Ich kenn es nur vom hören. Persönlich hab ich keine Erfahrungen gemacht das es schwierig ist ein Tier aus dem Tierheim zu bekommen. Meine sind alle aus dem Tierheim oder von einer Pflegestelle (privat oder mit Vereinsangehörigkeit)
An meinem ehemaligen Wohnort ist ein Tierheim wo es extrem schwierig sein soll. Die die ich kenne und die da ein Tier (egal ob Hund oder Katz) adoptieren wollen,sagten das bzw. waren nicht immer erfolgreich. Ich persönlich hab da keine Erfahrungen mit. War leider nie ein Tier bei,wo es gepasst hätte.
Aber die sollen wohl auch etwas,na ich nennen es mal,"komische" Vermittlungskriterien haben bzw. auch recht gegensätzlich sein.
Ich hab eher etwas gegenteilige Erfahrungen. Gerad was Vor und Nachkontrollen angeht. Wurde bei mir NIE gemacht. Bis das meine zwei roten Kater einzogen. Die kommen von einer privaten Katzenhilfe/Pflegestelle.
Bis zu dem Zeitpunkt wurd bei keiner Katze vorher oder im Nachgang kontrolliert. Im Tierheim konnt man quasi gleich mitnehmen. Was ich immer etwas befremdlich fand. Weshalb ich immer Bilder und Infos bei Mail schickte.
Meinen 2022 verstorbenen Momo hab ich von einer Pflegestelle wo er vor der Adoption wenigstens 3 Mal besucht werden konnte/"musste" (er war dann 16 Wochen alt beim Einzug) Das fand ich schon mal gut das er einem nicht sofort in die Hand gedrückt wurde
Bei allen anderen Katzen war das tatsächlich der Fall. Ins Tierheim/auf die Pflegestelle,angucken,Vertrag unterschreiben und mitnehmen können.
Die beiden roten Jungs .. da wollte die Pflegefrau eine Vor und Nachkontrolle,was ich mehr als begrüßte. Hatte auch absolut kein Problem damit. Gerne
Das einzigste wo es sonst hätte scheitern können wäre gewesen,wenn Katze oder Kater hardcore Freigänger gewesen wäre. Das war so ziemlich das einzigste wo ich ein "nein,leider nicht" gehört habe. Ich hatte mich -das war nach dem Tod meines ersten Katers ... ein 3/4 Jahr später- in einen wunderschönen,großen Kater aus dem Tierheim verguckt. In der Beschreibung stand "er mag Freigang" Da ich zu dem Zeitpunkt in der Stadt wohnte,direkt an zwei Hauptstraßen,wäre das nicht gegangen. Ich dachte aber,ich frage trotzdem nach,da manch Freigänger sich auch mit sicherem Balkon/Terasse (was möglich gewesen wäre) zufrieden gibt. Und er war leider wirklich so,das er ganz raus wollte und drauf bestand. Also kam das nicht zu stande,was aber auch völlig in Ordnung und für mich ein schlüssiges Argument war. Tut man letztendlich keinem einen Gefallen mit. Kater unglücklich und man selbst auch,wenn er "schwierig" wird.
Ich persönlich finde ich sehr gut wenn geguckt wird wo das Tier oder die Tiere landen. Zu lasch ist nicht gut,aber auch zu überzogen ist nicht gut. Das bei einem Hund das Grundstück sicher sein sollte,versteht sich meiner Meinung nach von selbst. Das genügen Zeit und Platz für das Tier/die Tiere vorhanden sein sollte,ebenfalls. Aber einem sollte auch "gestattet" sein arbeiten zu gehen

Das geschaut wird ob der Charakter des Tieres zu einem passt (gerad bei Hunden) bzw. ob die "Ansprüche"/die Lebensweise zu dem Tierchen passen. Sprich das Menschen die eher gemütlich im Leben unterwegs sind,vllt nicht sooo gern unterwegs sind,nicht unbedingt einen Hund adoptieren der einen hohen Bewegungsdrang hat,arbeiten will,viel ausgelastet werden muss.
Bei Katzen ist das ja nicht ganz sooo gegeben bzw. da sollte man auf etwas andere Dinge schauen.