Freigänger contra Wohnungshaltung

Diskutiere Freigänger contra Wohnungshaltung im Katzen Forum im Bereich Katzenfreunde; Ich würde unseren beiden nur allzu gern Freigang ermöglichen. Mir tut es manchmal in der Seele weh, wenn Snoopy an der Wohnungstür kratzt und raus...
  • Freigänger contra Wohnungshaltung Beitrag #21
Ich würde unseren beiden nur allzu gern Freigang ermöglichen. Mir tut es manchmal in der Seele weh, wenn Snoopy an der Wohnungstür kratzt und raus will. Aber trotz Sackgasse und ruhiger Wohngegend würde ich die zwei niemals hier raus lassen. Unsere Nachbarn rasen einfach zu oft mit quietschenden Reifen um die Ecke. Zudem ist die Katzendichte hier dermaßen groß... Ich denke, ich könnte jede Woche zum Tierarzt, weil jemand wieder verprügelt wurde. Da müsste ich jeden Morgen zittern, wenn ich sie raus lassen würde. Die Katze unseres Nachbarn ist auch vor Kurzem plötzlich verschwunden. Keiner weiß, wo sie ist und was mit ihr passiert ist...
Selbst wenn wir in wenigen Jahren umziehen und in eine "katzengerechte" Gegend ziehen würden... Ich habe mich so daran gewöhnt, dass ich die beiden immer unter Kontrolle habe und ihnen hier drinnen nichts passieren kann... Ich finde es heutzutage einfach zu gefährlich für Katzen. Wieviele Katzenfänger gibt es, wo wird überall Gift ausgelegt?
Das könnt ich mir niemals verzeihen, wenn da was passieren würde. Also würde ich immer gesicherten Freigang als ideale Möglichkeit ansehen. Bei uns ist das leider nicht möglich, sodass ich auch mal an Ausgang an der Leine gedacht habe. Aber damit zeigt man ihnen ja auch wieder, was sie nicht haben können und das auch nur zu Zeiten, wenn WIR das wollen. Snoopy würde zudem wohl auch nur noch an der Tür kratzen...
Daher: Freigang: Nö. Wenn irgendwie möglich: Gesicherter Freigang. Ansonsten eben möglichst angenehm und abwechslungsreich gestaltete Wohnungshaltung.
 
  • Freigänger contra Wohnungshaltung Beitrag #22
Ich würde meine 2 Süßen auch gern raus lassen, allerdings ist das leider nicht möglich!
Wir wohnen direkt an einer Hauptstraße, die stark befahren ist. Außerdem kommen die Autos und LKW´s viel zu schnell herunter gedonnert. Meine Beiden hötten keine Chance, das will ich nicht riskieren.
Wohnungshaltung ist nicht schlimm. Meine 2 z.B. sind von klein auf drinnen aufgewachsen, kennen das "draußen" garnicht, wollen also nicht raus.
Zusätzlich hinzu kommt, dass die 2 ein Misch aus Siam und BKH sind. Rassekatzen sind meist für die Wohnungshaltung gezüchtet, wegen Charakter und Geld.
Aber letzten Endes muss das sowieso jeder entscheiden! ;-)

Ich denke da ein wenig anders denn seit der letzten diskussion sind bestimmt wieder mehrere mitglieder neu dabei und haben da interesse darüber zu diskutieren und wenn jemand da genervt oder andersweitig sich darüber langweilt dann schreibt man halt nichts zu dem thema denn in einem jahr viel. stellt ein neues mitglied die gleiche frage weil es in intressiert wie die meinungen dazu sind ,genau so wie ich!

Dem stimme ich zu! Ich wär vielleicht nie dazu gekommen darüber zu schreiben, wenn nicht dieses Thema neu aufgekommen wäre. Wer will schon zu nem vielleicht uralten Thema nen Kommi schreiben... :-D Bin ja auch neu.
(Hab letztens versehentlich nen Kommi zu nem Thread von 2006 geschrieben) :lol:
 
  • Freigänger contra Wohnungshaltung Beitrag #23
ich hab gesicherten freigang und bin froh darüber den , denn katzen macht das spass aber auch im gesicherten freigang kann was passieren zb. missi flog 4 meter denn baum herunter und brach sich den schädel!!
es gibt halt bei jedem thema pro und contra!!!
aber sonst würde ich meine katzen nicht rauslassen wenn ich keinen eingezäunten garten hätte
 
