Schon wieder ein Abszess durch nen Biss

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  • Schon wieder ein Abszess durch nen Biss Beitrag #1
Taffi

Taffi

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Komme gerade vom Tierarzt und unser Kater hat am Schwanz einen infizierten Abszess durch nen Biss, allerdings hatte er im Oktober bereits durch ne Bissverletzung auf dem Kopf so nen Abszess bekommen und jetzt kommt er vor Silvester mit einem Stück nacktem Schwanz Heim, ne recht kleine Wunde, sa nicht weltbewegend aus, ich konnte auch dran fassen, alles kein Problem.... gestern Abend kam er nach Hause und die Stelle war jetzt irgendwie mit Wunden übersäht, er lies mich auch nicht mehr Freiwillig dran um zu schauen, also ich heut mittag zum Tierarzt... natürlich wieder ein Abszess, beim Spülen muss es höllisch weh getan haben, der arme Kerl hat ziemlich geschrien und gezappelt.

Hat einer von euch ne Idee was ich ihm beim nächsten mal drauf machen könnte das es sich nicht wieder Infiziert? Beim Pferd mach ich Betaisodonna auf solche Wunden drauf, nur bei der Katze weiss ich nicht ob ich das tun kann, fals er es ableckt. Ich würde ihm gern diese Schmerzen beim nächsten mal ersparen, vielleicht hat auch einer nen Tip wie ich das Immunsystem etwas aufpäppeln kann, da der Tierarzt meinte manche Katzen seien eben etwas anfälliger als andere.

Jeder Tip ist hilfreich, nur helft mir das ich das nächste mal sowas verhindern kann.
 
  • Schon wieder ein Abszess durch nen Biss Beitrag #2
Das Problem ist der Freigang. Aber das weisst Du.
 
  • Schon wieder ein Abszess durch nen Biss Beitrag #3
Hallo,

mein Tierarzt hat mal Betaisodonna als unbedenklich erklärt. Allerdings frag doch deinen Tierarzt einfach mal. Meiner beantwortet solche einfachen Fragen gerne am Tel.

Verhindern können wirst Du bei einem Freigänger bisswunden nie, da gibts kein Mittel. Ich bin froh, dass ich bei meinen bis jetzt Glück hatte, die hatten noch nie was.

Liebe Grüße,

Claus
 
  • Schon wieder ein Abszess durch nen Biss Beitrag #4
So etwas passiert aber nicht nur Freigängern. Ich habe bei meinem Kater gestern eine wunde Stelle im Ohr entdeckt. Bin dann heute vormittag gleich zum Tierarzt. Und auch er hat eine Bisswunde. Kann nur von seiner Schwester stammen. Ich hoffe, das heilt jetzt Problemlos und er geht da nicht dran. Sonst muss er einen Kragen umbekommen.
Der Wohnungskater meiner Mutter hatte auch einen üblen Abzess am Schwanz. Wohl auch von seiner Katzenkumpeline.
Das passiert also auch bei Wohnungskatzen :wink:.
 
  • Schon wieder ein Abszess durch nen Biss Beitrag #5
medizinischer Honig desinfiziert, regt die Wundheilung ab und kann unbedenklich abgeleckt werden. Man muss es halt öfter erneuern und es kann ohne Verband auch ziemlich klebrig sein
 
  • Schon wieder ein Abszess durch nen Biss Beitrag #6
medizinischer Honig desinfiziert, regt die Wundheilung ab und kann unbedenklich abgeleckt werden. Man muss es halt öfter erneuern und es kann ohne Verband auch ziemlich klebrig sein

Wenn man Honig verwendet, bis die Wunde abgehelt ist, muss man davon ausgehen, dass die Katze bei weitem zu viel Zucker aufgenommen hat. Und das kann es ja auch nicht sein.
 
