Freigänger contra Wohnungshaltung

Diskutiere Freigänger contra Wohnungshaltung im Katzen Forum im Bereich Katzenfreunde; und DAMIT hast du (wie ich finde), die beste lösung geschaffen!!!!:razz:
  • Freigänger contra Wohnungshaltung Beitrag #41
Meine haben jetzt das Glück das ihnen ein gesichter Garten zur Verfügung steht, sie können raus die Sonne genießen. Aber im Gegensatz zu Freigängern ist es halt nur ein kleines Stück Natur die sie haben. Sie kennen es nicht anders, so hoffe ich das nichts vermisst wird.

und DAMIT hast du (wie ich finde), die beste lösung geschaffen!!!!:razz:
 
  • Freigänger contra Wohnungshaltung Beitrag #42
wenn man die möglichkeit und die richtige katze hat, bin ich auch für den ungesicherten freigang.

die umgebung muß stimmen und die katze, die gefahren einschätzen kann.

meine drei kater könnte ich im leben nicht raus lassen in den ungesicherten freigang.
erstens, können sie gefahren überhaupt nicht einschätzen und zweitens, wohnen wir direkt an einer strasse.
das ich sie nicht rauslasse, hat jedoch für mich nichts mit egoismus zu tun.
wenn ich sie hier vor die tür lassen würde, könnte ich sie auch gleich selbst töten. und das mache ich nicht...nicht, weil ich egoistisch bin.

für mich hat das was mit der fürsorgepflicht zu tun.

das ich mir katzen "angeschafft" habe, obwohl ich wusste das ich sie nicht "artgerecht" halten kann, DAS ist für mich der egoismus.
wobei sich auch hier die frage stellt, was bedeutet artgerecht?
wenn ich dem yoda die gartentüre öffne, bleibt er ca. 10 minuten draussen (an der leine) und möchte dann auch schon wieder rein.
artgerecht bedeutet für mich, die bedürfnisse der katze wahrnehmen. und jede katze hat numal nicht diesen freiheitsdrang (gleich stark ausgeprägt).


einem wellensittich-halter sagt man auch nicht...."mensch, die mußt du draussen fliegen lassen. dann geht es ihnen viel besser."
nein, diese vögel würden dann sterben.

So ist es! Und es gibt auch wirklich kein richtig oder falsch in dieser Frage. Mit meiner Katze ist es wie mit yodettas - ich würde sie sehenden Auges ins Verderben laufen lassen. Das kann wohl auch nicht artgerecht sein. Ich versuche, es so artgerecht wie möglich zu machen. Und das macht eigentlich jeder Tierhalter. Niemand, der einen Jagdhund hat, läßt diesen in den Wald zum Wildern. Sondern versucht, dessen Jagdtrieb anders zu befriedigen. Kein Hütehundbesitzer kauft Schafe, damit der Hund was zum Hüten hat. Die Verantwortung, die man übernimmt, liegt in meinem Verständnis darin, dass Tier nicht verkümmern zu lassen, sondern seinen Spiel- oder Jagdtrieb gut es geht zu fördern. Und auch sein Bedürfnis nach Luft, Sonne und Natur.
Ich baue gerade ein Gehege und bemühe mich, es nicht so zu gestalten, wie ich es toll finde oder wie es gut in meinen Garten paßt, sondern so, wie es Bonnie vermutlich am besten taugt. Klettern, Schnüffeln, Buddeln Rein optisch gesehen ist das Gitterzeug mitten im Garten natürlich eher suboptimal :roll: - aber das ist mir wurscht, weil ich sehe, wie toll sie es findet, sich dort im Acker zu wälzen und den Insekten nachzuspringen. Und da hat Katzis Wohlbefinden Priorität vor der Optik des Gartens.
Wenn man die Möglichkeiten ausschöpft, die sich dem Einzelnen bieten, braucht man sich als Tierhalter keine Vorwürfe machen. Wenn man dann spürt, das Tier ist unglücklich, muß man vielleicht wirklich darüber nachdenken, einen besseren Platz zu suchen.
 
