Freigänger contra Wohnungshaltung

Diskutiere Freigänger contra Wohnungshaltung im Katzen Forum im Bereich Katzenfreunde; Von welchen "verklärten Vorstellungen" ich mich noch befreie , muss ich erst mal schauen.... Witzig wie schnell die Freigänger contra...
  • Freigänger contra Wohnungshaltung Beitrag #61
Du solltest dich vielleicht mal von der verklärten Vorstellung befreien das es in Europa noch möglich wäre ein Tier wirklich Artgerecht zu halten. Wie hoch ist die Lebenserwartung von Freigängern? 3 jahre? Was keine Katze braucht sind Zerschmetterte Gedärme, Rattengift, Rasierklingen im Futter... Fast könnte man sagen das die Katze glück hat wenn sich nur von einem Psychopaten mit Jagdschein erschossen wird. Genau das ist nämlich das Schicksal das den Freigänger statistisch vor seinem dritten Lebensjahr erwartet. Klar, wer nen Freigänger aus dem Tierheim übernimmt kann wenig für das Schicksal das die Katze ereilen wird. Jemand der aber Jungkatzen raus lässt weil er meint "das muss so" handelt unverantwortlich und spielt eben Russisch Roulette mit dem Leben von anderen...

Von welchen "verklärten Vorstellungen" ich mich noch befreie , muss ich erst mal schauen....
Witzig wie schnell die Freigänger contra Wohnungshaltungs-Diskussionen ins aggressive abgleiten.

Aber darum ging es mir nicht, mir ist schon klar welche Gefahren draussen lauern, und meine dürfen ja auch nicht raus weil es mir zu gefährlich ist.
Nur was mich halt in diesem Forum oft etwas irritiert ist, dass wir alles mögliche wissen, ihnen ein "vermeintlich" besseres Leben zu ermöglichen.
Dass man sie nicht als Einzelkatze leben lassen soll, welches das beste Futter ist, welche Impfungen und Untersuchungen wir beim Tierarzt durchführen lassen sollten, welche Kratzbäume die besten sind u.s.w.

Aber die Psyche der Katze ist uns eher egal, das Leben der Katze wird nicht besser nur weil es länger wird.
Und eine Katze die von klein auf im Freigang war, kann auch besser Gefahren abschätzen, als eine die den nicht kennt.
Wenn bei mir Freigang möglich und verantwortbar wäre, würde ich sie lassen, auch wenn sie dann nur 8 und nicht 16 Jahre alt würden.
Weil es mir um Ihr Leben geht, nicht um meins.
 
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  • Freigänger contra Wohnungshaltung Beitrag #62
Und eine Katze die von klein auf im Freigang war, kann auch besser Gefahren abschätzen, als eine die den nicht kennt.

Das komische ist, dass gerade solche Katzen oftmals gar nicht mehr raus wollen.

Ich habe ja hier etliche ehemalige spanische Straßenkatzen und auch Minki und Möhrchen vom Katzenschutzbund Köln kommen ursprünglich "von draußen".

Alle haben absolut keinen Drang nach Freigang.

Allerdings genießen sie ihr Frischluftplätzchen auf dem Balkon. Sofern es nicht zu laut wird. Das Müllauto löst Panik aus und alle rennen wieder rein. Oder auch ein lautes Motorrad oder ähnliches.:???:

Der laute Karnevalszug letzten Sonntag hier im Dorf war das absolute nogo. Da wollte keine Katze auf den Balkon..
 
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  • Freigänger contra Wohnungshaltung Beitrag #63
Von welchen "verklärten Vorstellungen" ich mich noch befreie , muss ich erst mal schauen....
Witzig wie schnell die Freigänger contra Wohnungshaltungs-Diskussionen ins aggressive abgleiten.

