Wenn selbst der Katzenexperte versagt, was dann?

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  • Wenn selbst der Katzenexperte versagt, was dann? Beitrag #61
Hallo an alle.

Ja wir machen Fortschritte, große sogar.

Die Randale nachts hat sich fast komplett gelegt, ab und an gibt es noch Ausreißer, aber Dosi reagiert NULL und so ist es irgendwann langweilig. Die Matte an der Tür und ein Bettlaken drüber funktioniert, so weiß ich, dass nichts kaputt gehen kann, die Nachbarn wurden aufgeklärt und haben Verständnis, sie wissen jetzt bei mir wird kein Stubentiger vernachlässigt, sondern da hat nur jemand Frust wegen dem Umzug. Ich bin auch viel ruhiger und entspannter (meistens) das wirkt am meisten.

Das All-You-Can-Eat klappt hier leider nicht, es wird nicht nur etwas gemäkelt, sondern das meiste verschmäht ungefähr die Hälfte des Futters musste ich wegwerfen und Mieze sogar verlor schon etwas an Gewicht. Es wurde partout nicht gegessen, bis der Hunger irgendwann nicht mehr auszuhalten ist, es abends ein Leckerli gab oder ich mich daneben gestellt habe und aufgepasst habe. Letzteres ist natürlich sehr schlecht, wenn das einreist, das würde keine Urlaubsvertretung mitmachen.

Seit einer Woche wieder (relativ) feste Mahlzeiten und ein Vorrat für die Nacht, das klappt viel besser, aber immerhin hab ichs versucht.

Was Feliway angeht bin ich mir nicht sicher. ob es hier funktioniert, es gab öfter mal Streitereien und Gefauche unter den Schwestern, liegt vielleicht auch am Frust, wegen des plötzlich so konsequenten menschlichen Bediensteten?

Der Tipp nicht aktiv mit den Katzen zu spielen funktioniert bisher am besten. Soviel gemeinsam getobt, gerangelt und sogar gekuschelt haben sie schon lange nicht mehr, ich biete nur noch den Rahmen: Röhren aufbauen, Bälle verteilen, den Kratzbaum anders hinstellen, den Rest machen sie.

Ab und an spiele ich mit der Federangel mit beiden, das ist dann das Highlight und ich möchte ungern ganz darauf verzichten.
Nach wie vor merke ich, wenn ich mal neben mir stehe, nervös bin oder mir zuviele Sorgen mache, wie beim Gemäkel mit dem Essen, wird wieder randaliert und gemeckert, und es dauet ein paar Tage, bis sich wieder alles einpendelt...aber ich glaube wir sind auf nem sehr guten Weg und machen so weiter.

Tausend Dank für alle Tipps.
 
  • Wenn selbst der Katzenexperte versagt, was dann?

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  • Wenn selbst der Katzenexperte versagt, was dann? Beitrag #62
Nach wie vor merke ich, wenn ich mal neben mir stehe, nervös bin oder mir zuviele Sorgen mache, wie beim Gemäkel mit dem Essen, wird wieder randaliert und gemeckert, und es dauet ein paar Tage, bis sich wieder alles einpendelt...aber ich glaube wir sind auf nem sehr guten Weg und machen so weiter.

Genau das ist der richtige Weg…die benennst es klar und deutlich und ja es ist der richtige Weg und ja es gibt auch mal Löcher und Gruben im Weg…aber wenn du erkennst, dass du diese nur umgehen brauchst…fällt man auch nicht in seine eigenen Stolperfallen.

lg
Verena
 
  • Wenn selbst der Katzenexperte versagt, was dann? Beitrag #63
aber ich glaube wir sind auf nem sehr guten Weg und machen so weiter.
Ich finde, das hört sich richtig gut an, wie es bei euch läuft. Du kannst sogar selber erkennen, dass deine eigene Stimmung Einfluss auf die Katzen hat. Das Schöne ist, dass du insgesamt entspannter bist und dass das auf das Verhalten der Katzen abfärbt. :)(y)
 
  • Wenn selbst der Katzenexperte versagt, was dann? Beitrag #64
Ich finde es auch richtig gut. Man merkt deinem Post auch an, dass du viel entspannter bist und nicht mehr verzweifelt.
Natürlich darfst du auch mit den Katzen spielen..Ich würde es halt nur nicht abends machen.

