Katze möchte nicht mehr nach Hause

  • Autor des Themas StefanBerlin
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StefanBerlin

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Wäre es nicht eine Möglichkeit ih r auf dem Balkon einen Unterschlupf zu bauen und Futter hinzustellen? Vllt so einen Surefeed Automaten, damit nur sie da dran kommt und sie auch bei längeren Ausflügen weiss das sie bei euch an Essen kommt. Vielleicht würde ihr das wieder etwas mehr Vertrauen geben.
Wir haben eigentlich immer Essen und Trinken auf dem Balkon stehen. Auch haben wir eine Katzenhöhle und
eine Bank mit Decken drauf stehen.
Wir haben Lily heute morgen wieder rausgelassen und leider hat sie sich den ganzen Tag noch nicht blicken lassen.
Wir haben direkt am Balkon ein wenig Gebüsch, da hat sie vorhin gelegen und geschlafen. Aber die Katzentreppe hochgekommen, um z.B. was zu essen ist sie nicht.
 
Emil

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:oops: Ich war bisher auch davon ausgegangen, dass Leo schon lange kastriert ist. Mit 9 Monaten wirklich allerhöchste Zeit. Da verstehe ich den Tierarzt absolut nicht. Zumal der Kater Freigänger ist.
Vielleicht hat das sogar zu Lillys Problemen beigetragen :unsure:
 
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StefanBerlin

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Auch heute scheint Lily nicht nach Hause zu kommen. Sie lag zwar wieder im Gebüsch vor unserem Balkon, aber selbst das Locken mit Futter oder Leckerli hat sie nicht interessiert.
Meine Frau hat für morgen erstmal freigenommen. Sie kann sich kaum konzentrieren, zu groß ist ihre Angst, dass Lily nun zu einer richtigen Streunerin geworden ist, die ihr Zuhause verlassen hat. Es sind auch schon einige Tränen geflossen, wir wissen nicht mehr weiter...
 
Geek

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Hast du meinen Rat gelesen?
Hi,
ich kann zwar nicht sagen, warum sie immer so "ausrastet" und sich nicht mehr reintraut, aber ich würde versuchen dieses Fehlverhalten wieder wegzubekommen. Irgendein Schema hat sich in ihrem Kopf festgesetzt und das muss unterbrochen werden.
Die Gründe sind auch egal, da sie ja mittlerweile draußen schon richtig verwahrlost, würde ich das versuchen zu ändern und sie wie einen Neueinzug behandeln.
Und das heißt schlicht ca. 6 Wochen Hausarrest.
In der Zeit wie bei einer neuen Katze Namens- und Vertrauenstraining mit Leckerlies durchführen.
Der erste Freigang dann bei schlechtem Wetter :)

Wird ihr sicher nicht gefallen, aber wenn sie so weitermacht, sehr ihr sie irgendwann vielleicht gar nicht mehr, weil sie irgendwo anders um Futter bettelt oder gleich als armer Streuner "adoptiert" wurde.
 
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StefanBerlin

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Ja, das habe ich. Allerdings war noch ein weiterer Rat hier im Thread, wo es darum ging, dass sie nicht nach Hause kommt, weil sie Angst hat, eingesperrt zu werden. Ich wollte ihr diese Angst nehmen, indem ich sie weiterhin normal rauslasse. Da wir heute zu Hause waren, stand auch die Balkontür den ganzen Tag offen, sie hätte jederzeit reinkommen können.
 
abvz

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Lilly war anscheinend lange Zeit eine Wohnungstreue Teilzeitfreigängerin und hat ihr Verhalten relativ spontan verändert, habe ich das richtig verstanden?
Sie sollte ordentlich vom TA gecheckt werden, mindestens ein Blutbild.
Und dann würde ich sie zunächst drin lassen um ihr Verhalten zu beobachten. Als ihr sie die Tage wegen dem Halsband drin hattet ging das ja anscheinend ganz gut und die Tage drauf kam sie zunächst auch problemlos nach Hause?

Ihr seid die Dosis, wenn ihr das Gefühl habt sie hat vor irgendwas Angst wird da schon was dran sein. Das ständige Einfangen verstärkt das aber nur.

Bitte gib ihr Nachts keinen Freigang, weder scheint sie im Kern ein Hardcorefreigänger zu sein, noch ist Nachts die sicherste Zeit für Freigang.

Zu Freigang des Nachts: Das geringste Problem um ruhigen Gegenden sind Autos, gerade Nachts wo es ruhig ist sind die besser zu hören, durch Licht zu sehen und da weniger Ablenkungen sind kein panisches, blindlings über die Straße huschen.
Dafür sind Nachts Marder, Füchse, Waschbären und Streuner unterwegs. Der Konflikt mit Artgenossen und Wildtieren ist Nachts sehr viel warscheinlicher als Tagsüber und das verursacht Sorgen plus horende Tierarztkosten, gerne auch mal den Tod oder vermisste Katzen die sich verletzt zurück ziehen.
 
Ramona13

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Habt ihr mittlerweile einen Termin zur Kastration?
 
