Leider sind die genannten Quellen schon etwas "veraltet" würde ich sagen, das eine ist aus 2005, das andere aus 2006...
Egal. Ich werde in Zukunft genauer hinschauen wer wie schreibt "tierische Nebenerzeugnisse"....
Auch wenn das schon alt ist, hat sich an der Definition "Nebenerzeugnissen" ganz sicher nichts geändert.
" Nebenerzeugnisse sind alle Produkte, die nicht für den menschlichen Verzehr geeignet sind.
Die wundervolle Welt der Nebenerzeugnisse ist schwierig zu durchschauen, und da in Nebenprodukten keine Nährstoffe enthalten sind, die nicht auch von anderen Komponenten geliefert werden könnten, sollte im Zweifelsfall von Futtern mit undefinierten Nebenerzeugnissen abgesehen werden.
Per definitionem sind tierische Nebenerzeugnisse: Erzeugnisse aus der Verarbeitung von Tierkörpern oder Teilen von Tierkörpern warmblütiger Landtiere. Also Schlachtabfälle.
Schlachttiere werden nach geltendem Recht in "Fleisch", also alle Teile, die für den menschlichem Verzehr geeignet sind, und "tierische Nebenerzeugnisse" unterteilt.
Die Nebenprodukte ihrerseits werden nochmals in drei Kategorien unterteilt. Material der Kategorie 3 darf in Tierfutter verarbeitet werden. Hierzu zählen z.B. Häute, Hufe, Blut, Federn, Mägen, Därme, Lunge, Grieben, Sehnen, Knochen und Tiermehl, wobei Letzteres als Versteck für Schlimmeres dienen kann.
Futter, bei dem enthaltene Nebenerzeugnisse nicht zu 100% offen deklariert werden, muss als minderwertig eingestuft werden.
Findige Futtermittelhersteller setzten einst die Mär vom Wolf, der sich zuerst auf den Beutetiermagen stürze, in die Welt. Tatsächlich werden lediglich die Mägen von Kleinstbeutetieren mitgefressen, ohne Nahrungsknappheit werden die Mägen größerer Beutetiere nicht einmal angenagt.
Dennoch hält sich diese Geschichte zur Rechtfertigung der Beifügung von Nebenerzeugnissen und teilweise sogar eines hohen Anteils pflanzlicher Komponenten am Gesamtfutter hartnäckig. "
http://www.hund-und-futter.de/index.php?page=Zutaten/nebenerzeugnisse.php