Das mit dem Futter habe ich übrigens auch. Seit Jette gegangen ist, wird ständig gemäkelt, ich muss auch richtig viel vom teuren Futter wegwerfen. Derzeit bekommen die 3 nur etwa 200 bis 300 g Pro Tag Alle zusammen. Und selbst davon bleibt manchmal etwas über. Ich vertraue darauf, dass sie selbst wissen, wieviel sie brauchen. Bisher hat das immer geklappt.
Und ich hoffe, dass sich das demnächst ändert.
 
  • Wenn selbst der Katzenexperte versagt, was dann? Beitrag #65
Das freut mich für dich und die Katzen :love:😻 - super gemacht 👍
 
  • Wenn selbst der Katzenexperte versagt, was dann? Beitrag #66
Hej Du.
Toll und freut mich. Bestimmt ist das ein Zusammenspiel von vielen Faktoren. Man muss immer wieder was ausprobieren, bis man das für sich Richtige gefunden hat. Ich habe immer wieder beobachtet, dass es überall eigentlich ähnliche Probleme gibt und alle immer ähnliche Ratschläge bekommen und befolgen, mit semi-gutem Erfolg. Da heißt es dann vielleicht, ganz anderes auszuprobieren, wobei vieles so nachliegend ist, dass man es nicht sieht (Wald und Bäume…). Ich hab da auch Hilfe von außen bekommen und bin immer noch total begeistert und überzeugt von dem so komplett anderen Ansatz, der einfach so funktioniert.

Du kannst ja einfach mal sehen, wie das nun so weitergeht bei Euch und falls was kippt, Dich einfach wieder fragen, wo kann ich ansetzen, wenn ich berücksichtige, wie das natürliche Verhalten der Katzen wäre.
Am wichtigsten, und dabei bleibe ich, sind zwei Dinge: Deine Haltung (Neutralität) und die Tatsache, dass Du der Boss bist und die Katzen bei Dir sein dürfen und nicht umgekehrt.

Von Feliway halte ich gar nichts. Ich weiß, dass Pheromone sehr wohl einen Effekt haben. Trotzdem probieren das viele aus und auch da lese ich meistens, dass das wenig bis nichts gebracht hat. Vielleicht sollte man sich nicht zu viel davon versprechen… Ich möchte aber denjenigen, die damit Erfolg hatten, diesen natürlich nicht absprechen.
 
  • Wenn selbst der Katzenexperte versagt, was dann? Beitrag #67
Achso, wegen dem Gefauche: Die individuelle Distanz ist bei Katzen durchaus mitunter recht groß, die verteidigen sie auch und das dürfen sie auch genau so tun.
Bei uns ist das so: Die Kater sind zueinander recht distanzlos. Da freut sich jeder, wenn der andere JA! zu einer Raufrunde sagt. Die Katze sieht das ganz anders, sie ist auch unter den dreien die Ranghöchste. Unterschreitet einer der Kater ihr persönliches Bedürfnis nach Distanz, gibts ein paar auf die Mütze, kurz und knapp. Das wissen die Kater genau und verzupfen sich dann. Genauso oft duldet sie die Nähe aber auch und begrüßt mit Näschen. Aber sie gibt vor. Beides ist ok und beides ist normal, beides wird von mir unterstützt, sie hat mich als Background, ich falle ihr nie in den Rücken und ermahne sie eigentlich nie, da immer die Kater ihre Bedürfnis missachten. Fiele ich ihr in den Rücken, würde das Gefüge instabil werden.
Ich würde nach wie vor nur eingreifen, wenn Eskalation droht. Dann aber eben auch möglichst neutral.
 
  • Wenn selbst der Katzenexperte versagt, was dann? Beitrag #68
Hallo,

ich bin bestimmt Beitrag Nummer Bazillion zu diesem Thema, aber ich scheine einen besonders hartnäckigen Fall zu haben.