  • Freigänger contra Wohnungshaltung Beitrag #24
ich hab gesicherten freigang und bin froh darüber den , denn katzen macht das spass aber auch im gesicherten freigang kann was passieren zb. missi flog 4 meter denn baum herunter und brach sich den schädel!!
es gibt halt bei jedem thema pro und contra!!!
aber sonst würde ich meine katzen nicht rauslassen wenn ich keinen eingezäunten garten hätte

Oh das ist sehr schlimm...geht es ihr denn wieder gut? Ich weiß ja nich, was es für ein Bruch war...:|
 
  • Freigänger contra Wohnungshaltung Beitrag #25
es geht ihr wieder gut und sie hatte einen schädelbasisbruch und kieferbruch und und und
 
  • Freigänger contra Wohnungshaltung Beitrag #26
es geht ihr wieder gut und sie hatte einen schädelbasisbruch und kieferbruch und und und

ja du hast und darüber in dem theard berichtet habe echt mit gezittert... es ist supi das es ihr so gut wieder geht
 
  • Freigänger contra Wohnungshaltung Beitrag #27
Da bin ich auch froh...:smile:
Aber da siehste mal, was draußen alles passieren kann. Da bin ich echt froh, dass meine 2 nur in der Wohnung sind.
 
  • Freigänger contra Wohnungshaltung Beitrag #28
ja da stimmt aber eben auch bei gesicherten freigang kann was passieren!!!

aber es geht ihr wiedergut und die heilung geht vorran ohne komplikationen!!
 
  • Freigänger contra Wohnungshaltung Beitrag #29
wer in der heutigen Zeit seiner Katze noch Freigang gewährt, versetzt dem Tier damit den Todesstoß, das ist doch kein Geheimnis.
Das kannst Du doch jeden Tag hier im Forum lesen ?

Warum stellst Du meine These in Frage, das trifft doch ganz exakt den Nagel auf den Kopf !

Schau Dir doch mal die Beiträge neuer User hier im Forum an, es sind grobe Haltungsfehler der die meisten Katzen umbringt.
Und der häufigste Haltungsfeher ist doch ganz klar, die Katze heraus zu lassen ?

ich find die aussage als heftig,ja sogar schon ziemlich hard-core mäßig,und kann als meinen katzen freigang gewährer es so nicht stehen lassen,denn da wird man angeprangert schon fast als tierquäler.....:roll:
echt tolle these frank d,muß ich schon sagen...:roll:aber was ist mit den katzen die in einer viel zu kleinen wohnung den ganzen tag gelangweilt rumliegen und immer dicker werden ,bis sie nicht einmal mehr auf den kratzbaum kommen....was ist dann das,oder ich hab mir abgewöhnt dass ich katzenausstellungen besuche und mir die in käfigen gehaltenen katzen anschaue.....tolles leben echt......
bis jetzt habe ich immer jede haltung akzeptiert,aber dass was du von dir läßt ,ist ein haltungsfehler von dir.......
 
  • Freigänger contra Wohnungshaltung Beitrag #30
Vor allem Frage ich mich, woher wohl Frank D.s Foundationtiere her sind - aus Bauernhof-innen-Haltung?!
 
  • Freigänger contra Wohnungshaltung Beitrag #31
Meine Katzen waren 11 und 15 Jahre Wohnungskatzen. Seit November haben wir einen eingezäunten Garten. Und ganz ehrlich? Meinen Katzen geht es deutlich besser als vorher. Da hatten sie zwar einen eingezäunten Balkon, aber das ist bei weitem nicht das Gleiche.
Wenn ich jetzt sehe, wie sie faul in der Sonne liegen, sich im Beet in der Erde wälzen (um dann in mein bett zu steigen) oder Vögel und Mäuse jagen, weiß ich das es die beste Entscheidung seit langem war. Auch wenn mich reichlich Leute (incl meiner Vermieter) für total bescheut gehalten haben, das ich für die Katzen umziehe und aus meinem Garten Fort Knox mache.
Im Moment sitze ich sehr oft mit einem Lächeln im Garten und freue mich daran, wieviel Spass die Zwerge haben.
 
