• Wenn dein Tier krank ist oder erscheint, suche bitte immer erst den Tierarzt auf, bevor du hier Rat und Hilfe suchst. Wir alle hier sind Laien, können und dürfen keinen Tierarzt ersetzen oder gar Ferndiagnosen stellen, das wäre unverantwortlich. Erst wenn du die Diagnose eines Tierarztes hast, kannst du hier nach Erfahrungen oder Tipps fragen, die du eventuell für deinen Tierarzt mitnehmen kannst. Bei der Suche nach einem Tierarzt, vor allem Notärzten in der Nacht oder am Wochenende, könnten wir aber behilflich sein.

Autoimmune Polyneuropathie

Diskutiere Autoimmune Polyneuropathie im Immunerkrankungen und Infektionen Forum im Bereich Katzenkrankheiten; Ich möchte dazu nochmal betonen das ich die alternative Medizin ergänzend zur Schulmedizin sehe. Ich würde, vor allem bei schweren Erkrankungen...
  • Autoimmune Polyneuropathie Beitrag #21
Ich möchte dazu nochmal betonen das ich die alternative Medizin ergänzend zur Schulmedizin sehe. Ich würde, vor allem bei schweren Erkrankungen, mich nie alleine auf die alternativen Heilmethoden verlassen.
 
  • Autoimmune Polyneuropathie Beitrag #22
Weshalb schreibst du mich dabei an?
weil Du den Fehler wiederholt hast (wenn auch mit Varianz in der Schreibweise ;)).
Wenn Inge aus Iserlohn den Fehler wiederholt hätte, wär Dein Name hier somit nicht aufgetaucht.

Wobei für mich damit trotzdem nicht hundertprozentig geklärt ist, ob die Tierarzt nicht doch von Globuli gesprochen hat.
Hat er mit Sicherheit nicht, weil das in Zusammenhang mit der Krankheit und der vorhandenen Therapiemöglichkeiten keinen Sinn ergäbe.

So jetzt wollen wir aber den Faden nicht weiter mit unseren Lateralwehwehchen belasten. Es geht hier schließlich um etwas anderes.
 
  • Autoimmune Polyneuropathie Beitrag #23
Eine Behandlung mit Globuli wäre auch nicht so teuer, wie die TE berichtet.

Nach dem Lesen des verlinkten Artikels sind bei mir neue Fragen aufgekommen, z.B. die, warum die TÄ sich so sicher ist, dass es sich um die autoimmunmediierte Polyneuropathie handelt. Es scheint ja mehrere Formen der Polyneuropathie bei der Katze zu geben, unter anderem auch eine idiopathische Form. Wie genau hat die TÄ festgestellt, dass es die autoimmunmediierte Form ist? In dem Artikel wird auch von Katzen berichtet, die ohne die genannten weiterführenden Untersuchungen erfolgreich mit Immunglobulinen behandelt worden sind. Wäre das keine Option, falls die Cortisontherapie nicht anschlägt?
 
  • Autoimmune Polyneuropathie Beitrag #24
Eine Behandlung mit Globuli wäre auch nicht so teuer, wie die TE berichtet.

Nach dem Lesen des verlinkten Artikels sind bei mir neue Fragen aufgekommen, z.B. die, warum die TÄ sich so sicher ist, dass es sich um die autoimmunmediierte Polyneuropathie handelt. Es scheint ja mehrere Formen der Polyneuropathie bei der Katze zu geben, unter anderem auch eine idiopathische Form. Wie genau hat die TÄ festgestellt, dass es die autoimmunmediierte Form ist? In dem Artikel wird auch von Katzen berichtet, die ohne die genannten weiterführenden Untersuchungen erfolgreich mit Immunglobulinen behandelt worden sind. Wäre das keine Option, falls die Cortisontherapie nicht anschlägt?
Ich denke es geht eben nicht um Globuli. Jetzt bin ich verwirrt
 