Kurzfassung: Meine Katze randaliert nachts, was sicher auch mit meine Schuld ist, da sie anfangs noch Aufmerksamkeit damit erreicht hat. Nun bin ich in Woche 6 des absolut, komplett und totalen nicht-reagierens und es bessert sich nicht. Im Gegenteil, die zweite Katze macht seit einer Woche genauso hartnäckig mit.
Ich habe mir zum Thema schon einiges durchgelesen, die Videos von Jackson Galaxy zum Thema kenn ich schon auswendig und habe umgesetzt, was geht. und vor allem ignorieren,ignorieren,ignorieren.

Beide Katzen sind 6 Jahre, weiblich, Perser-Siam-Mix, Schwestern, kastriert, reine Wohnugskatzen mit gesichertem Fenster. Regelmäßig, geimpft und beide gesund.

Mit ca. eineinhalb Jahren fing die große an nachts zu randalieren, an den Türen zu kratzen, an den Möbeln, Sachen vom Regal zu schmeißen oder einfach lautstark zu maunzen.
Ich habe verschiedenes versucht bzw. verschiedene Fehler gemacht:
Zunächst ein Nachtlicht, da ich gelesen habe, dass viele Katzen nachts nicht gut sehen und dann Angst haben.
Und ansonsten das ganze Programm an falschen Methoden, ablenken durch spielen, kuscheln, von der Tür wegschieben und "nein" sagen, Spielzeug nachts wegnehmen, aber eben auch schimpfen, und die Wasserspritzmethode *schäm*, ins Bett bringen, immer wieder zurück ins Körbchen setzen, wenn sie randaliert, ignorieren (halb konsequent), laut klatschen, wenn sie Blödsinn macht ich denke ihr kennt das... Ich habe auch alles was nicht kaputt gehen soll weggeräumt, damit ich weiß, es passiert nichts, die Türen habe ich abwechselnd mit verschiedenen Materialien beklebt, Klebeband, Stoff, damit kein Lärm mehr verursacht wird und am Schluss Karton, damit wenigsten die Türen nicht kaputt gehen (Altbau), die Türen haben solche Lüftungsgitter, damit kann man klasse Lärm machen...

nichts hat gewirkt.
Ich musste beide irgendwann mit in mein Schlafzimmer nehmen, da ich manches in meiner Wohnung nicht wegräumen kann, mein Fernseher hat schon unter den Krallen gelitten und ich glaube nicht, dass ne billige Glasvitrine von Ikea gut damit zurecht kommt, wenn Mieze drauf rumklopft. Das war Ende 2020 als es nicht mehr so heiß war und ich auch kein schlechtes Gewissen haben musste die beiden mit einem schwitzenden Zweibeiner einsperren zu müssen.


Das klappte anfangs ganz gut, sie wollten sogar mit ins Zimmer und dass die Tür zugemacht wurde. Irgendwann ging das kratzen an der Tür wieder los, und auch da habe ich wieder Fehler gemacht, keine regelmäßigen Zeiten, irgendwann wieder versucht sie abzulenken, wieder ins Bett zu setzen, letzteres hat sich lange als am erfolgreichsten bewährt auf den Kratzbaum setzen, kraulen und "Gute Nacht" sagen. Dazu gab es immer ein Abendritual und veränderte Essenszeiten, damit kurz vor dem Zubettgehen, der Bauch voll ist.

Abensritual: Wohnung wird gelüftet, währenddessen macht sich Mensch bettfertig, dann wird getobt, kurz mit mir gespielt, dann Essen Fellpflege, Leckerli im Bett. 23 Uhr Bett, 7 Uhr klingelt der Wecker, daran musste ich mich auch erst gewöhnen, auch am Wochenende zu festen Zeiten ins Bett zu gehen. Ich habe auch gelernt, dass ich nicht mehr fernsehen darf oder am Handy datteln sonst gibts Randale... aber es gibt auch so Randale...