  • Schon wieder ein Abszess durch nen Biss Beitrag #7
  • Schon wieder ein Abszess durch nen Biss Beitrag #8
Honig hat mit Haushaltszucker nicht das geringste zu tun:


Aristoteles dachte noch, der Honig fiele vom Himmel auf die Blüten und würde dort von den Bienen eingesammelt. Heute wissen wir jedoch: Bienen produzieren ihn aus dem Nektar der Blüten. Zum einen wird Nektar aus Blüten gesammelt, zum anderen Honigtau von Blättern und Nadeln. Im Bienenmagen werden diese Säfte durch das körpereigene Enzym Invertase in Trauben- und Fruchtzucker gespalten und dann in die vorbereiteten Wachszellen im Stock eingelagert. Eine Biene kann fast soviel Nektar transportieren, wie ihr eigenes Körpergewicht ausmacht. Pro Minute befliegt sie bis zu 30 Blüten, und für ein Kilogramm Honig wird eine Strecke von ungefähr 2 Erdumkreisungen zurückgelegt. Wen wundert es da, dass im Alten Rom ein Topf Honig dem Wert eines Ochsens oder Esels entsprach und Honig seit jeher als gehaltvolles Nahrungsmittel geschätzt und z.T. sogar kultisch verehrt wird?

In Ägypten wurde Honig vor allem wegen seiner antibakteriellen Wirkung geschätzt. In Griechenland wurde Honig vor allem zur Wundversorgung genutzt, und Roms Ärzte nutzen Honig als Entgiftungsmittel. Dioskorides verordnete Honig intern und lokal gegen Hundebisse.

Im Vordergrund steht die Wundversorgung bei Hund und Katze. Durch die antiseptischen Eigenschaften von Honig kann man kleine Wunden und Abschürfungen dünn mit Honig bestreichen und ggf. einen Verband auflegen. Liegeschwielen kann mit einer Honigsalbe ebenfalls effektiv vorgebeugt werden. Dafür nimmt man 20 ml Bienenwachs und 7 Esslöffel Honig. Zuerst läßt man den Wachs schmelzen und dann bis 40° abkühlen. Dann mischt man den Honig darunter und rührt kräftig durch. Die Salbe einfach auf die betroffenen Stellen auftragen. Neben der Wundversorgung hat sich Honig bei Hund und Katze vor allem bei Halsentzündungen und bei Entzündungen in der Mundhöhle, im Kehlkopf und in der Speiseröhre bewährt. Täglich mehrmaliges Auflecken von 1/2 - 1 TL Honig bringt meist schnelle Besserung.

In beiden Fällen wird die keimtötende Wirkung des Honigs genutzt. Honig hemmt das Wachstum zahlreicher Bakterien und Pilze. Sein Wassergehalt liegt bei 15 - 18 %. Dadurch wirkt Honig osmotisch und entzieht den Krankheitserregern das lebenswichtige Wasser. Zum Anderen weist Honig mit einem pH-Wert von 3-4 ein saures Milieu auf, in dem sich Bakterien nicht vermehren können. Zusätzlich finden sich in Honig weitere antibakterielle Stoffe, die sogenannten Inhibine, wie z.B. Wasserstoffperoxid, Lysozym, Flavonoide, aromatische Säuren.

Besonders sei auch noch die entgiftende Wirkung erwähnt. Die Leber benötigt Traubenzucker in genügender Menge, um den Körper zu entgiften. Honig ist von daher ein gutes (begleitendes!) Mittel gegen Vergiftungen, z.B. nach Narkosen. Von sehr guten Erfolgen wird in der Literatur auch bei Nierensand und Nierensteinen berichtet.

Aldington beschreibt, dass er Honig erfolgreich bei Bindehautentzündung einsetzt, indem er Honig tropfenweise ins Auge des Hundes gibt.

