ich mache es zb so: morgens wird mit Luzie, meiner Asthmatikerin, inhaliert, und jeder bekommt ein Leckerchen. Dann werden die Surefeedautomaten mit reichlich Nassfutter für den Tag befüllt. Während ich lüfte, saust Toby ein paar Runden durch die Wohnung. Luzie bleibt unsichtbar, bis ich die Wohnung verlasse, da sie gehende Menschen immer noch gruselig findet. Ich verstecke einige Stückchen Trockenfutter in der Wohnung, schmuse nochmal intensiv mit Toby, evtl erfolgt vorher noch eine kurze Spielrinheit. Wenn ich nach Hause komme, wird erneut kräftig mit Toby geschmust. Wenn es warm genug ist, dürfen sie dann auf den Balkon. Dann wird das Fummelbrett bestückt. Abends Nassfutter in der Schleckmatte, Bürsten, Clickern, Medikementengabe, dann Schlafen. Auch zwischendurch bekommen sie natürlich immer mal wieder Aufmerksamkeit, werden gekuschelt, kurz angesprochen, angezwinkert, kurz gespielt - ich gehe da auf das ein, was sie in dem Moment möchten. Allerdings sinr meine beiden mit 6 und 7 Jahren keine jungen Katzen mehr und schon immer ziemlich ruhig, gerade im Winter. Und ich habe von Anfang an immer sehr strikt darauf geachtet, sie nachts wirklich gar nicht zu beachten, damit sie verstehen, dass nachts Ruhe ist (bei meiner Arbeit muss ich zwingend fit und halbwegs ausgeschlafen sein). Ausnahme ist tatsächlich Luzie, die anfangs sehr verängstigt war, sie kam nachts um 5 ins Bett, weil schlafende Menschen weniger unheimlich waren… und sie hatte nachts teils schlimme Hustenattacken, die ich natürlich behandelt habe. Ich blieb dann auch mit ihr wach, bis es ihr besser ging. Die Katzen wissen, dass sie und ihre Bedürfnisse „gesehen“ werden, ich aber auch meine habe, die ebenfalls zu respektieren sind. Immerhin bin ich diejenige von uns dreien, die das Geld für Futter, Leckerli, Spielzeug usw, nach Hause bringt, und wenn es mir nicht gut geht, kann ich auch die Katzen nicht optimal versorgen.