Einige Zeit habe ich sogar mit der Matratze vor der Tür geschlafen um sie immer wieder anstupsen zu können, wenn sie wieder an die Tür geht, oder sie wenn ich früh um 5 aufs Klo musste schon rauszulassen, damit sie in der restlichen Wohnung schon Tageslicht hat. Alles hilft höchstens drei Wochen, dann geht es weiter.

Dazu kommt, dass über mir ne 6 köpfige Assi-Familie eingezogen ist, die es schafft 24 Stunden am Tag durch die Wohnung zu rennen, alle arbeitslos und durchgehend daheim, dass man mit Kindern auf einen Spielplatz gehen kann wissen sie wohl nicht. Das erzähle ich, weil ich durch ein Jahr Katzen und Nachbar-Terror meinen Job verloren habe, weil ich mit schweren Maschinen hantieren muss und dabei nicht total übermüdet sein kann...

Ich hoffte mit mehr Zeit daheim bessert sich die Situation, da ich tagsüber nun mehr mit ihnen spielen kann und sie nachts dann müde sind, alles wieder nur semi-nachhaltig...

Vor 5 Monaten bin ich umgezogen, da die Nachbar-Situation nicht besser wurde.

Von Anfang an war mein Schlafzimmer der Hauptraum, der wurde zuerst fertig gemacht, mit Essensplatz, einem Klo, ein großer Kratzbaum und Betten, erst nach und nach entstand die restliche Wohnung als Revier, Küche und Bad sind tabu, wenn ich nicht dabei bin, was gut klappt. Die Wohnung ist genauso eingerichtet wie die alte, ich habe nur einen Schrank und eine Matratze neu gekauft.

Es lief besser als gedacht, nach zwei Wochen haben sie sich eingewöhnt, wieder normal gegessen, gespielt, mit dem Klo gab es nie Probleme, nur die Randale fing nach zwei Wochen wieder an, daran habe ich gemerkt, dass sie sich zu Hause fühlt...Leider wurden wieder Fehler gemacht...

Der Vorteil an einer rein deutschen Nachbarschaft: Es ist sauber und ruhig.
Der Nachteil an einer rein deutschen Nachbarschaft: Es hat Ruhe zu herrschen!
Also gab es schnell Beschwerden, denn auch in dieser Wohnung sind wieder diese verdammten Lüftungsdinger in der Tür und wir wissen, die mach ganz toll Lärm...

Also wieder das alte Spiel: Klebeband, Stoff, Karton, versuchen sie von der Tür fernzuhalten, ins Bett bringen, alles nur damit die Nachbarn sich nicht beschweren und ich sie nicht weggeben muss...

Keine Chance, es ist mal drei Nächte Ruhe, dann denke ich es hat was bewirkt, dann geht es weiter.

Immer wieder lese ich, dass man das Kratzen ignorieren soll, das habe ich mich aber lange nicht getraut, nicht dass sich jemand beschwert, oder irgendwas in der Wohnung kaputt geht...Jetzt mache ich das seit 6 Wochen. Oft habe ich ihr nachts noch was zu essen gegeben, weil ich mir Sorgen gemacht habe, dass sie Hunger hat, mit Mäkeln am Essen und Hunger kriegt man mich rum, immer!

Abendritual, nochmal angepasste Futterzeiten, wenn sie mittags noch was kriegen schlafen sie den ganzen Tag und sind dann nachts wach, Licht, Fernseher aus und nicht mehr bewegen, nicht ansprechen, nicht hinsehen, null Reaktion, bis der Wecker klingelt. Auch wenn das heißt, ich liege die letzten zwei Stunden wach, oder kann gar nicht schlafen, ich leg mich ins Bett und bleib dort. Dafür lege ich mich tagsüber nicht rein. Und die Katze zerlegt mein Zimmer, inzwischen hat sie mehrmals, den Karton von der Tür gerissen, wirft Wecker und Wasserflasche vom Nachttisch, steht jetzt am Boden, dann wirft sie es um. Ich bleibe sogar liegen, wenn ich aufs Klo muss, zumindest bis sie kurz ne Pause macht. Randale=Tür bleibt zu und Mensch bleibt liegen! Dann kommt sie irgendwann kuscheln und das ist so selten bei ihr, dass ich weich werde. Aber darin sehe ich kein Problem.
Dann vor zwei Wochen endlich:Ruhe. Durchschlafen. Ich dachte das war es nun und seit einer Woche randaliert nun ihre Schwester. -.- Seit drei Tagen wechseln sie sich ab. Und geschlafen habe ich tagsüber wenn sie ihren Mittagsschlaf machen. Übrigens: wenn sie draußen sind und ich auf der Couch einschlafe wird genauso randaliert, irgendwie kann sie es nicht leiden, wenn ich schlafe...

