Es gibt genügend Menschen die sich illegal Medikamente im Internet bestellen. Bei einigen gehts gut, bei einigen nicht.
Dir wird sicher keiner erzählen dass er erwischt wurde.

Es bleibt strafbar.
Du kannsr auch ohne Führerschein Auto fahren und sagen 1000 de fahren ohne Führerschein und werden nicht erwischt. Strafbar bleibt es trotzdem.
Und wieviel Tiere es nicht geschafft haben mit dem Medikament wird auch nicht erzählt. Die Besitzer 1000 de von Euronen für die Tabletten bezahlt haben und ihr Tier erbärmlich gestorben ist. Kein Tierarzt begleitet dein Tier bei der Eingabe dieses Medikamentes.
Du musst dir Tabletten auf dem Schwarzmarkt besorgen und machst dich damit strafbar.
Jedem sein Risiko aber das Risiko ist nicht unerheblich.
Man kann sich damit seine ganze Zukunft kaputt machen , weil man dann vorbestraft ist.
Ich frage nochmal: Wie kommt dann das LMU an das Medikament für seine
FIP-Studie wenn ausnahmslos jede Beschaffung des Medikaments illegal sein soll?
Und es gibt genug Tierärzte, die während der
Fip-Behandlung unterstützen, nur die konkrete Verabreichung des Medikaments nicht. Aber das Tier wird trotzdem tierärztlich überwacht (Blutbilder, regelmäßige Kontrolltermine, etc.). Bei anderen Medikamenten "begleitet" der Tierarzt die reine Verabreichung ja auch nicht. Also ich zumindest kenne genügend Medikamente, die zuhause vom Tierhalter und nicht (nur) vom Tierarzt verabreicht werden (Antibiotika, Schmerzmittel, Augensalben.... nur um ein paar zu nennen).
Paar Beispiele:
" Zum Schutz des Tieres wird allerdings geraten, die Therapie unter tierärztlicher Überwachung durch den Haustierarzt durchzuführen. Dazu dienen neben Ultraschall- und Röntgenkontrollen in der Regel Blutuntersuchungen, die mögliche Nebenwirkungen frühzeitig aufzeigen sollen. "
Tierarztpraxis Dr. Rottmayer - Infektiöse Peritonitis der Katze
" Das Medikament ist allerdings noch nicht zugelassen, weshalb Tierärzte es
nicht bei ihren Patienten
anwenden dürfen. In der Folge besorgen Katzenbesitzer es sich vermehrt auf dem Schwarzmarkt, wodurch die Qualität mitunter fragwürdig ist. Tierbesitzer, die sich das Medikament eigenmächtig besorgt haben, dürfen es legal anwenden. Dennoch sollten sie sich
währenddessen unbedingt von ihrem Tierarzt beraten lassen. " -> Beraten verstehe ich hier auch als eine Form von "Begleiten".
Hier mal ein Beispiel für Österreich:
"Betroffene Tierbesitzer haben sich via Sozialmedia Netzwerken (FIPfree Austria) organisiert und sind derzeit Ansprechstelle für die nicht zugelassene Therapie, die jedoch vielversprechend ist. Die korrekte Diagnosestellung und Begleitung der Behandlung muss jedoch stets von Ihrer Tierärztin/ihrem Tierarzt erfolgen."
FIP Katze - Tierklinik St. Pölten
Und noch Links zu Nicht-Tierarzt-Seiten, die ebenfalls belegen, dass ein Tierarzt die Behandlung durchaus BEGLEITEN, nur VERABREICHEN darf er es nicht.
" Jedoch besorgen sich Besitzer das Medikament selbst und behandeln ihre Tiere mindestens 12 Wochen lang damit. Tierärzte begleiten die Therapie mit den notwendigen Kontrolluntersuchungen. "
Warum FIP heilbar ist | FIP-Hilfe-Deutschlan
"Die Behandlung der Katzen dauert drei Monate, während derer sie täglich gespritzt werden müssen. Damit dabei nichts schief geht, rät Prof. Katrin Hartmann von der LMU München, die Behandlung unter der Anleitung eines Tierarztes durchzuführen. Denn wenn Besitzer das Mittel privat anwenden würden, sei das nicht illegal. Davon, die Behandlung ohne tierärztliche Hilfe durchzuführen, raten Prof. Hartmann und die Mitglieder der Facebook-Gruppe dringend ab."
Neues Medikament gegen FIP: In Deutschland noch nicht legal