Allgemeine Fragen zur Zucht

Diskutiere Allgemeine Fragen zur Zucht im Zucht und Genetik Forum im Bereich Katzenzucht und Nachwuchs; Ist ja nicht so, dass ich das nicht auch schon vorgeschlagen hätte ;). Edit: Lies dich mal ein (u.a. in die Links), dann hast du schon eine erste...
  • Allgemeine Fragen zur Zucht Beitrag #21
Auch eine gute Idee, vielen Dank für deinen Beitrag
Ist ja nicht so, dass ich das nicht auch schon vorgeschlagen hätte ;).

Edit: Lies dich mal ein (u.a. in die Links), dann hast du schon eine erste Vorstellung, warum wir nach z.B. Zuchtziel fragen. Ich glaube, du hast noch so gar keine Vorstellung, worauf du dich damit einlässt.
 
Zuletzt bearbeitet:
  • Allgemeine Fragen zur Zucht Beitrag #22
Oh man, Leute ... eigentlich habe ich überhaupt keine Zeit ... hier liegt noch ein Riesenkorrekturstapel, der bearbeitet werden muss mit Deadline bis morgen .... aber ich kann es echt nicht lassen, hier auch meinen Senf zuzugeben.


ich habe schon mein Leben lang Liebhabertiere und bin am überlegen ab nächsten Jahr mit dem züchten anzufangen. Leider habe ich dafür noch überhaupt keine Erfahrung, weswegen ich auf der Suche nach guter Literatur zu dem Thema bin. Könnt Ihr mir dazu etwas empfehlen?

Katzenerfahrung zu haben, ist schon mal ein guter Anfang - und Katzen toll zu finden natürlich auch. Aber wie du ja schon an vielen Beiträgen gelesen hast, reicht das mal bei Weitem nicht. Es sind hier einige ziemlich gute Links zu anderen Forenbeiträgen gepostet worden, die du mit Sicherheit mal ansehen solltest.

Vielleicht für dich zur Orientierung: hier Forum sind überwiegende Liehhaber und viele, die im Tierschutz aktiv sind. Gerade die Tierschutz-Leute, die auch aktiv z.B. mit Pflegestellen arbeiten haben unendlich viel Erfahrung, was Aufzucht usw. angeht. Dann sind hier eine handvoll Leute, die - obwohl sie nicht oder nicht mehr züchten - recht viel zum Thema Zucht an sich beitragen können. Aber wir sind hier deutlich in der Minderheit.

Zumindest muss ich den anderen beipflichten, dass es super ist, dass du dich VORHER informierst. Auch wenn es dir bei dem einen oder anderen Beitrag so vorkommen wird, als wenn man dir dein Vorhaben nur ausreden will - das ist nicht so. Aber gerade wenn man von einer Sache wenig Ahnung hat, gibt es unglaubliche viele Dinge, die man nicht bedenkt.


Ich habe ca. 90m2 Wohnfläche und 80m2 gesicherten Katzengarten mit ständigem Auslauf zur Verfügung. Für wie viele Tiere ist der Platz ausreichend?

Das entspricht so in etwa der Fläche, die ich auch zur Verfügung hatte, als ich angefangen habe. Ich hatte mir selbst immer ein Limit von 6 erwachsenen Tiere gesetzt ... wobei ich nie mehr als drei potente Mädchen gleichzeitig hatte. Und Katerhalterung kannst du da eher knicken.

Mit welchen Kosten muss ich rechnen, außer den kosten die auch für Liebhabertiere anfallen?
Werden die Kosten die Einnahmen übersteigen, oder kann man auch kostendeckend züchten?

Ich formuliere es immer gerne etwas provokativ: zum Züchten braucht man die drei "V"s:
Verantwortung - damit einem klar ist, dass man hier mit Lebewesen arbeitet, für deren Wohlergehen, Wohlbefinden und Gesundheit man vom ersten - bis zu ihrem allerletzten Tag verantwortlich (auch wenn sie schon ewig ausgezogen sind). Das jede Entscheidung, die man trifft IMMER im Sinne der Tiere getroffen werden muss. (und glaub mir, es gibt verdammt viele Entscheidung, die schwer sind und die weh tun und die man eigentlich nicht treffen will ... aber wenn man das aus der Sicht der Tiere sieht - dann ist es ganz klar)

Verstand - Katzenzucht ist ein unglaublich komplexes Thema. Als Liebhaber kennst du dich ggf. mit Haltung aus, aber es kommt so viel mehr dazu. Als Züchter sollte man sich darüber hinaus intensich mit Themen wie Ernährung, Reproduktionsmedizin, allegemeine Tiermedizin, mit rechtlichen Aspekte zur Vertragsgestaltung und natürlich mit Genetik auskennen. Jetzt muss man nicht in jedem Bereich ein Studium absolvieren, aber man sollte zumindest soviel rudimentäre Grundkenntnisse haben, dass man z.B. mit einem Tierartz auch mal fachlich diskutieren kann. Zum Thema Genetik streichen viele bereits bei simplen Farbvererbungen bereits die Segel - wenn man das ganze auf den Bereich der Erbkrankheiten ausweitet, wird es um einiges komplizierter. Man sollte z.B. auch mal in der Lage sein, einen Fachtext auf Englisch zu lesen - weil es bestimmte Dinge eben gar nicht auf Deutsch gibt. Kurz: als Züchter sollte schon ein bisschen was auf der Pfanne haben, um das ganze einigermaßen vernünftig anzugehen.