  • Autoimmune Polyneuropathie Beitrag #25
Es scheint ja mehrere Formen der Polyneuropathie bei der Katze zu geben, unter anderem auch eine idiopathische Form. Wie genau hat die TÄ festgestellt, dass es die autoimmunmediierte Form ist? In dem Artikel wird auch von Katzen berichtet, die ohne die genannten weiterführenden Untersuchungen erfolgreich mit Immunglobulinen behandelt worden sind. Wäre das keine Option, falls die Cortisontherapie nicht anschlägt?
Den Gedanken hatte ich auch schon.
Bei jungen Katzen gibt es einen speziellen Krankheitstyp, das sog. PN= immunmediierte Polyneuropathie.
Wahrscheinlich geht die TÄ von dieser Erkrankung aus, weil das Tier recht jung ist.
Die betroffenen Tiere können tatsächlich von einer IVIg Therapie (Immunglobulin) profitieren.




(siehe hier den Absatz zur Forschung an der LMU München.)
 
  • Autoimmune Polyneuropathie Beitrag #26
Den Gedanken hatte ich auch schon.
Bei jungen Katzen gibt es einen speziellen Krankheitstyp, das sog. PN= immunmediierte Polyneuropathie.
Wahrscheinlich geht die TÄ von dieser Erkrankung aus, weil das Tier recht jung ist.
Die betroffenen Tiere können tatsächlich von einer IVIg Therapie (Immunglobulin) profitieren.




(siehe hier den Absatz zur Forschung an der LMU München.)
Sollte es doch die idiopathische oder eine erblich bedingte Form sein, schadet die Behandlung wahrscheinlich auch nicht - nehme ich an, Erfahrung habe ich mit der Erkrankung nicht.
 
  • Autoimmune Polyneuropathie Beitrag #27
Die Frage, wieviel Diagnostik ist wirklich nötig und sinnvoll stellt sich ja oft. Ich bin in der glücklichen Lage eine TÄ zu haben, die genau die Meinung vertritt, so wenig wie irgend möglich. Im Umkehrschluss weiß ich aber auch, wenn sie eine Untersuchung für nötig hält brauch ich nicht weiter drüber nachdenken.
Hätte das Cortison funktioniert wäre es ja erstmal auch ohne echte Diagnose o.k. gewesen. Aber ein Viertel Jahr Euch beide quälen....? Ich denke, ich würde es nicht aushalten.
Hast Du alle Befunde? Dann wäre evtl. noch eine Zweitmeinung ohne die Katze mitnehmen zu müssen möglich.

Ich habe alle Befunde. Die Neurologin verwies mich heute selbst an die Uniklinik München, die dort wohl Studien zum Thema durchführt und der beste Ansprechpartner ist. Ich warte auf telefonische Rückmeldung der Uniklinik in den nächsten Tagen. :(
Das tut mir so leid was ihr durchmachen müsst. Und ich wünsche euch für die schwere Zeit auf jeden Fall viel Kraft.🍀🍀🍀

Von der Erkrankung habe ich bisher noch nie etwas gehört. Da kann ich dir dementsprechend nichts raten.

Ich habe es jetzt so verstanden das im großen und ganzen zwei Möglichkeiten im Raum stehen, Kortisonbehandlung oder die Immunglobulie.

Die Kortisonbehandlung kenne ich ich im Ablauf dass das Tier erstmal eine Hohe Dosis Kortison bekommt, das dann phasenweise ausgeschlichen wird. Bekommt das Tiere einen Rückfall, wurde das Kortison zu stark reduziert und das Tier braucht eine höhere Menge als zu dem Vorfall.
Daher würde ich erstmal das Kortison wieder auf die Dosis erhöhen, die du vor dem Rückfall gegeben hast. Sollte das nicht helfen, dann zurück zur Ausgangsdosis.
Ich weiß, wie geschrieben, nicht wie es bei dieser Erkrankung ist, aber bei anderen Erkrankungen kenne ich diesen Ablauf.

Sollte das nicht helfen, bliebe eigentlich nur die andere Therapie. Vielleicht könnte man diese Therapie ohne weitere Untersuchungen angehen. Natürlich nur in Absprache mit der Tierarzt.
1. Sparst du der Katze Stress
2. Sparst du dir dann die zumindest Kosten der weitere Diagnostik


Eine weitere Idee wäre eventuell eine/n Tierheilpraktiker/in hinzu ziehen. Die sehen die Katzen meist ganzheitlicher als die Schulmedizin. Vielleicht kommt dann noch eine zusätzliche Idee.
Ich weiß zum Beispiel das Vitamin B12 sehr gut das Nervensystem unterstützen kann.