Honig ist ein außergewöhlich hochwertiges Nahrungsmittel. An Fermenten kommen vor: die Invertase (Saccharase, Ivertin), mehrere Diastasen (die Stärke zu Dextrin oder Dextrin zu Maltose abbauen), Katalase, Amylase, Phosphatasen und das wichtige Enzym Glucoseoxidase, das unter Mitwirkung des Luftsauerstoffs Traubenzucker in Gluconsäure und Wasserstoffperoxid überführt. Dieses stellt Sauerstoff in äußerst reaktiver Form zur Verfügung und dieser ist wiederum ein hervorragender Keimtöter und Haltbarmacher. An organischen Säuren kommen Apfelsäure, Bernsteinsäure, Zitronensäure, Milchsäure, Buttersäure, Gluconsäure, Essigsäure, Ameisensäure, an anorganischen Säuren Phosphorsäure und Salzsäure vor. Reich ist Honig an Mineralstoffen, bei manchem mit einem Anteil von 3 Prozent: Eisen, Kupfer, Phosphor, Schwefel, Kalium, Natrium, Mangan, Kalzium, Silizium, Magnesium, Chlor, Zink. Dazu kommen Vitamine (wenig Vitamin C), etwa B1, B2, B6, Panthothensäure, Nikotinsäure, Biotin und Folsäure.Des Weiteren wurden Hormone (Wuchsstoffe), Azetylcholin, das bei Nervenreizübertragungen eine Rolle spielt, Inhibine (Bakterizide) und pflanzliche Farbstoffe wie Flavone oder Carotine gefunden. Aromastoffe vervollständigen das Spektrum des Honigs: Alkohole, Aldehyde und Ketone, wie z.B. Formaldehyd, Azetaldehyd, Azeton, Diazetyl, Sequiterpene (Farsenol) und ätherische Öle wie Menthol, Pinen, Phellandren, Thymol.

Durchschnittsanalyse Honig (je 100 g verzehrbarer Anteil):

Energie: 327 kcal
Protein: 0,3 g
Fett gesamt: 0 %
Kohlenhydrate verwertbar: 81,0 g
Wasser: 17 %
Natrium: 45 mg
Kalium: 45 mg
Calcium:5 mg
Phosphor: 20 mg
Magnesium: 3 mg
Eisen: 1,0 mg
Vit A: in Spuren
B1: 0,03 mg
B2: 0,05 mg
Niacin: 0,1 mg

Die Wirkstoffe im Honig sind sowohl hitze-, wie luft- und lichtempfindlich. Er muß lichtgeschützt und kühl (im Originalglas, Tongefäßen oder im Blecheimer) unverdünnt aufgehoben werden. Der Behälter muss wasserdicht verschlossen sein, da Honig Wasser anzieht und "immer mehr" wird. Honig zieht zudem Gerüche an, woran ebenfalls bei der Lagerung zu denken ist. Eine bekannte Veränderung ist das Kristallisieren. Dieses Kandieren ist ein Beweis dafür, dass es sich um echten, hochwertigen Honig handelt. Wenn man den Honig in ein warmes Wasserbad (höchstens 40° Celsius) stellt, verflüssigt er sich wieder. Honig darf wegen seines Gehalts an empfindlichen Fermenten NIE über 40° Celsius erhitzt werden! Auch Temperaturen unter dem Gefrierpunkt sind ungeeignet!
 
  • Schon wieder ein Abszess durch nen Biss Beitrag #9
In Ägypten wurde Honig vor allem wegen seiner antibakteriellen Wirkung geschätzt. In Griechenland wurde Honig vor allem zur Wundversorgung genutzt, und Roms Ärzte nutzen Honig als Entgiftungsmittel. Dioskorides verordnete Honig intern und lokal gegen Hundebisse.

Das ist mir alles bekannt.

Aber haben die ollen Ägypter sich den Honig von den Wunden geleckt? Ich schätze mal nein.

Wie in den Ingredients zu sehen hat das Zeug 81 von 100g Kohlehydrate und das hat mit der Nahrung von Katzen, die überwiegend aus Proteinen besteht/bestehen sollte nun wirklich nix zu tun.