Ich weiß ich habe mir das selber eingebrockt, ich habe einige Fehler gemacht, ich wollte einfach nur schlafen und damit ist das so tief in der Katze drin, dass es schwer ist ihr wieder abzugewöhnen, aber es muss doch eine Möglichkeit geben... Muss ich enfach nur länger durchhalten? Wie lange dauert es denn bis Katzen etwas eingesehen haben?

Es gibt Nassfutter, zweimal täglich, abends die größere Portion, mittags gibt es einen Löffel Nassfutter, da sonst Hunger angesagt ist und Gequengel bis abends. Als Leckerli getrocknete Entenfilets. in jedem Zimmer steht ein deckenhoher Kratzbaum und ein kleinerer. Es gibt Klettermöglichkeiten, alle Möbel wurden so ausgesucht, dass auch die Katzen was damit anfangen können, ein gesichertes Fenster im Wohnzimmer, dass auf einen Balkon schaut, der mit ungiftigen Kräutern bepflanzt ist (Katzennetz auf dem Balkon ist nicht erlaubt) , man kann Vögel, Igel, Eichhörnchen, Autos und Menschen beobachten. Die Wohnung ist warm, wird regelmäßig gelüftet, es gibt einen Trinkbrunnen, drei Toiletten, die immer sauber sind, Spielsachen zum selber beschäftigen, eine Schwester zu jagen, Sipelzeiten mit dem Zweibeiner, Fellpflege, eigentlich ist alles da.

Danke, dass ihr meinen Roman gelesen habt, aber das Thema geht eben schon sehr lange.
Hallo!
Warum machst Du die Tür zu ,weil sie randalieren.Also meine Kater können sich in der Wohnung frei bewegen. ( 81 qm )Ich habe schon mein ganzes Leben immer Katzen ,so ein Theater hatte ich noch nie. Du kannst doch Deinen Katzen nicht die Schuld geben, weil Du Deine Arbeit verloren hast,wird andere Gründe haben denk ich mal. Vielleicht haben Deine Katzen auch kein Sozialverhalten gelernt. Versuch es doch mal mit Ängsten, wenn sie wieder Blödsinn machen. Das ist dem fauchen einer Mutter gleich.So habe ich meine erzogen.Sie gehorchen wie Hunde, kommen auch sofort, wenn ich sie rufe Meine Kater lieben übrigens Wasser
L.G. Evelyn
 
  • Wenn selbst der Katzenexperte versagt, was dann? Beitrag #69
Hallo!
Warum machst Du die Tür zu ,weil sie randalieren.Also meine Kater können sich in der Wohnung frei bewegen. ( 81 qm )Ich habe schon mein ganzes Leben immer Katzen ,so ein Theater hatte ich noch nie. Du kannst doch Deinen Katzen nicht die Schuld geben, weil Du Deine Arbeit verloren hast,wird andere Gründe haben denk ich mal. Vielleicht haben Deine Katzen auch kein Sozialverhalten gelernt. Versuch es doch mal mit anpusten, wenn sie wieder Blödsinn machen. Das ist dem fauchen einer Mutter gleich.So habe ich meine erzogen.Sie gehorchen wie Hunde, kommen auch sofort, wenn ich sie rufe Meine Kater lieben übrigens Wasser
L.G. Evelyn
Ich meine natūrlich anpusten und nicht Ängste. Sorry
L.G Evelyn
 
  • Wenn selbst der Katzenexperte versagt, was dann? Beitrag #70
Hallo, @Gast47364 ,:f050:
der Post, auf den du dich hier beziehst stammt von Dezember 2022🕸... und dein Beitrag ist somit " völlig am Ding vorbei"- ( würde Rolf Miller sagen:cool:..); das Ganze ist längst nicht mehr aktuell..
 