und last but not least (vor allem zu deiner ursprünglichen Frage):

Vermögen - wenn man es wirklich ordentlich und richtig macht, kostet es dich mehrere tausend Euro im Jahr. In den ersten Jahren mehr nach fünf bis 10 Jahren weniger. Vielleicht kommt man irgendwann - mit ganz, ganz viel Glück - über die Jahre auf ein +/- Null Ergebnis. Aber meistens wird das nichts. Man sollte da echt nicht zimperlich sein - und für Notfälle auch mal spontan zwei, drei oder viertausend Euro lockermachen können, ohne zu überlegen, ob man dafür eine Hypothek aufnehmen muss. Und ja - man kann es auch anders machen - aber dann ist es halt Scheiße.

Welcher Zuchtverein ist zu empfehlen? Es gibt ja jede Menge im Internet, wo sind die Unterschiede?

Es gibt ein paar No-Go Vereine (die Papiere ausstellen, für alles was vier Beine hat) - und die von den allermeisten anderen Vereinen nicht anerkannt werden. Die sollte man meiden. Bei den meisten anderen ist es fast eher egal ... die Unterschiede liegen in den Zucht- und Haltungsrichtlienen. Werden aber mehr bestimmt, von den Leuten, die da mitarbeiten ...


Wo bekommt man gute Zuchtkatzen her, auf was muss man achten?

Die Frage ist so schon mal gar nicht zu beantworten - vor allem, wenn du nicht mal weiß, was du für eine Rasse züchten willst, geschweige denn eine Vorstellung von einem Zuchtziel hast.

[/QUOTE]
Erstmal danke für die vielen Antworten. Ein Zuchtziel habe ich ehrlich gesagt nicht, ich liebe einfach Katzen und habe sie gerne um mich herum. Da ich denen einen schönen Platz anbieten kann und gleichzeitig Spaß daran habe, warum also nicht?

Warum nicht ... weil das leiden eben noch nicht reicht. Wenn es dir nur um "ich habe gerne Katzen um mich herum" geht ... könntest du ja soviel wie möglich aus dem Tierschutz aufnehmen und ihnen ein tolles zu Hause geben. Mit der Idee "Zucht" muss doch noch etwas anderes verbunden, was du dir davon versprichst.

Also: was versprichst du dir wirklich davon?


Eine Rasse habe ich mir noch nicht ausgesucht. Hatte schon viele Rassen und Burma wie Bengalen haben mir bis jetzt am besten gefallen.

Das ist aber schon mal ein himmelweiter Unterschied .... Burma find ich hübsch, kenne mich aber nicht wirklich damit aus, glaube aber, dass es nciht allzuviele Züchter gibt (was immer problematisch sein kann).

Bengalen finde ich toll zum ansehen, wollte aber im Leben keinen in meiner Wohnung haben. Und schon zweimal nicht zur Zucht. Bengalen sind noch verdammt nah an der Wildkatze .... und die pissen alle - inklusive der Mädchen. Bengalen sind nicht mal Anfängerkatzen ... und schon zweimal nichts für Zuchtanfänger.

Welche Literatur zu dem Thema ist denn zu empfehlen?

Da gibt es leider nicht viel Gutes. Vieles lernt man über Kontakte und vor allem Erfahrung. Absolut enpfehlenswert ist "Praxisleitfaden Katzenzucht", der vor Jahren mal von Royal Canin heraus gegeben wurde. Er beschäftigt sich mit vielen verschiedenen Themenbereichen und ist auch fachlich richtig gut, da die wirklich gute Autoren zusammengeführt haben. Das Buch wird aber nicht mehr aufgelegt - und ist nur gebraucht bei ebay usw. zu bekommen. Allerdings für ziemliche Hammer-Preise.

Was ist denn ein geeignetes Zuchtziel? Mein Zuchtziel ist gesunde und glückliche Katzen zur Welt zu bringen die gut sozialisiert sind und frei von Krankheiten.

