Ja, (u.a.) ich hatte geschrieben dass Ihr Verhalten vermutlich Angst vorm Eingefangenwerden bedeutet. Da war aber zum einen noch nicht klar, dass sie mit einem potenten Kater zusammen lebt. Das ändert die Situation doch erheblich. Und zum anderen wird es nicht funktionieren einfach 24/7 die Tür offen zu lasen. Zumindest würde es sehr, sehr lange dauern bis sie Euch da wieder vertraut. Insofern schließe ich mich an: als erstes gründlich beim Tierarzt checken lassen (und bitte nicht mit mal anschauen und als hübsche Katze einstufen lassen wie es leider oft passiert), schnellstmöglich den Herrn kastrieren lassen und die Maus halt erstmal ein paar Wochen wieder zu Hause "eingewöhnen".
Dafür möchte ich mich entschuldigen, ich hatte es versäumt, genauere Angaben zu machen. Ich bin dir und euch sehr dankbar für die Ratschläge.
Ihr werdet uns wahrscheinlich den Kopf abreißen, wie ich bereits erwähnt hatte, hat meine Frau sich heute Urlaub genommen und der Kater hatte heute den Termin zur Kastration, er ist inzwischen auch wieder zu Hause. Er ist zwar noch ein wenig wackelig auf den Beinen, aber es verlief alles bestens.
Ich hatte mich gewundert, dass meine Frau sehr lange unterwegs war, wollte sie doch nur den Kater beim
Tierarzt abgeben und wieder nach Hause kommen. Plötzlich stand sie mit einer Katzenfalle im Raum, ausgeliehen vom örtlichen Tierschutz. Sie argumentierte damit, dass Lily gar nicht mehr auf den Balkon kommt, auch wenn dort Fressen steht, da sie Angst hat, wieder eingefangen zu werden. Ich weiß jetzt nicht, ob es hilfreich ist, nach dem ganzen "Eingefange" die Sache noch weiter zu eskalieren, aber sie war es im wahrsten Sinne des Wortes müde noch weitere schlaflose Nächte zu haben. Wir wussten auch inzwischen nicht mehr, wo sich Lily aufhält, da der Tracker nach 2 Tagen und 2 Nächten und ohne Auflademöglichkeit wieder den Dienst quittiert hat.
Also hat sie heute morgen die Falle präpariert und auf ein Wunder gehofft. Vorhin war es dann so weit, es hat laut geklappert und die Katze war in der Box. Sie war natürlich völlig panisch und es hat einige Minuten gedauert, bis sie sich unter Streicheleinheiten beruhigt hat. Wir werden sie nun erstmal drin behalten und wie von @Geek vorgeschlagen, werden wir sie erstmal als "Neuankömmling" betrachten. Die ganzen Aktionen die letzten Tage werden nicht gerade ihr Vertrauen in uns gestärkt haben.
Auch werde ich den
Tierarzt konsultieren, ich bin aber dazu geneigt, eventuell einen anderen
Tierarzt aufzusuchen, lag er eurer Ansicht nach beim passenden Zeitpunkt für die Kastration Leos ziemlich daneben.
Ansonsten lässt sich Lily ohne Probleme streicheln und schnurrt auch ein wenig.