Ja das mit der Kortison-Behandlung hast du richtig beschrieben, ist hier auch so. Nur ist es halt "Raten ins Blaue" ob wieder erhöhen dann was bringen würde oder ob Ausschleichen und komplette Diagnostik der klügere Weg wäre. Zumal sie bei dem Versuch wieder zu erhöhen halt erbrochen hat. Deshalb meinte die Ärztin nun zu mir erst mal nicht wieder erhöhen.
Mir ist nicht ganz klar, wieso eine Behandlung mit Cortison (im Fall einer Autoimmunerkrankung eine etablierte Therapie) oder mit Immunglobulinen (so heißt es korrekt, hat nichts zu tun mit Globuli) stattfinden kann, weil Immunglobuline doch Teil des Immunsystems sind, welches bei einer Autoimmunerkrankung ja gerade gebremst werden soll.

Was genau Immunglobuline sind hab ich tatsächlich auch noch nicht so ganz verstanden. :(
Nach nochmaligem Durchlesen ist mir noch mehr als beim ersten Mal klargeworden, dass das eine Krankengeschichte ist, die meiner eigenen sehr gleicht. Die weiterführende Diagnostik habe ich abgelehnt und bin jetzt in einem Stadium, dass ich ganz gut damit leben kann. Natürlich stehen mir als Mensch andere Hilfsmittel zur Verfügung. Ich wollte damit nur sagen, dass die Krankheit bei mir zum Stillstand gekommen ist. Allerdings war die Ursache bei mir eine andere.
Die Entscheidung liegt natürlich bei dir. Nach meinen eigenen Erfahrungen würde ich, wenn es meine Katze wäre, erstmal wieder das Cortison erhöhen und dann sehen, wie es sich entwickelt. Aber wie gesagt, entscheiden kannst nur du.

Ich habe auch gelesen, dass viele Tiere damit langfristig gut leben können, ähnlich wie auch Menschen. Aber dahin müssen wir erst mal kommen, und der beste Weg dahin ist aktuell die Frage. Bei dem Versuch das Cortison wieder zu erhöhen hat Kisa sich leider wenige Stunden danach übergeben, deshalb meinte die Ärztin jetzt, vielleicht wäre eine vollständige Diagnostik doch ratsamer.
Ich denke ihr meint ImmunGLOBULIN (in dem Fall Gamma-Globulin).
Das hat mit "Globuli-Therapie" nichts zu tun. Überhaupt gar nichts. 😁
Auch wenn das hier "nur" ein Katzenforum ist, wäre es gut wenn man die Terminologie überprüft, ehe man sie postet und der nächste sie gleich falsch übernimmt. ;)

Für die Katze wünsche ich alles Gute. Ich würde nicht so schnell aufgeben und drücke die Daumen.

Entschuldige die Verwirrung, ich dachte tatsächlich es heißt Immunglobuli. Mein Fehler. Danke für den wichtigen Hinweis!

Eine Behandlung mit Globuli wäre auch nicht so teuer, wie die TE berichtet.

Nach dem Lesen des verlinkten Artikels sind bei mir neue Fragen aufgekommen, z.B. die, warum die TÄ sich so sicher ist, dass es sich um die autoimmunmediierte Polyneuropathie handelt. Es scheint ja mehrere Formen der Polyneuropathie bei der Katze zu geben, unter anderem auch eine idiopathische Form. Wie genau hat die TÄ festgestellt, dass es die autoimmunmediierte Form ist? In dem Artikel wird auch von Katzen berichtet, die ohne die genannten weiterführenden Untersuchungen erfolgreich mit Immunglobulinen behandelt worden sind. Wäre das keine Option, falls die Cortisontherapie nicht anschlägt?