Wie jemand schon sagte: gesunde und gut sozialisierte Katzen sind kein "Ziel" , dass man irgendwann mal erreichen will - sondern das ist die Voraussetzung, dass man überhaupt mit einer Katze züchtet. Ein Zuchtziel legst du fest, wenn du dich für eine Rasse entschieden hast und erkennst, wo deutlich Verbesserungsbedarf besteht. Ich habe mich z.B. bei den Briten immer sehr auf Kopf- und Augenform und vor allem kleine Ohre "spezialisiert" - gleichzeit immer wieder versucht an der Fellqualtiät zu arbeiten. Wenn ein Züchter ein paar Jahre lang gute Zuchtarbeit leistet und konsequent an einem Ziel arbeitet ... dann "erkennst" du seine Katzen irgendwann. Also ... meine Briten sehen natürlich aus wie Briten ... aber wer sich ein bisschen auskennt, sieht, dass es "Westpark-Katzen" sind.

Warum muss ich das jetzt schon wissen? Ich bin doch erst am planen und mich erkundigen. Ob ich dann tatsächlich züchte, steht heute noch nicht fest.

Du musst das Zuchtziel jetzt noch nicht wissen - aber es gehört mit zu der Planung. Wie willst du denn eine Katze aussuchen, wenn du kein Ziel hast ... dazu sollte sie nämlich passen.

Julias Erklärung oben - mit dem Unternehmer ist klasse. Niemand gründet eine Firma, weil er eine Firma gründen will ... sondern weil er etwas bestimmtes will. Da die Motivation "Geldverdienen" in der Zucht ausfällt (die beim Unternehmer ja noch legitim ist) - kann die Motivation ja nur im Produkt selbst liegen. Und das Produkt ist ja jetzt nicht einach nur "Babys produzieren" ... (das ist dann Vermehren - und eben nicht Zucht).

Man darf das jetzt sicher auch nicht überbewerten. Ich muss sagen, dass ich in meinen Anfängen auch eher nur eine sehr diffuse Vorstellung von einem Zuchtziel hatte - vieles hat sich dann auch erst in folgenden Jahren ergeben. Wie sagt Einstein so schön: "Wahres Wissen basiert auf Erfahrungen - alles andere ist nur Information" - allerdings habe ich auch in den ersten Jahren echt viel Lehrgeld bezahlt. Sowohl im wörtlichen, wie auch im übertragenen Sinne.

Du musst dir z.B. auch darüber im Klaren sein, dass Zucht eben immer Weiterentwicklung bedeutet. Das heißt, dass du nicht nur die Babys abgibst, wenn sie alt genug sind (was die meisten sich immer als das Schwerste in der Zucht vorstellen), sondern du machst jeden Wurf, mit dem Ziel etwas daraus zu behalten (sonst ist es wieder nur Vermehren) ... so - jetzt wird nicht in jedem Wurf etwas so Gutes sein, dass man behalten will. Aber immer mal wieder ... und damit man nicht irgendwann die Bude übervoll hat - muss man sich dann auch von Kastraten trennen .... man kann nicht alle behalten (soviel zu dem von Oben ... Entscheidungen, die man eigentlich nicht treffen will).

Klar - ganz oft heißt es "XY muss ausziehen, weil sie in der Gruppe gemoppt wird ... " - weil es so unschön klingt, zu sagen: muss ausziehen, weil ich Platz brauche ... aber für einen Züchter gibt es da z.B. kaum Alternativen.

So ... jetzt muss ich aber echt an die Korrekturen ;)
Grüße
Nic
 
  • Allgemeine Fragen zur Zucht Beitrag #23
Ist ja nicht so, dass ich das nicht auch schon vorgeschlagen hätte ;).
Danke natürlich auch an dich und die ganzen anderen Beiträge;)

Es gibt ein paar No-Go Vereine (die Papiere ausstellen, für alles was vier Beine hat) - und die von den allermeisten anderen Vereinen nicht anerkannt werden. Die sollte man meiden. Bei den meisten anderen ist es fast eher egal ... die Unterschiede liegen in den Zucht- und Haltungsrichtlienen. Werden aber mehr bestimmt, von den Leuten, die da mitarbeiten ...

Wo kann ich mich darüber informieren? Welches sind die "schwarzen Schafe"?

Warum nicht ... weil das leiden eben noch nicht reicht. Wenn es dir nur um "ich habe gerne Katzen um mich herum" geht ... könntest du ja soviel wie möglich aus dem Tierschutz aufnehmen und ihnen ein tolles zu Hause geben. Mit der Idee "Zucht" muss doch noch etwas anderes verbunden, was du dir davon versprichst.

Also: was versprichst du dir wirklich davon?

Ich liebe Rassekatzen und bin richtig fasziniert von ihnen. Ich kann ihnen ein schönes zuhause bieten und erfreue mich ihrer Gesellschaft. Es ist viel Arbeit, aber es gibt jeden Tag etwas zu lachen. Wenn dabei süße kleine Kitten entstehen, die gesund und sozialisiert sind und später eine tolle Familie finden, ist das doch eine super Sache. Natürlich würde ich mich daran orientieren, dass die Kitten auch dem Rassestandard entsprechend aussehen, aber das wichtigste ist Gesundheit, Charakter und Sozialverhalten.