  • Freigänger contra Wohnungshaltung Beitrag #43
[...] Ich meine wenn die Katze selbst entscheiden könnte, würde sie sich immer für den Freigang entscheiden. [...]
Sagt wer? Ich kenne einige Katzen (und damit meine ich keine Rassekatzen :wink:), die in den Freigang dürften, es aber nicht tun - sind die "unnormal"? :mrgreen:

[...] Was mich an dieser Diskussion immmer wieder irritiert ist die Behauptung, dass Katzen "glücklicher" wären, wenn sie Freigang hätten, aber "Glück" ist eine menschliche Gefühlskonstruktion.
Tiere empfinden kein "Glück", die wollen nur ihren Instinkten folgen, und das machen was wir als "artgerechtes Leben" bezeichnen würden. [...]
Tja - und genau da passt es für mich schon nicht mehr... für mich ist es nicht artgerecht, dass Katzen Fahrzeugen aller Art ausgesetzt sind, dass sie Menschen ausgesetzt sind, die Tiere nur aus Spaß quälen (sie in Bärenfangen verstümmeln, sie mit Luftgewehren an- oder erschießen, sie, weil sie vermeintlich Streuner sind, als Wilderer erschießen, sie in Garagen locken, um sie mit PKW-Abgasen zu ersticken, sie vergiften, weil sie in den Garten machen undundund - und JA, all das habe ich leider schon erlebt) - wo ist das denn "artgerecht"?! Wäre die Natur noch naturbelassen und gäbe es lediglich Krankheiten und andere Tiere, also "natürliche" Feinde, könnten wir sicher über "artgerecht" sprechen.

Aber so finde ich das ziemliche Augenwischerei und habe keinerlei schlechtes Gewissen und lasse mir auch sicher keines einreden :mrgreen:.
 
  • Freigänger contra Wohnungshaltung Beitrag #44
Tja - und genau da passt es für mich schon nicht mehr... für mich ist es nicht artgerecht, dass Katzen Fahrzeugen aller Art ausgesetzt sind, dass sie Menschen ausgesetzt sind, die Tiere nur aus Spaß quälen (sie in Bärenfangen verstümmeln, sie mit Luftgewehren an- oder erschießen, sie, weil sie vermeintlich Streuner sind, als Wilderer erschießen, sie in Garagen locken, um sie mit PKW-Abgasen zu ersticken, sie vergiften, weil sie in den Garten machen undundund - und JA, all das habe ich leider schon erlebt) - wo ist das denn "artgerecht"?! Wäre die Natur noch naturbelassen und gäbe es lediglich Krankheiten und andere Tiere, also "natürliche" Feinde, könnten wir sicher über "artgerecht" sprechen.

Aber so finde ich das ziemliche Augenwischerei und habe keinerlei schlechtes Gewissen und lasse mir auch sicher keines einreden :mrgreen:.

Heike, das liegt ja nicht in der Verantwortung der Tiere, dass wir das "artgerecht" so schwer gemacht haben.
Genau deshalb lasse ich ja meine nicht raus, und ich wollte auch niemanden ein schlechtes Gewissen einreden, nur meines bekennen.
Meine sind ehemalige Bauernhofkatzen, die kennen den Freigang und deshalb "mein" schlechtes Gewissen,
ihnen den genommen zu haben.

Warum wechsest Du den Thread ?
Wir waren doch im anderen genau beim Thema, auch wenn es der 100erste dazu war....
 
Zuletzt bearbeitet:
  • Freigänger contra Wohnungshaltung Beitrag #45
Heike, das liegt ja nicht in der Verantwortung der Tiere, dass wir das "artgerecht" so schwer gemacht haben. [...]
Richtig, aber genau deshalb gibt es den viel gelobten "artgerechten Freigang" eben in meinen Augen nicht (und das war nicht [nur] auf deine Aussage bezogen, sondern auch auf das, was zuvor geschrieben und auch in den verlinkten Threads gepostet wurde).

[...] Genau deshalb lasse ich ja meine nicht raus, und ich wollte auch niemanden ein schlechtes Gewissen einreden, nur meines bekennen. [...]
Nein, du nicht, ich weiß, aber andere schon und ich wollte dich eigentlich nur darin bestärken, dass du keines zu haben brauchst :a066:.

