Wenn selbst der Katzenexperte versagt, was dann?

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  • Wenn selbst der Katzenexperte versagt, was dann? Beitrag #21
Ich kann mich an einen Fall im tv erinnern wo zwei Kater nachts alles ausgeräumt haben inklusive Kühlschränke. Die haben dann für die Nacht riesige Fummelbretter und verstecktes Futter zur Beschäftigung bekommen
 
  • Wenn selbst der Katzenexperte versagt, was dann?

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  • Wenn selbst der Katzenexperte versagt, was dann? Beitrag #22
Wenn gar nichts hilft gehören sie vielleicht einfach in Freigang. Nicht jede Katze kann man in der Wohnung halten
 
  • Wenn selbst der Katzenexperte versagt, was dann? Beitrag #23
Das mit den Fummelbrettern könnte funktionieren, die beiden sind sehr klus und normales Bällchen jagen wird schnell langweilig, ich muss immer kleine Hindernisparcoure bauen, durch die ich dann ne Schnur ziehe. Dann gibt es ja auch noch Clickern, ich glaube, das wäre was für sie.

Ich habe gerade mal nach den Feliway-Steckern geschaut, welchen könntet ihr empfehlen, oder ist das egal?

Ich merke, dass sie immer sehr angespannt sind, wenn ich ins Bett gehe und wenn der Mensch sich nicht verhält wie gewünscht, wird der Frust an der Schwester ausgelassen...
 
  • Wenn selbst der Katzenexperte versagt, was dann? Beitrag #24
wenn du es nochmal mit einer Verhaltensmedizinerin versuchen willst, dann wende dich an die Tierärztin Sabine Schroll. Ich habe schon mehrfach gute Erfahrungen mit ihr gemacht, und sie ist tatsächlich auch die „grande old dame“ der Katzen-Verhaltensmedizin. Die Beratung kann online erfolgen, oder sie kann dir eine kompetente verhaltensmedizinisch ausgebildete Tierärztin in deiner Nähe empfehlen.

Was ich ebenfalls tun würde: tagsüber, ggf. auch nachts, nicht aus dem Napf füttern, sondern „activity feeding“ betreiben: wenig Trockenfutter an verschiedenen Plätzen in der Wohnung verstecken und/oder in einen Snackball füllen, Nassfutter mehrmals täglich in kleinen (nachts ggf auch in einer ausreichend großen) Portion mittels Fummelbrett und Schleckmatten geben. Ggf. auch vor dem Schlafengehen Clickertraining, damit das Köpfchen ausgelastet und die Katzen müde sind. Tagsüber, insbesondere am späten Nachmittag und gegen Abend, auch nochmal ordentlich mit Spielen auspowern. Ziel ist, dass die Katzen nachts mindestens genauso müde sind wie du… (ist viel Arbeit, aber evtl macht es dir ja ein klitzekleines Bisschen Spaß, den Spieß umzudrehen und deine „Biesterlinge“ so richtig müde zu machen…
 
  • Wenn selbst der Katzenexperte versagt, was dann? Beitrag #25
Wenn gar nichts hilft gehören sie vielleicht einfach in Freigang. Nicht jede Katze kann man in der Wohnung halten
Ich wohne an einer großen Kreuzung, das geht leider nicht, evtl. kann man im großen Hinterhof an der Leine spazieren gehen.
 
  • Wenn selbst der Katzenexperte versagt, was dann? Beitrag #26
ich denke, am zielführendsten ist tatsächlich, sie tagsüber so zu beschäftigen, dass sie nachts überhaupt keinen Bedarf mehr haben, Blödsinn anzustellen.

Ich weiß, wie nervig dieses Gekratze sein kann - Toby hat das nach dem Umzug in die neue Wohnung eine Zeitlang gemacht. Bei ihm war der Hintergrund allerdings letztlich, dass ihm vorübergehend nur 2 Katzentoiletten (ich bin wegen eines Coronausbruchs in der Umzugsfirma erstmal nur mit dem Allernötigsten umgezogen) zu wenig waren und er deswegen Stress hatte. Nachdem ich eine weitere Katzentoilette gekauft habe, war Ruhe…
 
  • Wenn selbst der Katzenexperte versagt, was dann? Beitrag #27
Leinenspaziergang kann sinnvoll sein, aber auch zur Folge haben, dass sie an der Wohnungstür kratzen, weil sie nach draußen wollen. Ich glaube, sie sind tatsächlich eher erlebnishungrig statt tatsächlich immer, wenn sie kratzen, körperlich hungrig…
 
  • Wenn selbst der Katzenexperte versagt, was dann? Beitrag #28
Ich wohne an einer großen Kreuzung, das geht leider nicht, evtl. kann man im großen Hinterhof an der Leine spazieren gehen.