Das ist aber schon mal ein himmelweiter Unterschied .... Burma find ich hübsch, kenne mich aber nicht wirklich damit aus, glaube aber, dass es nciht allzuviele Züchter gibt (was immer problematisch sein kann).

Bengalen finde ich toll zum ansehen, wollte aber im Leben keinen in meiner Wohnung haben. Und schon zweimal nicht zur Zucht. Bengalen sind noch verdammt nah an der Wildkatze .... und die pissen alle - inklusive der Mädchen. Bengalen sind nicht mal Anfängerkatzen ... und schon zweimal nichts für Zuchtanfänger.

Das stimmt, das hat mein Bengale auch zum Teil gemacht. Ich konnte trotzdem damit leben und habe ihn geliebt.

Da gibt es leider nicht viel Gutes. Vieles lernt man über Kontakte und vor allem Erfahrung. Absolut enpfehlenswert ist "Praxisleitfaden Katzenzucht", der vor Jahren mal von Royal Canin heraus gegeben wurde. Er beschäftigt sich mit vielen verschiedenen Themenbereichen und ist auch fachlich richtig gut, da die wirklich gute Autoren zusammengeführt haben. Das Buch wird aber nicht mehr aufgelegt - und ist nur gebraucht bei ebay usw. zu bekommen. Allerdings für ziemliche Hammer-Preise.

schade eigentlich, irgendwie muss man sich ja informieren.

Wie jemand schon sagte: gesunde und gut sozialisierte Katzen sind kein "Ziel" , dass man irgendwann mal erreichen will - sondern das ist die Voraussetzung, dass man überhaupt mit einer Katze züchtet. Ein Zuchtziel legst du fest, wenn du dich für eine Rasse entschieden hast und erkennst, wo deutlich Verbesserungsbedarf besteht. Ich habe mich z.B. bei den Briten immer sehr auf Kopf- und Augenform und vor allem kleine Ohre "spezialisiert" - gleichzeit immer wieder versucht an der Fellqualtiät zu arbeiten. Wenn ein Züchter ein paar Jahre lang gute Zuchtarbeit leistet und konsequent an einem Ziel arbeitet ... dann "erkennst" du seine Katzen irgendwann. Also ... meine Briten sehen natürlich aus wie Briten ... aber wer sich ein bisschen auskennt, sieht, dass es "Westpark-Katzen" sind.

Du musst das Zuchtziel jetzt noch nicht wissen - aber es gehört mit zu der Planung. Wie willst du denn eine Katze aussuchen, wenn du kein Ziel hast ... dazu sollte sie nämlich passen.

Man darf das jetzt sicher auch nicht überbewerten. Ich muss sagen, dass ich in meinen Anfängen auch eher nur eine sehr diffuse Vorstellung von einem Zuchtziel hatte - vieles hat sich dann auch erst in folgenden Jahren ergeben. Wie sagt Einstein so schön: "Wahres Wissen basiert auf Erfahrungen - alles andere ist nur Information" - allerdings habe ich auch in den ersten Jahren echt viel Lehrgeld bezahlt. Sowohl im wörtlichen, wie auch im übertragenen Sinne.

Warum ist das eigentlich so wichtig, dass eine Katzenrasse ein gewisses Aussehen hat oder bekommt. Hauptsache die Katze ist gesund und entspricht dem Rassestandard, gut sozialisiert und frei von Erbkrankheiten.

Du musst dir z.B. auch darüber im Klaren sein, dass Zucht eben immer Weiterentwicklung bedeutet. Das heißt, dass du nicht nur die Babys abgibst, wenn sie alt genug sind (was die meisten sich immer als das Schwerste in der Zucht vorstellen), sondern du machst jeden Wurf, mit dem Ziel etwas daraus zu behalten (sonst ist es wieder nur Vermehren) ... so - jetzt wird nicht in jedem Wurf etwas so Gutes sein, dass man behalten will. Aber immer mal wieder ... und damit man nicht irgendwann die Bude übervoll hat - muss man sich dann auch von Kastraten trennen .... man kann nicht alle behalten (soviel zu dem von Oben ... Entscheidungen, die man eigentlich nicht treffen will).

Klar - ganz oft heißt es "XY muss ausziehen, weil sie in der Gruppe gemoppt wird ... " - weil es so unschön klingt, zu sagen: muss ausziehen, weil ich Platz brauche ... aber für einen Züchter gibt es da z.B. kaum Alternativen.

Meine Katzen leben bei mir auf Lebenszeit. Ich habe zur Zeit eine 12 jährige Abessinierin und einen 2 jährigen Russisch Blau. Außer dem Tod fällt mir nichts ein, was uns trennen könnte. Das hab ich denen versprochen.
 
  • Allgemeine Fragen zur Zucht Beitrag #24
Wo kann ich mich darüber informieren? Welches sind die "schwarzen Schafe"?