Aber darum ging es mir nicht, mir ist schon klar welche Gefahren draussen lauern, und meine dürfen ja auch nicht raus weil es mir zu gefährlich ist.
Nur was mich halt in diesem Forum oft etwas irritiert ist, dass wir alles mögliche wissen, ihnen ein "vermeintlich" besseres Leben zu ermöglichen.
Dass man sie nicht als Einzelkatze leben lassen soll, welches das beste Futter ist, welche Impfungen und Untersuchungen wir beim Tierarzt durchführen lassen sollten, welche Kratzbäume die besten sind u.s.w.

Aber die Psyche der Katze ist uns eher egal, das Leben der Katze wird nicht besser nur weil es länger wird.
Und eine Katze die von klein auf im Freigang war, kann auch besser Gefahren abschätzen, als eine die den nicht kennt.
Wenn bei mir Freigang möglich und verantwortbar wäre, würde ich sie lassen, auch wenn sie dann nur 8 und nicht 16 Jahre alt würden.
Weil es mir um Ihr Leben geht, nicht um meins.

Aggressiv? Nö, ich nenne die dinge halt beim Namen. Oder wird ein Qualvoller Tot dadurch besser das man ihn anders nennt?
Es tut mir auch leid, aber die Psyche der Katze ist größtenteils ein Produkt von Gewöhnung, Hormonen, Trieben, Instinkten und antrainiertem Verhalten. Und gerade wenn es um Triebe geht greift der Mensch ja gerne zum Wohle der Katzen ein, Stichwort Fortpflanzungstrieb...

Das gerade Katzen die die Artgerechte Haltung in Spanischen Kolonien kennen oft gar nicht mehr raus wollen passt auch nicht wirklich zu deiner Theorie.

Mal ein kleines Zahlenspiel, was glaubst du hat mehr Verkehrsunfälle? Wildtiere oder Kulturfolger wie Katze und co?
Also zum Zahlenspiel: 2012 wurden sage und schreibe 194.000 Wildunfälle registriert, Dunkelziffer geschätzt etwa 4 mal höher. Bedeutet das jeden Tag etwa 530 Tiere Überfahren werden (Geschätzt tatsächlich eben 2120)...

Glaubst du wirklich deine Katze wäre dir dankbar wenn sie wüsste das Freigang bedeutet höchstwahrscheinlich unter enormen Qualen zu sterben?
 
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  • Freigänger contra Wohnungshaltung Beitrag #64
Ich glaube nicht, dass man über "Pro und Contra Wohnungshaltung bzw. Freigang" diskutieren kann oder es tun sollte.
Da hat nun jeder seine eigene Meinung zu und alles hat seine Daseinsberechtigung.
Für mich persönlich kommt für MEINE Katzen keine ungesicherter Freigang in Frage - aber das ist nur meine ganz eigene Entscheidung. Wir wohnen hier zwar recht beschaulich im Grünen, aber hier ist auch ein Wald ganz in der Nähe mit Wildschweinen und Jägern und eine (zumindest tagsüber) recht befahrene Landstraße.

Meine Tiere haben einen schönen großen und gesicherten Balkon. Reicht das? Keine Ahnung, die Katzen können keine Entscheidungen treffen, also habe ich das getan. Ist es die richtige Entscheidung? Ebenfalls keine Ahnung, aber das wissen die Menschen, die sich für Freigang entschließen auch nicht.

Ich akzeptiere die Entscheidung FÜR Freigang und bitte ebenso darum, die Entscheidung für reine Wohnungshaltung bzw. gesicherten Freigang so hinzunehmen.
Von mir wird niemand beschimpft, beleidigt oder dergleichen der es für seine Tiere anders möchte - warum auch? Ich möchte es nun mal für die meinen nicht aus diversen Gründen.
 
