Verhaltensänderungen wegen Alleinhaltung

Diskutiere Verhaltensänderungen wegen Alleinhaltung im Verhalten und Erziehung Forum im Bereich Katzenfreunde; Hallo, meine Maine Coon French ist nun etwa eineinhalb Jahre alt und seit ihrer Kittenzeit bei mir. Sie ist eine Wohnungskatze mit gelegentlichen...
  • Verhaltensänderungen wegen Alleinhaltung Beitrag #1
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French

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Hallo,
meine Maine Coon French ist nun etwa eineinhalb Jahre alt und seit ihrer Kittenzeit bei mir. Sie ist eine Wohnungskatze mit gelegentlichen Ausflügen in den Garten, und sie ist eine Einzelkatze.
Ich weiß selbst, dass es nicht die optimalen Bedingungen sind, und ich möchte das auch so schnell wie möglich ändern; aber momentan habe ich dazu leider nicht die Möglichkeiten. Nun wollte ich fragen, ob ihr denkt, dass sich ihr Verhalten aufgrund der Einzelhaltung nun noch grundlegend ändern wird?
Momentan scheint sie mir noch normal. Wir beschäftigen uns viel miteinander, sie frisst und trinkt normal und ist auch spiel- und bewegungsfreudig (das merke ich an ihren wilden fünf Minuten). Sie ist ja nun schon seit einer ganzen Weile bei mir und ich habe da keine besondere Veränderung festgestellt, auch charakterlich ist sie eigentlich gleich geblieben. Sie hat früher zwar Tapeten zerkratzt und spielt gerne mit der Erde meiner Pflanzen, aber an sich ist sie weder aggressiv noch depressiv, soweit ich das beurteilen kann. Wie Maine Coons halt so sind, teilt sie sich gerne mit, auch wenn ich das Haus verlasse, aber sie jault nicht durch oder wartet die ganze Zeit auf mich. Es mag merkwürdig klingen, aber wir "spielen" oft auf Katzenart miteinander, verstecken uns hinter Kartons oder jagen uns. Ich habe schon das Gefühl, dass sie sich wohlfühlt und ihr solche Sachen Spaß machen, denn sie ist entspannt und freundlich.
Was denkt ihr? Wird die Einzelhaltung, so lange sie noch dauern mag, ihre Verhaltensweise stark beeinflussen, wenn das so weitergeht? Ich habe von Psychosen und extremen Depressionen gelesen und das macht mir schon etwas Angst. Ich würde mich über eure Meinungen sehr freuen. (Trotzdem weiß ich, dass eine Einzelhaltung nicht optimal ist, und ich habe diesen Thread nicht eröffnet, um mir Anschuldigungen anzuhören.)

Liebe Grüße,
Birdy und French
 
  • Verhaltensänderungen wegen Alleinhaltung Beitrag #2
Es kann niemand voraussagen, wie es wird.
Viele Katzen leiden einfach still, resignieren irgendwann. Es gibt Katzen, die als Jungtiere alles auseinander nehmen, kratzen, beissen etc. und plötzlich hört es auf. Und andere, bei denen es immer extremer wird.

Ich würde trotz allem keine Sekunde zögern, ihr eine Kumpeline zu holen. Nicht, weil es eventuell Probleme geben könnte, sondern weil Einzelhaltung schlicht nicht Artgerecht und unfair gegenüber der Katze ist.
Würde mich auch mal wieder wundern, was da für ein "Züchter" am Werk war, der Kitten in Einzelhaft abgibt...
 
  • Verhaltensänderungen wegen Alleinhaltung Beitrag #3
Danke. :)
Ich habe, wie gesagt, vor, so schnell wie möglich eine Zweitkatze dazuzuholen. Plane auch, im Studium evtl. mit einer Freundin zusammenzuziehen, die sich dann auch eine Katze anschaffen würde. Darüber hat sie auch schon länger nachgedacht. Das wäre für French natürlich ideal...
Was die Züchterin angeht, ist sie vom Veterinäramt geprüft und die Zucht auch anerkannt. Es ist also nicht so, dass sie nicht seriös war/ist. Ich hatte sie natürlich gefragt, was das Thema angeht, und sie meinte, solange ich mich anständig mit French beschäftige und ihr so schnell wie möglich eine Gefährtin hole, dürften keine bleibenden "Schäden" zurückbleiben.
 