Ich gebe hier mal nur ien Beispiel. Wenn du Katzenvereine googlest, dann suchst du dir mal einen aus. Nehmen wir mal an, du nimmst den ICF - dann googelst du mal nur diesen Verein. Klar - man kommt sofort auf die Homepage des Vereines. Interessanter sind dann aber die Sekundär-Links. Beim genannten Verein kommen sofort mehrere Links z.B. vom Cats First, vom Felidae, vom KVL usw. mit Untertiteln wie "Papiere des ICF nicht mehr anerkannt" .... So - dann schaut man sich natürlich auch noch mal diese Vereine an ... aber wenn mehrere Vereine, die scheinbar seriös sind alle denselben Verein ausschließen (und sonst nicht noch 35 andere Vereine haben, die sie ausschließen) - dann könnte man auf die Idee kommen, dass der ICF nicht die erste Wahl ist. Es findet sich unter den Sekundärlinks sogar einer hier ins Forum.

Das ist mühseelig und macht Arbeit - aber so ist das mit mit vielen Dingen. Und da man gerade bestimmten aus dem Internet nicht so ohne weiteres glauben kann, empfiehlt sich eben auch immer noch mal die Gegenprobe.

Wenn dabei süße kleine Kitten entstehen, die gesund und sozialisiert sind und später eine tolle Familie finden, ist das doch eine super Sache. Natürlich würde ich mich daran orientieren, dass die Kitten auch dem Rassestandard entsprechend aussehen, aber das wichtigste ist Gesundheit, Charakter und Sozialverhalten.

Das ist leider ein bisschen naiv (aber ok ... für einen Nicht-Züchter vielleicht auch erst mal eine normal-naive Einstellung). Bei Zucht geht es um das Bewahren und Voranbringen einer Rasse. Voraussetzungen wie Gesundheit, Charakter und Sozialverhalten sind einfach so selbstverständlich (bzw. sollten es sein), dass sie eben keine Ziele sein können. So - bewahren, erhalten und voran bringen. Wenn das nicht oberste Priorität hat, wird es sehr, sehr schwer überhaupt einen vernünftigen Grund zu nennen, Katzen zu züchten, wo es so unendlich viele arme Wesen im Tierschutz gibt. Wenn ich dieses Besondere einer Rassekatze nicht bewahre und voranbringe und nicht meinen kleinen Beitrag zur Verbesserung leiste - dann kann ich es einfach sein lassen. Dann ist das Katzenproduktion, die nicht zu rechtfertigen ist, angesichts der vielen Geschöpfe, die bereits da sind und ein liebevolles Zuhause suchen.

Auch wenn für einen Anfänger - oder Pre-Anfänger alle Rassekatzen toll aussehen, ist das eben nicht so. Das liegt daran, dass Anfänger null Ahnung von Standard haben (schlechte Züchter übrigens auch nicht). Es gibt in jeder Rasse ein paar wirklich herausragende Tiere - jede Menge Mittelmaß und dann leider auch unendlich viel Schlechte. Das Ziel muss jetzt eben sein, zur Menge der Herausragenden beizutragen - wer von vornherein antritt um Mittelmaß oder schlechte Tiere zu züchten, sollte es besser bleiben lassen. Jetzt kann niemand alleine eine ganze Rasse nach vorne bringen - aber seinen Teil dazu beitragen. Und dieser Teil ist das Zuchtziel. Jemand, der das nicht als notwendig erachtet, hat nun mal in der Zucht nichts verloren. Und von seriös ist das dann mal meilenweit entfernt.

Das stimmt, das hat mein Bengale auch zum Teil gemacht. Ich konnte trotzdem damit leben und habe ihn geliebt.

Ja - bei Bengalen markieren zum Teil sogar die Kastraten ... aber mal ganz ehrlich - bei aller Katzenliebe mag ich persönlich jetzt nicht im Pumakäfig leben. Und du darfst eins nicht vergessen ... wenn du züchtest hast du mehr als ein Tier und wenn einer anfängt, legen alle anderen noch einen drüber ... Ich kann mir beim besten Willen nicht vorstellen, dass man sich so etwas freiwillig antut.

schade eigentlich, irgendwie muss man sich ja informieren.

Kann man ja ... aber es ist - wie gesagt recht kostspielig ...


Merkst du, dass du dir selbst widersprichst?
Warum ist das eigentlich so wichtig, dass eine Katzenrasse ein gewisses Aussehen hat oder bekommt.

Hauptsache die Katze ist gesund und entspricht dem Rassestandard, ....

Der Rassestandard hat doch ausschließlich mit dem Aussehen zu tun ... und wenn das keine Bedeutung hätte ... dann bräuchten wir auch keine Rassekatzen.

Meine Katzen leben bei mir auf Lebenszeit. Ich habe zur Zeit eine 12 jährige Abessinierin und einen 2 jährigen Russisch Blau. Außer dem Tod fällt mir nichts ein, was uns trennen könnte. Das hab ich denen versprochen.

