 1994; CASE et al., 1997;LAFLAMME, 1997). Übergewichtige Katzen sind prädisponiert für orthopädische Probleme,Diabetes mellitus, Maulhöhlenerkrankungen, Herzkreislauf-Probleme, Krankheiten des Harntraktes, Störungen der Reproduktion, Neoplasien, dermatologische Krankheiten, Hyperinsulinämie, Glukose-Intoleranz, Gelenks- und Bewegungsprobleme, idiopathische hepatische Lipidose, FLUTD, metabolische Dysfunktionen sowie ein erhöhtes Operationsund Narkoserisiko (CRANE, 1991; SLOTH, 1992; SCARLETT et al., 1994; MARKWELL et al., 1996; CASE et al., 1997; FETTMAN et al., 1998; SCARLETT und DONOGHUE, 1998; RAND, 1999; BUTTERWICK, 2000; APPLETON et al., 2001; HOENIG und FERGUSON, 2002; LUND et al., 2005; GERMAN, 2006b; REUSCH et al., 2006; HOENIG et al., 2007; GERMAN und MARTIN, 2008). SCARLETT und DONOGHUE (1998) wiesen an über 1400 Katzen in den USA nach, dass adipöse Katzen im Vergleich zu normalgewichtigen Katzen 3.9 mal so häufig an Diabetes mellitus erkrankten, 4.9 mal so häufig eine Lahmheit entwickelten und 2.3 mal so häufig an nicht-allergischen Hautkrankheiten litten."

Und wenn man diese Gesundheitsprobleme bemerkt, ist es schon ziemlich spät.

Man sollte AYCE nicht uneingeschränkt propagieren, sondern als Möglichkeit darstellen, die gut funktionieren kann, aber nicht muss.
Da fehlen mir aber drei sehr wichtige Angaben:
1) Wie ist die Definition von zu fett?
2) Wie soll man ohne eine Definition von zu fett einen Grad des Übergewichts von 25-30% feststellen können?
3) Wurde der Zusammenhang von Übergewicht und der FutterSORTE berücksichtigt? Denn wenn von den 1400 Katzen 1300 Katzen "Schrottfutter" bekamen, würde mich sehr das Ergebnis einer Studie interessieren, die 1400 Katzen untersucht, die Barf oder hochwertiges Nassfutter bekamen .


Man sollte AYCE nicht uneingeschränkt negieren, sondern als Möglichkeit darstellen, die erfahrungsgemäß und unter bestimmten Voraussetzungen oft sehr gut funktioniert, aber nicht muss.
 
  • all you can eat... aber wie? Beitrag #32
Julia, um Deine drei Fragen zu beantworten, müsste ich jetzt hier die halbe Dis zitieren. Lies es bitte selbst nach, wenn es Dich interessiert, sonst sprengen wir den Thread hier völlig ;) Mit ging es darum, dass Übergewicht nicht verharmlost werden sollte, denn das ist es nicht.

Man sollte AYCE nicht uneingeschränkt negieren, sondern als Möglichkeit darstellen, die erfahrungsgemäß und unter bestimmten Voraussetzungen oft sehr gut funktioniert, aber nicht muss.

Das ist doch ein Fazit, auf das wir uns einigen können, auch wenn ich es so formulieren würde: Man kann AYCE weder uneingeschränkt negieren noch favorisieren, sondern als Möglichkeit darstellen, die erfahrungsgemäß und unter bestimmten Voraussetzungen funktionieren kann, aber nicht muss.
 
  • all you can eat... aber wie? Beitrag #33
Julia, um Deine drei Fragen zu beantworten, müsste ich jetzt hier die halbe Dis zitieren. Lies es bitte selbst nach, wenn es Dich interessiert, sonst sprengen wir den Thread hier völlig ;) Mit ging es darum, dass Übergewicht nicht verharmlost werden sollte, denn das ist es nicht.



Das ist doch ein Fazit, auf das wir uns einigen können, auch wenn ich es so formulieren würde: Man kann AYCE weder uneingeschränkt negieren noch favorisieren, sondern als Möglichkeit darstellen, die erfahrungsgemäß und unter bestimmten Voraussetzungen funktionieren kann, aber nicht muss.
Dem stimme ich zu.

Mir war und ist dieser Begriff "Übergewicht" einfach ein persönliches Anliegen, als Besitzerin einer Katze, die rein äußerlich vermutlich von vielen als "zu fett" bezeichnet werden würde, die objektiv gesehen aber nicht EINDEUTIG als "zu fett" klassifiziert werden kann. Da kommt man sich dann nämlich auch schnell mal als ignoranter unwissender Besitzer vor wenn man Aussagen liest, die in etwa sagen sollen "sobald eine Katze so und so aussieht ist sie zu fett".
 