Ich denke eher daran ihnen einen Platz mit Freigang zu suchen - das wäre allerdings die letze Option. In manchen Fällen langweilen sich Katzen aber einfach in der Wohnung egal was man macht und dann ist es manchmal auch besser für die Katzen, einen Freigängerplatz zu suchen.
Mit der Leine würde ich eher lassen, das kann furchtbar nach hinten losgehen.

Bei dir bin ich jetzt halt nicht ganz sicher, ob sie einfach unausgelastet sind, weil sie sich langweilen oder ob sie dich einfach gut im Griff haben.

Vielleicht hast du jetzt auch schon so oft etwas geändert, das ist auch Stress für die Katzen, das kann auch dazu führen, dass sie unruhig sind und sich vermehrt streiten.
 
  • Wenn selbst der Katzenexperte versagt, was dann? Beitrag #29
Bei dir bin ich jetzt halt nicht ganz sicher, ob sie einfach unausgelastet sind, weil sie sich langweilen oder ob sie dich einfach gut im Griff haben.

Vielleicht hast du jetzt auch schon so oft etwas geändert, das ist auch Stress für die Katzen, das kann auch dazu führen, dass sie unruhig sind und sich vermehrt streiten.

Ich glaube eine Mischung aus beidem trifft zu.

hm...ja der Umzug liegt gerade 5 Monate zurück und da gab es noch einige Veränderungen, weil ich versucht habe das Randalieren abzugewöhnen. Erst durften sie morgens raus und ich hab mich wieder hingelegt, dann habe ich sie wieder mit in Schlafzimmer genommen, habe ne Zeit an der Tür geschlafen, das mache ich jetzt nicht mehr...als ich dachte sie haben es jetzt gelernt, habe ich meine Matratze wieder ins Bett gelegt und zwei Nächte später ging es wieder los...

Die Futterzeiten habe ich verändert von ständig essen zu Verfügung. weil ich Angst hatte, dass sie durch den Stress nicht richtig essen zu den jetzigen drei Mahlzeiten.
Am Anfang habe ich mich auch nicht immer an meine eigenen Schlafenszeiten gehalten, da ich in der Wohnung noch viel zu tun hatte, und müde war.
 
  • Wenn selbst der Katzenexperte versagt, was dann? Beitrag #30
Ein häufiger Grund für Randale ist ein leerer Futternapf. 200g des hochwertigen Nassfutters, dass du fütterst, sollte ausreichend sein. Ich würde sonst einfach mal "All you can eat" füttern und testen, wie viel sie wirklich brauchen. Viele Katzen mögen es auch ständig Futter zur Verfügung zu haben, da die meisten Katzen Häppchenfresser sind. Das liegt in ihrer Natur, ihre Beute ist klein und sie müssen viel jagen.
Wenn du Pech hast, kann es natürlich sein, dass du einen Vielfraß dabei hast, der kein Ende findet.
Ich werde auch gern morgens geweckt, wenn der Napf leer ist und auch tagsüber randaliert mein Mailo dann. Bei mir hilft Ignorieren in der Regel sehr gut, irgendwann gibt er auf. Kein Wort, kein Blick, nicht beachten.

Wenn das Ganze schon seit über 4 Jahren läuft, ist es aber natürlich eingeübt und es dürfte schwierig sein, neue Gewohnheiten zu etablieren.
Auf jeden Fall würde ich die zwei nicht abends noch mit wilden Spielen aufdrehen. Lieber das schon erwähnte Klickertraining und Fummelbrett, dass den Kopf beschäftigt und auch müde macht.

Tatsächlich sind Routinen gar nicht unbedingt nötig, aber auch das muss von klein auf trainiert werden.
Was ich nicht herausgefunden habe: Schlafen die zwei mit in deinem Bett? Steht die Schlafzimmertür auf, damit sie jederzeit rein und raus können? Wahrscheinlich randalieren sie dann nicht an der Tür, aber woanders oder? Oder auf dir?

Ich würde tatsächlich das Zylkene oder das von Nelly12 erwähnte Zeug probieren. Ich habe das bei meinem Kater Imano benutzt, wenn der besonders huschig war. Er war dann immer ein wenig "stoned". Aber auf jeden Fall ruhig und entspannt. Leider schlägt es nicht bei jeder Katze an.