Wenn du das für diese beiden so gesetzt hast, ist das ja auch völlig legitim ... aber wir handhabst du das dann mit zukünfitgen Zuchtkatzen? Du kaufst dir ein oder zwei ... und machst einen Wurf - und nu? wird alles verkauft? oder behälst du was? wenn du etwas behälst, hast du schon zwei oder drei ... und jetzt kommt der nächste Wurf ... und nu?

Spätestens nach dem dritten oder vierten Wurf hast du Maximum, was deine Wohnfläche angeht überschritten - und jetzt ? Jetzt hast du nur zwei Möglichkeiten: entweder gibt du Zuchttiere als Kastraten ab - oder du machst immer nur wieder die gleichen Würfe mit immer wieder den gleichen Tieren und verscherbelst alles an Liebhaber. Das hat dann aber nichts mit Zucht tun - das ist dann schlicht Katzen vermehrern.

Und keine Frage - kann man machen - ist nicht illegal. Finde ich (und alle, die seriöse Zucht ernst nehmen) aber Scheiße!
Wird auch gemacht, auch keine Frage ... aber wenn du so etwas planst, wirst du hier eher nur wenig Unterstützung finden.

Ich persönlich werde ich nicht nachvollziehen können, wie man so etwas guten Gewissens durchziehen kann, bei dem ganzen Katzenelend da draußen ....
 
Zuletzt bearbeitet:
  • Allgemeine Fragen zur Zucht Beitrag #25
Vielen Dank Westpark Nik, das hast du sehr gut geschrieben und ich habe eine Menge gelernt. Ehrlich gesagt habe ich gedacht das man immer mit den gleichen Katzen züchtet und die nicht ständig wechselt. Ist das nicht Inzucht, wenn man Kitten behält und dann mit dem gleichen Kater verpaart, oder muss man dann auch den Kater wechseln? Ich weiß noch nicht ob das etwas für mich ist und muss da erstmal drüber nachdenken.
 
  • Allgemeine Fragen zur Zucht Beitrag #26
Vielen Dank Westpark Nik, das hast du sehr gut geschrieben und ich habe eine Menge gelernt. Ehrlich gesagt habe ich gedacht das man immer mit den gleichen Katzen züchtet und die nicht ständig wechselt. Ist das nicht Inzucht, wenn man Kitten behält und dann mit dem gleichen Kater verpaart, oder muss man dann auch den Kater wechseln? Ich weiß noch nicht ob das etwas für mich ist und muss da erstmal drüber nachdenken.
Soweit ich weiß ist gute Katerhaltung von potenten Disziplinen sehr anspruchsvoll, ich glaube hier im Forum wurde auch schon gesagt, die Haltung potenter Kater sei die "Königsdisziplin".

Das heißt als Anfänger wirst du vermutlich deine Katzen zum Decken lassen weggeben für einige Tage. Und dann kannst du natürlich auch den Kater wechseln.

Und die Zuchtkatzen wechseln muss man natürlich auch. Du züchtest ja nicht um Rassestandards zu erfüllen, oder um möglichst viele Kitten in die Welt zu setzen, sondern um DEIN PERSÖNLICHES Rasseideal über die Standards hinaus zu erreichen.

Rassestandards + gute Sozialisation, Gesundheit und Co. = Grundvoraussetzungen
Zuchtziel = dein persönliches RasseIDEAL auf das du mit deinen Verpaarungen hinarbeitest

Und dieses Ideal wirst du wenn überhaupt nur über viele Genrationen hinweg erreichen.
Beispiel: In der Schule gibt es die Noten 1-5. Bei einer 4 erfüllt du gerade so die notwendigen Grundvoraussetzungen (50% aller Punkte in der Schule). Eine 1 (100-95% aller Punkte) ist die bestmögliche Note.
Stell des dir so vor: Die Rassestandards sind in Schulnoten die "4" die jede deiner Katze erfüllen muss. Dein eigenes Zuchtziel ist die "1", die du irgendwann erreichen willst. Jetzt fängst du z.B. mit einer Katze der Note "4" an, also einer Katze die gerade so den Standards entspricht.. Die bekommt ein Kitten, dass deinem Zuchtziel etwas näher kommt als die Mama, dann wärst du z.B. bei einer "4+" oder bei 60%. Mit der "4+"-Katze züchtest du dann die nächste Generation. Da kommt dann ein Kitten raus, das deinem Zuchtziel NOCH näher kommt als die "4+". Das ist dann z.B. sogar eine "3" oder meinetwegen 65%. Mit der Katze der Note "3" züchtest du dann weiter, bis du z.B. ein Kitten hast dass sogar 70% oder 80% deines Ideals erfüllt, usw.
 
  • Allgemeine Fragen zur Zucht Beitrag #27
Ich als totaler Laie möchte gerne einwerfen, dass es für die Katzen bestimmt auch kein Spaß ist über mehrere Jahre jedes Jahr einen oder mehrere Würfe zu haben. Mal davon angesehen, dass der Geschlechtsverkehr für die Damen wohl auch sehr schmerzhaft ist.

