Hallo @Julia246 ,
herzliche Willkommen hier im Forum.
Es tut mir sehr leid, dass deine zweite Katze viel zu jung an
FeLV verstorben ist.
Ich kann gut verstehen, dass du nicht möchtest, dass deine verbliebene Katze allein bleibt und auch, dass du sie nicht dem Risiko aussetzen möchtest, mit einer anderen
FeLV-infizierten Katze zusammen gehalten zu werden. Wer weiß, ob sie noch einmal das Glück hätte, nicht selber zu erkranken.
Ich habe einen Link gefunden, der besagt, dass die negativen Bluttests zu 98% zuverlässig sein sollen.
Standardmäßig wird die FeLV-Infektion mit einem direkten Nachweis aus dem Blut (ELISA) diagnostiziert, dass heißt das Virus selber wird nachgewiesen. Dies geschieht in der Regel mit einem Schnelltest, oft in Kombination mit einem Test zum Nachweis von FIV.
Ist ein solcher Schnelltest negativ stimmt das Ergebnis zu ca. 98%. Allerdings kann bei einer frisch infizierten Katze das Virus meist erst nach 3 Wochen nachgewiesen werden. Ein einmaliges positives Ergebnis sollte immer kontrolliert werden.
Leukämie bei der Katze - FeLV | AniCura Deutschland
Da deine Katze ja schon mehrfach getestet wurde, sollte eine (oder zwei) neu Katze(-n) demnach eigentlich sicher sein, dass sie nicht angesteckt werden können.
Die Kitten von Privat zu nehmen, würde ich zwar nicht raten, denn generell sollten „Vermehrer“ nicht unterstützt werden. Andererseits verstehe ich auch, dass du die Kitten schon hast testen lassen, dass du einiges an Geld bezahlt hast und dass du sie danach ausgesucht hast, dass sie deiner verstorbenen Katze ähnlich sehen…
Das ist alles Mist, denn mit weniger Stress/Trauer hättest du wohl auch genauer hingeschaut und keine Kitten aus solch einer Quelle geholt…
Ich mag dich dafür nicht verurteilen und weiß auch ganz ehrlich nicht, ob ich selber in solch einer Situation noch einen Rückzieher machen würde.