  • Wenn selbst der Katzenexperte versagt, was dann? Beitrag #71
Ich meine natūrlich anpusten und nicht Ängste. Sorry
L.G Evelyn
Mit solchen "Strafen" sollte man auch extrem vorsichtig sein und nicht pauschal empfehlen, finde ich. Bei sensiblen oder aggressiven Katzen kann das auch Schaden anrichten bzw. kann es eigentlich bei allen Katzen ziemlich unerwünschte Konsequenzen haben.
 
  • Wenn selbst der Katzenexperte versagt, was dann? Beitrag #72
Wenn du unseren Hänky anpustet, hast du ihn samt Zähnen und Krallen im Gesicht
 
  • Wenn selbst der Katzenexperte versagt, was dann? Beitrag #74
Wenn du unseren Hänky anpustet, hast du ihn samt Zähnen und Krallen im Gesicht
Sherlock auch......:devilish:
Bei meinen dürfte ich es vermutlich, aber würde es dennoch nicht riskieren. Bei einer sensiblen oder eher scheuen Katze riskiert man nämlich dann auch wohl mal einen Vertrauensverlust bzw. Angst zu verursachen.

Ich bin grundsätzlich der Meinung, dass man normales Verhalten nur in den seltensten Fällen bestrafen sollte. Bzw. Strafen bei Katzen grundsätzlich, egal bei welchem Verhalten, nur sehr sparsam nutzen sollte.

Umso schlimmer finde ich deshalb pauschale Ratschläge dazu...
 
  • Wenn selbst der Katzenexperte versagt, was dann? Beitrag #75
Hallo!
Du kannst doch Deinen Katzen nicht die Schuld geben, weil Du Deine Arbeit verloren hast,wird andere Gründe haben denk ich mal.

Den Katzen gebe ich keine Schuld, sie haben wohl genau wie ich auf den ständigen Terror durch die Nachbarn reagiert.
 
  • Wenn selbst der Katzenexperte versagt, was dann? Beitrag #76
Kurzes Update:

Nicht nur, dass es keine Randale mehr gibt, außer ich weiche zu sehr von der Routine ab, oder schlafe mit Fernseher ein,

Randale-Mieze schläft seit drei Wochen bei mir im Bett. :love::love:

Sie sitzt erst ratlos vor der geschlossenen Schlafzimmertür, kratzt dann mal kurz und guckt ob ich reagiere, wenn nicht, putzt sie sich und kuschelt sich dann zu mir, schnurrt, vibriert, sabbert alles voll und geht, wenn sie genug hat in ihr Bett.

Das hat sie das letzte Mal als Kitten gemacht und ich hab so geheult, als sie vor drei Wochen das erste Mal zu mir kam.

Morgens weckt sie mich, allerdings wieder mit kuscheln und ganz leisem Miauen. Dann gibts natürlich extra Aufmerksamkeit, Randale und Kratzen wird weiterhin konsequent ignoriert.

Nochmal danke an alle die mir Tipps gegeben haben.
 
  • Wenn selbst der Katzenexperte versagt, was dann? Beitrag #77
Den Katzen gebe ich keine Schuld, sie haben wohl genau wie ich auf den ständigen Terror durch die Nachbarn reagiert.
Das ist sehr gut möglich!

Ich hatte auch eine Nachbarin die mich terrorisiert hat (angeblich seien die Katzen und ich zu laut) und iwie wurden meine Katzen auch immer wilder. ABER: Sobald die Nachbarin mal ein paar Tage weg war oder ich mit meinen Katzen bei meinen Eltern, waren die Katzen plötzlich viel ruhiger. Nach meinem Umzug waren die Plüschis dann sogar wie ausgewechselt!