Mit Sicherheit wird die Katze sofort daran lecken - und zwar bis der Honig komplett weg ist - und damit zum einen den antibakteriellen Effekt auflösen und zudem noch falsche Nahrung aufnehmen. Der Wunde ist damit also definitiv nicht geholfen.
 
  • Schon wieder ein Abszess durch nen Biss Beitrag #10
Gerade mit Bisswunden habe ich andere Erfahrungen gemacht - und ausserdem musste ich den Honig gar nicht soo lange verwenden - innerhalb von drei Tagen war die Verletzung (die vorher ganz schlecht heilte) zu. Man soll ja auch nicht pfundweise auftragen.
 
  • Schon wieder ein Abszess durch nen Biss Beitrag #11
Ja ich weiss das der Freigang schuld ist, aber nachdem der Kater, obwohl er noch nie in seinem Leben draußen gewesen war an Türen und Fenster saß und Stunden vor sich hin weinte und dann noch als die Kids vom Spielen wieder ins Haus sind der Kater dann irgendwann 3 mal ausgebüxt ist (immer schön vorn zur Straße raus) und mein Mann verfächter des rauslassen ist, habe ich mich schweren Herzens entschieden ihm Freigang zu geben. 1. das Stundenlange miaue kostet Nerven. 2. Lasse ich ihn lieber Kontrolliert zum Garten raus, als das er die 1. beste Möglichkeit nutzt zur Haustürrauszustürmen und das vielleicht ausgerechnet dann wenn gerade ein Auto vorbei fährt. Ich bin mit der Lösung auch nicht wirklich zufrieden, aber als ersatz für den Freigang eine 2. Katze zu nehmen kam für meinen Mann nicht in Frage :cry:

Leider ist es mir erst auf dem Heimweg vom Tierarzt eingefallen, sonst hätte ich da gefragt. Ich werd dann Morgen mal anrufen und Fragen, sicher bekomm ich darüber auskunft.

Das mit dem Honig hab ich auch schon gehört, allerdings möcht ich das lieber nicht am Schwanz machen, da bleibt es mit Sicherheit nicht drauf und nen Verband am Schwanz find ich doch etwas gefährlich, er braucht nur beim Klettern auf dem Kellerregal (einer seiner Lieblingsplätze) mit der Binde am Holz hängen zu bleiben und zu ziehen dann könnte es passieren das sich an einer Stelle der Verband zuzieht und ihm das Ding abquetschen... nee lieber nicht.

Ach ja heute hat er Stubenarrest, die ganze Familie kann ihn schon nicht mehr hören... spielen mag er nicht, er fängt an und rennt dann aber gleich wieder zur Tür um weiter zu schreien. Ist ne echte Gedultsprobe für ihn und für uns.
 
  • Schon wieder ein Abszess durch nen Biss Beitrag #12
also von wegen freigang und schuld....

ich bin gerade heute beim Tierarzt gewesen eben genau wegen so einer vereiterten wunde. übrigens genau am auge, sieht aus als wäre ein katzenkralle durch das augenlied durch. naja, rund ums auge ist es also vereitert.

erstesmal bemerkt: 31.12.07 sah dass der kater ständig zwinkerte, sah aber keinerlei ursache. schleimhäute sahen gut aus, wunde nicht sichtbar.

immer wieder gecheckt, weil kater nicht aufhörte zu zwinkern.

morgens am 01.01.08 kam dann so "schlaf" aus dem augenwinkel, wie ja auch öfter bei gesunden katzen. das zeugs war allerdings nicht normal.
besuch beim Tierarzt definitiv erforderlich, jedoch wollte ich bis zum 02.01 warten, sah nicht nach notfall aus. habe auf beginnende augenentzündung getippt.

spät nachts 01.01. sah ich endlich die wunde. vereitert, dick geworden. ursprünglich wohl ein kleines loch durchs augenlied durch. erste angst war ob das auge schaden genommen hat.

heute früh Tierarzt: kein schade am augapfel, ansonsten eine dicke entzündung in dem gesamten umliegenden gewebe.

und von wegen freigang: das ist hier bei mir zuhause passiert, denn meine katers durften wegen den raketen und feuerwerk ja nicht raus. die haben sich gerauft und spielkämpfe gehabt, und da ist wohl eine kralle ins auge.
freilauf kann man nicht für alles verantwortlich machen.
 