Also das was Du beschreibst klingt leider sehr nach "ich schaff mir ein paar Katzen an und lass die Babys machen weil sind ja so süß und verscherbel die dann" :confused:
 
  • Allgemeine Fragen zur Zucht Beitrag #28
Das ist interessant, jetzt habe ich eine ungefähre Vorstellung was Zucht bedeutet. Ob das was für mich ist, weiß ich noch nicht. Hatte mit meinen Katzen bis jetzt immer einen Vertrag auf Lebenszeit. Es entspricht eigentlich nicht meinem Naturell „Familienmitglieder“ abzugeben.
 
  • Allgemeine Fragen zur Zucht Beitrag #29
Ich als totaler Laie möchte gerne einwerfen, dass es für die Katzen bestimmt auch kein Spaß ist über mehrere Jahre jedes Jahr einen oder mehrere Würfe zu haben. Mal davon angesehen, dass der Geschlechtsverkehr für die Damen wohl auch sehr schmerzhaft ist.

Also das was Du beschreibst klingt leider sehr nach "ich schaff mir ein paar Katzen an und lass die Babys machen weil sind ja so süß und verscherbel die dann" :confused:
Aber das ist doch völlig natürlich, oder liege ich falsch? Katzen würden ohne menschliche Kontrolle regelmäßig gedeckt werden in freier Natur.
 
  • Allgemeine Fragen zur Zucht Beitrag #30
Aber das ist doch völlig natürlich, oder liege ich falsch? Katzen würden ohne menschliche Kontrolle regelmäßig gedeckt werden in freier Natur.

Aber genauso oft auch qualvoll sterben. Oft erkranken die Kitten am Katzenschnupfen, der unbehandelt tödlich enden kann.
Ggf gibt es Probleme bei der Geburt, sodass das Muttertier verstirbt.
Das ist eben das Elend, das hier herrscht, aber viele nicht sehen (wollen).
 
  • Allgemeine Fragen zur Zucht Beitrag #31
Aber das ist doch völlig natürlich, oder liege ich falsch? Katzen würden ohne menschliche Kontrolle regelmäßig gedeckt werden in freier Natur.
Naja dann musst du aber auch "Der Natur ihren Lauf lassen", wenn du so willst und die Katzen nicht ins Haus holen und nicht domestizieren. Entweder oder. Entweder kontrollierst du die Katzen als Haus- bzw. Zuchttiere, was sowohl die Verpflegung, die Gesundheit und auch die Fortpflanzung, etc. angeht, ODER du lässt eine Katze komplett "natürlich leben", das heißt dann aber auch komplett Selbstverpflegung, keine Gesundheitsvorsorge, keine Eingriffe in die Fortpflanzung. Ohne menschliche Kontrolle würden dann tausende Katzen jedes Jahr elendig verrecken. "Völlig natürlich" ist also nicht wirklch etwas erstrebenswertes.
 
  • Allgemeine Fragen zur Zucht Beitrag #32
Aber genauso oft auch qualvoll sterben. Oft erkranken die Kitten am Katzenschnupfen, der unbehandelt tödlich enden kann.
Ggf gibt es Probleme bei der Geburt, sodass das Muttertier verstirbt.
Das ist eben das Elend, das hier herrscht, aber viele nicht sehen (wollen).
Ok, das ist ein Argument.
 
  • Allgemeine Fragen zur Zucht Beitrag #33
Aber genauso oft auch qualvoll sterben. Oft erkranken die Kitten am Katzenschnupfen, der unbehandelt tödlich enden kann.
Ggf gibt es Probleme bei der Geburt, sodass das Muttertier verstirbt.
Das ist eben das Elend, das hier herrscht, aber viele nicht sehen (wollen).
Und selbst wenn sie nicht sterben, wo sollen die ganzen Katzen denn hin. Die Tierheime sind doch schon heillos überfüllt. Da stapeln sich jedes Jahr die Kitten zu den üblichen Wurfzeiten.

@allesfürdiekatz Stell dir mal vor, jeder Mensch denkt ähnlich wie du und denkt sich: Ach ich find Kitten so süß, ich lass meine Katze mal jedes Jahr einen Wurf bekommen. Die erfüllt ja die Rassestandards, bin ja im Verein und hauptsache gesund und gut sozialisiert.

2019 gab es allein 14,8 Millionen Katzen in deutschen Haushalten (.). Gehen wir mal der Einfachheit halber von 50/50 Geschlechterverteilung aus. Das wären dann 7,4 Millionen Katzendamen. Stell dir mal vor nur 1% der Menschen würden so denken wie du und ihre Katzen decken lassen. Das wären 74.000 gedeckte Katzen im Jahr. Wenn jetzt jede Katze im Durchschnitt 4 Junge werfen würde, wären das 296.000 Katzen pro Jahr. Wo willst du mit den ganzen Katzen hin?
 
