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Diabetes-Diagnose stellt gigantisches Problem dar.

Diskutiere Diabetes-Diagnose stellt gigantisches Problem dar. im Sonstige Erkrankungen Forum im Bereich Katzenkrankheiten; Hallo zusammen, gestern habe ich leider die Information erhalten, dass mein Baghira vermutlich Diabetes hat. Der Fruktosamin Wert war beim...
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Bender-1729

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Hallo zusammen, gestern habe ich leider die Information erhalten, dass mein Baghira vermutlich Diabetes hat. Der Fruktosamin Wert war beim Bluttest am vergangenen Montag bei 512 umol/l . Der Normbereich liegt bei 137 - 286. Das muss wohl noch nicht unbedingt etwas heißen, ist aber auf jeden Fall alarmierend. Genaueres soll ein Urin-Test am kommenden Montag zeigen.

Die Diagnose ist für mich ein regelrechter Schock und das sage ich ohne Übertreibung. Baghira ist eine Angst-Katze. Ich habe ihn 2017 aus dem Tierheim geholt, wo er zu diesem Zeitpunkt bereits 3 Jahre verbracht hatte. Und auch wenn sich sein Verhalten im Laufe der Zeit etwas gebessert hat, lässt er sich noch immer nich gerne fangen, geschweige denn hochheben. Physischen Kontakt habe ich mit ihm meistens nur, wenn er sich abends zu mir ins Bett schlafen legt, was er komischerweise jeden Tag zuverlässig macht. Ansonsten kann ich ihn meistens den ganzen Tag nicht anfassen. Genau deshalb war immer meine größte Angst, dass er mal an Diabetes erkrankt und natürlich ist nun genau das vermutlich passiert ...

Ich habe keine Ahnung, wie ich es anstellen soll, ihm zukünftig ggfls. 2 x täglich den Blutwert zu messen und noch jeweils Insulin zu verabreichen. Das wird vermutlich nur unter Zwang funktionieren, was dann natürlich dazu führen wird, dass ich mir das minimale Vertrauen, das ich mir über Jahre hinweg mühsam erarbeitet habe, innerhalb kürzester Zeit zerstört werden wird. Wenn ich Baghira z. B. einfange, um mit ihm zum Tierarzt zu fahren, lässt er sich im Anschluss meistens 2 - 3 Tage gar nicht mehr anfassen und flieht in Panik vor jeder Bewegung, die ich in seiner Nähe mache.

Eine klassische Diabetes-Behandlung mit Insulin würde sowohl Baghiras, als auch mein Leben daher zur Hölle auf Erden werden lassen. Natürlich werde ich das am Montag nochmal mit meinem Arzt besprechen, aber gibt es evtl. Themen, bzw. alternative Vorgehensweisen, die man ansprechen könnte? Macht es unter diesen Umständen ggfls. Sinn zu versuchen, hier durch medizinisches Futter noch etwas zu erreichen? Gibt es ggfls. Medikamente zur oralen Eingabe, die man ins Spiel bringen könnte? Sollte man in letzter Instanz abwägen, ob die Behandlung mit Insulin unter diesen Umständen verweigert werden sollte und man ihm noch möglichst lange ohne Behandlung ein möglichst schönes Leben bereitet ... ?

Ich will einfach nicht, dass der Rest seines Lebens nur aus Angst und Panik besteht ... Ich bin total am Boden zerstört. :(
 
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  • Diabetes-Diagnose stellt gigantisches Problem dar. Beitrag #2
Hallo,
ich kann gut verstehen, dass Dir diese Diagnose Angst macht. :-(
So ging es mir damals auch.

Bei Dir, wird es bestimmt nicht einfach, aber ganz bestimmt machbar. :)
Versuche erstmal ruhig zu bleiben und nutze die Zeit am Wochenende, Dich ins Thema einzulesen.

Hast Du Dir die ersten Informationen mal durchgelesen?


Ansonsten kann ich Dir nur dringend ans Herz legen, Dich in einem reinen Diabetes-Katzenforum anzumelden.
Dort sitzen Leute am Rechner, die Dich durch diese Zeit bringen können und sich teilweise besser auskennen, als so manche Tierärzte. Vorallem was das richtige Insulin und die Dosierung betrifft.

Mein Feivi hat sich damals auch extrem gewehrt und mein Mann und ich, sind nahezu verzweifelt.
Nach einer Weile, hat Feivi dann bilderbuchmäßig mitgemacht und Dank Doris T. , die damals ein Diabetesforum geleitet hat, war Feivi schnell in Remission.

