Von Trockenfutter war hier gar nicht die Rede.

Aber gut.
Du hast geschrieben Futter bzw. Katzenfutter, wenn ich mich recht erinnere. Und auch Trockenfutter ist Futter bzw. Katzenfutter, wenn auch für mich kein grundsätzlich empfehlenswertes.
Leider weiß ich bei dir liebe Julia nicht, worum es dir hier eigentlich geht. Phrasieren, mangelnde Quellenangaben, Pauschalisieren und „Besserwisserei“. Anscheinend gehts hier nicht mehr um die Sache und den vorliegenden Fall.
Um die in meinen Augen falsche Pauschalität einiger deiner Aussagen im allerersten Beitrag.
Den vorliegenden Fall zu diskutieren, macht für mich nämlich weniger Sinn, da das Problem ja schon zur Zufriedenheit des TE gelöst wurde und auch bei der Futterthematik nach erfolglosem Versuch den Katzen rund um die Uhr Futter zur Verfügung zu stellen gescheitert ist und eine aus Sicht des TE's bessere Lösung gefunden wurde ohne permanenten Futterzugang.
Da der vorliegende Fall also nicht mehr aktuell ist, beziehe ich mich lieber auf die Punkte, die in meinen Augen tatsächlich diskussionswürdig sind.
Quellenangaben, dass ausnahmslos jedes Futter nach 12 Stunden und im Juni, Juli und August noch schneller schlecht wird, habe ich von dir zum Beispiel auch noch keine einzige gelesen. Meine Quellen hingegen habe ich dir genannt: Erfahrung mit meinen eigenen Katzen und vielen anderem, die ich beobachten konnte.
Und anders als du in deinem ersten Beitrag habe ich eben nicht pauschalisieren, sondern differenziert, dass es eben NICHT pauschalisierbar ist, sondern von verschiedenen Faktoren wie z.B. Lagerung, Geschmack und Art der Futters abhängt, nicht nur von einer festgelegten Anzahl Stunden.
Später kam das ja auch von dir, aber eben erst nach meinem Hinweis. Und auf nichts anderes wollte ich hinaus.
Meine Fragen zum Fall sind oben einsehbar.

Leider wird der Fall total überblendet davon, ob jetzt zwei Mahlzeiten oder nach 12h das Futter schlecht wird.
Das der Fall schon längst erledigt ist hast du aber schon gelesen und das es gar keine Randale mehr gibt bzw. nur noch in bekannten Ausnahmesituationen?
„In den Sommermonaten kaum machbar“. Ich weiß ja nicht wie du lebst, aber bei 36 Grad Außentemperatur und Nassfutter freistehend… ich sag mal sehr salopp und phrasiert: Wir bräuchten keinen Kühlschrank, wenn Lebensmittel und damit auch verarbeitetes Fleisch ab +7 Grad nicht beginnen würde mit der Wärme zu reagieren. Ich will manch Hygienestatus auch gar nicht weiter bewerten.
Du hast geschrieben "nicht machbar". Zwischen nicht und kaum besteht ein ziemlicher Unterschied:
Gerade in den Sommermonaten ist das nicht machbar.
Wenn du geschrieben hättest "in den Sommermonaten bei freistehendem (Nass)Futter oft kaum oder schwer machbar, aber da spielen auch Dinge wie Standort, Art der Anrichtung und andere Dinge eine Rolle", wie du es später ja dann auch gemacht hast, hätte ich dir komplett zugestimmt.
Mir ging es diesbezüglich rein um die Aussage "nicht machbar" im Sinne von unmöglich.
Vielleicht ist der Unterschied anhand der von mir vorgeschlagenen Formulierung vielleicht besser ersichtlich?
In den späteren Beiträgen hast du die Pauschalisierung dann ja - was ich sehr gut fand - selber stark entzerrt, aber in deinem ersten Beitrat war sie eben extrem stark pauschalisiert und hätte deinen späteren Ausführungen widersprechen.
Das Tierpsychologie und KatzenVT keine geschützten Begriffe sind ist mir bekannt. Dennoch arbeite ich nebenberuflich seit ein paar Jahren in diesem Bereich. Ich habe ein Studium an der ATN in Zürich durchlaufen und besuche weiterhin Seminare und Co. Anders als in den USA, wo Tierpsychologie nicht am Fachbereich Psychologie angehängt ist - muss man leider immer noch auf ein Curriculum warten. Immerhin gibts in Deutschland kleine Forschungszentren speziell für Verhaltensforschung bei Katzen.