  • Freigänger contra Wohnungshaltung Beitrag #32
Ich glaube, es gibt sicher niemanden, der gesicherten Freigang ablehnen würde, aber solange ich das meinen Katzen nicht bieten kann, werde ich einen Teufel tun und sie, die nie gelernt haben, was ein Auto oder eine Straße ist, auf selbige lassen...

Deshalb behaupte ich aber nicht gleich, dass ungesicherter Freigang automatisch Mord ist oder gar Tierquälerei - es mag Gegenden geben, wo das Risiko so gering ist (ganz kann man seine Tiere schließlich nie vor Gefahren schützen, auch in der Wohnung kann es (tödliche) Unfälle geben), dass man es eingehen kann.

Da meine Katzen aber doch etwas 'ungewöhnlich' aussehen und extrem menschenbezogen sind, hätte ich einfach nicht nur wegen der 'normalen' Gefahren Angst um meine Tiere. Ja, vielleicht ist das egoistisch, vielleicht wären sie tatsächlich draußen zweitweise glücklicher, aber ich finde nicht, dass ein (vielleicht sehr) kurzes Leben im Freigang so viel besser sein soll als ein langes, in meinen Augen anderes, aber nicht zwingend weniger erfülltes in der Wohnung :wink:.
 
  • Freigänger contra Wohnungshaltung Beitrag #33
In den ungesicherten Freigang würde ich meine Katzen auch never ever gehen lassen. Dafür habe ich im Tierschutz zu viel gesehen und gehört. Mal ganz davon abgesehen, das mein Paul bei jedem LKW am Anfang staunend am Zaun gesessen hat und hinterher gesehen hat. Meine Sam ist wenigstens in der Anfangszeit noch in Richtung Wohnung gelaufen. Paul wäre definitiv nicht Straßentauglich. Der hat nur vor dem Martinshorn Angst.
 
  • Freigänger contra Wohnungshaltung Beitrag #34
Wenn es irgendwann mal möglich ist, gibt es für die drei Damen gesicherten Freigang.
Bis dahin müssen sie sich aber mit der Wohnung, gesicherten Fenstern und dem Wintergarten zufrieden geben.
Ich bin auf dem Bauerhof groß geworden und musste viel zu viele Katze vom Straßenrand aufkratzen, trotz kaum befahrener Straße, als dass ich meine Babys ins Ungewisse laufen lassen.
 
  • Freigänger contra Wohnungshaltung Beitrag #35
Sicher wird es Orte geben, die gut geeigent sind, um Katzen frei laufen zu lassen. Aber sobald nur eine halbwegs befahrere Wohnstrasse vor dem Haus verläuft, besteht schon eine Gefahr.
Ein unbedachter Moment kann ausreichen.

Als ich Bonnie aus dem Tierheim holte, sollte sie auch erst Freigängerin werden. Ich habe dann bei unseren Spaziergängen mit Leine gemerkt, dass sie vor Autos überhaupt keine Angst und keinen Respekt hat. Sie scheint auch in ihrem früheren Leben nie draussen gewesen zu sein. Dieses mangelnde Gefahrenbewußtsein hätte vermutlich bei ihr zur Folge gehabt, dass ein Leben als Freigängerin recht schnell vorbei gewesen wäre. Daher gehts mit Leine an die Luft und derzeit baue ich ihr ein Gehege.
Ich habe die Verantwortung für Bonnie übernommen. Das bedeutet für mich auch, zu entscheiden und abzuwägen, was das Beste für diese Katze ist. Wie sie sich wohl entscheiden würde, wenn sie es selbst könnte.
Da sie einen recht zufriedenen Eindruck macht, glaube ich nicht, dass sie sich unter den gegebenen Voraussetzungen für ein vermutlich kurzes Leben mit Unfalltod entscheiden würde.
 