Alles Liebe
Melanie
 
  • Diabetes-Diagnose stellt gigantisches Problem dar. Beitrag #3
@yodetta - Vielen Dank für deine aufmunternden Worte. Das macht mir ja schonmal etwas Hoffnung. Ich werde mit der Anmeldung im Forum noch warten, bis ich Montag / Dienstag das Ergebnis des Urintests habe. Reicht ja, wenn ich hier die Pferde wild mache. Eine endgültige Diagnose habe ich ja noch nicht.

Ich klicke mich seit gestern Abend durchs Forum und habe in anderen Beiträgen schon gelesen, dass du dich ziemlich gut mit dem Thema auskennst. Dürfte ich direkt nochmal etwas fragen? ... Ich sitze hier jetzt wirklich übers Wochenende auf glühenden Kohlen. Ich habe seit gestern kaum gegessen und mir geht es auch wirklich nicht gut. Das stupide Warten macht mir schwer zu schaffen.

Ich hatte mittlerweile im Netz gelesen, dass man den Butzuckerwert im Endeffekt auch nur mit einem normalen Blutzucker-Messgerät für Menschen misst und es hier wohl keine speziellen Geräte für Tiere gibt. Tatsächlich habe ich so ein Gerät inkl. komplettem Zubehör noch hier rumliegen (One Touch Select Plus), weil ein Freund, der selber Diabetiker ist, es mir mal geschenkt hat zum gelegentlichen Stichproben machen. Auch wenn ich damit vermutlich schon übers Ziel hinausschieße, habe ich Baghira eben mal wilkürlich zum Testen einen Tropfen Blut am Ohr abgenommen. Er hat gerade auf dem Bett geschlafen. Da bekommt man ihn mit etwas Glück dazu überredet, dass er sich streicheln und festhalten lässt. Das "Pieksen" am Ohr hat erstaunlich gut funktioniert und Baghira scheint keine Schmerzen gehabt zu haben. Ich habe zumindest keine Reaktion wahrgenommen. Tatsächlich kam relativ schnell ein Tröpfchen Blut aus der Einstichstelle. Der gemessene Wert lag bei "217 mg/dl", wobei ich erwähnen muss, dass die Messtreifen bereits seit 2019 abgelaufen sind und Beghira zuletzt vor 4 Stunden gefressen hatte. Wenn dann müsste ich mal kurzfristig neue Streifen besorgen und den Test wirklich mal unmittelbar vor einer Mahlzeit machen.

Frage:

1) Macht meine selbst verordnete Vorgehensweise mit dem Messgerät überhaupt Sinn und sollte ich die gemessenen Werte am Montag beim Arzt vortragen?
2) Obwohl Baghira jetzt nicht 100% nüchtern war, lag der Wert mit 217 mg/dl doch eigentlich im Normbereich, oder? Laut kurzer Google Recherche soll der Wert wohl zwischen 90 und 270 mg/dl liegen. Was ist hiervon zu halten?

Vielen Dank im Voraus.
 
Zuletzt bearbeitet:
  • Diabetes-Diagnose stellt gigantisches Problem dar. Beitrag #4
Ich klicke mich seit gestern Abend durchs Forum und habe in anderen Beiträgen schon gelesen, dass du dich ziemlich gut mit dem Thema auskennst.
Das ist, glaube ich, übertrieben. :)
Also weil das Thema Diabetes bei Katzen, wirklich sehr groß ist und mein Feivi relativ schnell wieder in Remission war.
Hier gab es auch keine gefährlichen Zwischenfälle wie beispielsweise eine Ketoazidose.

Dürfte ich direkt nochmal etwas fragen?

Selbstverständlich.
Was ich weiß, sage ich Dir gern. :)

Ich sitze hier jetzt wirklich übers Wochenende auf glühenden Kohlen. Ich habe seit gestern kaum gegessen und mir geht es auch wirklich nicht gut. Das stupide Warten macht mir schwer zu schaffen.

Ach Mensch, Du Arme, ich kann wirklich verstehen, dass Dich das fertig macht.
Aber wenn er wirklich Diabetes hat, ist es kein Todesurteil und mit fachkundiger Unterstützung und etwas Glück, bekommst Du ihn auch in Remission.