  • Verhaltensänderungen wegen Alleinhaltung Beitrag #4
Also dann hat deine Katze auch offizielle Papiere?

Ich würde dort auf jeden Fall keine Katze mehr holen.
Aber schön, dass eine Kameradin in Planung ist :)
 
  • Verhaltensänderungen wegen Alleinhaltung Beitrag #5
Leider ist es so, dass je länger man wartet desto schwerer wird die Vergesellschaftung mit einer anderen Katze. Deine Katze ist ja isoliert von ihren Artgenossen aufgewachsen, da kann es sein dass es zu Problemen kommt. Daher würde ich auf keinen Fall ein Kitten als Zweitkatze empfehlen, sondern eine erwachsene souveräne Katze, die sich nicht gleich verschrecken lässt.
 
  • Verhaltensänderungen wegen Alleinhaltung Beitrag #6
@JessesGirl: Ja, sie hat Stammbaum etc. An sich kam mir die Zucht auch sehr seriös und sorgfältig vor, ist jetzt ein kleiner Schock, dass du das so darstellst - auch wenn du natürlich, zumindest teilweise, Recht hast. Ich hab mich da ein wenig von der Bemerkung der Züchterin verleiten lassen, denke ich. Auch wenn ich glaube, dass die Frau/Familie ihre Tiere liebt und nur das Beste für sie möchte.

@LaurasWelt: Hm, darüber habe ich so noch gar nicht intensiv nachgedacht... Vielleicht wäre dann eine Katze aus einer Nothilfe ratsam. Ich werde mit meiner Freundin darüber sprechen, wenn wir zusammenziehen sollten, danke für den Hinweis. :)
 
  • Verhaltensänderungen wegen Alleinhaltung Beitrag #7
Ich hatte sie natürlich gefragt, was das Thema angeht, und sie meinte, solange ich mich anständig mit French beschäftige und ihr so schnell wie möglich eine Gefährtin hole, dürften keine bleibenden "Schäden" zurückbleiben.

Na ja, da war bei ihr der Zeitraum "so schnell wie möglich" vermutlich nicht 1,5 Jahre und mehr....
Je älter Deine Katze wird, umso mehr Probleme wirst Du bei der Zusammenführung haben und umso länger wird sie dauert. Umso länger ist dann natürlich auch der erhöhte Stresslevel beider Katzen die zusammen geführt werden....
 
  • Verhaltensänderungen wegen Alleinhaltung Beitrag #8
Was ich nur zu bedenken geben möchte:

Dass Zusammenziehen mit einer Freundin ist ja wahrscheinlich nicht auf 15 Jahre oder länger zu sehen (korrigier mich, wenn ich hier falsch liege) und das ist ein Alter, was Katzen locker erreichen. Es mag nach einer tollen Lösung klingen, wenn die Freundin sich eine Katze anschaffen möchte und bestenfalls eure beiden dann super Kumpel werden. Aber irgendwann wird jeder von euch seine eigenen Wege gehen wollen und dann müsstet ihr das Duo auseinander reißen. Das könnte für beide Katzen dann ziemlich traurig enden.

Ich mein das wirklich nicht böse, ich denke nur, dass man das berücksichtigen sollte.
 
  • Verhaltensänderungen wegen Alleinhaltung Beitrag #9
Auch ich finde, dass es gegen die Züchterin spricht. Zum Glück geben die wirklich seriösen und verantwortungsvollen Züchter keine Kitten mehr in Einzelhaltung ab.

Warum ist denn nur eine Katze zur Zeit möglich und wie lange wird es noch dauern bis der Artgenosse einzieht? Kann mich den anderen nur anschließen, es sollte so schnell wie möglich sein und je länger du wartest desto schwieriger wird es mit der Vergesellschaftung.

Am besten wählst du eine Katze im annähernd gleichen Alter, welche deiner Katze im Wesen, Charakter und Temperament möglichst ähnlich ist, natürlich auch schon kastriert und bestens sozialisiert. Je schlechter die eine Katze sozialisiert ist umso besser sollte es die andere dann sein.

