Hallo,
ich habe ein wenig Schwierigkeiten, meine Verwunderung zu unterdrücken.
Da lebt eine Katze elf Jahre in Einzelhaltung, was an sich schon suboptimal ist. Dann ändert sich das Leben des Besitzers und er versucht, sicherlich gut gemeint, die Katze zu vergesellschaften. Anstatt nun eine in etwa gleichaltrige Katze zu suchen, wird ein Kitten ausgesucht, mit dem, zumindest auf längere Sicht, die ältere Katze überfordert und das Kitten unterfordert sein wird.
Es ist nun überhaupt nicht gesagt, dass eine ältere Katze ein Segen für die vorhandene nach so langer Zeit sein würde, ein Kitten ist es ganz sicher nicht.
Man könnte es mit einem zweiten Kitten versuchen, was zumindest für das Kleine gut sein würde oder das Kleine abgeben und die langjährige Einzelhaltung mit viel Beschäftigung weiterführen.
Die vorhandene Konstellation erscheint mir für beide Katzen absolut ungeeignet.
Bisweilen ist gut gemeint das Gegenteil von gut.