Genial, dass Du schon eine Messung hinbekommen hast. :D(y)(y)
Dann hast Du jetzt auch gesehen, dass das "Stechen", der Katze keine Schmerzen bereitet.
Wenn er sich wehrt, dann weil er festgehalten wird.
Vielleicht ist es ja schon mal beruhigend zu wissen, dass dieser Pieks nicht wirklich weh tut. :)

1) Macht meine selbst verordnete Vorgehensweise mit dem Messgerät überhaupt Sinn und sollte ich die gemessenen Werte am Montag beim Arzt vortragen?
Für mich, macht das definitiv Sinn.
Generell macht es immer Sinn bzw ist es ein Muss, den BZ Zuhause zu messen.
Am Besten nimmst Du Morgens den Nüchtern BZ und dann müsstest Du mal nachlesen, wie lange es dauert, bis die Nahrung im Blut angekommen ist, um dann nochmal zu messen, damit Du weißt, wie sehr das Futter den BZ in die Höhe treibt.


2) Obwohl Baghira jetzt nicht 100% nüchtern war, lag der Wert mit 217 mg/dl doch eigentlich im Normbereich, oder? Laut kurzer Google Recherche soll der Wert wohl zwischen 90 und 270 mg/dl liegen. Was ist hiervon zu halten?
Der BZ von Baghira ist zu hoch, falls das BZ-Gerät noch taugt.
Wenn ich es noch genau im Kopf habe, sollte der Wert, auch bei der Katze zwischen 80 und 120mg/dl sein.

Klar, kannst Du ein normales BZ Gerät nutzen.
Ich hatte so eins, dass außerdem noch die Ketone messen konnte.
 
  • Diabetes-Diagnose stellt gigantisches Problem dar. Beitrag #5
Vielen Dank. Dann werde ich gleich mal neue Teststreifen besorgen und ab heute Abend immer vor den Mahlzeiten messen. Dann kann ich dem Tierarzt am Montag schon einige Werte vorlegen.

Ich habe zwischenzeitlich auch gelesen, dass meine Aussage zum Blutwert wohl leider voreilig war. Leider steht hier in nahezu jeder Quelle ein anderer "Normbereich". Internet halt ... :/

Trotzdem war der Wert ja nur ein einzelner Testwert mitten am Tag. Ich werde später mal berichten, wie es bei einer vernünftigen Messung vorm Füttern aussieht.
 
  • Diabetes-Diagnose stellt gigantisches Problem dar. Beitrag #6
Du gehst das ganz super an.
Wirklich. :)

Genau, vielleicht misst Du jetzt bis Montag mal einfach nur die Nüchternwerte. (y)
Und nach dem Pieks immer schön loben und ein gaaaaanz besonderes Leckerchen geben. :)

Ja bitte berichte unbedingt weiter.
Mich würde sehr interessieren, wie es weitergeht.
 
  • Diabetes-Diagnose stellt gigantisches Problem dar. Beitrag #7
Guck mal, das ist das Ohr meines Katers Pepper.
Hier kannst Du, die am Rand verlaufene Vene am Ohr, super sehen und genau die, solltest Du anstechen.
Doris T. hat mir damals auch erklärt, dass sich auch ein Ohr, erstmal ans Bluten gewöhnen muss.
Mein Feivi hatte tatsächlich ein Ohr, das besser Blut gegeben hat, als das Andere.
Screenshot_20240217_143147_Gallery.jpg
 
  • Diabetes-Diagnose stellt gigantisches Problem dar. Beitrag #8
Ich habe jetzt gerade nochmal gemessen. Leider hab ich Baghira dabei wohl weh getan, denn er hat einmal zusammengezuckt und wollte abhauen. :(

Unabhängig davon hat das Messen funktioniert. Das Ergebnis beruhigt mich aber nicht gerade. Ich habe vorhin extra neue Messtäbchen für das Messgerät in der Apotheke geholt und der gemessene Wert lag nun eben bei 281 mg/dl. Ob der Wert jetzt wirklich höher ist als heute mittag, oder ob das abgelaufene Messtäbchen heute mittag Mist gemessen hat, weiß ich jetzt natürlich nicht. Ich vermute aber eher, dass der Wert heute mittag Blödsinn war, denn gefressen hat Baghira in der Zwischenzeit nichts.

Ich habe auch direkt mal Diabetes-Futter von Katovit und Integra besorgt. Mal sehen, ob Baghira das frisst. Sollte ja vermutlich nicht schade, oder?