  • Freigänger contra Wohnungshaltung Beitrag #36
Also, ich gestehe jedem seine Ansicht und Meinung zu. Und ich denke, es hat alles Vor und Nachteile. Ein meiner Meinung nach ganz wichtiger Punkt ist aber, ob die Katze Freigang/Straße/Autos etc kennt oder nicht. Ich habe 2 Kater verloren, weil ich dachte ich tue ihnen etwas Gutes und lasse sie nach vielen Wochen Eingewöhnung in sehr ländlicher Gegend mit nur 1 Straße raus. Ich bin fast wahnsinnig geworden und wollte nie wieder Katzen! NIE wieder würde ich Wohnungsgewöhnte Katzen raus lassen! Meine drei jetzt sind Freigänger mit Leib und Seele und blühen auch draußen erst richtig auf. In dem anderen Thread hat jemand die These aufgestellt, das eine Katze keine Gefahr einschätzen kann. Das halte ich, so wie die gesamte und sehr krass dargebrachte Ansicht von Frank, für falsch! Wenn ich meine beobachte, meiden sie die Straße und Autos sobald sie auch nurin der Ferne zu beobachten oder zu hören sind. Sie halten sich im riesen Garten oder auf den feldern rundherum auf. Das Einschätzen von Gefahren, kommt mit dem Kennen der Gefahren. Das ist auch beim Menschen so. UNd in der Natur gäb's so manches Tier nicht, wenn's Gefahren nicht einschätzen könnte.
Sicher hätte ich so manch ruhigere Zeit, wenn ich gesicherten Freigang bieten könnte. Sicher hätte ich grad im Sommer 2-5 Stunden mehr Schlaf pro Nacht, weil ich nciht auf die Mietzen warten müßte. Sicher hätte ich mir die Angst um meinen Pooh und die Tierarzt Kosten sparen können vor ein paar Wochen, als er sich mit nem unkastrierten Kater angelegt hat. Aber genauso sicher würden mir drei über die Felder flitzenden oder mit mir und Vanda spazierenden glücklichen Katzen fehlen, wenn ich sie aus Mangel an gesichertem Freigang "einsperren" würde. Katzen die Schmetterlinge und Pollen jagen, Katzen die mir bei der Gartenarbeit nicht von der Seite weichen. Katzen die im Trio, nein, zu viert mit Vanda fangen spielen und durch die Gegend tollen. Katzen die sich abends auf der Terasse in der Sonne ahlen. Glückliche ausgelastete Katzen. Würde ich etwas daran ändern, ja, das sehe ich genauso wie der ein oder andere im anderen Thread, würde ich aus persönlciher Angst und Egoismus meine Katzen in ihrem Freiheitsdrang beschneiden! Mag sein, und ich werde 1000 Tode sterben wenn es so ist!!!!, das ihr Leben durch den Freigang unter Umständen verkürzt wird, trotzdem weiß ich, das meine Katzen ein absolut glückliches ausgefülltes und spannendes Leben gehabt haben!!
In einer Wohnsiedlung oder der Stadt würde sich diese Frage für mich gar nicht stellen. Das Risiko wäre auch mir zu groß. AUch bei Rassekatzen vom Züchter nicht. Was erst zweitrangig was mit dem "Anschaffungspreis" zu tun hat, sondern viel mehr damit, das, mein kleines bißchen Erfahrung mit Rassekatzen und einer Züchterin als Nachbarin, diese Tierein den allermeisten Fällen zu vertrauensseelig und zu menschenbezogen sind. Da wäre mir das Risiko, das jeder sie mitnehmen könnte oder sie sich denken "ooooh was ist das denn?" und auf die Straße rennen, viel zu präsent.
Ich denke, man muss alles berücksichtigen: die einzelnen Katzen, die gesamte Umgebung, die Erfahrung der jeweiligen Katze.
Ich lasse mir nur absolut nicht gern sagen, das ich meinen Katzen den Todesstoß versetze, weil sie Freigang haben! Da kann ich schnell zur Furie werden und ich mußt mich im anderen Thread seeeehr auf die Finger setzen, als ich gelesen hab, was für heftigste Unterstellungen und Thesen in den Raum gestellt wurden!
 
  • Freigänger contra Wohnungshaltung Beitrag #37
Gesicherter Freigang ja, ansonsten nur Wohungshaltung, wegen den ganzen Gefahren. Denn leider spreche ich aus mehrfacher Erfahrung...
 