Ich würde sonst tatsächlich über eine Verhaltenstherapeutin nachdenken. Der Empfehlung für Frau Schroll würde ich mich anschließen. Oder bei Christine Hauschild (ebenfalls Autorin diverser Ratgeber) nach einer guten Therapeutin fragen.

Übrigens dachte ich auch mal, Mailop bräuchte halt etwas Auslauf, habe ihm ein Geschirr gekauft und bin mit ihm nach draußen. Allerdings habe ich schnell festgestellt, dass er davon nicht so begeistert war und ich konnte es wieder einstellen.
 
  • Wenn selbst der Katzenexperte versagt, was dann? Beitrag #31
Ja, ich habe auch das Gefühl, dass es einfach so lange erfolgreich war zu randalieren und jetzt schwer wieder weg geht, sie wissen einfach, dass sie von mir haben können was sie wollen, ich mach mir einfach oft Sorgen und will alles richtig machen, wenn man dann so tut, als wäre man kurz vorm verhungern, werd ich weich. Ein Blick aus diesen Smaragd-Augen reicht und ich schmelze und lege ihnen die Welt zu Pfoten. Das wissen sie.
Ich muss wohl hauptsächlich an meinem Durchhaltevermögen arbeiten.

Sie schlafen nicht mit mir im Bett, ich bn nachts zu unruhig, das mögen sie nicht. Jede ht für die Nacht ihr festes Bett und auch noch Ersatzliegemöglichkeiten.

Ja eben, wenn sie nicht mit ihm Schlafzimmer sind, randalieren sie woanders und dort kann eben auch etwas kaputt gehen.
 
  • Wenn selbst der Katzenexperte versagt, was dann? Beitrag #32
Also ich würde ein bisschen Futtermäkelei nächtlichem Dauerterror vorziehen.
Für mich klingt die Futtermenge auch eher gering.

Ich kann verstehen dass du mittlerweile ziemlich verzweifelt bist, aber irgendwo musst du ansetzen.
Lies dir alle Ratschläge in Ruhe durch und entscheide dann selber was du umsetzt.

Im übrigen möchte ich @Christian89 Recht geben.
Das Trockenfutter gut für die Zähne sein soll ist ein Gerücht.
 
  • Wenn selbst der Katzenexperte versagt, was dann? Beitrag #33
Ich habe aber noch nie gehört, dass Katzen den Fernseher beschädigt haben. Oder gegen Schränke hauen.
Deine sind da schon echt hardcore.

Und wirklich sehr verwöhnt. Wenn sie mäkeln dürfen. Wobei... das ist sicher auch ihrer Randaliererei geschuldet.
Bei mir wird gefressen, was in den Napf kommt. Ich hatte nur 2 Dinge, die mal absolut verweigert wurden. Das war Ziegenbarf und ab einem bestimmten Zeitpunkt das Terra Felis (veränderte Rezeptur).

Wenn ich deine Beiträge so durchlese, habe ich das Gefühl, dass du alles für deine Katzen tust, dabei aber auch oft angespannt bist, weil du Angst hast etwas falsch zu machen. Warum hat sich das Gefühl nach 6 Jahren Katzenhaltung eigentlich nicht gegeben?
Ich finde, eines ist für Dosis wirklich elementar, nämlich: Entspannt bleiben.
Egal wobei. Beim Eintüten für den Tierarzt, beim Medikamentegeben, bei einer Zusammenführung und so weiter.
Jede Anspannung spüren die Katzen und nehmen sie auf.
Schlafe ich schlecht, schlafen die Katzen auch wenig, lärmen und hüpfen auf mir herum.
Suche ich in meiner Wohnung etwas Wichtiges, nehmen die Katzen Reißaus vor mir.
Mache ich mir Sorgen um eine Katze, spüren die anderen es auch. Sie fressen kaum und liegen meist ruhig irgendwo herum.
Sogar wenn ich traurig bin, kommt eine Katze zum Schmusen.
Bin ich fröhlich, wird viel gespielt.

Ich wette, du gehst mit dem Gefühl ins Bett, dass die beiden dich wieder wachhalten werden und deswegen schon unruhig schläfst, was sich dann wieder auf die Zwei überträgt. Das schaukelt sich also auch gegenseitig hoch.

Kann das sein?
 
  • Wenn selbst der Katzenexperte versagt, was dann? Beitrag #34
ich würde mal 60 Gramm mehr geben…..das zum Abend hin.

Eventuell haben die Katzen einen aus der Bahn geratenen Stoffwechsel oder eine Erkrankung. Das bitte medizinisch abklären. Kann Bluthochdruck, Schilddrüse usw. usw. sein.