Wie gesagt: Über tatsächliches Wissen und Qualität sagt sowas halt dennoch wenig aus. Man kann auch nen Abschluss mit Bestnote haben und trotzdem kein qualitativ hochwertiges Wissen. Darum halte ich persönlich mich lieber an praktische Erfahrungen denn an bloße Theorie und negiere erstere nicht einfach so. Und auf mich macht es wirklich keinen guten Eindruck, wenn man als "Experte" (die Anführungszeichen sind nicht abwertend gemeint sondern resultieren aus der mangelnden Geschütztheit der hier angesprochenen Wörter) eine anderslautende Erfahrung mal eben so beiseite wischt und sich ein ziemlich negatives Urteil erlaubt ohne eine Person zu kennen.
Ich liste dir einfach mal ein paar dieser Urteile, sowohl direkt als auch implizit auf, die du mir gegenüber als Tatsachen geschrieben hast. Wohlgemerkt als Tatsachen, nicht als Meinung. Vielleicht wird es dann klarer, was mich daran so gestört hat:
200g in der Schale das angetrocknet ist - wirkt oft lieblos. Lieber in mehrere Mahlzeiten aufteilen. Das geht ganz easy. Nimm von denn 200g einfach 50g nur weg und stell es in einer Schale im Haus oder wohnung auf. Deine Katze wird es dir danken, wenn sie ihr Futter auch mal suchen muss.
Du hast überhaupt keine Ahnung wie meine Katzen gefüttert oder versorgt werden, aber sprichst trotzdem von "meiner" Katze (warum überhaupt nur die eine?) und wie ich es ihr liebevoller gestalten und sie glücklicher machen kann.
Zu deiner Unsicherheit in deinen Annahmen und dem Konzept, dass „das Modell bei meinen Katzen nicht funktioniert“
Auch hier wieder:
1) Jemanden den man nicht kennt zu unterstellen unsicher zu sein nur weil man aufgrund der eigenen Erfahrung weiß, was die Katzen bevorzugen und was nicht, ist das für dich Respekt und Toleranz anderer Meinungen? Und kannst du dir vorstellen, dass es vielleicht bei jemanden, der sehr viel am Futtermanagment gearbeitet, viel mit tatsächlich sehr erfahrenen Personen darüber gesprochen hat und so das für sich optimale Modell erarbeitet hat, ziemlich negativ wirken könnte, so eine Unterstellung hingeschrieben zu bekommen?
2) woher genau weißt du denn, dass meine Annahme über meine Katzen falsch ist und ich diesbezüglich unsicher bin oder es nur eine "Annahme" und keine durch Erprobung bewiesene These ist?
1. Eine eigene Annahme immer wieder reflektiert und hinterfragt werden sollte.
Und dass dies bei mir nicht stattgefunden hat und meine "Annahme" genau auf diesem Vorgehen beruht, dieses Wissen nimmst du woher? Siehe bitte die obere Erklärung.
Ich meine nur, dass eben auch für Abwechslung und Snacks Platz sein sollte.
Auch hier: Woher willst du wissen, ob und wieviel Platz da bei mir ist? Denn immerhin hast du es durch deinen Satz vorher ganz konkret auf MEINEN Fall bezogen.
Dennoch wäre es doch auch an dieser Stelle schön den anderen zu respektieren und zu tolerieren, wenn dieser sich aktiv an der Falllösung beteiligt und wirklich der Ausgangsfragestellung helfen möchte. Ohne das ich mich beruflich geoutet habe. Da aber die Legitimation meiner Aussagen zur Debatte standen habe ich dann doch mal herausgerückt.
Also soweit ich gesehen habe hast du dich schon in deinem ersten Beitrag hier im Thread geoutet, ohne dass irgendjemand nach deiner Legitimation gefragt oder debattiert hat...
Übrigens auch hier nochmal der Hinweis: Der Fall ist bereits gelöst und es gibt keine Randale mehr außer in wenigen Ausnahmesituationen, deren Gründe bekannt sind.