Aufgrund des unterschiedlichen Spiel- und Sozialverhaltens von Kater und Kätzin, raten die meisten eher zu gleichgeschlechtlich. Die meisten Kater raufen und balgen nun mal gerne nach Katerart miteinander und sind im Umgang miteinander deutlich körperbetonter und ruppiger, hingegen stehen die meisten Kätzinnen überhaupt nicht auf solche Balgereien und bevorzugen eher Jagdspiele. Aber es gibt auch weibliche Raufbolde und zurückhaltende Kater, am wichtigsten ist, dass die Tiere vom Wesen, Charakter und Temperament zueinander passen und auch vom Alter, damit sie nicht vollkommen unterschiedliche Bedürfnisse haben.

Du musst dir ja nur mal die eigene Kindheit ohne andere Kinder ja ohne Mitmenschen vorstellen, dann weißt du was du deiner Katze bisher zugemutet hast.

Inwieweit deine Katzen davon Schaden genommen hat kann dir keiner sagen, viele Katzen merkt man es überhaupt nicht an, dass ist ja dass fatale daher glauben ja so viele dass ihre Katzen trotzdem glücklich sind. Viele Katzen resignieren einfach und finden sich damit ab, sie sind dann besonders munter, während man sich mit ihnen beschäftigt und sind ihrem Besitzer sehr zugetan, viele kommen gar nicht auf die Idee, dass der Katze etwas fehlen könnte, aber dass tut es, kein Mensch kann mit noch soviel Liebe, Zeit und Aufmerksamkeit den Artgenossen ersetzen. Der Sozialkontakt zu einem Menschen ist ein anderer als zum Artgenossen.

Manche Katzen zeigen aber sehr wohl Verhaltensänderungen, -auffälligkeiten oder -störungen wie auch immer man es bezeichnen mag, diese äußern sich durch aggressives Verhalten, Tapetenkratzen, Zerstörungswut gegenüber Mobilar, Schwanzjagen, Unsauberkeit, Depressionen, Antriebslosigkeit, Fressunlust aber auch Fresssucht usw. aufgrund ihrer Einzelhaltung.
 
  • Verhaltensänderungen wegen Alleinhaltung Beitrag #10
Wie lange es dauern wird, bis ich eine zweite Katze dazuholen kann, ist noch nicht sicher. Das kommt ganz auf die Wohnbedingungen unter dem Studium an - ich werde auf jeden Fall versuchen, in eine WG zu kommen, die Katzen duldet, denn in einem Wohnheim kann ich keine zwei Katzen halten, das ist schon für eine viel zu klein. Allerdings habe ich der Züchterin auch den Zeitraum genannt, in dem French sicher allein bleiben würde, und die Antwort war dieselbe. Es mangelte da wohl auch ein wenig an gewissenhafter Beratung ihrerseits... Eigentlich schade.
Was die gegenwärtigen Zustände angeht: Ich lebe bei meinem Vater, und der hat in seinem Haus nun einmal das Sagen. So einfach ist das. Ich kann da leider nicht gegen angehen.
Wo ihr es ansprecht, werde ich wohl bei Katzenhilfen nach gleichaltrigen Artgenossen suchen.

Danke für eure zahlreichen Antworten!
 
  • Verhaltensänderungen wegen Alleinhaltung Beitrag #11
(Trotzdem weiß ich, dass eine Einzelhaltung nicht optimal ist, und ich habe diesen Thread nicht eröffnet, um mir Anschuldigungen anzuhören.)

Liebe Grüße,
Birdy und French

Ja, du hast schon Recht manche hier sind so sehr auf Krawall gebürstet denen sollte man eher einen guten Humanmediziner empfehlen :)
(scherz beiseite)

Zu der Einzelhaltung von Katzen:

Das kann gut laufen oder schlecht. Manche Katzen kommen damit gut klar (bei mir zum beispiel eine 2 Jährige Katze und ein Kater unbekannten Alters(irgendwo zwischen 5 und 50)) manche eben nicht.
wichtig ist: Es gibt kein Allgemeinrezept. Der Charakter muss passen. In Einzelfällen kann eine Katze darunter leiden allein zu sein, in anderen Fällen leidet sie wenn sie nicht allein ist (unter der anderen Katze zum Beispiel) Katzen-Psychosen und Depressionen werden gern hergenommen als 'das passiert', aber so wie das manchmal serviert wird halte ich das für ne Schlagzeile (Sensationen/Schlagzeilen greifen immer und je sensationeller...)