Ich suche noch nach nem guten Trockenfutter wegen der Zähne.

Das ist unnötig. Trockenfutter für die Zähne um Zahnstein zu verhindern…ist ein fadenscheinliches Argument. Bitte nicht als Nahrung nutzen….sei froh das du keine Trockenfutter- Junkies hast. Als Belohnung in Intelligenzspielzeug super….

lg
Verena
 
  • Wenn selbst der Katzenexperte versagt, was dann? Beitrag #35
Schlafe ich schlecht, schlafen die Katzen auch wenig, lärmen und hüpfen auf mir herum.
Suche ich in meiner Wohnung etwas Wichtiges, nehmen die Katzen Reißaus vor mir.
Mache ich mir Sorgen um eine Katze, spüren die anderen es auch. Sie fressen kaum und liegen meist ruhig irgendwo herum.
Sogar wenn ich traurig bin, kommt eine Katze zum Schmusen.
Bin ich fröhlich, wird viel gespielt.

Ich wette, du gehst mit dem Gefühl ins Bett, dass die beiden dich wieder wachhalten werden und deswegen schon unruhig schläfst, was sich dann wieder auf die Zwei überträgt. Das schaukelt sich also auch gegenseitig hoch.

Kann das sein?

Ja, das klingt nach mir.
Wenn ich gestresst bin, also mir selber Stress mache, weil ich zum Beispiel viel zu tun habe und wichtige Termine vor mir habe, sind sie auch gestresst.
Manchmal renne ich dann regelrecht kopflos durch die Wohnung, versuche alles gleichzeitig zu machen, mir auf den Fersen eine Katze, die mich "volltextet", mir zwischen die Füße rennt und versucht sich bei jeder sich bietenden Gelegenheit auf mich zu setzen. Mit der Zeit habe ich dann gemerkt, wenn ich mich wieder verrannt habe, setze mich kurz hin, kraule die Mieze und wenn ich mich beruhigt habe, darf ich weiter machen. Wenn ich krank bin wollen sie auch besonders viel Aufmerksamkeit.
Nachts ist es oft so: ich höre, wie sich jemand bewegt und kriege oft schon Herzklopfen und denke mir: "Bitte leg dich wieder hin und schlaf!" Das merken sie sicherlich.

Ich glaube, dass ich immer Angst habe etwas falsch zu machen hat mit meiner Kindheit zu tun.
Die beste Möglichkeit, dass ich "brav" bin, war mir zu drohen meine Haustiere wegzugeben, oder es im Endeffekt auch zu tun. Ich hatte zwei Katzen als ich klein war. Bei der ersten war ich 7 bei der zweiten 11.
Begründet wurde es dann mit: "Ja, du kümmerst dich ja nicht richtig, denen geht es nicht gut bei dir."
Vielleicht bete ich deswegen den Boden an auf denen sie laufen.
 
  • Wenn selbst der Katzenexperte versagt, was dann? Beitrag #36
Das ist unnötig. Trockenfutter für die Zähne um Zahnstein zu verhindern…ist ein fadenscheinliches Argument. Bitte nicht als Nahrung nutzen….sei froh das du keine Trockenfutter- Junkies hast. Als Belohnung in Intelligenzspielzeug super….

lg
Verena

Als Dauernahrung soll es auch nicht gegeben werden. Bei zuviel kommt es oft zu Problemen mit den Analdrüsen oder Durchfall. (Die Drüsen sind übrigens in Ordnung, also ist es kein akutes Po-Problem)
Ich wollte es als Knusper-Topping fürs Futter, das mögen sie gerne, oder eben als Belohnung.
 
  • Wenn selbst der Katzenexperte versagt, was dann? Beitrag #37
Für die Zähne und die Psyche/Bedchäftigung wäre Barf gar nicht schlecht bzw wesentlich besser als Trockenfutter, du kannst das auch in einen Fummelbrett geben. Ich habe früher 1x/Wo. rohe Hühnerherzrm im Tunnel Feeder gegeben.