[...] Meine sind ehemalige Bauernhofkatzen, die kennen den Freigang und deshalb "mein" schlechtes Gewissen, ihnen den genommen zu haben. [...]
Ja, verstehe, aber wie gesagt, es kommt darauf an, wie man das Ganze betrachtet.

[...] Warum wechsest Du den Thread ?
Wir waren doch im anderen genau beim Thema, auch wenn es der 100erste dazu war....
Genau deshalb, ich wollte nicht schon wieder einen neuen haben und fand, dass das hier sehr gut hinpasste (mit dem, was hier zuletzt geschrieben wurde) :wink:.
 
  • Freigänger contra Wohnungshaltung Beitrag #46
Sagt wer? Ich kenne einige Katzen (und damit meine ich keine Rassekatzen :wink:), die in den Freigang dürften, es aber nicht tun - sind die "unnormal"? :mrgreen:

.

Naja, das ist so ähnlich wie: Die Katze der Nachbarin meiner Oma bekommt nur Brekkies und ist schon 18 Jahre alt.

---------


Ich wollte NIE reine Wohnungskatze, da ich es als absolut nicht für artgerecht halte. Manchmal habe ich schon den Eindruck, dass meine Mieze sich langweilen. Das kenne ich von meinen Sternchen (Freigänger) nicht.
Allerdings muss ich auch sagen, dass meine Mäuse zur Zeit nicht uuuuunbedingt in den gesicherten Garten wollen, da wird schon generationslange Wohnungshaltung den Ausschlag geben
 
  • Freigänger contra Wohnungshaltung Beitrag #47
  • Freigänger contra Wohnungshaltung Beitrag #48
Monterosa hätte wohl nicht "immer" schreiben sollen.....95%;-)
 
  • Freigänger contra Wohnungshaltung Beitrag #49
Für mich kommt ungesicherter Freigang keinesfalls in Frage.
Vielleicht als Erklärung eine kleine Geschichte: Stellt euch vor ihr findet eine kleine Katze, gerade mal 6~8 Wochen alt. Diese kleine Katze ist so auf euch Fixiert das sie euch so gut wie jeden Tag vom Schulbus abholen kommt (ihr seit da gerade 12 Jahre alt) und eines Tages überfährt eben dieser Schulbus eure Katze vor euren Augen, vielleicht noch 2 Meter von euch weg...

Würdet ihr euer Katze noch mal ungesicherten Freigang gewähren?

Fakt ist nun mal das Freigänger eine enorme Sterblichkeitsrate haben und ihr Tot oft mit erheblichen Qualen verbunden ist. Lieber eine Katze die nur aus dem Fenster schauen kann als eine die Tage lang mit halb zerschmettertem Körper irgendwo im Todeskampf liegt.

Als ich noch ein Kind war hatten wir immer Katzen, alles Freigänger. Nicht eine davon ist einen Natürlichen Tod gestorben...
 
Zuletzt bearbeitet:
  • Freigänger contra Wohnungshaltung Beitrag #50
Marc, genau so was habe ich erlebt als ich 9 war. Meine Susi hat mittags immer auf dem Bürgersteig vor unserem Haus auf mich gewartet, die Straße recht wenig befahren. Eines Tages fuhr ein Auto absichtlich quer über die Straße, überfuhr Susi und haute ab, ich sah das und war geschockt. Susi lebte noch, aber eine Schädelhälfte war komplett eingedŕückt, die arme Maus muß fürchterliche Schmerzen gehabt haben. Sie starb dann noch bevor wir beim Tierarzt waren.
Wenn ich da heute dran denke, überkommt mich immer noch eine unheimliche Wut und ich dem diesem Mistkerl den Hals umdrehen.
Trotzdem hat Poldi heute Freigang, er entfernt sich aber nie mehr als 50m vom Haus, und das nur nach hinten in Hof und Garten, hoffentlich macht das Balou auch so wenn er bald raus darf.
 
  • Freigänger contra Wohnungshaltung Beitrag #51
Und trotzdem Spielst du Russisch Roulette mit dem Leben deiner Katzen? Tut mir leid, ich verstehe das nicht... Vielleicht liegt es auch daran das ich keine ist ja nur ne Katze Einstellung hab...
 