  • Freigänger contra Wohnungshaltung Beitrag #65
Ich habe zwei Freigänger und eine Wohnungskatze. Wenn meine Freigänger nicht raus dürfen (z. B. wegen Krankheit), gehen sie die "Wände hoch".
Dann wird u.a. stundenlang laut geschrieen und alles versucht um der Wohnung zu entkommen. Meine Katze Furia ist eine ehemalige griechische Straßenkatze und die will raus. Sie mußte jetzt wegen Krankheit für ca. 2 Monate drin bleiben und das war für alle nicht angenehm.
Reine Wohnungshaltung wär mir lieber, aber das geht nun mal nicht mit allen Katzen. Ich habe sie durch flying-cats und dort werden Katzen wie sie nur in Freigang vermittelt, da sie nicht drin zuhalten sind.
Ich versuche meine zumindest nachts drinzuhalten. Wir wohnen in einem reinen Wohngebiet (30er Zone) etwas außerhalb der Stadt mit Kuhwiese hinter dem Garten. Also halbwegs ländlich.
 
  • Freigänger contra Wohnungshaltung Beitrag #66
Aber die Psyche der Katze ist uns eher egal, das Leben der Katze wird nicht besser nur weil es länger wird.
Und eine Katze die von klein auf im Freigang war, kann auch besser Gefahren abschätzen, als eine die den nicht kennt.
.

Hallo,

hmm naja, ich halte das für ein Gerücht. Vielleicht ist sie vorsichtiger gegenüber Menschen, aber wenn sie einen vogel sieht, ist es vorbei mit jeder Vorsicht. Ich bezweifle das sie da noch schaut ob Autos fahren, wenn sie den Vogel will.

Tja, ja, wenn sie gefahrlos draußen leben könnten, ist das schöner. Nur, woher weist du, das die Katze draußen glücklich ist in jeder Sekunde? Man kann sie ja nicht beschützen und außer Autos gibts noch viel mehr. Was würdest du machen, wenn deine Katze draußen jeden Tag mit Steinen Attakiert würde? (ich weiß, eher unwahrscheinlich, hab ich aber einmal gesehen) Das ist der Grund warum ich es nicht könnte mit Freigang, ich würde nur auf meine Mäuse warten, das sie ja wiederkommen.

lg Juli

EDIT: es kommt auf das Leben drauf an, eine Katze in der Whg mit 200 qm als Einzeltier und die Menschen voll berufstätig halte ich persönlich für kein schönes Leben. Ein Freigänger, der jeden Tag Gefahr läuft vom Jäger erschossen zu werden, z.B. ist für mich auch nicht schön.

2 Katzen,m die sich verstehen auf 50 qm, vielleicht mit gesichertem Balkon und Kratzbaum etc. die reine Wohnungshaltung nur kennen, das ist ein schönes Katzenleben.

Freigänger, die draußen rumturnen un d es kein Jäger in der Nähe gibt und keine Autos usw. das ist sicher auch ein tolles Leben.

Aber grundsätzlich hast du recht, länger leben, bedeutet nicht automatisch besser leben. Aber kürzer leben und qualvoll sterben bedeutet auch nicht automatisch, das es das bessere Leben war.
 
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  • Freigänger contra Wohnungshaltung Beitrag #67
Also ICH weiß, dass zumindest Heinzi ein leidenschaftlicher und damit glücklicher Freigänger ist. Die Unruhe, das Gemaunze, das sehnsüchtige hinausschauen - das ist schon recht eindeutig.
Veinte ist da etwas zurückhaltender, er ist gerne immer um uns herum, geht auch mal raus, ist aber meist auch nach 20 Minuten (meist) wieder da, während Heinzi Stunden draußen herumstreunen kann.
 
  • Freigänger contra Wohnungshaltung Beitrag #68
Ich akzeptiere die Entscheidung FÜR Freigang und bitte ebenso darum, die Entscheidung für reine Wohnungshaltung bzw. gesicherten Freigang so hinzunehmen.
Von mir wird niemand beschimpft, beleidigt oder dergleichen der es für seine Tiere anders möchte - warum auch? Ich möchte es nun mal für die meinen nicht aus diversen Gründen.