Ich fände, gerade wenn es in letzter Zeit viele Veränderungen gab, schon eine gewisse Routine für die Katzen sinnvoll, damit sie verschiedene Phasen in ihrem Tagesablauf haben. Damit meine ich Zeiten, in denen der Napf oder auch Activity-Feeding-Dinge frisch befüllt werden, Spielzeiten, Ruhezeiten und Abends vor dem Schlafengehen ein - für dich und die Katzen schönes und erfüllendes - Ritual vor dem Schlafengehen, um deine Nachtruhe einzuleiten. Nach diesem Ritual werden die katzen konsequent ignoriert, damit sie lernen, dass jetzt von deiner Seite nichts mehr kommt. Bis sie das verinnerlicht haben, wird es dauern. Sie haben ja über die Jahre gelernt, dass sie dich doch immer irgendwie „weichgekocht“ kriegen, dh doch irgendwann eine Reaktion bekommen, wenn sie nur lange und intensiv genug randalieren… Die Routine natürlich nicht sklavisch auf die Minute, nur so ein gewisser Zeitrahmen, in dem weitgehend verlässlich Dinge passieren, auf die sie sich zb auch „freuen“ kömnen. Zb „wenn Dosi nach Hause kommt, passiert abc“, zb Spielen, „wenn das licht ausgeht, macht Dosi nichts mehr mit uns…“
 
  • Wenn selbst der Katzenexperte versagt, was dann? Beitrag #38
Ich glaube, dass ich immer Angst habe etwas falsch zu machen hat mit meiner Kindheit zu tun.
Die beste Möglichkeit, dass ich "brav" bin, war mir zu drohen meine Haustiere wegzugeben, oder es im Endeffekt auch zu tun.

Daran kannst du arbeiten, ob nun mit Hilfe eines Therapeuten oder du beschäftigst dich mal mit dem Antreiber…es allen Recht machen zu wollen. Das ist nämlich sehr anstrengend so zu leben! Dadurch ist Stress vorprogrammiert. Denn man vergisst oft wenn ich es den einen Recht mache, ist es dem anderen nicht Recht.

lg
Verena
 
  • Wenn selbst der Katzenexperte versagt, was dann? Beitrag #39
Also, ich versuche jetzt den Feliway-Stecker, die Schallschutzmatte an der Tür, damit ich nichts mehr höre, wenn gekratzt wird. Konsequentes ignorieren, wenn das Licht ausgeht, ich weiß ja, dass sie alles haben, was sie brauchen.
Das Medizinische werde ich definitiv abklären lassen.
Und dann mal sehen, was sich in den nächsten zwei Wochen ändert.

Danke euch allen für eure konstruktiven Vorschläge.
Schöne Weihnachten für euch und eure Fell-Kobolde.
 
  • Wenn selbst der Katzenexperte versagt, was dann? Beitrag #40
ich mache es zb so: morgens wird mit Luzie, meiner Asthmatikerin, inhaliert, und jeder bekommt ein Leckerchen. Dann werden die Surefeedautomaten mit reichlich Nassfutter für den Tag befüllt. Während ich lüfte, saust Toby ein paar Runden durch die Wohnung. Luzie bleibt unsichtbar, bis ich die Wohnung verlasse, da sie gehende Menschen immer noch gruselig findet. Ich verstecke einige Stückchen Trockenfutter in der Wohnung, schmuse nochmal intensiv mit Toby, evtl erfolgt vorher noch eine kurze Spielrinheit. Wenn ich nach Hause komme, wird erneut kräftig mit Toby geschmust. Wenn es warm genug ist, dürfen sie dann auf den Balkon. Dann wird das Fummelbrett bestückt. Abends Nassfutter in der Schleckmatte, Bürsten, Clickern, Medikementengabe, dann Schlafen. Auch zwischendurch bekommen sie natürlich immer mal wieder Aufmerksamkeit, werden gekuschelt, kurz angesprochen, angezwinkert, kurz gespielt - ich gehe da auf das ein, was sie in dem Moment möchten. Allerdings sinr meine beiden mit 6 und 7 Jahren keine jungen Katzen mehr und schon immer ziemlich ruhig, gerade im Winter. Und ich habe von Anfang an immer sehr strikt darauf geachtet, sie nachts wirklich gar nicht zu beachten, damit sie verstehen, dass nachts Ruhe ist (bei meiner Arbeit muss ich zwingend fit und halbwegs ausgeschlafen sein). Ausnahme ist tatsächlich Luzie, die anfangs sehr verängstigt war, sie kam nachts um 5 ins Bett, weil schlafende Menschen weniger unheimlich waren… und sie hatte nachts teils schlimme Hustenattacken, die ich natürlich behandelt habe. Ich blieb dann auch mit ihr wach, bis es ihr besser ging. Die Katzen wissen, dass sie und ihre Bedürfnisse „gesehen“ werden, ich aber auch meine habe, die ebenfalls zu respektieren sind. Immerhin bin ich diejenige von uns dreien, die das Geld für Futter, Leckerli, Spielzeug usw, nach Hause bringt, und wenn es mir nicht gut geht, kann ich auch die Katzen nicht optimal versorgen.
 
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