  • Freigänger contra Wohnungshaltung Beitrag #52
Vielleicht liegt es auch daran das ich keine ist ja nur ne Katze Einstellung hab...

Ich hatte ja früher eine radikale Freigang-Haltung. Aber deswegen hätte ich nie auch nur ansatzweise gedacht "ist-ja-nur-eine-Katze".... Ich glaube den Schluss kann man nicht automatisch ziehen...
 
  • Freigänger contra Wohnungshaltung Beitrag #53
ich bin sehr froh, dass ich meinen Miezen seit letztem August endlich gesicherten Freigang geben kann.

Ich würde, nach diversen schlechten Erfahrungen, auch nie wieder eine Katze in den ungesicherten Freigang lassen.

Beide blühen richtig auf
Und mein super ängstliches Schissylissy - Mädel war gerade erst heute wieder bei starkem Wind und Blätterrascheln draußen. Vorher saß sie schon beim geringsten Rauschen mit großen Augen unterm Bett.
 
  • Freigänger contra Wohnungshaltung Beitrag #54
Ich hatte ja früher eine radikale Freigang-Haltung. Aber deswegen hätte ich nie auch nur ansatzweise gedacht "ist-ja-nur-eine-Katze".... Ich glaube den Schluss kann man nicht automatisch ziehen...

Tut mir Leid, entweder ist man sich den Gefahren einfach nicht bewusst oder sie sind einem Egal. Freilaufende Tiere sind in unserer Gesellschaft einfach nicht mehr Tragbar wenn man nicht eine gehörige Mir doch egal Einstellung hat...
 
  • Freigänger contra Wohnungshaltung Beitrag #55
Ich denke ganz bestimmt nicht "ist nur eine Katze", aber Poldi ist von je her Freigang gewöhnt, Balou vermutlich auch. Da ist es schwer die beiden dauerhaft drin zu halten. Mir wär auch lieber, ich würde so wohnen, daß ich ihñen einen gesicherten Garten bieten kann, aber das muß auch finanzierbar sein. Deshalb hab ich beim Umzug nach einem vertretbarem Kompromiss gesucht.
Und wenn ich bei gutem Wetter die Terasse nutzen will laß ich die beiden nicht traurig an der Tür sitzen.
 
  • Freigänger contra Wohnungshaltung Beitrag #56
Für mich kommt es auch nicht in Frage, meine in den ungesicherten Freigang zu lassen.

Obwohl man sagen könnte, ich wohne optimal (die meinung vertreten hier in der Umgebung viele) gerade mal 150 m von den Elbwiesen entfernt, kilometerweit Felder am Elbufer. Aber, um dahin zu gelangen, müssen meine die einzigste Straße bis dahin überqueren und das wäre ihr tod.

Hier ist 30er Zone, aber selbst 20 km reichen um das sie überfahren werden. Ich hab als Kind gesehen wie Nachbars Katze überfahren wurde, habe vor etwa 1 Jahr gesehen, wie eine Katze beinahe überfahren wurde, der Autofahrer war zu Tode erschrocken, hat ne Vollbremsung hingelegt und es gerade so geschafft. Er war nicht zu schnell, die Katze ist in dem Augenblick losgelaufen, als das Auto fast auf ihrer Höhe war. Weil auf der anderen Straßenseite ein Vogel saß.

Es muss jeder für sich entscheiden, aber ich lasse meine auch nur drin, ein Freigehege haben sie, aber ein ganz kleines. Mit gesichertem Freigang hat das nix zu tun, es hat Balkongröße. Aber es ist sicher, darum geht es mir. Ich würde nicht damit leben können, wenn meine überfahren werden. Denn ich sehe die Schuld nicht beim Autoafahrer, ich sehe sie bei mir. Denn ich weiß, das es kreuzgefährlich ist, eben weil sie ihren Jagdtrieb haben. Sehen sie einen Vogel sind sie augenblicklich auf der Jagd, egal was recht und links von ihnen passiert.

lg Juli
 
  • Freigänger contra Wohnungshaltung Beitrag #57
Und trotzdem Spielst du Russisch Roulette mit dem Leben deiner Katzen? Tut mir leid, ich verstehe das nicht... Vielleicht liegt es auch daran das ich keine ist ja nur ne Katze Einstellung hab...