  • all you can eat... aber wie? Beitrag #34
Zuletzt bearbeitet:
  • all you can eat... aber wie? Beitrag #35
Ich hatte es glaube ich schon mal gepostet, aber es gibt eine Studie zu ad libitum Fütterung vs. restriktiver Fütterung bei Katzen. Hier eine Zusammenfassung einer der Forscherinnen



Also ich kannte es nicht, es deckt sich aber mit meinen Erfahrungen.

Schade das es dort keine dritte Gruppe gab, wo das Verhalten bei restriktiver Fütterung an sich untersucht wurde, sondern nur der Wechsel von Ad-libitum zu restriktiver Fütterung.
 
  • all you can eat... aber wie? Beitrag #36
Da gebe ich dir Recht, das wäre noch interessant gewesen.

Das mit dem "hangry" stelle ich hier auf jeden Fall fest, wenn der Napf länger leer bleibt oder schlicht gemäkelt wird. Und hier haben die Katzen genug Rückzugsmöglichkeiten + Freigang. Die Auswirkungen sind also eher milde. Ich kann mir vorstellen, dass das in begrenzterer Umgebung je nach Katzen noch mal ganz anders aussehen kann.

Wobei wir streng genommen auch nicht durchgehend AYCE füttern. Wie gesagt, Abends gibt es häufiger keinen Nachschub mehr, weil ich das morgens eh wegschmeißen kann. Womit sich aber auch zeigt, dass die Katzen keineswegs wahllos alles in sich hineinstopfen. Pi mal Daumen kommen wir auch mit AYCE für 3 Katzen auf ca. 600 g Nassfutter pro Tag (BARF entsprechend weniger) plus etwas Leckerli beim Klickern/als Topping etc.
 
  • all you can eat... aber wie? Beitrag #37
Das einzige Problem das ich hier hab ist dass ständig Futter übrig bleibt. Zu dick wird hier keine Katze. Im Gegenteil, sie fressen letztlich deutlich weniger als wenn es nur zweimal am Tag Futter gäbe. Doch, in der Natur sind KAtzen ununterbrochen am Fressen. In 20-Gramm-Portionen.
 
  • all you can eat... aber wie? Beitrag #38
Vielen Dank für eure Meinungen und Anregungen.
Ich denke ich versuche einfach erstmal überhaupt ein Gefühl für das Fressverhalten zu bekommen, wenn wir wieder einen normalen Alltag haben.
Die Katzen sind 3 Wochen hier und wir sitzen die ganze Zeit zuhause (Lockdown), werden aber wieder arbeiten und ausser Haus sein, sobald die Läden wieder öffnen dürfen. Spätestens dann wird es festere Essenszeiten geben als jetzt.

Ich danke euch jedenfalls!
 
  • all you can eat... aber wie? Beitrag #39
Vielen Dank für eure Meinungen und Anregungen.
Ich denke ich versuche einfach erstmal überhaupt ein Gefühl für das Fressverhalten zu bekommen, wenn wir wieder einen normalen Alltag haben.
Die Katzen sind 3 Wochen hier und wir sitzen die ganze Zeit zuhause (Lockdown), werden aber wieder arbeiten und ausser Haus sein, sobald die Läden wieder öffnen dürfen. Spätestens dann wird es festere Essenszeiten geben als jetzt.

Ich danke euch jedenfalls!
Ich finde man muss da auch zwischen "feste Essenszeiten" und "AYCE" unterscheiden. Das schließt sich ja nicht aus. Meine beiden bekommen auch nur 2-3 mal am Tag Fressen, meist auch zu denselben Zeiten. Aber eben in so großen Portionen, dass es mindestens 8-10 Stunden reicht.
 
  • all you can eat... aber wie? Beitrag #40
Also meine bekamen AYCE mit Barf und Ronja wurde ein wenig zu dick 🤷 Zu dick bedeutet in diesem Fall: Zwei Tierärzte haben es von sich aus angemerkt, auf den Rippen ist eine kleine Speckschicht, die Urwampe ist ziemlich groß geworden.

Seither gibt es hier auch nicht mehr Futter rund um die Uhr. An schlechtem Futter liegt es hier ja wohl nicht und auch seit das Barf etwas seltener gefüttert wird, gibt es nur hochwertige Dose (Grau) als Alternative.

Also: Hier funktioniert es nicht, jedenfalls nicht bei beiden...
 
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