Diese Studie meinte ich in meinem Beitrag. Wenn es für Dich und Kisa möglich ist, würde ich unbedingt daran teilnehmen.
Ich hoffe es geht was voran bei Euch

Alles Gute!
Das mit der Studie ist eine Riesenchance. Wenn es geht, würde ich unbedingt daran teilnehmen.
Immunglobuline sind ein wichtiger Bestandteil des Immunsystems. Bei einer Autoimmunerkrankung damit zu behandeln, wäre wahrscheinlich ein großer Fehler.
Ich habe leise Zweifel daran, dass die Tierärztin schon so viele Fälle mit dieser Krankheit erlebt hat. Wie denn, wenn sie so selten ist? Erfahrungen könnte ich mir eher in der Uniklinik vorstellen.
Viel Erfolg und gute Besserung für Kisa!
Heute habe ich telefonisch Rückmeldung von der Uniklinik bekommen. Die Studie ist leider bereits abgeschlossen - allerdings musste das Medikament (Immunglobuline) selbst im Rahmen der Studie von den Besitzern selbst bezahlt werden.
Mir wurde geraten noch mal zu probieren das Kortison zu erhöhen. Sollte Kisa aber davon wieder erbrechen müssen, dann ist das keine Option.
Tja nun muss ich sehen wie es weitergeht. Finanziell wurde mir gesagt, die Immunglobuline Therapie liegt sogar bei ca 1500-2000 € und erfordert 3 Tage stationären Aufenthalt.
Mir wurde von der Studie berichtet an der 7 Katzen teilnahmen. Alle zeigten eine positive Reaktion auf die Therapie, allerdings hatten 3 oder 4 im Laufe der nächsten Monate trotzdem einen Rückfall, der aber nicht mehr ganz so schlimm wie der vorherige Schub war.
Im Endeffekt gibt es halt keine Langzeiterfahrungsberichte. Immunglobuline könnten den Heilungsprozess beschleunigen, es können aber natürlich auch Komplikationen oder Nebenwirkungen auftreten. Die Ärztin meinte zu mir, dass auch ohne Therapie es sich um ein Krankheitsbild handelt, welches in der Mehrheit aller Fälle irgendwann von allein zum Ruhen kommt. Sie sprach sogar von 85-90%. Sie wisse, dass das eine lange und schwere Zeit sein kann. Sie sprach sogar von bis zu 17 Monaten, allerdings nicht 17 Monate durchgängig komplett geh- und stehunfähig sondern eher so 17 Monate schwankende Symptome, bis die Krankheit irgendwann "einschläft". Das wichtigste sei in der Zeit Physiotherapie damit die Gelenke nicht steif werden.
Nun muss ich erst mal schauen ob es hier sowas wie Tierphysiotherapie überhaupt gibt. Und dann graust mir wenn ich an die nächste Zeit denke... ich weiß ehrlich gesagt nicht, wie ich das alleine schaffen soll, ich kann ja nicht monatelang jeden Tag daheim bleiben um die Katze zu versorgen.
Ich bin aber auch nicht sicher, ob ich sie stationär nach München fahren soll für die Immunglobulin-Therapie auf gut Glück und muss mich erkundigen, ob ein Arzt hier vor Ort evtl das auch machen würde, wenn er das entsprechende Medikament zugeschickt bekommt. Wäre aber halt im Falle von Nebenwirkungen schlecht, weil die Uniklinik München bisher der einzige Standort ist, der diese Therapie überhaupt schon durchgeführt hat.

Und dann ist halt noch das Thema mit Kosten... Und Urlaubstage sind weitestgehend verbraucht - wie gesagt ist es leider nicht gerade ums Eck und sie müsste da ja auch hingefahren und abgeholt werden. So viele Faktoren die reinfließen, nebst dem Finanziellen.
Zum Thema Diagnostik noch mal: Auch diese Ärztin meinte, eine vollständige Diagnostik kann hilflreich sein, muss aber auch nicht immer komplett durchgezogen werden. Auch sie klang anhand meiner Beschreibung schon sehr sicher, dass es sich um diese autoimmunmediierte Neuropathie handelt. (Alter, Rasse, Symptome, Schwankungen, Zustand usw. spricht wohl alles dafür.)
Was wir jetzt machen ist heute abend noch mal probieren das Cortison zu erhöhen, hoffen, dass sie nicht wieder erbricht und im idealfall mit der hohen Dosis weitermachen, hoffend dass es doch wieder besser wird. Wenn nicht, muss ich mir weiter Gedanken machen.