Verena hat schon viele wichtige Punkte genannt. Ebenso wie sie bin ich kein Freund von Kittenfutter, allerdings ist auch Royal Canin ziemlicher Schrott. Die Mutter braucht hochwertiges Nassfutter mit einem hohen Fleischanteil - ohne Zucker, ohne Getreide. Wichtig ist, dass die Babys, wenn sie die Wurfkiste verlassen (was so mit drei Wochen langsam anfängt) zuerst einen recht kleinen umgrenzten Raum haben. Ich hatte immer ca. 2qm große Kittenlaufställe. Und da bleiben sie drin, bis sie das mit der Toilette sicher beherrschen. Je größer der Raum ist, umso schwieriger ist es, umso mehr "Unfälle" passieren und umso länger dauert es. Ich habe das Futter für die Mama immer in den Laufstall gestellt und die Zwerge selbst bestimmen lassen, wann sie damit anfangen. Der eine früher, der andere später ... je weniger ich versucht habe, sie "anzufüttern" umso weniger Verdauungsprobleme gab es.
Ich nehme an, du wiegst sie täglich? Solange sie zunehmen ist alles gut. Eingreifen würde ich nur, wenn das nicht der Fall ist.
Neben normalen Futter ist natürlich Rohfleisch eine super Sache - sowohl für Mama, wie auch für die Kitten. Bei den Babys habe ich entweder Huhn ganz klein geschnitten - oder anfänglich erst einmal Hack gegeben. Aber die wissen ihre kleinen spitzen Zähnchen in der Regel super schnell einzusetzen. Und wer einmal erlebt hat, wie ein fünf Wochen altes Kitten ein Stück fleisch knurrend verteidigt, weiß, dass es wirklcih reine Canivoren sind.
Auch bei der Wurmkur würde ich mich Verena anschließen - wobei bei einer Straßenkatze ja davon ausgegangen werden kann.
Solang du sicherstellen kannst, dass Mama drin bleibt würde ich mit der Kastra zumindest warten, bis die Kleinen selbstständig fressen.
Grüße
Nic