Ich habe zwei Freigänger und eine Wohnungskatze. Wenn meine Freigänger nicht raus dürfen (z. B. wegen Krankheit), gehen sie die "Wände hoch". [...] Reine Wohnungshaltung wär mir lieber, aber das geht nun mal nicht mit allen Katzen.

[...] EDIT: es kommt auf das Leben drauf an, eine Katze in der Whg mit 200 qm als Einzeltier und die Menschen voll berufstätig halte ich persönlich für kein schönes Leben. Ein Freigänger, der jeden Tag Gefahr läuft vom Jäger erschossen zu werden, z.B. ist für mich auch nicht schön.
2 Katzen,m die sich verstehen auf 50 qm, vielleicht mit gesichertem Balkon und Kratzbaum etc. die reine Wohnungshaltung nur kennen, das ist ein schönes Katzenleben.
Freigänger, die draußen rumturnen un d es kein Jäger in der Nähe gibt und keine Autos usw. das ist sicher auch ein tolles Leben.
Aber grundsätzlich hast du recht, länger leben, bedeutet nicht automatisch besser leben. Aber kürzer leben und qualvoll sterben bedeutet auch nicht automatisch, das es das bessere Leben war.

Ich denke, diese drei Beiträge sind so eine Art Quintessenz. Die meisten Katzenhalter werden wohl bewusst nichts tun, was ihrer Katze schadet. Fehler machen wir alle mal; als Katzenneuling hab ich z.B. auch Trockenfutter gefüttert. Die Art der Haltung, also Wohnungshaltung oder Freigang, ist von soooo vielen Faktoren abhängig, dass man hier - meiner Meinung nach - keine pauschale Aussage treffen sollte und auch keine Dosi für die Entscheidung angreifen sollte.
 
  • Freigänger contra Wohnungshaltung Beitrag #69
Meine beiden 6 Jahre alten Kater sind Wohnungskatzen.
Unser 8.5 jähriger Familienkater ist Freigänger.