Im Übrigen finde ich, dass auch du dich dann etwas mehr an den Fall halten solltest, wenn es schon immer wieder betonst. Denn dann müssten wir gar nicht über Futter rund um die Uhr diskutieren, da das im vorliegenden Fall ja probiert wurde und nicht wirklich funktioniert hat. Oder das die Katzen sogar mindestens eine schon im Bett schlafen, womit sich mindestens eine deiner Fragen bereits erledigt hat. Bzw. es ja keine ständige Randale mehr gibt.
Darum kann ich dein Insistieren auf den aktuellen Fall und die "randalierenden Katzen" nicht wirklich nachvollziehen.
Ich bin auch immer an einem Austausch interessiert. Wenn dies allerdings dazu übergeht, dem Anderen nur permanente Negative entgegen zu donnern, so gebe ich gern Sokrates Definition von Debatte als Lesetipp!
Und deshalb negierst du einfach eine andere Erfahrung zu deiner Aussage mal eben so und behauptest, man sei unsicher und solle mal lieber über die eigene Katzenhaltung reflektieren? Weil Austausch, Respekt und Toleranz mit anderen Meinungen dir so wichtig ist? Wie ist denn der Respekt und die Toleranz für die andere Meinung die dir hier geschildert wurde? Ich verweise nochmal auf die Zitate, was ich für meinen Erfahrungsbericht zu lesen bekommen habe, z.B. ich sei unsicher und solle reflektieren, meine Katzen wären glücklicher mit einer anderen Futtermethode, ich bräuchte mehr Abwechlsung...
Wohlgemerkt ohne irgendwas bzw. wenn dann mit nur minimalen Wissen über mich und mein Futtermanagment.
Zum Thema Lesetipp:
Dann gebe ich dir gerne mal den Duden und Erklärungen zum Thema Wortdefinitionen, Austausch, Diskussionen und Argumente als Lesetipp. Da erfährt man nämlich, dass Kritik und Contra-Argumente eigentlich fester Bestandteil einer Diskussion sind. Und in der Regel erfährt man da auch, dss persönliche Erfahrungen ebenso Argumente sein können wie theoretisch angeeignetes Wissen und das diese beiden Dinge nicht immer unbedingt kongruent sein müssen.
Und im Duden erfährt man außerdem auch den Unterschied zwischen Wörter wie "nicht machbar" und "kaum machbar".
Auch das Wort permanent ist dort zu finden, denn mir scheint das Wort ist dir unbekannt, ansonsten kann ich mir nicht erklären, warum du behauptest, ich sei permanent negativ, obwohl ich dir sogar grundsätzlich zugestimmt habe in vielen Dingen:
Ich gebe zwar vielen deiner Aussagen grundsätzlich recht
Also Zustimmung ist für dich also etwas permanent negatives?
Im Übrigen zu Sokrates: Wenn du ihn so gut kennst, dann weißt du ja bestimmt auch, dass seine Methode sehr stark auf Fragen ausgerichtet ist und darauf, haltlose und unbegründete Behauptungen offenzulegen?
Vielleicht fällt es ja manchen hier auf, dass auch ich sehr viele Fragen stelle, anstatt wie du mir gegenüber direkt davon auszugehen über mein Gegenüber und ihre Katzen umfassendes Wissen zu haben, auch habe ich mir eben genau die Aussagen zur Kritik aus deinen Beiträgen herausgesucht habe, die eben nicht begründet und haltbar sind. Das hat schon einen bestimmten Grund...
Ich hätte es definitiv sehr viel besser gefunden und denke die Diskussion wäre sehr viel anders verlaufen, wenn man eben anstatt auf die eigenen Vorannahmen (Unsicherheit, Katze wird es danken, es fehlt an Abwechslung, etc.) vielleicht erst mal nachgefragt hätte, wie man zu der eigenen Annahme und den Erfahrungen kommt. So wie ich es z.B. in meinem allerersten Beitrag zu dieser Diskussion gemacht habe:
Warum sollte das nicht möglich sein und warum sollte es für die Katzen einen Unterschied machen, ob 2 mal 200g oder 4 mal 100g am Tag, solange sowohl bei 2 als auch bei 4 mal noch Futter übrig bleibt?
Edit: RS