Kitten raubt mir die Nerven

Diskutiere Kitten raubt mir die Nerven im Neuankömmlinge Forum im Bereich Katzenfreunde; Wenn du einen Spielkumpel für ihn findest werdet ihr viel Freude mit euren neuen Mitbewohnern haben. Es sollte nur möglichst zeitnah sein damit er...
  • Kitten raubt mir die Nerven Beitrag #61
Wenn du einen Spielkumpel für ihn findest werdet ihr viel Freude mit euren neuen Mitbewohnern haben. Es sollte nur möglichst zeitnah sein damit er so wenig wie möglich ohne Katzengesellschaft verbringen muss.
Dazu muss natürlich voraus gesetzt sein dass ihr euch dauerhaft darauf einlassen könnt zwei Wirbelwinde im Haus zu haben wo auch mal was zu Bruch gehen kann.
 
  • Kitten raubt mir die Nerven Beitrag #62
Danke für die Tipps. Dann würde ichs über den Tierschutz machen.
Noch eine Sache, die mir dummerweise (ja, ich könnte mich echt aufhängen..) nicht so bewusst war, ist der Mangel an Schlaf. Ich habe von Freundsn immer nur gehört, sie teilen sich das Bett mit den Katzen… Die wachen doch aber total früh auf? Selbst durch spätes Füttern und ordentliches Austoben (Apportieren, Angel, Bälle, Kartons, Haargummis und und und) bis ihm die Augen zufallen (und mir auch), dauert es nur 4-5 Stunden bis ich wieder geweckt werde. Ich bin leider auch ein Leichtschläfer und mache mir gleichzeitig Sorgen um ihn, dadurch werde ich bei jedem Geräusch wach…:unsure:
Wie löst ihr das denn so?
Ich weiß nicht ob du es dir bewusst bist aber du hast ein "Baby" Zuhause.
Wie alt sind denn die Katzen deiner Freunde?
Sorry aber in meinen Augen bist du relativ naiv an die ganze Sache herangegangen.

Ich werde ihm nicht dem Tierschutz übergeben, ich frage zuerst im Bekanntenkreis ob jemand ERFAHRENES Interesse hat. Ich möchte auf jeden Fall wissen wo er hingeht, wenn es so kommt.
Mit dieser Aussage sprichst du dem Tierschutz aber die Erfahrenheit hat und ich empfinde GROSSBUCHSTABEN immer als schreien.
 
  • Kitten raubt mir die Nerven Beitrag #63
Ist auch keine Rechtfertigung. Natürlich nicht.
Nur ist das etwas anderes, als sich nur den Alltag aufpäppeln zu wollen.

Besser zu spät als gar nicht… Beim Tierschutz oder in einem Tierheim wird er nicht landen. Da mache ich lieber über privat etwas ggf. mit einem Vertrag, damit ich weiß, wie es um ihn steht und ob es ihm gut geht…

Ich auch. Aber sogar unter meinem Beitrag hat jemand kommentiert, der/die sich auch einen Einzelkater angeschafft und das Problem dann gelöst hat. Menschen machen Fehler. Es ist besser, das einzusehen, und nach vorne zu schauen, anstatt sich das nicht einzugestehen (auf Kosten der armen Tierchen).
Ich verstehe deine Wut. So würde es mir zB auch gehen wenn jemand dumme Entscheidungen vor der Welpenanschaffung habe, da ICH es ja besser weiß durch meine Erfahrung… Jetzt ist es aber zu spät. Deswegen suche ich eine Lösung. Und bis dahin kann ich dir versichern, dass er nicht alleine zuhause ist, alles hat, was eine Katze sich wünschen könnte und gerade auch schnurrend auf meiner Brust liegt. Ich denke nicht, dass ihn ein neues (gutes) Zuhause sehr vom Hocker hauen würde.
Bei uns hat er sich auch noch am Tag der Trennung total wohl gefühlt. Das sieht man ja auch nicht oft. Kein Heulen nach der Mama, keine Unreinheiten und sofortiges Erkunden. Er ist ein tolles Kitten und ich möchte das beste für ihn.