  • Allgemeine Fragen zur Zucht Beitrag #34
Und selbst wenn sie nicht sterben, wo sollen die ganzen Katzen denn hin. Die Tierheime sind doch schon heillos überfüllt. Da stapeln sich jedes Jahr die Kitten zu den üblichen Wurfzeiten.

Leider ja. Ich arbeite selbst in einem Tierheim und erlebe dieses Elend Jahr für Jahr.
Ganz zu schweigen von den vielen Flaschenkindern, die ich jährlich habe, weil sie, aus welchen Gründen auch immer, ihre Mutter verloren haben.
 
  • Allgemeine Fragen zur Zucht Beitrag #35
Leider ja. Ich arbeite selbst in einem Tierheim und erlebe dieses Elend Jahr für Jahr.
Ganz zu schweigen von den vielen Flaschenkindern, die ich jährlich habe, weil sie, aus welchen Gründen auch immer, ihre Mutter verloren haben.
Ich weiß hab selber 2 Jahre im Tierheim ehrenamtlich gearbeitet, nach meinem Umzug hab ich leider noch keine Ehrenamtsstelle im Tierheim wiedergefunden.

Und wenn man mal ehrlich ist: Jedes sinnlos vermehrte Kitten, "sie sind ja süß und bei mir haben sie es ja gut, also bin ich kein Vermehrer", nimmt einem dieser Kätzchen, die es wirklich brauchen, ein Zuhause weg. Ich weiß, das mag hart klingen ist aber so.

Solange wir jedes Jahr eine enorme Kittenschwemme aus Wild- und "Ups"-Kitten haben (auch wenn viele Ups-Würfe vermeidbar sind....), sollte bewusste Zucht nur noch in ganz engem seriösen Rahmen statt finden.
 
  • Allgemeine Fragen zur Zucht Beitrag #36
Und wenn man mal ehrlich ist: Jedes sinnlos vermehrte Kitten, "sie sind ja süß und bei mir haben sie es ja gut, also bin ich kein Vermehrer", nimmt einem dieser Kätzchen, die es wirklich brauchen, ein Zuhause weg. Ich weiß, das mag hart klingen ist aber so.

Das ist eben der Punkt. Ist nichts als die Wahrheit...
 
  • Allgemeine Fragen zur Zucht Beitrag #37
Leider ja. Ich arbeite selbst in einem Tierheim und erlebe dieses Elend Jahr für Jahr.
Ganz zu schweigen von den vielen Flaschenkindern, die ich jährlich habe, weil sie, aus welchen Gründen auch immer, ihre Mutter verloren haben.


kann man auch Katzen aus dem Tierheim für eine Weile aufnehmen, bis ein gutes Zuhause für die gefunden ist? Das könnte ich mir eventuell vorstellen.
 
  • Allgemeine Fragen zur Zucht Beitrag #38
kann man auch Katzen aus dem Tierheim für eine Weile aufnehmen, bis ein gutes Zuhause für die gefunden ist? Das könnte ich mir eventuell vorstellen.

Du könntest dich, wie einige schon vorgeschlagen haben, als Pflegestelle bewerben.
Dazu brauchst du aber ein Zimmer, indem du die Katze (n ) erstmal separieren kannst etc.
 
  • Allgemeine Fragen zur Zucht Beitrag #39
kann man auch Katzen aus dem Tierheim für eine Weile aufnehmen, bis ein gutes Zuhause für die gefunden ist? Das könnte ich mir eventuell vorstellen.
Aber natürlich!!!!!!!!! Das ist der Traum der meisten Tierheim :) Nennt sich Pflegestelle. Geht auch speziell für Kitten, dann aber meist für Flaschenkinder :D

Kann halt nur etwas schwierig sein mit bereits vorhandenen Katzen, wenn die Pflegekatzen so im Alltag mitlaufen.

Pflegestellen sind das heiß begehrteste Gut im Tierschutz ;) Gute Pflegestellen das schönste was dem Tierschutz passieren kann :)
 
  • Allgemeine Fragen zur Zucht Beitrag #40
Aber natürlich!!!!!!!!! Das ist der Traum der meisten Tierheim :) Nennt sich Pflegestelle. Geht auch speziell für Kitten, dann aber meist für Flaschenkinder :D

Kann halt nur etwas schwierig sein mit bereits vorhandenen Katzen, wenn die Pflegekatzen so im Alltag mitlaufen.

Pflegestellen sind das heiß begehrteste Gut im Tierschutz ;) Gute Pflegestellen das schönste was dem Tierschutz passieren kann :)
Ich weiß leider auch nicht, wie meine Katzen auf ständig wechselnden Besuch reagieren. Platz ist zwar genug da, aber man weiß ja nie. Und wie schon gesagt, die sind mir heilig.
 
Thema:

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