Ich glaube für jede Katze ist es toll wenn sie die Möglicheit hat raus zu gehen. Egal ob das jeden Tag stundenlag und mit riesigem Revier ist, oder der gemütliche Couch-Potato nur alle paar Wochen mal im Garten in der Sonne liegen möchte. Wie stark bereichernd und wichtig der Freigang für eine Katze ist, welchen Stellenwert er in ihrem Leben hat, ist sehr unterschiedlich und häng zu einem sehr großen Teil auch vom Charakter, der Rasse und noch ganz vielen anderen Faktoren ab. (z.B wie sie denn sonst ausgelastet und gehalten werden und mein Persermix ist z.B auch tatsächlich deutlich ruhiger und gemütlicher als mein anderer Kater )
Aber alleine dass die Katze es kann, wenn sie es möchte und ihr mal danach ist...
So. Aber bei einem Hund ist das doch z.B auch nicht anders. Auch jeder Hund würde, wenn er die Wahl hat, lieber immer ohne Leine laufen und fast jeder auch gerne mal einem Reh oder Hasen nachjagen. Auch hier kommt es auf Rasse und Charakter an, wie ausgeprägt der jeweilige Trieb, z.B der Arbeitsdrang oder Jagdtrieb, ist.
Aber hier herscht eine völlig andere Einstellung. Da sagt kein verantwortungsvoller Halter mehr: "Ach, ist eben sein Trieb. Lass ihn doch. Wenn der Hofhund heute, genau wie früher, mal alleine seine Runde durchs Dorf läuft, schreit gleich jeder auf. Weil der Hund Menschen und Tiere angreifen könnte, eine Gefahr für den Straßenverkehr darstellt...
Bei Katzen ist es nicht so extrem. Weil sie halt kleiner sind und von ihnen etwas weniger Gefahr ausgeht und es deshalb auch schwerer fällt gewohnte Muster zu überdenken und so verändern. Mehr Zeit für die Katzen einzuplanen, statt nur die Tür aufzumachen. Viele halten ja auch Freigänger, damit sie eben nicht stundenlang die Katze zum spielen und toben animieren müssen. Und trotzdem sind schon Menschen gestorben, weil sie reflexartig eben nicht auf die Katze draufgehalten haben und am Baum gelandet sind, oder eine Katze hat einen angeleinten Hund angegriffen und ihm das Auge ausgekratzt...
Generell geht der Trend nun einmal dahin, dass die meisten Menschen es nicht mehr wollen, dass fremde Haustiere, egal welcher Art, sie belästigen. Genau so wie man Kindern eben heute eigentlich auch keinen Klaps mehr gibt und auf keinen Fall mehr richtig schlagen darf......
Das muss man sich als Freigängerhalter bewusst machen! Sogar der Jagdhund des Jäger darf Wild heute in Niedersachsen nur noch aufspüren und stellen und in keinem Fall mehr töten. Sonst gilt er als gefährlich. Wir wissen ja auch alle was Hundehaltern über das Ordnungsamt so alles an Strafen blühen kann. Da reicht es oft schon, wenn der Hund eine ängstliche Person vor Freunde anspringt und die es als Angriff wertet. Bei Katzen sieht das anders aus.
Da fängt es jetzt nun langsam erst an, mit Chip- und Kastrationspflicht. Und ja. Auch deshalb werden viele Katzen vergiftet usw. Weil die Menschen noch zu wenig Möglichkeiten bei Katzen haben. Als unsere Familie noch keine Katzen hatte und wir noch klein waren, hatten wir auch Nachbarn die alle ihre vier Katzen draußen im ungesicherten Freigang hatten. Die Tiere waren top gepflegt und versorgt. Alle geimpft, mit Chip oder Tattoo gekennzeichnet, kastriert usw. Und doch haben sie uns tierisch genervt. Meine Eltern haben eine überdachte Terrasse, an der auf allen vier Seiten per Reißverschluss dicke blaue LKW Planen mit dursichtigem Sichtfenster runtergelassen werden kann. Ständig lagen die Katzen dort auf unserem Tisch, den gepolsterten Stühlen oder der Bank und guckten auch gerne mal durch die Terassentür in unser Wohnzimmer etc. Also auch immer Haare auf den Polstern, Pfotenabdrücke an der Scheibe, öfter (eindeutig) Katzenkot im Garten, Grillen im Sommer ging nur mit Belagerung, Pfotenabdrücke auch auf dem Auto und noch vieles mehr, was wir eigentlich nicht so geplant hatten und wollten.
Meine Eltern und selbst wir Kinder fanden das nach einer Zeit auch gar nicht mehr so witzig. Und ja, der Wasserschlauch und Steine kamen dann irgendwann nach Monaten auch mal zum Einsatz.
Und dass, obwohl meine Eltern eigentlich echt sehr tolerant und absolut tierlieb sind. (mein Vater hat, gerde wenn er einen Stein geworfen hat, nie getroffen. ;-))
Damit konnten wir es dann etwas eindämmen.
Auf lange Sicht wird man auch bei Katzen definitiv andere Möglichkeiten finden müssen sie "glücklich" und "zufrieden" zu stellen. Z.B dass eben, gerade bei verantwortungsvollen Haltern, Rassen die besonders ruhig und jagdfaul sind bevorzugt werden und genauer geprüft wird, was in Deutschland noch "haltbar" ist. Haben wir ja hier z.B auch mit Podenko, Husky oder Herdenschutzhunden wie Owtscharka bei den Hunden so. Entweder die Halter haben sich gezielt diese Rasse ausgesucht, und können ihr auch gerecht werden, oder alle schütteln nur noch den Kopf.....
 
