Ich drück euch ganz fest die Daumen.
Will dir keine Angst machen,aber ich hatte vor einigen Jahren ähnliches mit unserer verstorbenen Kätzin durch. Julchen ist in der Nacht einfach zusammen geklappt. Fand sie als ich noch mal ins Bad musste. Sie schrie,ihre Augen waren riesig,gingen völlig wirr,sie konnte nicht aufstehen etc.pp
Natürlich sofort in die Klinik mit ihr und dort war sie 10 Tage stationär. Ich bekam sie dann als kleinen/großen Pflegefall nach Hause,da sie nichts futtern wollte und der Doc nicht wusste ob es ist weil sie nicht wollte oder weil sie das Futter nicht mochte. Es war letzteres

Sie fraß zu Hause ganz wunderbar,wenn auch aus der Hand.
Sie hatte die Diagnose Vestibular Syndrom bekommen. Es war weder im Ultraschall noch im MRT noch sonst irgendwo etwas zu finden gewesen. Zitat "ansich müsste hier eine gesunde Katze stehen"
Leider stellte sich wenige Wochen später herraus das da doch was war. Ein
Lymphom was die Entzündungen machte,überall. Daher auch die Symptome von dem Syndrom.
Sie bekam weiter Cortison so lang es ging,aber sehr lange ging es nicht mehr gut obwohl sie ganz ganz tapfer war und kämpfen wollte. Irgendwann gab ihr Körper leider auf.
Wenn ich bzw. wir gleich gewusst hätten ... es gleich gefunden worden wäre (kann man keinem einen Vorwurf machen,das Ding war wirklich nicht zu finden zunächst) hätten wir sie nicht in der Klinik päppeln lassen muss ich ganz ehrlich sagen. Ok,sie hatte auch extreme neurologische Ausfälle ... kam nur ganz langsam und mit täglicher Krankengymnastik wieder halbwegs auf die Pfoten. Mit ein bisschen Köpfchen schief o.ä hätten wir alle sehr sehr gut leben können,das ist nicht das Thema. Aber sie war schon echt heftig. Zumal das
Lymphom halt lustig weiter überall Entzündungen machte ohne das wir es wussten.
Ich würde sie im Auge behalten (was du eh machst) und so lange sie Fortschritte macht ist es gut. Kommen neue Beschwerden dabei die erst mal nicht erklärbar sind,würde ich genauer noch einmal nachgucken lassen.