Ich verstehe Deine Argumentation nicht @ Marc_79, gerade weil es eine Katze ist, lassen sie viele in den Freilauf, nicht weil ihr Leben nichts wert wäre, oder weil sie "Russisch Roulette" spielen wollen, sondern weil eine Katze von Natur aus gerne streunert und eine Wohnung niemals den Ansprüchen eines Reviers gerecht werden kann, da können wir noch so viele Kratzbäume aufgestellen, und Catwalks gebastelt werden.
Es liegt in der Natur der Hauskatze zu streunern.
(Ja ja ich weiss, wenn sie nichts mehr als ihr kleines Revier=Wohnung kennen, wollen sie oft nicht mehr raus.)

Ich finde es nicht fair Leuten die ihren Katzen das gewähren, was in ihrer Natur liegt vorzuwerfen, das Leben ihrer Katze wäre für sie nichts wert, eher das Gegenteil ist der Fall.

Auch wenn viele täglich hoffen, dass ihr Liebling gesund nach Hause kommt, und wenn es oft schmerzlich endet.
Und NEIN, dass war jetzt kein Plädoyer für Freigang.
 
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  • Freigänger contra Wohnungshaltung Beitrag #58
Freilaufende Tiere sind in unserer Gesellschaft einfach nicht mehr Tragbar wenn man nicht eine gehörige Mir doch egal Einstellung hat...

So pauschal würde ich es nicht sehen. Wenn man weit ab vom Schuss inmitten von Feldern und Wiesen auf einem Einödhof wohnt, wo die nächste Straße in ca. 5 km beginnt, ist doch Freigang prima.

Nur: wo gibt es sowas heutzutage noch?

Deshalb sehe ich es genau so wie Du.;-)

Ich wohne hier auch sozusagen "auf dem Land". Nach rechts sind unendliche Felder und Pferdekoppeln. Und nach links in ca. 20 m Entfernung leider die Dorfhauptstrasse, wo auch LKW und Busse durchdonnern..Ich bin jedenfalls froh, dass meine Bande mit dem gesicherten Balkon zufrieden ist.
 
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  • Freigänger contra Wohnungshaltung Beitrag #59
@Monterosa

Du solltest dich vielleicht mal von der verklärten Vorstellung befreien das es in Europa noch möglich wäre ein Tier wirklich Artgerecht zu halten. Wie hoch ist die Lebenserwartung von Freigängern? 3 jahre? Was keine Katze braucht sind Zerschmetterte Gedärme, Rattengift, Rasierklingen im Futter... Fast könnte man sagen das die Katze glück hat wenn sich nur von einem Psychopaten mit Jagdschein erschossen wird. Genau das ist nämlich das Schicksal das den Freigänger statistisch vor seinem dritten Lebensjahr erwartet. Klar, wer nen Freigänger aus dem Tierheim übernimmt kann wenig für das Schicksal das die Katze ereilen wird. Jemand der aber Jungkatzen raus lässt weil er meint "das muss so" handelt unverantwortlich und spielt eben Russisch Roulette mit dem Leben von anderen...
 
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  • Freigänger contra Wohnungshaltung Beitrag #60
@ Monterosa, genauso ist es. Ich bin jedesmal wieder froh, wenn Poldi wieder rein kommt. Wir haben hinterm Haus einen großen Garten, dahinter eine Pferdekoppel. Warum sollte er da nicht hingehen? Vorne ist eine Straße, 30er Zone und wie überall hält sich nicht jeder dran.
Wohnungen, die so gelegen sind, daß gar kein Verkehr ist, sind rar. Ich hatte mir eine solche Wohnung angesehen, wunderschön renoviert auf einem ehemaligen Aussiedlerhof, rund rum Wiesen und Felder. Leider ist keine Tierhaltung erlaubt, es wäre perfekt gewesen.
Aber es ist müßig darüber zu diskutieren, wir finden keinen gemeinsamen Nenner.
 
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