Mir geht es mit Momo auch ähnlich, er ist immer noch bei fast allen Feuchtfuttersorten etwas mäkelig, besonders aber bei den hochwertigeren. Schrottfutter ginge eher mal, Trockenfutter auch, aber das soll er ja gerade nicht fressen.
Ich stelle ihm die Sorten, die ich neu ausprobiere, immer morgens hin, weil er da am meisten Hunger hat. Meistens probiert er dann auch ein bisschen, aber der Napf wird in der Regel nicht leer gefressen. Deshalb tue ich ihm nur ganz kleine Portionen in den Napf, so dass der Rest frisch bleibt und später serviert werden kann. Am Abend lasse ich dann das Futter im Napf, dann ist die Chance auch groß, dass am nächsten Morgen der Napf leer ist.
Verhungert ist Momo noch nie, ein bisschen was an Leckereien gibt es immer zwischendurch und einmal pro Woche bekommt er frisches Rinderherz. Ich mache mir auch nicht mehr so viel Stress wie zu Anfang, als er außer Thunfisch gar nichts anderes mehr fressen wollte. Vom Thunfisch habe ich ihn jetzt so weit wegbekommen, dass er sich zwar riesig freut, wenn er doch nochmal eine kleine Portion bekommt, aber danach nicht wieder alles andere an Futter verweigert.
Bei Katzen muss man einfach gute Nerven haben und gelassen bleiben. Sobald man sich mit dem Füttern Stress macht, spüren sie das und nutzen das gnadenlos aus. Dann bist du ihr Futtersklave, der gefälligst nur das zu servieren hat, was die Herrschaften wünschen, egal ob das gesund ist oder nicht.