Mir geht es auch nicht darum speziell DICH vorzuführen. Es hat immer jeder seine Gründe. Ich behaupte jetzt mal, die allerwenigsten machen sowas, weil sie Freude daran haben Tieren zu schaden. Sie machen es, weil sie in der Situation primär an SICH selbst denken. An das was SIE grad gerne hätten.
Das ist aber ein Fehler. Bei der Anschaffung eines tierischen Gefährten zählen nämlich in erster Linie die Bedürfnisse des Tieres. Nur wenn die einigermaßen abgedeckt sind, kann ein erfüllendes Zusammenleben funktionieren und selbst das ist nicht immer nur eitel Sonnenschein.

Ich plädiere somit nochmal an alle, die das hier in Zukuinft lesen, keine impulsiven, unüberlegten Tieranschaffungen zu tätigen. Informiert euch vorab bzgl. Haltung, Bezugsquellen, Tierarztkosten und Bedürfnissen der Lebewesen, die ihr in euer Leben holt.
Tiere sind keine Gebrauchsgegenstände und Tierheime sind keine Abladeplätze für impulsiv getätigte Fehlanschaffungen.

Ich hoffe, im vorliegenden Fall wird eine gute Lösung, von der vor allem die Katze profitiert gefunden. Alles Gute dafür!
 
  • Kitten raubt mir die Nerven Beitrag #64
Mir geht es auch nicht darum speziell DICH vorzuführen. Es hat immer jeder seine Gründe. Ich behaupte jetzt mal, die allerwenigsten machen sowas, weil sie Freude daran haben Tieren zu schaden. Sie machen es, weil sie in der Situation primär an SICH selbst denken. An das was SIE grad gerne hätten.
Das ist aber ein Fehler. Bei der Anschaffung eines tierischen Gefährten zählen nämlich in erster Linie die Bedürfnisse des Tieres. Nur wenn die einigermaßen abgedeckt sind, kann ein erfüllendes Zusammenleben funktionieren und selbst das ist nicht immer nur eitel Sonnenschein.

Ich plädiere somit nochmal an alle, die das hier in Zukuinft lesen, keine impulsiven, unüberlegten Tieranschaffungen zu tätigen. Informiert euch vorab bzgl. Haltung, Bezugsquellen, Tierarztkosten und Bedürfnissen der Lebewesen, die ihr in euer Leben holt.
Tiere sind keine Gebrauchsgegenstände und Tierheime sind keine Abladeplätze für impulsiv getätigte Fehlanschaffungen.

Ich hoffe, im vorliegenden Fall wird eine gute Lösung, von der vor allem die Katze profitiert gefunden. Alles Gute dafür!
Ich unterschreibe jedes Wort.
 
  • Kitten raubt mir die Nerven Beitrag #65
Ich weiß, dass ich keinen Katzenfreund ersetzen kann, aber ich spiele wirklich mindestens 4-5 Stunden am Tag mit ihm und er hat alles was eine Katze braucht - außer eben einen Freund :(
"Freund" klingt so ein bisschen irreführend, weil wir (Menschen) ja meistens alles aus unserer Perspektive betrachten und manchmal packt man das Leben auch ohne Freunde - aber eben nicht ohne menschlicher Gesellschaft. So leben aber leider Katzen, die alleine gehalten werden: ohne die Gesellschaft von Artgenossen.

Außerdem bin auch sicher nicht die Erste, die sich aufgrund von Depressionen (“den Alltag aufpeppeln”) ein Haustier anschafft…
Leider ist das eine weit verbreitete Annahme, dass Katzen bei Depressionen helfen. Ich persönlich halte das für einen Mythos, weil Depressionen und Verantwortung übernehmen gegensätzlich zueinander stehen. Vor allem wenn man ein ganz junges Tier bei sich aufnimmt, hat man quasi ein Baby zu Hause, mit all den schönen aber auch schwierigen Seiten.
Ich schließe mich den anderen an, unbedingt einen zweiten Kater aufzunehmen und die Mühe, die sie dir machen, wird nicht größer werden sondern sich halbieren. Denn 4-5 Stunden pro Tag mit dem Kitten spielen, das kannst du vielleicht mal eine Woche lang machen, ohne dass dein Studium drunter leidet, mehr aber nicht.