Und nach dem Pieks immer schön loben und ein gaaaaanz besonderes Leckerchen geben. :)

Habe ich berücksichtigt. Es gab natürlich etwas. Danach wurde dann auch wieder geschnurrt.
 
  • Diabetes-Diagnose stellt gigantisches Problem dar. Beitrag #9
Ich habe jetzt gerade nochmal gemessen. Leider hab ich Baghira dabei wohl weh getan, denn er hat einmal zusammengezuckt und wollte abhauen. :(
Das wird bestimmt auch wieder mal passieren. Lass Dich davon nicht verunsichern. :)
Wirklich Schmerzen, wird es ihm nicht bereiten. Aber klar, die Nadel muss durch die Haut und da ist das Zusammenzucken natürlich auch okay.
Unabhängig davon hat das Messen funktioniert.
Du bist echt spitze! :love:
Super machst Du das!
der gemessene Wert lag nun eben bei 281 mg/dl.
Das ist definitiv zu hoch.
Aaaaaber, solche Werte hatte Feivi zu Beginn auch und es gibt Diabetes-Katzen, die wesentlich höher liegen.
Also vielleicht bekommst Du Deinen Schatz, mit der richtigen Behandlung auch schnell in Remission. 🙏:)
Ich habe auch direkt mal Diabetes-Futter von Katovit und Integra besorgt. Mal sehen, ob Baghira das frisst. Sollte ja vermutlich nicht schade, oder?
Nein, das schadet nicht.
Hast Du einen ?
Habe ich berücksichtigt. Es gab natürlich etwas. Danach wurde dann auch wieder geschnurrt.
Das ist super! :)(y)
Was auch wichtig ist, dass Du einen Platz auswählst, auf dem immer wieder gemessen wird.
Katzen lieben ja Rituale und damit gibst Du auch Sicherheit, nämlich die, dass er keine Angst haben muss, an allen Orten der Wohnung gepiekst zu werden, sondern wirklich nur auf seinem Pieks-Platz, auf dem es aber eben auch immer ein gaaaanz tolles Leckerchen gibt.
 
  • Diabetes-Diagnose stellt gigantisches Problem dar. Beitrag #10
Der morgige Tierarztbesuch steht kurz bevor. Einerseits habe ich wahnsinnige Angst. Andererseits kenne ich das Ergebnis sowieso schon zu 99% ...

Ich habe Baghira jetzt insgesamt noch drei mal im nüchternen Zustand den Blutzuckerwert gemessen und immer lag der Wert um 300. Ich fürchte, dass der Sachverhalt damit klar sein dürfte. Ich werde den Arzt auch morgen fragen, ob die Urinabnahme per Spritze unter diesen Umständen überhaupt noch Sinn macht. Ist ja dann auch wieder nur Stress für Baghira und kostet zudem unnötig Geld. :(
 
  • Diabetes-Diagnose stellt gigantisches Problem dar. Beitrag #11
Der Urintest hat die Diagnose leider erwartungsgemäß bestätigt. Baghira hat Diabetes Mellitus (Typ 2).

Er soll jetzt zur Einstellung alle 12 Stunden 1 i.E. Insulin bekommen. Nach 14 Tagen soll er dann für einige Tage einen Sensor aus der Humanmedizin aufgeklebt bekommen, der alle 5 Minuten den Blutzuckerwert misst. Aus der hieraus gewonnenen Verlaufskurve soll dann die genauere Dosierung bestimmt werden. Erst danach soll ich mit dem normalen Homemonitoring beginnen. Hatte ich so auch noch nicht gelesen. Meine Ärztin vertritt jedoch den Standpunkt, dass das Messen in den ersten Tagen gar nicht so viel bringen würde, da die Reaktion auf das Insulin noch sehr unregelmäßig / unzuverlässig ausfallen würde. Die Sensor-Methode kostet zwar 160 € und wird nicht von der Tierkrankenversicherung übernommen, aber die Alternative zum aufgeklebten Sensor wäre wohl eine manuelle Messung alle 3 - 4 Stunden über mehrere Tage. Das sollte ich aber weder Baghira noch mir selber zumuten, meinte meine Ärztin. Und hier stimme ich auch zu ...

Ich denke mal 1 i.E. ist anfänglich vetretbar. Ich hatte in diversen Foren am Wochenende gelesen, dass unerfahrene Ärzte zu Beginn wohl gerne mal Dosierungen im Bereich von 3 - 4 i.E. ansetzen. Ich werde heute Abend um 19:30 Uhr mit der ersten Verabreichung beginnen. Mit meinem Arbeitgeber habe ich mich darauf geeinigt, dass ich die kommenden Tage bis Mittags Homeoffice machen kann, damit ich Baghira einige Stunden nach der Spritze beobachten kann. Ist mir am Anfang lieber.