Es ist ihre Vermutung, mehr kann sie ohne weitere Diagnostik auch nicht sagen. Sie hatte schon viele ähnliche Fälle. Wenn ich es richtig verstanden habe ist eine idiopathische Form schlichtweg eine, dessen Ursprung gar nicht gefunden werden kann, oder?

Immunglobuline "auf gut Glück" wäre natürlich auch eine Option. Da diese Behandlung aber so sündhaft teuer ist, meinte die Ärztin es wäre vielleicht klüger erst die Diagnose zu machen - falls dabei rauskommt, dass Immunglobuline ohnehin nicht das richtige Mittel der Wahl wären, "spart" man sich das. Andererseits ist die Diagnose selbst ja auch nicht viel günstiger...

Ich hoffe, ich konnte auf alle eure Antworten eingehen.

Heute hab ich mich erneut mit der Neurologin beraten. Sie verwies mich an die Uniklinik München, die Studien zum Thema durchführen. Hier wollen wir eine Zweitmeinung einholen und evtl. anfragen ob es sogar möglich wäre, dass Kisa teil der Studie wird. Es geht darum, dass evtl. Kosten gedeckt werden könnten. Das ist nämlich das nächste Problem an der ganzen Sache: Kisa hat schon eine Versicherung, aber die zahlen pro Jahr nur läppische 600 €. Bei einer 1jährigen Katze habe ich nun leider auch nicht damit gerechnet, im ersten Jahr bereits 4stellige Beträge aufbringen zu müssen. :'( Das heißt so weh es auch tut, ich muss auch sehen wie ich das überhaupt alles bezahlen können soll. Wir haben sogar schon eine Spendenaktion online gestellt, die sehr erfolgreich war - und trotzdem würde für das "volle Programm" das noch lange nicht ausreichen. Es ist wirklich bitter.

Da Kisa bei dem Versuch das Kortison wieder zu erhöhen wenige Stunden später schon erbrochen hat, riet mir die Neurologin es jetzt erst mal so zu lassen und auf die hoffentlich sehr zeitnahe Antwort der Uniklinik zu warten, was die vorschlagen oder anbieten können. Ich hoffe, sie melden sich schnell. Es tut wirklich weh, Kisa so zu sehen.
 
  • Autoimmune Polyneuropathie Beitrag #28
Sie verwies mich an die Uniklinik München, die Studien zum Thema durchführen.
Diese Studie meinte ich in meinem Beitrag. Wenn es für Dich und Kisa möglich ist, würde ich unbedingt daran teilnehmen.
Ich hoffe es geht was voran bei Euch 🍀
Alles Gute!
 
  • Autoimmune Polyneuropathie Beitrag #29
Das mit der Studie ist eine Riesenchance. Wenn es geht, würde ich unbedingt daran teilnehmen.
Immunglobuline sind ein wichtiger Bestandteil des Immunsystems. Bei einer Autoimmunerkrankung damit zu behandeln, wäre wahrscheinlich ein großer Fehler.
Ich habe leise Zweifel daran, dass die Tierärztin schon so viele Fälle mit dieser Krankheit erlebt hat. Wie denn, wenn sie so selten ist? Erfahrungen könnte ich mir eher in der Uniklinik vorstellen.
Viel Erfolg und gute Besserung für Kisa!
 
  • Autoimmune Polyneuropathie Beitrag #30
  • Autoimmune Polyneuropathie Beitrag #31
Ich habe leise Zweifel daran, dass die Tierärztin schon so viele Fälle mit dieser Krankheit erlebt hat.
Ich finde es nachvollziehbar, dass eine Neurologin in einer Tierklinik im Verhältnis außergewöhnlich oft damit zu tun hat.
 
Zuletzt bearbeitet:
  • Autoimmune Polyneuropathie Beitrag #32
Ich wünsche dir viel Glück, dass Kisa an der Studie teilnehmen kann 🍀 🍀🍀
 
  • Autoimmune Polyneuropathie Beitrag #33
Diese Studie meinte ich in meinem Beitrag. Wenn es für Dich und Kisa möglich ist, würde ich unbedingt daran teilnehmen.
Ich hoffe es geht was voran bei Euch 🍀
Alles Gute!