Lass dich nicht unter Druck oder in Panik setzen, Katzen sind sehr sensibel und merken das und leiden darunter mehr als unter der momentanen 'Einsamkeit'

Meine (ganz und allein) Persönliche erste Empfehlung:

- Lass dir Zeit und Ruhe und hol dir wenn du meinst es passt, einen Katzen Kumpel/in ohne Zeitdruck dazu.

Meine (ganz und allein) Persönliche zweite Empfehlung:

- Hol den/die Kumpel(in) aus einem Tierheim. Dort kannst du dir aus einer grossen Palette charakterlich gefestigter Katzen das aussuchen was passt. Dort wird man (so erging es mir) gut beraten.
Die Mitarbeiter dort kennen die Katzen, und sind daran interessiert das ein Kätzchen ein neues Zuhause findet. Dort kann man sogar die Katze zurückbringen wenn es garnicht klappen sollte.
Die Katzen sind vielleicht nicht so hübsch und haben keine Rassepapiere aber wenn du ihr ein Zuhause gibst wirst du nie gekannte Dankbarkeit erfahren (so ist's zumindest mir passiert)

Meine (ganz und allein) Persönliche dritte Empfehlung:

nichts wird so heiß gegessen wie es gekocht wird. Meine Cleo hat 9 Jahre als Einzelkatze gelebt kam dann zu mir, hat nur gelegentlich Pflegekatzen / irgendwo aufgefundene Katzen (die keiner haben wollte weil krank/hässlich/unhübsch) zeitweise mit 'erduldet'. Sie wurde 26 Jahre und 4 Monate Alt als 80% 'Einzelkatze' und war nie depressiv, agressiv oder sozial mit anderen Katzen besonders auffällig unverträglich.

Sie wollte eigentlich ihren Tütenöffner immer für sich allein haben... da war sie immer am ausgeglichensten.


[disclaimer]
Dies ist meine Persönliche Erfahrung und Meinung, andere wissen es bestimmt besser.
[/disclaimer]
 
  • Verhaltensänderungen wegen Alleinhaltung Beitrag #12
Danke, Sirad, für deine aufmunternden Worte - ich fühlte mich schon ein wenig verschreckt durch die ganzen Kommentare. >< *schäm*
Es gibt mir ein wenig Hoffnung, dass für ein glückliches Katzenleben für French noch Hoffnung besteht... Ich will ja eigentlich auch nur das Beste für sie. Hatte mir vor allem das mit dem Studium etwas einfacher vorgestellt, aber manchmal muss man wohl einfach auf die Schnauze fliegen...
 
  • Verhaltensänderungen wegen Alleinhaltung Beitrag #13
Es gibt mir ein wenig Hoffnung, dass für ein glückliches Katzenleben für French noch Hoffnung besteht... Ich will ja eigentlich auch nur das Beste für sie.

Du kriegst das hin, wenn du es willst, lass dich nich unterkriegen

Nimand is perfekt, wenn du panisch wirst merkt das dein kätzchen, nicht nur die Stubntiger gaben einfluss auf uns auch wir auf sie. sry jetz kann ich nimmer schreiben.
Bono.JPG

da blockiert grad was tstrtur :)
 
  • Verhaltensänderungen wegen Alleinhaltung Beitrag #14
Ich finde es immer wieder schade, dass man sich leider viel zu oft erst im Nachhinein schlau macht, welche Wünsche und Ansprüche ein Tier an einen stellt und was eigentlich Grundvoraussetzung in der Haltung sein sollte - dass Kitten absolut nicht in die Einzelhaltung gehören (und das "so schnell wie möglich" der Züchterin bezog sich sicher auf HÖCHSTENS ein paar Wochen, weder Monate, noch Jahre, wobei ich sie auch nicht als sehr seriös einschätze, wenn sie das nicht klarer gewährleistet hat, anständige Züchter geben Kitten nur ab, wenn SICHER ist, dass das andere Kitten bereits da oder tatsächlich gekauft ist...), sollte sich schon rumgesprochen haben.