Patentante

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Ja, (u.a.) ich hatte geschrieben dass Ihr Verhalten vermutlich Angst vorm Eingefangenwerden bedeutet. Da war aber zum einen noch nicht klar, dass sie mit einem potenten Kater zusammen lebt. Das ändert die Situation doch erheblich. Und zum anderen wird es nicht funktionieren einfach 24/7 die Tür offen zu lasen. Zumindest würde es sehr, sehr lange dauern bis sie Euch da wieder vertraut. Insofern schließe ich mich an: als erstes gründlich beim TA checken lassen (und bitte nicht mit mal anschauen und als hübsche Katze einstufen lassen wie es leider oft passiert), schnellstmöglich den Herrn kastrieren lassen und die Maus halt erstmal ein paar Wochen wieder zu Hause "eingewöhnen".
 
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StefanBerlin

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Ja, (u.a.) ich hatte geschrieben dass Ihr Verhalten vermutlich Angst vorm Eingefangenwerden bedeutet. Da war aber zum einen noch nicht klar, dass sie mit einem potenten Kater zusammen lebt. Das ändert die Situation doch erheblich. Und zum anderen wird es nicht funktionieren einfach 24/7 die Tür offen zu lasen. Zumindest würde es sehr, sehr lange dauern bis sie Euch da wieder vertraut. Insofern schließe ich mich an: als erstes gründlich beim TA checken lassen (und bitte nicht mit mal anschauen und als hübsche Katze einstufen lassen wie es leider oft passiert), schnellstmöglich den Herrn kastrieren lassen und die Maus halt erstmal ein paar Wochen wieder zu Hause "eingewöhnen".
Dafür möchte ich mich entschuldigen, ich hatte es versäumt, genauere Angaben zu machen. Ich bin dir und euch sehr dankbar für die Ratschläge.

Ihr werdet uns wahrscheinlich den Kopf abreißen, wie ich bereits erwähnt hatte, hat meine Frau sich heute Urlaub genommen und der Kater hatte heute den Termin zur Kastration, er ist inzwischen auch wieder zu Hause. Er ist zwar noch ein wenig wackelig auf den Beinen, aber es verlief alles bestens.
Ich hatte mich gewundert, dass meine Frau sehr lange unterwegs war, wollte sie doch nur den Kater beim TA abgeben und wieder nach Hause kommen. Plötzlich stand sie mit einer Katzenfalle im Raum, ausgeliehen vom örtlichen Tierschutz. Sie argumentierte damit, dass Lily gar nicht mehr auf den Balkon kommt, auch wenn dort Fressen steht, da sie Angst hat, wieder eingefangen zu werden. Ich weiß jetzt nicht, ob es hilfreich ist, nach dem ganzen "Eingefange" die Sache noch weiter zu eskalieren, aber sie war es im wahrsten Sinne des Wortes müde noch weitere schlaflose Nächte zu haben. Wir wussten auch inzwischen nicht mehr, wo sich Lily aufhält, da der Tracker nach 2 Tagen und 2 Nächten und ohne Auflademöglichkeit wieder den Dienst quittiert hat.
Also hat sie heute morgen die Falle präpariert und auf ein Wunder gehofft. Vorhin war es dann so weit, es hat laut geklappert und die Katze war in der Box. Sie war natürlich völlig panisch und es hat einige Minuten gedauert, bis sie sich unter Streicheleinheiten beruhigt hat. Wir werden sie nun erstmal drin behalten und wie von @Geek vorgeschlagen, werden wir sie erstmal als "Neuankömmling" betrachten. Die ganzen Aktionen die letzten Tage werden nicht gerade ihr Vertrauen in uns gestärkt haben.
Auch werde ich den TA konsultieren, ich bin aber dazu geneigt, eventuell einen anderen TA aufzusuchen, lag er eurer Ansicht nach beim passenden Zeitpunkt für die Kastration Leos ziemlich daneben.

Ansonsten lässt sich Lily ohne Probleme streicheln und schnurrt auch ein wenig.
 
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Super, dass der Bub schon kastriert ist und Lily drin. Lasst Ihr und Euch einfach Zeit. Sie beruhigt sich schon wieder. Und wenn Eure Nerven bzw. vor allem die Deiner Frau zur Ruhe kommen hilft das letztlich Euch allen ;)
 
Emil

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Schließe mich Patentante einfach an (y)
 
mennemaus

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Schön, dass der Kater kastriert ist und dass er den Eingriff gut überstanden hat.

Da eure Katze am Ende gar nicht mehr heimgekommen ist, war das Einfangen wohl richtig. Zum Glück lässt sie sich im Haus streicheln und beruhigen. Ich wünsche euch gutes Gelingen bei der Wieder-Eingewöhnung und hoffe sehr, dass es in Zukunft zwischen dem kastrierten Kater und euer Katze gut läuft.
 
Sereknitty

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Ja den TA würde ich wechseln. Wie kann man gegen eine Kastration bei einen 9 Monate alten Kater raten. Ihr hattet Glück, dass er euch nicht schon die Wohnung vollmarkiert hat:eek:.
 

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