  • Freigänger contra Wohnungshaltung Beitrag #70
Wäre dann wieder das schon genannte Problem, in Deutschland ist es kaum noch möglich Haustiere Artgerecht zu halten. Es sind halt andere Gegebenheiten als noch von 20 Jahren. Heutzutage sind ja selbst die Dörfer die eigentlich ideal wären voll von zugewanderten Städtern die sich wundern das es neben einem Bauernhof oder einem Feld auch mal nach Kuhsch**** riecht. Das da selbst in 100 Seelendörfern mittlerweile Giftköder rumliegen ist da kein Wunder.
Jährlich steigendes Verkehrsaufkommen, LKWs die wegen der Autobahnmaut über Landstraßen donnern und all solche Sachen tun ihr übriges dazu. Ich persönlich bleibe dabei, im Industrialisiertem Europa ist es nicht mehr möglich Tiere frei rumlaufen zu lassen ohne ganz bewusst das Risiko für das Tier als auch für die Mitmenschen eizugehen.

Wird man sich dann noch bewusst das man in der Fahrschule eingetrichtert bekommt das man für Hase, Katze und Fuchs keine Vollbremsung hinlegen darf und das "Richtige" Verhalten ist einfach draufzuhalten sollte jedem klar sein was mit der Katze früher oder später passiert.

Klar, in einer Idealen Welt könnten Katzen gerne ihr Bedürfnisse nach Freiheit ausleben, leider leben wir schon lange nicht mehr in einer solchen...

PS:
Wer immer noch der Meinung ist Jungkatzen einen Gefallen zu tun wenn man ihnen Freigang gewährt sollte einfach Lesen:
Ich kann´s nicht verstehen das danach immer noch Menschen Ungesicherten Freigang mit Verantwortungsvoller Katzenhaltung in Verbindung bringen...
 
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  • Freigänger contra Wohnungshaltung Beitrag #71
"Und schon schimmert eine gewisse Bequemlichkeit hinter dem hehren Respekt für den Freiheitsdrang unserer Katzen hervor. "

Für den interessierten Leser werfe ich mal eben einen Link dazwischen.



Neben dem Wohl der Katzen wird in dem Text auch die Motivation der Dosis thematisiert.

Eine Bekannte hat nach meiner Empfehlung der Lektüre kräftig gebellt - wie ein getroffener Hund :)
 
  • Freigänger contra Wohnungshaltung Beitrag #72
@ morning, ist kein schlechter Text, wobei ich den Vergleich mit Hunden oder anderen Haustieren
für falsch halte. Der Hund sieht sich innerhalb der Familie als Teil eines Rudels und ordnet sich den Gegebenheiten automatisch unter.(Abgesehen davon kenne ich keinen Hund der nicht jeden Tag "raus" kommt.)
Katzen sind nie Teil des "Familien"-Rudels, sondern haben ihren eigenen Kopf und ich glaube auch, dass einige von ihnen einen größeren Freiheitsdrang haben, als die Haustiere mit denen sie in dem Text verglichen werden.
Was ja auch schon User in diesem Thread bestätigt haben.
 
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  • Freigänger contra Wohnungshaltung Beitrag #73
@ morning, ist kein schlechter Text, wobei ich den Vergleich mit Hunden oder anderen Haustieren
für falsch halte. Der Hund sieht sich innerhalb der Familie als Teil eines Rudels und ordnet sich den Gegebenheiten automatisch unter.(Abgesehen davon kenne ich keinen Hund der nicht jeden Tag "raus" kommt.)
Katzen sind nie Teil des "Familien"-Rudels, sondern haben ihren eigenen Kopf und ich glaube auch, dass einige von ihnen einen größeren Freiheitsdrang haben, als die Haustiere mit denen sie in dem Text verglichen werden.
Was ja auch schon User in diesem Thread bestätigt haben.

Hallo,

ist das wirklich so? Die Katze ordnet sich doch uns auch unter, sie gewöhnt sich an unsere Schlafzeiten, sie gewöhnt sich an Futterzeiten. Viele bringen den Katzen bei, das dürft ihr, das andere nicht. Mit Klickertraining wird ihnen sogar manches antrainiert, was wohl wenig mit "sie hat ihren eigenen Kopf" zu tun hat.