Warum das so ist:



Ansonsten schau mal u.a. hier:











Bitte, bitte, versuche, deinem Kitten zeitnah (also innerhalb von wenigen Wochen) einen passenden kätzischen Gefährten zu holen, das ist wirklich wichtig für das Tier!

Ja, du hast schon Recht manche hier sind so sehr auf Krawall gebürstet denen sollte man eher einen guten Humanmediziner empfehlen :)
(scherz beiseite) [...]

Ich finde es gar nicht zum Scherzen, wenn man Menschen und deren geduldige und sachliche Aufklärungsarbeit, die hier tagein, tagaus und das zum Teil seit Jahren geleistet wird, derart abqualifiziert. Schade, dass solche persönlichen Angriffe immer wieder auftauchen müssen - so etwas erschwert die Arbeit zusätzlich :cry:.
 
  • Verhaltensänderungen wegen Alleinhaltung Beitrag #15
Ich finde es gar nicht zum Scherzen, wenn man Menschen und deren geduldige und sachliche Aufklärungsarbeit, die hier tagein, tagaus und das zum Teil seit Jahren geleistet wird, derart abqualifiziert. Schade, dass solche persönlichen Angriffe immer wieder auftauchen müssen - so etwas erschwert die Arbeit zusätzlich :cry:.

Also ich finde es nur schade dabei hier zuzusehen wie Leute die hier im Forum nach hilfe Fragen von den üblichen verdächtigen stets oberlehrerhaft 'abgebügelt' werden.
Der Ton macht die Musik. Was ich eingangs zu meinem Post schrieb, hat Bestand. Oberlehrerhaftes verhalten ist keine aufklärungsarbeit. Das ist nur kontraproduktive rechthaberei. Damit ist keiner Katze geholfen.

Du solltest die 7 einleitenden Zeilen deines Textes mal jemandem vorlegen der sich damit auskennt dann könntest du vielleicht hören das dies eine äusserst agressive abwertende einleitung ist die nicht dazu geeignet ist eine vernünftige Diskussionsbasis zu schaffen. Besonders armselig der Zusatz 'sollte sich schon herumgesprochen haben'

Innerhalb von sieben Zeilen den Diskussionspartner als Dumm und unwissend hinzustellen ist absolut nicht geduldig. Für jemanden der für sich in anspruch nimmt 'geduldig' , oder 'sachlich' zu sein, ein trauriges Dossier. Damit ist keiner Katze geholfen.

Vielleicht sollte ich mir das hier nicht mehr antun, da wird man nur traurig dabei zuzusehen.
 
  • Verhaltensänderungen wegen Alleinhaltung Beitrag #16
@Sirad: Ich empfinde das Post von saurier weder als abbügelnd noch als aggressiv. Sie hat lediglich geschrieben, dass sie es schade findet, dass man sich nicht vorher umfangreicher und besser informiert, bevor man sich ein Haustier ins Haus holt, damit hat sie doch absolut recht.

Ein Haustier ist ein Lebewesen, eine große Verantwortung welche man da auf sich nimmt und da ist es doch nicht zu viel verlangt, dass man sich im Vorfeld über Haltung, Ernährung und Bedürfnisse erkundigt. Ein Artgenosse ist für ein Kitten ein Grundbedürfnis und wirklich wichtig und nicht erst in ein paar Monaten oder sogar erst in 1-2 Jahren, der sollte von Anfang an dabei sein.

Vor jedem Kauf einer Waschmaschine oder eines Handys wird sich besser informiert als wenn man die Verantwortung für ein Lebewesen übernimmt, traurig aber wahr.

Ich habe jahrelang auf die Haltung von Katzen verzichtet, zuerst war die Wohnung zu klein, dann hätte ich nur eine Katze halten dürfen, da ich arbeiten gehe wollte ich dass nicht mal einer älteren Einzelkatze aus dem Tierheim zumuten und bei Kitten ist Einzelhaltung ohnehin ein No Go. Wahre Tierliebe zeigt sich im Verzicht, wenn ich einem Tier in der Haltung nicht gerecht werden kann, sollte ich auf die Haltung verzichten. Ich hatte immer Haustiere, aber dann hatte ich halt erstmal Aquarien, Vögel und Meerschweinchen.