Mein Konto wurde wegen "Belästigung von Benutzern" gesperrt,nachdem ich allein in meinem Wohnumkreis X Anzeigen gemeldet hatte,die den angeblich neuen Richtlinien nicht entsprachen.
Das finde ich absolut krass. Da sieht man mal wieder, dass Regeln und Verordnungen nichts wert sind, wenn sie nicht auch durchgesetzt werden.
 
  • Kitten raubt mir die Nerven Beitrag #66
Leider ist das eine weit verbreitete Annahme, dass Katzen bei Depressionen helfen. Ich persönlich halte das für einen Mythos, weil Depressionen und Verantwortung übernehmen gegensätzlich zueinander stehen. Vor allem wenn man ein ganz junges Tier bei sich aufnimmt, hat man quasi ein Baby zu Hause, mit all den schönen aber auch schwierigen Seiten.
Katzen vielleicht nicht, doch mein Hund tat es tatsächlich. Ich will mich hier in dem Sinne aber auch gar nicht auskotzen oder mich rausreden.
Katzenbabys sind tatsächlich mehr Arbeit als gedacht, vor allem alleine. Das sehe ich jetzt… Ich dachte, es wäre gut, wenn mich etwas auf Trab hält. Schlau war das sicherlich nicht, dem bin ich mir im Nachhinein - leider :( - bewusst.
 
  • Kitten raubt mir die Nerven Beitrag #67
Ich hatte nicht geschrieben, dass du deinen Kater beim Tierschutz oder im Tierheim abgeben solltest, sondern dass du fragen solltest, ob man dir dort ggf. bei der Vermittlung behilflich sein kann. Die Tierheime, die aus allen Nähten platzen, warten nachgerade auf unüberlegt angeschaffte Tiere.
Ansonsten muss ich sagen, dass es auch mir inzwischen zuviel Jammern um zu wenig Schlaf, einen zu lebhaften Kater etc., etc. wird. Du hast dir ein Lebewesen angeschafft und kein dekoratives Steifftier. Lebewesen haben Bedürfnisse, die nicht zwingend mit deinen kompatibel sein müssen.
Und dass sich das Toben und Schreien, wie hier auch schon geschrieben nachts gibt, wenn der Kater erwachsen ist, trifft oftmals nicht zu. Mein Kater weckt mich seit zehn Jahren mindestens drei Mal nachts.
Als Studentin sollten dir Recherchen nicht unbekannt sei, hier scheint es keine gegeben zu haben.
Klar tobt der Kleine vermeintlich fröhlich durchs Haus, was soll er denn Anderes machen, er hat ja keine Wahl.
Depressionen, die ich auch schon hatte, sind für mich keine Ausrede für ein solch unüberlegtes Handeln.
Noch ein Wort zu den Kosten: Sicherlich empfiehlt sich eine Versicherung, aber auch die kostet, soll sie nicht nur OPs sondern auch Heilbehandlungen einschließen, pro Katze 60-80€ pro Monat .
Ich habe keine Versicherung und habe gerade in einem Monat für eine plötzliche Erkrankung und eine Zahnsanierung 3.000€ ausgegeben.
Ich hoffe für das süße Kerlchen, dass sich für ihn, trotz des so schlechten Starts noch alles zum Guten wendet, indem er in gute Hände mit einem Katzenkumpel kommt.
 
Zuletzt bearbeitet:
  • Kitten raubt mir die Nerven Beitrag #68
Katzen vielleicht nicht, doch mein Hund tat es tatsächlich. Ich will mich hier in dem Sinne aber auch gar nicht auskotzen oder mich rausreden.
Katzenbabys sind tatsächlich mehr Arbeit als gedacht, vor allem alleine. Das sehe ich jetzt… Ich dachte, es wäre gut, wenn mich etwas auf Trab hält. Schlau war das sicherlich nicht, dem bin ich mir im Nachhinein - leider :( - bewusst.
Ich finde es gut, dass du hier im Forum um Rat gefragt hast.
Du hast ja selbst gemerkt, dass du Fehler gemacht hast, und dies auch selbst zugegeben.
Und ich finde es richtig toll, dass du auf die vorwurfsvollen Antworten so sachlich und reflektiert antwortest.

Du wirst sicher eine Lösung finden, mit der du und vor allem das Tier glücklich werdet.
 