Ich finde den Artikel wirklich gut und muss sagen, ich kenne viele Hunde die jeden Tag raus kommen, aber wenige die frei laufen dürfen. Die meisten bleiben an der Leine. Also ja, ich denke der Verfasser des Artikels hat Recht.

lg Juli
 
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  • Freigänger contra Wohnungshaltung Beitrag #74
Hallo,
Viele bringen den Katzen bei, das dürft ihr, das andere nicht. Mit Klickertraining wird ihnen sogar manches antrainiert, was wohl wenig mit "sie hat ihren eigenen Kopf" zu tun hat.
Na ja ich glaube schon, dass es in der Regel wesentlich einfacher ist einen Hund zu dressieren,
als Katzen. Clickern ist ja auch weniger Training als Konditionierung.
In Wien gibt es übrigens etliche Parks und Wiesen die für den Hundefreilauf geeignet und gedacht sind.
Ich glaube schon, dass Katzen mehr ihrem eigenen Willen folgen als Hunde.
 
  • Freigänger contra Wohnungshaltung Beitrag #75
Ich glaube, dass das Thema Freiheitsdrang von Katze zu Katze unterschiedlich behandelt werden muss.
Natürlich kann man kein Tier "einsperren", dass jahrelang auf der Straße gelebt hat (wobei es da ja auch Exemplare geben soll, die dann gerne zum "Couch-Potato" mutieren).
Aber Katzen die das Leben draußen gar nicht kennen, werden es wohl kaum vermissen. Davon bin ich persönlich überzeugt.
Meine beiden musste ich sogar erst an den Balkon gewöhnen. Ich bin mit ihnen raus, sie sind mir hinterher getappt und sofort wieder mit mir rein - um Himmels willen, Dosi wird uns doch nicht da alleine draußen lassen wollen.
Jetzt mögen sie "ihren" Balkon sehr, aber in kleinen Dosen. Jetzt da es kalt ist, geht man mal etwas raus, lüftet sich kurz aus und kehrt dann viel lieber wieder zurück in die kuschligen Bettchen die an der Heizung stehen :mrgreen:

Aber wie gesagt, jeder kennt seine eigene Tiere am besten und sollte es beurteilen können (sofern natürlich die Situation dafür gegeben ist).
Im übrigen glaube ich nicht, dass Besitzer von Freigängerkatzis die Einstellung haben "ist doch nur eine Katze", diejenigen die ich kenne lieben und umsorgen ihre Tiere genauso wie die Wohnungshalter es tun ;-)
Nur für mich und meine Tiere wäre es eben keine Option.
 
  • Freigänger contra Wohnungshaltung Beitrag #76
Na ja ich glaube schon, dass es in der Regel wesentlich einfacher ist einen Hund zu dressieren,
als Katzen. Clickern ist ja auch weniger Training als Konditionierung.
In Wien gibt es übrigens etliche Parks und Wiesen die für den Hundefreilauf geeignet und gedacht sind.
Ich glaube schon, dass Katzen mehr ihrem eigenen Willen folgen als Hunde.

Ja, der eine mehr, der andere weniger. Sicher, Platz, sitz usw. wird wohl schwieriger der Katze beizubringen sein, aber man kann ihr beibringen was ein Nein heißt. Das würde sie von Natur aus nicht interessieren, dennoch wissen sie irgendwann, in die Gardinen dürfen wir nicht, an die Tapete z.B. auch nicht. Möglich ist es und alleine das es möglich ist, ihnen so etwas beizubringen, bzw abzugewöhnen, zeigt doch, das sie sich dennoch unterordnen. Man braucht nur mehr Geduld als bei einem Hund, aber man kann nicht einfach sagen: Die Katze hat ihren eigenen Kopf, ordnet sich nicht unter und deshalb darf/muss sie raus. Hund ordnet sich unter und darf deshalb an der Leine bleiben.

