hallo,
ich schließe mich den anderen an: mit almo "auszugleichen" bringt nichts, auch wenn die idee vielleicht anfangs logisch erscheinen mag. katzen sind gewohnheitstiere und deshalb ist es ratsam, immer die gleiche qualität zu füttern. ansonsten provoziert man durchfall, blähungen, verdauungsprobeme. natürlich mag es auch katzen mit "sau-mägen" geben, die ständiges hin- und herspringen zwischen verschiedenen futtermarken verkraften können (zumindest eine zeitlang). in der regel tut man aber sich und der katze einen gefallen, wenn man sich auf eine futtermarke bzw. qualität einigt (das kann auch tierarztkosten sparen).
persönlich kenne ich die berühmt berüchtigte "paté-problematik" aus eigener erfahrung nur zu gut. jedoch habe ich für mich beschlossen, dass es nun mal paté als nassfutter geben wird, da mir qualität sehr wichtig ist und da gibt es nun mal nur paté, abgesehen von ergänzungsfuttermittel wie feline porta 21 und co. ab und zu ist das erlaubt. ebenso wie frischfleisch. natürlich kann es sein, dass katzen bestimmte futtersorten lieber haben (lux/shah usw.) als paté, allerdings darf man nicht vergessen, dass da auch lockstoffe drin sind- kein wunder also, dass dieses futter vorgezogen wird. ich denke, man sollte wirklich ein paar tage versuchen, die katzen auf ein qualitativ-hochwertiges futter (=paté) umzustellen. hier gibt es soviele verschiedene marken, irgendeines davon müsste angenommen werden. empfehlenswert sind zb:
evolve, felidae, prairie, eagle pack, cat exclusive, nutro
gerade felidae und eagle pack bieten große dosen an- was sich sehr positiv auf den preis auswirkt und aufgrund der geringen futtermenge sogar insgesamt billiger kommt als whiskas, felix, lux und co.
und zum prairie kann ich auch eigener erfahrung sagen, dass mein erster test vorgestern zu einem erfolgserlebnis geführt hat, denn auch mein "paté-hasser-kater" hat es gern gefressen (sorte lamm- natürlich die teuerste :roll: :wink

. bei 95% fleischanteil aber auch kein wunder und für paté ist es auch sehr dick und "bröckelig".
wegen den kosten: reine nassfutter-ernährung ist sicher teurer, als zb 50% nass- 50% trocken- ernährung- und zwar auch hier ein hochwertiges trockenfutter verwenden (hierzu findest du sehr viel material hier im forum- im endeffekt sind es aber eigentlich die gleichen marken wie beim nassfutter, die hochwertig sind). man kann aber auch mehr trockenfutter geben, hierzu gibt es auch verschiedene meinungen, aber nach amerikanischen studien kommt es in erster linie auf die qualität des futters an und nicht auf die konsistenz. fressen sie mehr trockenfutter, müssen sie auch mehr trinken, um es auszugleichen. das resultat ist laut diesen studien aber dasselbe.
beziehen kannst du die genannten futtermarken wie bereits von den anderen geschrieben via internet bei sandras tieroase bzw. cats country. du kannst dir ja auch ein probepaket zusammenstellen, um dir "sympathische" nassfutter zu testen.
zudem würde ich empfehlen, fütterungszeiten einzuführen- dem alter entsprechend. trockenfutter zählt auch als mahlzeit.
du wirst sehen, wenn du selbst hart bleibst und ihnen kein felix und co mehr anbietest, dann werden sie eines der nassfutter fressen. vielleicht schmeckt es ihnen nicht so gut wie felix-katzenfutter, aber wie gesagt, katzen sind gewohnheitstiere und nach einer bestimmten zeit werden sie das neue futter als ihres annehmen.
natürlich kann es ein bestimmtes futter geben, dass sie nicht akzeptieren oder nur fressen würden, wenn ihnen der hungertod drohen würde (bei uns ist das zb leider evolve), aber wie geschrieben, es gibt so viele verschiedene marken (die wiederum verschiedene geschmackssorten anbieten- huhn hat bei uns zb einen schlechten stand).
der gesundheit deiner tiere zu liebe würde ich wirklich alles versuchen, um etwas zu finden, dass euch allen passt (im bezug auf preis, qualität, akzeptanz).
LG