Das mit der Studie ist eine Riesenchance. Wenn es geht, würde ich unbedingt daran teilnehmen.
Immunglobuline sind ein wichtiger Bestandteil des Immunsystems. Bei einer Autoimmunerkrankung damit zu behandeln, wäre wahrscheinlich ein großer Fehler.
Ich habe leise Zweifel daran, dass die Tierärztin schon so viele Fälle mit dieser Krankheit erlebt hat. Wie denn, wenn sie so selten ist? Erfahrungen könnte ich mir eher in der Uniklinik vorstellen.
Viel Erfolg und gute Besserung für Kisa!

Heute habe ich telefonisch Rückmeldung von der Uniklinik bekommen. Die Studie ist leider bereits abgeschlossen - allerdings musste das Medikament (Immunglobuline) selbst im Rahmen der Studie von den Besitzern selbst bezahlt werden.

Mir wurde geraten noch mal zu probieren das Kortison zu erhöhen. Sollte Kisa aber davon wieder erbrechen müssen, dann ist das keine Option.

Tja nun muss ich sehen wie es weitergeht. Finanziell wurde mir gesagt, die Immunglobuline Therapie liegt sogar bei ca 1500-2000 € und erfordert 3 Tage stationären Aufenthalt.

Mir wurde von der Studie berichtet an der 7 Katzen teilnahmen. Alle zeigten eine positive Reaktion auf die Therapie, allerdings hatten 3 oder 4 im Laufe der nächsten Monate trotzdem einen Rückfall, der aber nicht mehr ganz so schlimm wie der vorherige Schub war.

Im Endeffekt gibt es halt keine Langzeiterfahrungsberichte. Immunglobuline könnten den Heilungsprozess beschleunigen, es können aber natürlich auch Komplikationen oder Nebenwirkungen auftreten. Die Ärztin meinte zu mir, dass auch ohne Therapie es sich um ein Krankheitsbild handelt, welches in der Mehrheit aller Fälle irgendwann von allein zum Ruhen kommt. Sie sprach sogar von 85-90%. Sie wisse, dass das eine lange und schwere Zeit sein kann. Sie sprach sogar von bis zu 17 Monaten, allerdings nicht 17 Monate durchgängig komplett geh- und stehunfähig sondern eher so 17 Monate schwankende Symptome, bis die Krankheit irgendwann "einschläft". Das wichtigste sei in der Zeit Physiotherapie damit die Gelenke nicht steif werden.

Nun muss ich erst mal schauen ob es hier sowas wie Tierphysiotherapie überhaupt gibt. Und dann graust mir wenn ich an die nächste Zeit denke... ich weiß ehrlich gesagt nicht, wie ich das alleine schaffen soll, ich kann ja nicht monatelang jeden Tag daheim bleiben um die Katze zu versorgen.
Ich bin aber auch nicht sicher, ob ich sie stationär nach München fahren soll für die Immunglobulin-Therapie auf gut Glück und muss mich erkundigen, ob ein Arzt hier vor Ort evtl das auch machen würde, wenn er das entsprechende Medikament zugeschickt bekommt. Wäre aber halt im Falle von Nebenwirkungen schlecht, weil die Uniklinik München bisher der einzige Standort ist, der diese Therapie überhaupt schon durchgeführt hat. :( Und dann ist halt noch das Thema mit Kosten... Und Urlaubstage sind weitestgehend verbraucht - wie gesagt ist es leider nicht gerade ums Eck und sie müsste da ja auch hingefahren und abgeholt werden. So viele Faktoren die reinfließen, nebst dem Finanziellen.

Zum Thema Diagnostik noch mal: Auch diese Ärztin meinte, eine vollständige Diagnostik kann hilflreich sein, muss aber auch nicht immer komplett durchgezogen werden. Auch sie klang anhand meiner Beschreibung schon sehr sicher, dass es sich um diese autoimmunmediierte Neuropathie handelt. (Alter, Rasse, Symptome, Schwankungen, Zustand usw. spricht wohl alles dafür.)