Hier gibt es die hundeparks nicht, zumindest kenne ich keinen und offiziell ist es an den Elbwiesen verboten Hunde frei laufen zu lassen. In Chemnitz hatte ich einen Hundepark ´gesehen, nicht eingezäunt, neben einer 3 spurigen Hauptverkehrsstraße. :shock:

Interessant ist, die Katzen die den Freiheitsdrang mehr haben (dem stimme ich so, uneingeschränkt zu). Was ist, wenn eine Katze die diesen Freiheitsdrang hat, weil draußen geboren und aufgewachsen taub ist? Wieviele finden dann hier auch, das sie den Freigang behalten sollte? Ist es nicht so, das in dem Augenblick nur zählt das sie taub ist, nicht aber ihr Bedürfniss nach dem Freigang? Denn ich kenne es durchaus, das man sagt: Eine taube Katze, gehört nicht in den ungesicherten Freigang. Oder liege ich jetzt falsch?

lg Juli
 
  • Freigänger contra Wohnungshaltung Beitrag #77
. Man braucht nur mehr Geduld als bei einem Hund, aber man kann nicht einfach sagen: Die Katze hat ihren eigenen Kopf, ordnet sich nicht unter und deshalb darf/muss sie raus. Hund ordnet sich unter und darf deshalb an der Leine bleiben.

Das habe ich ja nie gesagt Juli, und ich glaube auch sonst keiner.
Aber nimm mal das Beispiel Leine.
Warum ist das bei Hunden üblich und bei Katzen (fast) unmöglich ?
Und dass die Bindung/ Unterordnung des Hundes an sein Frauchen/Herrchen normalerweise stärker ist, als bei der Katze wirst Du doch nicht abstreiten, oder ?
Klar bestätigen immer Ausnahmen die Regel, ich weiss auch, dass es ein paar Leute im Forum gibt, die mit der Katze an der Leine rausgehen.
 
  • Freigänger contra Wohnungshaltung Beitrag #78
Das habe ich ja nie gesagt Juli, und ich glaube auch sonst keiner.
Aber nimm mal das Beispiel Leine.
Warum ist das bei Hunden üblich und bei Katzen (fast) unmöglich ?
Und dass die Bindung/ Unterordnung des Hundes an sein Frauchen/Herrchen normalerweise stärker ist, als bei der Katze wirst Du doch nicht abstreiten, oder ?
Klar bestätigen immer Ausnahmen die Regel, ich weiss auch, dass es ein paar Leute im Forum gibt, die mit der Katze an der Leine rausgehen.

Hattest du mal einen Welpen? Das was du da so lapidar als Üblich bezeichnest ist oftmals Monate lange Arbeit bei dem du mehrmals Täglich die Leinenführigkeit mit deinem Hund übst. Wenn du die selbe Zeit in deine Katze investierst hat die auch kein Problem mehr mit dem Geschirr...
 
  • Freigänger contra Wohnungshaltung Beitrag #79
Nur komischerweise macht das niemand.
Mir kommen auf der Strasse nur Hunde an der Leine entgegen.
Ich bezweifel sehr, dass das ähnlich unkompliziert wäre.
Abgesehen davon dass Hund und Katze, die sich an der der Leine begegnen leicht zu einer etwas unrunden Situation führen könnten.
 
  • Freigänger contra Wohnungshaltung Beitrag #80
Wobei ich mich dunkel erinnere, dass hier mal Thema war, dass Katzen an der Leine führen in Österreich (blödsinnigerweise) verboten ist...

Bei einem Tierschutzvertrag der in einem Thread hier kürzlich empfohlen wurde stand auch der Passus, man verpflichte sich, "das Tier nicht – auch nicht vorübergehend – im Freien zu halten oder dort anzubinden".

Ups, hätte ich nicht unterschreiben können, meine Katzen werden vorübergehend im Freien angebunden...

Und wenn ich manche Tiervermittlungsseiten ansehe, kommt es mir oft so vor, dass man ein gesundes Tier nur kriegt, wenn man es frei laufen lässt. Wohnungshalter bekommen nur die alten, kranken oder behinderten Tiere.
 
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Thema:

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