Hallo Reader,
danke für deinen Hinweis, der mit Sicherheit nicht verkehrt ist, allerdings einige Sachen voraussetzt.
1. Braucht man ein Tier, dass das mit sich machen lässt. Ich hätte den sehen wollen, der meinem Bauernhofkater Johnny, vor 9 Jahren ein Geschirr angelegt hätte. Der Hausarzt hätte die Dollarzeichen in den Augen gehabt *lach* :lol:
2. Einen Arbeitsplatz, der geregelt ist und am besten noch eine Familie, oder zumindest eine längere, feste Beziehung. Es ist nicht leicht, regelmäßig und nur dann geht das, mit einer Katze gassi zu gehen, wenn man im Schichtdienst arbeitet, nebenbei noch weiterarbeitet (weil von etwas muss man ja leben) und so nebenbei, es gibt, auch wenn dies ein Katzenforum ist, auch noch ein Leben neben der Katze, wenn man mal jemand kennen lernen möchte, muss man auch mal aus dem Haus gehen :?
3. Eine Umgebung, in der sich das machen lässt. Als ich meine erste Katze (Johnny) bekam, gab es kein I-net und der psychosoziale Druck in einer Umgebung wo 99% der Katzenhalter zu 100% für uneingeschränkt für ungesicherten Freilauf eintreten und ihn praktizieren (ich gehöre zu dem 1%, dass das etwas differenzierter sieht) ist nicht gering. Und wir haben viele Katzenhalter in unserem Viertel, allein in unserer Straße 15 . Viele lernen es gar nicht anders, eine Katze lebt eben frei...
Du siehst, es ist gar nicht so einfach, oder immer möglich, einen gesicherten Freigang mit Leine zu geben. Für mich persönlich, wird es wenn irgendwann meine Katzen nicht mehr sind (was wie ich im Falle von Lucky hoffe, noch wenigstens 18 Jahre dauern wird) nur zwei Möglichkeiten geben, entweder eine Katze, die definitiv in reiner Wohnungshaltung leben kann oder muss, oder eine, die aufgrund ihrer Vorgeschichte, nur definitiv Frei leben kann. Bis dahin bin ich nur eines, total glücklich, dass ich meinen kleinen Engel wieder habe, den ich über alles liebe
Liebe Grüße,
Claus