  • Kitten raubt mir die Nerven Beitrag #69
Mal ganz ehrlich ? Was bringen hier nachträgliche Vorwürfe ? Ja, die TE hat vielleicht unüberlegt gehandelt, ist aber absolut offen für Ratschläge. Hätten wir mit Anfang 20 anders gehandelt ? Ich glaube nicht. Jetzt versucht sie das Beste für den Kleinen zu machen , egal ob er bleibt und ein zweites Kitten dazu kommt oder ob er in geeignete Hände weiter vermittelt wird. Hauptsache ist doch, dass im Sinne des Katers weiter verfahren wird. Aus Fehlern kann man doch nur lernen. Ging mir bei der Anschaffung unseres ersten Katers Carlo und sogar noch danach bei Joschi ähnlich.
 
  • Kitten raubt mir die Nerven Beitrag #70
Ich finde es gut, dass du hier im Forum um Rat gefragt hast.
Du hast ja selbst gemerkt, dass du Fehler gemacht hast, und dies auch selbst zugegeben.
Und ich finde es richtig toll, dass du auf die vorwurfsvollen Antworten so sachlich und reflektiert antwortest.

Du wirst sicher eine Lösung finden, mit der du und vor allem das Tier glücklich werdet.
Den Worten möchte ich mich anschließen.
Nun sind die Fehler leider passiert, wurden erkannt und nun ist es wichtig an diesen zu arbeiten, damit alle ein glückliches und zufriedenes Leben führen können.
 
  • Kitten raubt mir die Nerven Beitrag #71
Noch eine Sache, die mir dummerweise (ja, ich könnte mich echt aufhängen..) nicht so bewusst war, ist der Mangel an Schlaf.

Unsere beiden Katzen durften und dürfen nachts nicht in die Schlafzimmer. So einfach ist das. Allerdings brauchen sie in diesem zarten Alter natürlich einen Schmusekumpel.

Eine zweite Katze löst dein Schlafproblem. Du musst auch nicht 5 h am Tag spielen (wer hat denn bitte so viel Zeit?? Studierst du BWL 🤭?). Eine zweite Katze löst eigentlich alle Probleme.

Das einzige, was mir bei dir Bauchschmerzen bereitet, ist deine knappe Kasse. Wenn du schon Futter teuer findest, was machst du dann bei Tierarzt-Kosten, die schnell mal in die Tausender gehen?

Solltest du dich entscheiden, den Kater plus einen Kumpel zu behalten, dann schließe SOFORT eine Vollversicherung für beide ab, solange sie noch klein sind und noch nicht krank waren. Ansonsten nimmt dich nämlich keine Versicherung mehr. Achte darauf, dass der 3fache Satz, im Notdienst auch der 4fache Satz versichert ist. Und dass du nicht eine unrealistisch niedrige Deckelung der Kosten pro Jahr hast.
Eine solche Versicherung ist nicht billig, aber alternativlos, vor allem nach der letzten Erhöhungsrunde der Gebührenordnung, bei der es sicherlich nicht bleiben wird.

Was ist eigentlich mit deinen Eltern? Es ist ihr Haus! Wie stehen sie zu dem Kleinen? Würden sie dich unterstützen?
 
  • Kitten raubt mir die Nerven Beitrag #72
Ja das habe ich mich auch gefragt. 3 meiner 4 Kinder haben eine Katze. Futterkosten werden von mir übernommen. Die Großen, die in Ausbildung sind müssen Tierarzt Rechnung oder Versicherung zahlen. Hast du mal versucht mit deinen Eltern darüber zu reden? Vielleicht sind sie ja bereit die Kosten für die 2. Katze zu übernehmen, wenn sie merken, daß es dir viel bedeutet. Als ich vor Jahren arbeitslos wurde hat meine Mutter , die keine Katzen mag, ohne daß ich gefragt habe die OP für meinen Kater bezahlt.

Falls du ihn weggeben willst, vielleicht gibt es bei euch auch einen privaten Verein, der bei der Vermittlung hilft. Bei uns machen die auch für Katzen die privat vermittelt werden z. B. die Vor- und Nachkontrolle. Die können dich auch bezüglich deiner aktuellen Situation gut beraten.
 
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