  • Schon wieder ein Abszess durch nen Biss Beitrag #13
Das Risiko ist wg. Revierkämpfen ungleich höher. Das sollte eigentlich klar sein.

Dass das Risiko bei Freigängern grösser ist, ist wohl jedem klar. Ganz so blöd und unwissend sind die meisten Leute nicht, wie Du anscheinend immer glaubst.
DU hast geschrieben, das Problem ist der Freigang. Und wie Du siehst, ist es eben nicht nur der Freigang. Nur das wollte ich damit sagen.
 
  • Schon wieder ein Abszess durch nen Biss Beitrag #14
Das Risiko ist wg. Revierkämpfen ungleich höher. Das sollte eigentlich klar sein.

Dass das Risiko bei Freigängern grösser ist, ist wohl jedem klar. Ganz so blöd und unwissend sind die meisten Leute nicht, wie Du anscheinend immer glaubst.
DU hast geschrieben, das Problem ist der Freigang. Und wie Du siehst, ist es eben nicht nur der Freigang. Nur das wollte ich damit sagen.

Nehmen wir mal an, das Risiko für Freigänger ist nur zehnmal so hoch, (real wird es ein vielfaches sein), wie für Katzen im Haus oder mit gesichertem Auslauf, dann ist der Freigang logischerweise ein unweit größeres und damit DAS Problem.
 
  • Schon wieder ein Abszess durch nen Biss Beitrag #15
Und trotzdem ist es nicht DAS Problem, sondern EIN Problem.

Meine Katzen sind Wohnungskatzen, deshalb stehe ich nicht vor dem Problem. Aber ich denke, die meisten, die ihren Katzen Freigang geben, haben sich darüber auch Gedanken gemacht und sind trotdem der Meinung, das sie ihren Katzen das bieten, was ihrer Meinung nach gut ist. Vielleicht sollte man ihnen nicht ständig ein schlechtes Gewissen einreden. Sie müssen eh schon jeden Tag mit der Angst leben, das die Katze mal nicht nach Hause kommt.
Und zu ändern ist es bei den meisten Freigängern sowieso nicht mehr.
 
  • Schon wieder ein Abszess durch nen Biss Beitrag #16
Und trotzdem ist es nicht DAS Problem, sondern EIN Problem.

Meine Katzen sind Wohnungskatzen, deshalb stehe ich nicht vor dem Problem. Aber ich denke, die meisten, die ihren Katzen Freigang geben, haben sich darüber auch Gedanken gemacht und sind trotdem der Meinung, das sie ihren Katzen das bieten, was ihrer Meinung nach gut ist. Vielleicht sollte man ihnen nicht ständig ein schlechtes Gewissen einreden. Sie müssen eh schon jeden Tag mit der Angst leben, das die Katze mal nicht nach Hause kommt.
Und zu ändern ist es bei den meisten Freigängern sowieso nicht mehr.

Wir haben ehem. Freigänger. Mit Geduld und Spucke ist auch das kein unüberwindbares Problem. Das geht alles. Man muss nur die notwendige Zeit und vor allem auch die Ernsthaftigkeit mitbringen. Wenn man natürlich schon von vorn herein sagt "Geht nicht", geht es eben auch nicht. Dann muss man, bzw. die Katze mit den Folgen leben. Traurig, aber Realität.