  • Freigänger contra Wohnungshaltung Beitrag #38
Also ich bin grundsätzlich auch für Freigang...den ja die katzen sind meiner Meinung nach glücklicher...
ich hab meine beiden im herbst bekommen - und sie waren nur in der Wohnung - mit dem einen bin ich an der leine ab und zu raus (aber ehrlich, wenn freut das nach der arbeit, im winter bei minusgraden etc) der andere ging keinen meter mit geschirr...
die beiden stellten daher eine menge blödsinn in der wohnung an, machten alles kaputt, zerfetzten jedes buch, jeden brief etc den ich liegen ließ.
Seit Frühjahr hab ich nun meine relativ große Terasse (20 qm²) vernetzt - da sind sie nun jede freie Minute draußen (wenn ich halt zu Hause bin), seit dem ist es schon viiiiiel besser geworden. Die beiden haben seither nix mehr zerstört und lassen sogar die Blumen in Ruhe.
Ich nehm sie mit runter zu meinen Eltern, lass sie dort auf die Terasse und letztens auch ohne leine in den garten - es ist einfach toll zu beobachten, wie sie insekten etc fangen und die sonne genießen.
Danach sind sie jedes Mal total ausgepowert und zufrieden =)
Beide wären, obwohl sie es nicht kennen, wohl für den Freigang geeignet, sie fürchten beide die Autos (also gerade balou hat richtig angst davor) und ergreifen die Flucht sobald wer "Fremder" in den Garten kommt....
mir tuts schrecklich leid, dass ich ihnen das nicht ermöglichen kann...bei uns gehen rundum alle Katzen raus und komischerweise leben alle noch ;-) (seit Jahren)
Ich habe zuviel Angst davor, dass sie doch unters Auto geraten (50 meter vom haus verläuft die ortstraße mit viel verkehr)....

Reine Wohnungshaltung wäre bei meinen zwei aber wohl echte Quälerei...hätt ich nicht die Möglichkeit für halbwegs gesicherten Freigang, würd ich sie entweder hergeben müssen od. doch rauslassen...
 
  • Freigänger contra Wohnungshaltung Beitrag #39
wenn man die möglichkeit und die richtige katze hat, bin ich auch für den ungesicherten freigang.

die umgebung muß stimmen und die katze, die gefahren einschätzen kann.

meine drei kater könnte ich im leben nicht raus lassen in den ungesicherten freigang.
erstens, können sie gefahren überhaupt nicht einschätzen und zweitens, wohnen wir direkt an einer strasse.
das ich sie nicht rauslasse, hat jedoch für mich nichts mit egoismus zu tun.
wenn ich sie hier vor die tür lassen würde, könnte ich sie auch gleich selbst töten. und das mache ich nicht...nicht, weil ich egoistisch bin.

für mich hat das was mit der fürsorgepflicht zu tun.

das ich mir katzen "angeschafft" habe, obwohl ich wusste das ich sie nicht "artgerecht" halten kann, DAS ist für mich der egoismus.
wobei sich auch hier die frage stellt, was bedeutet artgerecht?
wenn ich dem yoda die gartentüre öffne, bleibt er ca. 10 minuten draussen (an der leine) und möchte dann auch schon wieder rein.
artgerecht bedeutet für mich, die bedürfnisse der katze wahrnehmen. und jede katze hat numal nicht diesen freiheitsdrang (gleich stark ausgeprägt).


einem wellensittich-halter sagt man auch nicht...."mensch, die mußt du draussen fliegen lassen. dann geht es ihnen viel besser."
nein, diese vögel würden dann sterben.
 
  • Freigänger contra Wohnungshaltung Beitrag #40
Es kommt wohl immer drauf an was die Katzen von klein auf gewöhnt sind.

Sind sie in der Freiheit, z.B. auf dem Bauernhof, geboren und haben die ersten Wochen dort verbracht werden sie wohl nicht mit reiner Wohnungshaltung zufrieden sein. Es gibt Ausnahmen.

Katzen die es nie kennen gelernt haben wie es ist, durch die Wälder und Felder zu streifen werden es auch nicht vermissen.

Genau da sollte man schon vor der Anschaffung überlegen was den Katzen geboten werden kann. Wenn ich nur eine Wohnung zu Verfügung habe und Freigang nicht möglich ist sollte keine Wildkatze ins Haus kommen.

Unter anderem ein Grund warum ich bei Rassekatzen gelandet bin. Nachdem ich mich von einer Bauernhofkatze trennen musste, sie war Freigang gewohnt den konnte ich nicht bieten, hab ich bei den nächsten Katzen nach reinen Wohnungskatzen gesucht.

Meine haben jetzt das Glück das ihnen ein gesichter Garten zur Verfügung steht, sie können raus die Sonne genießen. Aber im Gegensatz zu Freigängern ist es halt nur ein kleines Stück Natur die sie haben. Sie kennen es nicht anders, so hoffe ich das nichts vermisst wird.
 
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