Das einzige was mich gerade etwas beruhigt ist, dass meine Tierkrankenversicherung wohl scheinbar keinen Stress macht und auch die zukünftig anfallenden Kosten für Insulin und Verbrauchsmaterial (Spritzen, etc.) trägt.
 
  • Diabetes-Diagnose stellt gigantisches Problem dar. Beitrag #12
Der Urintest hat die Diagnose leider erwartungsgemäß bestätigt. Baghira hat Diabetes Mellitus (Typ 2).
Das tut mir leid. :-(

Jetzt hast Du Gewissheit und kannst Baghira helfen.
Ich würde Dir nun wirklich empfehlen, Dich in einem Diabetes-Forum anzumelden und Dich dort quasi betreuen und beraten lassen.

Mir wurde damals von diesen Sensoren abgeraten, weil man dann auch immer wieder das Fell nachrasieren muss, damit der Sensor hält und es da wohl schon zu Problemen gekommen ist.

Welches Insulin, wurde Dir verordnet?

Wurde eine Blasenentzündung ausgeschlossen?

Das einzige was mich gerade etwas beruhigt ist, dass meine Tierkrankenversicherung wohl scheinbar keinen Stress macht und auch die zukünftig anfallenden Kosten für Insulin und Verbrauchsmaterial (Spritzen, etc.) trägt.
Das ist ganz viel wert, denn das ganze "Zubehör" ist wirklich teuer.

Liebe Grüße
Melanie
 
  • Diabetes-Diagnose stellt gigantisches Problem dar. Beitrag #13
Hallo, im Forum werde ich mich später auf jeden Fall anmelden.

ich habe das Insulin "ProZinc" bekommen. Das oft angesprochene "Lantus" hatte ich zwar erwähnt, doch davon hat die Ärztin abgeraten, da ProZinc angeblich besser für Katzen geeignet wäre. Lantus würde in ihrer Praxis nur zum Einsatz kommen, wenn ProZinc keine dauerhafte Wirkung zeigt. Zum Einstellen hat sie mir jedenfalls klar davon abgeraten. Kann ich natürlich als Laie nicht bewerten ... :/

Eine Blasenentzündung konnte ausgeschlossen werden.

Der Sensor soll nicht dauerhaft, sondern nur in der Einstellphase zum Einsatz kommen. Auf Dauer könnte ich mir das ehrlich gesagt auch nicht leisten, da die Versicherung das natürlich nicht übernimmt und der Sensor pro 14-Tage Anwendung 160 € auf den Plan ruft.
 
  • Diabetes-Diagnose stellt gigantisches Problem dar. Beitrag #14
Ps.: Macht es Sinn, wenn ich Baghira um 07:30 Uhr morgens spritze und dann bis ca. 11:00 Uhr beobachte, oder reicht das nicht aus um Komplikationen guten Gewissens auszuschließen? Leider bereitet mir aktuell nicht nur Baghiras Krankheit an sich Kopfzerbrechen, sondern auch noch die Thematik, dass ich das irgendwie mit meinem Berufsalltag in Einklang bringen muss. :(

Ich bin alleinstehend und habe daher niemanden vor Ort, auf den ich das Thema zur Not mal abwälzen könnte.
 
  • Diabetes-Diagnose stellt gigantisches Problem dar. Beitrag #15
Auch ich würde dir raten, dich eher gestern als morgen in einem Diabetesforum oder bei Facebook in einer Diabetesgruppe anzumelden.
ProZinc ist ein langsam wirkendes Insulin, das aber oft nur 9 Std. lang wirkt und erfahrungsgemäß ist der Insulinbedarf mit ProZinc etwas höher als mit Lantus.
Lantus ist ebenfalls ein Langzeitinsulin mit flachem Wirkungsprofil und hat einen sehr guten Ruf.
 