Jedes Jahr kommen hunderttausende Freignger nicht mehr nach Hause.
Man kann sich stillschweigend damit abfinden, die Besitzer haben sich nach Deiner Argumantation ja schliesslich Gedanken gemacht ;-), oder man findet sich eben nicht damit ab und versucht im Sinne der Katzen daran etwas zu ändern. Ein schlechtes Gewissen sollten die Leute eigentlich auch von ganz alleine bekommen.

Mir geht es hier bei allem auch in keinster Weise um das Gewissen der Besitzer. Mir geht es lediglich um die Tiere.
 
  • Schon wieder ein Abszess durch nen Biss Beitrag #17
In diesem Fall bin ich der Meinung, Du glaubst, das nur Deine Meinung die einzig wahre Meinung ist. Die Leute, die ihren Katzen Freigang ermöglichen, sind eben der Meinung, das es die Art von Leben ist, die für Katzen am natürlichsten ist.
Sicher leben Freigänger gefährlicher, als Wohnungskatzen. Das ist gar keine Frage.
Aber Du willst mir doch nicht erzählen, das man mit Geduld und Spucke jeden Freigänger zu einer Wohnungskatze machen kann und sollte.. Und vorallem, warum sollte man das tun? Meinst Du, diese Katzen wären mit dem Leben dann Glücklich?
Haben Deine Dir das erzählt?
Die Leute, die Freigänger haben müssen ein schlechtes Gewissen haben? Tut mir Leid, aber das finde ich lächerlich. Das mag sein, wenn ich mitten in der Stadt, an einer befahrenen Strasse lebe. Aber es gibt Freigänger, die andere Bedingungen haben. Sicher kann auch denen etwas passieren, aber auch unsere Katzen können unglücklich vom Kratzbaum fallen oder im Eifer gegen die Wand rennen. Gefahren git es überall.
 
  • Schon wieder ein Abszess durch nen Biss Beitrag #18
Man kann NICHT jeden Freigänger umerziehen - es ist mir bei den meisten meiner Katzen gelungen, Luzie jedoch besteht auf wöchentlichen Freigang zumindest am Sonntag. Zum Glück ist bei meinen Katzen keiner, der mir kreuzunglücklich erscheint - aber ein Kater, den ich vemrittelt habe in ein gutes, verkehrsberuhigtes Zuhause, ist buchstäblich die Wände hochgegangen und hat die anderen agressivst angegriffen. Jetzt - mit Freigang ist er der liebste Kater der Welt.
 
  • Schon wieder ein Abszess durch nen Biss Beitrag #19
Aber Du willst mir doch nicht erzählen, das man mit Geduld und Spucke jeden Freigänger zu einer Wohnungskatze machen kann und sollte.. Und vorallem, warum sollte man das tun? Meinst Du, diese Katzen wären mit dem Leben dann Glücklich?

Ja, das glaube ich. Und es gibt hier auch keine unglücklichen Katzen. Wir haben mittlerweile in der vierten Generation Katzen. Meine Urgroßeltern waren schon katzennärrisch und haben ihre Erfahrungen weitergeben.

Warum man das tun sollte? Ganz einfach: Damit sie nicht überfahren, erschossen, gequält, gehäutet oder sonstwie misshandelt oder getötet werden.

Ich glaube, außer jugendlichem Trotz hast Du dem nicht viel entgegen zu setzen.
 
  • Schon wieder ein Abszess durch nen Biss Beitrag #20
es ist mir bei den meisten meiner Katzen gelungen,

Bi den anderen wäre es auch gelunge. Mit Geduld und Spucke. Und eben auch mit Zeit. Aber die hat leider nicht jeder, zuminsestens nicht, wenn er arbeiten muss, um das alles zu ermöglichen.

Es klappt bei jeder Katze. Mann muss einfach nur die Möglichkeiten haben. Auch die wirtschaftlichen.

Wenn man 40 Stunden pro Woche arneitet und alleine ist, wird es nicht gehen. das ist klar.
 
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Schon wieder ein Abszess durch nen Biss

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