Oh das klingt ja super, auf die Situation bezogen.
Das sie die Therapie so gut mitmacht ist schon mal sehr gut. Vielleicht spürt sie wirklich das ihr die Behandlung gut tut. Zudem ist ein netter Nebeneffekt das sie Beschäftigung mit der Therapie hat. Hoffentlich macht sie weiterhin so gut mit.


Und das sie sich aufgesetzt und gekrabbelt ist, ist super.



Ich kann mir vorstellen das die Therapie sie auch nochmal etwas motiviert hat.
YouTube oder ähnliches ist natürlich bei Erkrankten erlaubt. Alles was guttut ist erlaubt.
Konntest du dich bereits informieren ob Vitamin B12 in ihrer Lage hilfreich wäre?
Ach ja das hatte ich vergessen zu erwähnen: Kisa bekommt bereits seit dem ersten Arztbesuch täglich Vitamin B12 weil das immer hilfreich ist, obwohl kein Vitaminmangel festgestellt wurde.
Kurzes Update:
Der Hoffnungsschimmer war nicht vergebens: Wir sind wieder in einer Besserungsphase nach 2 Wochen kompletter Geh- und Stehunfähigkeit. Das zeigt sich zuerst immer darin, dass sie wieder aktiver spielen möchte, sie liegt dabei zuerst auf dem Boden und hapst nach Bändchen, nach und nach werden wieder mehr die Vorderbeine benutzt, dann klappt das Rollen von einer auf die andere Seite wieder. Als nächstes wurden erste Versuche aufzustehen gemacht. Sitzen klappt wieder, dann erste buckelige, wackelige Schritte. Heute sind wir soweit, dass sie ca 2-3 Meter schafft und diese auch von sich aus läuft um zb zum Wasser zu laufen oder wenn sie mich mit dem Futter rascheln hört. Beim Fressen wird teilweise wieder normal gesessen, statt gelegen. Das tollste ist aber sicher für uns beide, dass sie auf dem Klo wieder selbstständig scharren und im Sitzen ihr Geschäft machen kann. Reinheben muss ich sie zwar noch aber erfahrungsgemäß, wenn es so weiter geht wird sie in ein paar Tagen wieder selbst aufs Klo gehen können.
Es ist schon komisch, das so zu "prognostizieren", aber diese Schwankungen machen wir ja nun seit fast 2 Monaten mit. Intessant ist, dass die Länge der Phasen echt immer gleich war. Nun würde ich mir natürlich sehr hoffen dass uns eine lange, gute Phase bevorsteht und nicht mehr so viele schlechte kommen werden.
Anderes Thema: Ihr Stuhl ist jetzt ja seit etwa 1 Woche wunderbar von der Konsistenz her. Nun wurde mir in einem anderen Forum direkt wieder gesagt, ich würde die Nieren meiner Katze ruinieren mit dem
Trockenfutter und das frustet mich total.

Wir haben weiß Gott gerade andere Sorgen. Das Kortison ist auf Dauer ja auch nicht gesund aber ich bin der Meinung aktuell ist das wichtigste, dass sie mit der Polyneuropathie zurecht kommt und ich bin froh und dankbar dass sie überhaupt gut frisst und keinen Durchfall mehr hat, auch wenn die
Trockenfutter-Thematik mir natürlich bekannt ist. Ich hätte ja auch lieber ein gutes verträgliches Nassfutter für sie, aber sie rührt halt GAR keins mehe an und in der aktuellen Phase werde ich mich hüten noch mal Experimente zu machen, jetzt wo es gerade endlich mal gut läuft.
Ein Punkt gibt mir aber zu bedenken: Ihr Stuhl ist echt dick und viel! Okay, sie ist eine Maine Coon, aber ja doch sehr zierlich. Und trotzdem ist das bei ihr dicker als bei meinem größeren Kater. Jetzt meinte irgendjemand, dass dicker und viel Stuhl AUCH auf Verdauungsprobleme hinweisen kann. Das macht mich echt närrisch! Zu weich ist schlecht, zu viel ist schlecht... kann es sein, dass ich mich zu viel verrückt machen lasse? Ok, das Verdauungsthema würde wohl in einen anderen Thread gehören, aber vielleicht hat hier jemand trotzdem eine Meinung dazu oder Erfahrungen wie stark Menge und Dicke vom Katzenkot je nach Tier variieren kann.