Was wir jetzt machen ist heute abend noch mal probieren das Cortison zu erhöhen, hoffen, dass sie nicht wieder erbricht und im idealfall mit der hohen Dosis weitermachen, hoffend dass es doch wieder besser wird. Wenn nicht, muss ich mir weiter Gedanken machen.
 
  • Autoimmune Polyneuropathie Beitrag #34
Ach Schade, dass wäre toll gewesen mit der Studie.
Bekommt sie denn keinen Säureblocker? Das wäre doch ansich das Naheliegendste wenn sie das Predn nicht verträgt?
 
  • Autoimmune Polyneuropathie Beitrag #35
Wenn die Krankheit irgendwann von allein zum Stillstand kommt, gilt es ja nur, die Zeit zu überbrücken. Das müsste doch irgendwie machbar sein.
 
  • Autoimmune Polyneuropathie Beitrag #36
Das ist schon eine schwierige Situation, dass du alleine bist und arbeiten musst und es finanziell auch schwierig wird, kenne ich alles nur zu gut und drücke dich mal :d038:
Wäre es möglich, das Cortison in kleinen Schritten zu erhöhen?
Kann dir die Tierarzt evtl. ein Mittel gegen Übelkeit geben?
Ich denke, weitere Diagnostik kannst du euch vorläufig ersparen.
Beste Wahl vorläufig wohl wirklich die Cortisonbehandlung, wenn Kisa es verträgt.
Ich drücke die Daumen 🍀🍀🍀
 
  • Autoimmune Polyneuropathie Beitrag #37
P.S. Physiotherapie ist sicher sinnvoll betreffend Erhaltung der Beweglichkeit von Sehnen, Bändern und Muskulatur.
Das wirst du sicher nach ein paar Besuchen dann selber auch zuhause machen können, wenn es dir gezeigt wir.
 
  • Autoimmune Polyneuropathie Beitrag #38
Ich drücke euch die Daumen 🍀🍀🍀
 
  • Autoimmune Polyneuropathie Beitrag #39
Noch ein paar hiervon
🍀🍀🍀🍀🍀🍀🍀🍀🍀🍀🍀🍀🍀🍀🍀
 
  • Autoimmune Polyneuropathie Beitrag #40
Ach Schade, dass wäre toll gewesen mit der Studie.
Bekommt sie denn keinen Säureblocker? Das wäre doch ansich das Naheliegendste wenn sie das Predn nicht verträgt?
Sie bekommt Bactisel da sie allgemein schon zu weichem Stuhl neigt. Zum Glück musste sie bis jetzt nicht noch mal erbrechen.

Wenn die Krankheit irgendwann von allein zum Stillstand kommt, gilt es ja nur, die Zeit zu überbrücken. Das müsste doch irgendwie machbar sein.
Ich hoffe es sehr! Natürlich besteht immer ein Restrisiko, sowohl dass es doch irgendwas ganz anders ist als auch dass es nicht wieder wird. Aber wir warten jetzt erst mal ab.

Das ist schon eine schwierige Situation, dass du alleine bist und arbeiten musst und es finanziell auch schwierig wird, kenne ich alles nur zu gut und drücke dich mal :d038:
Wäre es möglich, das Cortison in kleinen Schritten zu erhöhen?
Kann dir die Tierarzt evtl. ein Mittel gegen Übelkeit geben?
Ich denke, weitere Diagnostik kannst du euch vorläufig ersparen.
Beste Wahl vorläufig wohl wirklich die Cortisonbehandlung, wenn Kisa es verträgt.
Ich drücke die Daumen 🍀🍀🍀

Danke sehr! :'(

Update: Bisher musste Kisa vom Kortison erhöhen zum Glück nicht mehr brechen. Aber eine Verbesserung gibt's bisher auch nicht. Letztes mal trat die Verbesserung nach knapp 1 Woche Kortison ein, darum warten wir jetzt noch eine Woche.

Nächste Woche Donnerstag haben wir den Physio Termin.

Heute möchte Madam nicht ihr großes Geschäft verrichten. :( Jemand Tipps wie man sie dazu animieren kann? Letzter Stuhlgang war in der Nacht von Dienstag auf Mittwoch.
 
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Autoimmune Polyneuropathie

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