Also Geräusche und Lärm von Nachbarn sind durchaus für manche Katzen eine Einladung, auch selbst zur Nervkatze zu werden. Ich denke entweder weil sie selbst auch gestresst sind oder weil sie denken "cool Action, da mische ich mal ne runde mit" (bei mir war es eher zweiteres).

Meine Nachbarin hat sich ihre Lärmkulisse damals als sogar selbst beschert, wollte se aber auch nicht glauben 🤣
 
  • Wenn selbst der Katzenexperte versagt, was dann? Beitrag #78
Ich liebe es auch mit Katzen im Bett zu schlafen. Meiner Meinung tut es viel für die Bindung. Super, dass es auch bei dir so schön ist.
 
  • Wenn selbst der Katzenexperte versagt, was dann? Beitrag #79
Liebe Filius,

Das liest sich wirklich nach einer etwas längeren Leidensgeschichte. Vor allem das du vor deiner Schlafzimmertür wachst… puhhh… Was mir zuallererst auffällt ist die Futterzeiten. Zwei Mal täglich ist viel zu wenig. Natürlich sollten gerade Wohnungskatzen nicht immer wie im Schlaraffenland leben, aber es wäre wichtig, wenn du bedenkst das Katzen Snacker sind. Mangelnde Ressourcen, wie fehlendes Futter oder unregelmäßige/zu wenige Essenszeiten erzeugen Stress bei den Katzen. Diese kann sich mitunter genau in diesen aggressiven Verhaltensweisen zeigen. Bitte daher: immer hochwertiges Futter bereit stellen/bereit gestellt haben. Das muss bei zwei Katzen keine 200g Dose sein. Gerade in den Sommermonaten ist das nicht machbar. Aber achte darauf, dass IMMER Futter zugänglich ist. In der Natur ist es so, dass Katzen auch Beute verscharren und später wieder dran gehen. Daher bitte immer bedenken, dass wenn Katzen nicht gleich ein Futter essen sie es nicht mögen, sondern einfach Snacker sind.

Siam und Perser sind eigentlich sehr sehr menschenbezogen Tiere. Das bedeutet, dass sie wirklich einen großen Wunsch nach menschlicher Nähe haben. Sie brauchen den Menschen als Mittelpunkt. Bitte Versuch einmal für dich festzustellen und zu fragen, ob es mehrere Kuschelmomente am Tag gibt. Damit meine ich nicht nur die Spielaktion, sondern wirklich Beisammensein und die Katzen in den Alltag mitintegriert.

Weiter fallen mir als angehende KatzenVT und ebenfalls Perserhalterin auch ein paar Sachen ein, die ich aber erstmal erfragen muss:

1. Wie ist dein normaler Alltag strukturiert? Wann beginnt dieser? Wann kommst du nach Hause etc.? Wie und wann agierst du mit den Katzen?
2. Dürfen die Katzen im Schlafzimmer mit dabei sein und schlafen (theoretisch)?
3. Habe ich das richtig verstanden, dass deine Katzen abends vor dem Zu-Bett-gehen eine Spielrunde bekommen?
4. Was hat es mit den Schächten an der Tür auf sich? Ist die Wohnungstür oder deine Schlafzimmertür?
5. Wie sieht dein Schlafzimmer aus? Gibt es dort ausreichend Schlafplätze?
 
  • Wenn selbst der Katzenexperte versagt, was dann? Beitrag #80
Das muss bei zwei Katzen keine 200g Dose sein. Gerade in den Sommermonaten ist das nicht machbar.
Warum sollte das nicht möglich sein und warum sollte es für die Katzen einen Unterschied machen, ob 2 mal 200g oder 4 mal 100g am Tag, solange sowohl bei 2 als auch bei 4 mal noch Futter übrig bleibt?

Also hier steht auch 24 Stunden Futter egal welche Jahreszeit und den Katzen (und auch den meisten anderen die ich kenne) ist es in der Regel völlig egal ob das nun 2, 4 oder zehnmal am Tag erneuert wird. Es gibt sogar so einige die bevorzugen das Futter gut abgestanden und hauen dann erst richtig rein.
 
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