  • Diabetes-Diagnose stellt gigantisches Problem dar. Beitrag #16
ich habe das Insulin "ProZinc" bekommen. Das oft angesprochene "Lantus" hatte ich zwar erwähnt, doch davon hat die Ärztin abgeraten, da ProZinc angeblich besser für Katzen geeignet wäre. Lantus würde in ihrer Praxis nur zum Einsatz kommen, wenn ProZinc keine dauerhafte Wirkung zeigt. Zum Einstellen hat sie mir jedenfalls klar davon abgeraten. Kann ich natürlich als Laie nicht bewerten ... :/
Okay, viele TÄ wollen es mit ProZink versuchen.
Das soll auch definitiv besser sein, als Caninsulin, welches ein schnellwirksames Insulin ist. Letztendlich hast Du erstmal auch keine andere Wahl, wenn Deine TÄ nicht das verordnet, was Du Dir wünschst. :)

Genau, dass ProZink wirkt keine 12 Stunden. Das musst Du halt berücksichtigen.
Das Lantus wirkt 12 Stunden und deshalb musste ich Feivi auch nur alle 12 Stunden spritzen.
Aber Du wirst anhand der BZ Werte sehen, wie sich das ProZink auswirkt.

Eine Blasenentzündung konnte ausgeschlossen werden.
Das ist super! 👍

Der Sensor soll nicht dauerhaft, sondern nur in der Einstellphase zum Einsatz kommen. Auf Dauer könnte ich mir das ehrlich gesagt auch nicht leisten, da die Versicherung das natürlich nicht übernimmt und der Sensor pro 14-Tage Anwendung 160 € auf den Plan ruft.
Puuuh, das ist eine Hausnummer.

Ps.: Macht es Sinn, wenn ich Baghira um 07:30 Uhr morgens spritze und dann bis ca. 11:00 Uhr beobachte, oder reicht das nicht aus um Komplikationen guten Gewissens auszuschließen?
Mir wurde erklärt, dass der "Wirk-Gipfel" nach 4 Stunden erreicht ist. Also das nach 4 Stunden, nach der Insulingabe, der BZ nicht weiter sinkt. Allerdings habe ich Lantus gespritzt.

Das schlimmste, was passieren kann, wäre, wenn er unterzuckert.
Hast Du Glukose daheim oder zuckerhaltiges Futter?

Wichtig ist auch, erst fressen lassen und dann spritzen!
Wenn er nicht futtert, könntest das echt problematisch werden.

Leider bereitet mir aktuell nicht nur Baghiras Krankheit an sich Kopfzerbrechen, sondern auch noch die Thematik, dass ich das irgendwie mit meinem Berufsalltag in Einklang bringen muss.
Das verstehe ich sehr gut und das war hier auch eine Herausforderung.
Du wirst das aber hinbekommen, da bin ich sicher. :)
 
  • Diabetes-Diagnose stellt gigantisches Problem dar. Beitrag #17
Hmmm ... Ich soll jetzt aber auch "nur" alle 12 Stunden spritzen. Wie sich das jetzt begründet, kann ich dir dann leider nicht sagen. :|

Ich habe extra für den Fall einer Unterzuckerung eine Tube mit einer Lösung mitbekommen, die ich Baghira dann ins Mäulchen geben soll. Dass ich erst nach dem Füttern spritzen soll, wurde mir aber auch so erklärt.

Werde es jetzt gleich zum ersten Mal probieren. Habe schon etwas Angst ...
 
  • Diabetes-Diagnose stellt gigantisches Problem dar. Beitrag #18
Angst solltest du nicht haben.
Du tust, was nötig ist. Gehe beherzt ans Werk, schon recht bald wird es für euch beide zur Routine werden.
 
  • Diabetes-Diagnose stellt gigantisches Problem dar. Beitrag #19
Wie sich das jetzt begründet, kann ich dir dann leider nicht sagen. :|
Das kannst Du ja beizeiten erfragen. :)

Ich habe extra für den Fall einer Unterzuckerung eine Tube mit einer Lösung mitbekommen, die ich Baghira dann ins Mäulchen geben soll. Dass ich erst nach dem Füttern spritzen soll, wurde mir aber auch so erklärt.
Beides super! 👍

Werde es jetzt gleich zum ersten Mal probieren. Habe schon etwas Angst ...
Nur Mut, Du schaffst das. :)👍
Wo wohnst Du denn eigentlich?
Vielleicht könnte ich Dir helfen?
 
  • Diabetes-Diagnose stellt gigantisches Problem dar. Beitrag #20
Kurzes Update: Es hat eben um 19:30 Uhr alles soweit funktioniert und bis jetzt liegt der feine Herr auch wie gewohnt in seiner Filz-Kapsel und döst.
 

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Diabetes-Diagnose stellt gigantisches Problem dar.

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