Ich finde es toll, dass du dich vor der Anschaffung informierst!! :-D
Ich schließe mich meinen Vorrednern an.
Wenn die Katze keinen Stammbaum hat, gehören die Besitzer keinem Zuchtverein an. Dadurch fehlt die Kontrolle über so einiges.
1. Du weißt nicht, ob die Mutterkatze als Gebärmaschine missbraucht wird. In Zuchtvereinen sind 3 Würfe in 24 Monaten absolutes Maximum. Das dient der Gesundheit der Mutterkatze, aber auch der der Kitten. Auch müssen Zuchttiere mindestens 1 Jahr alt sein beim ersten Wurf.
2. Es wurde nicht auf die gängigen Erbkrankheiten (HCM, PKD) gescreent.
3. Die Kitten werden meistens ungeimpft, oft sogar un-entwurmt abgegeben.
4. Kitten werden in Einzelhaltung abgegeben.
5. Die tierärztliche Versorgung aller Tiere wird sehr oft vernachlässigt.
6. Kitten werden zu früh abgegeben (meist 8-10. Woche; in einer Zucht ist eine Woche nach abgeschlossener Grundimmunisierung die Regel -> nach 13 Wochen).
7. Wenn die Elterntiere tatsächlich reinrassig sind und Papiere haben, hat sie die vom Züchter und begeht mit diesem Wurf Vertragsbruch. Alle Züchter, die Katzen als Liebhabertiere abgeben, fügen in den Vertrag eine Katstrationspflicht (meist mit spätestens 10 Monaten) ein.
Das Wissen, dass Leute sich nett geben, um vom Züchter eine Rassekatze zu bekommen, diesen anlügen, um dann selber Würfe mit diesen Katzen zu produzieren, finde ich extrem beunruhigend.
Wer weiß, was sie dir alles erzählen um dein Geld zu bekommen..
Das sind nur sieben Punkte, die mir jetzt auf die schnelle eingefallen sind. Jeder einzelne Punkt zeigt aber, dass du damit Leute unterstützen könntest, die oft nicht das Wohl der Tiere an erste Stelle stellen, sondern ihr Bankkonto.
Ich würde sowas weder unterstützen wollen, noch das Risiko eingehen wollen ein eventuell krankes Tier zu bekommen... denk mal an den Stress ein verwurmtes Kitten zu bekommen, was dann durch Umzugsstress und neue Keime eine dicke Erkältung bekommt. Ganz zu schweigen von Erbrkrankheiten, die oft erst nach ein paar Jahren zum Vorschein kommen...