Ich hätte auch gerne wieder einen Hund, aber dass geht mit Arbeit, alleinstehend, ohne Garten usw. auch auf keinen Fall, aber dafür habe ich jetzt endlich wieder Katzen.

Aber mit meiner Einstellung sollte ich ja deiner Meinung nach besser zum Arzt gehen anstatt zu probieren andere Leute aufzuklären und zu informieren und zu helfen, wobei ich beiden helfen möchte den Tieren und den Haltern.
 
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  • Verhaltensänderungen wegen Alleinhaltung Beitrag #17
was für Verhaltensänderungen sind dir überhaupt aufgefallen?

lg
Verena

PS
In diesem Forum steht Aufklärung an erster Stelle, doch oft wird da leider eine Bevormundung raus, selbst wenn der Gedanke dahinter "Verbesserung der Tierhaltung ist". Da kann ich dich schon verstehen, dass es nicht einfach ist damit umzugehen.
 
  • Verhaltensänderungen wegen Alleinhaltung Beitrag #18
Also echte Beleidigungen, aggressive Anfeindungen etc sind eine ernste Sache, ohne Frage! Aber sachlich richtige, auf den Punkt gebrachte Kritik ist kein persönlicher Angriff. Selbst sachlich unrichtige Kritik ist kein persönlicher Angriff sondern eine Möglichkeit argumentativ zu kontern. Natürlich kann man dann beleidigt sein, aber wäre es nicht auch möglich, Dinge die Meinungen sind zu akzeptieren oder gar darauf zu prüfen ob sie eventuell sinnvoll sind und auf Fakten basieren, und gegebenenfalls Gegenargumente zu bringen, statt "Beleidigung" zu rufen? Lassen wir es doch religiösen Fundis, Gegenmeinungen und Kritik unterbinden zu wollen indem man sich auf "beleidigend, respektlos" beruft und machen wir es hier (weiterhin) anders. Sich mit einer Situation sachlich zu beschäftigen hat doch nichts mit "oberlehrerhaft" zu tun. Überhaupt kommt dieser Begriff doch meist dann, wenn man sich mit den Argumenten nicht mehr auseinander setzen will und lieber die Person angreift von der diese kommen. DAS finde ich schade.
 
  • Verhaltensänderungen wegen Alleinhaltung Beitrag #20
Bevor diese Diskussion noch weiter ausartet, nehme ich mir als Fragesteller die Freiheit, mich dazu zu äußern.
Beide Seiten haben Recht. Es ist richtig, dass die Kritik der Haltungsweise angemessen und korrekt ist, und das ist ja auch kein Problem. Hier herrscht Meinungsfreiheit, und ich stimme bezüglich diesem Thema ja auch zu.
Allerdings war das nicht meine Frage, und, wie schon zitiert wurde, hatte ich explizit darum gebeten, die Kritik an der Haltung an dieser Stelle auszulassen, da ich das Problem kenne und es mir nun schon einige Male ausgelegt wurde. Deshalb werde ich mir die Threads zu diesem Thema, die hier gepostet wurden, auch nicht durchlesen. Es geht hier nur um die Frage, welche Verhaltensstörungen wie und wann auftreten, und wie ich sie ggf. erkennen kann. Deshalb wäre ich dankbar, wenn das Thema "Einzelhaltung" jetzt abgeschlossen ist und sich hier auf meine Frage konzentriert wird.

P.S: Das ist kein Angriff und keine Anweisung. Es ist eine einfache Tatsache, auf die ich nur noch einmal aufmerksam machen wollte. Wer es nachlesen möchte, im Startpost steht das Ganze nochmal.

@WinstonvonWensin: Bisher sind mir noch keine gravierenden Verhaltensstörungen oder -veränderungen aufgefallen. Trotzdem wüsste ich gerne näher bescheid, damit i h rechtzeitig handeln kann, falls es pressieren sollte.
 
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Verhaltensänderungen wegen Alleinhaltung

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