Hallo Andrea,
ich könnte mir vorstellen, dass der arme Kerl auch böse Schmerzen beim Wasserlassen hat, also irgendwas im Harntrakt entzündet ist. Wer schon einmal selbst (zB) eine Blasenentzündung hatte, weiß, wie sehr einen das hemmt, Urin zu lassen. Du solltest Deinen Tierarzt noch einmal darauf ansprechen, ob evtl. ein Schmerzmittel sinnvoll wäre und bitte lasse Dich von ihm auch ganz genau informieren, was er alles untersucht (hat), was noch untersucht werden sollte, welche Medikamente er (genau) bekommen hat und bekommen sollte/wird etc. Lasse Dir bitte auch von allen Laborergebnissen immer eine Kopie geben. Das ist Dein Recht und es ist auch wichtig, dass der Halter selbst vollständig informiert ist.
Es stimmt, ihr müsst in erster Linie einmal auf die Ergebnisse warten um zu schauen, was für ein Problem konkret vorliegt und in welche Richtung noch weiter geforscht werden sollte. Aber da der Kater Flüssigkeit braucht und natürlich dann auch urinieren können muss, sollte zwischenzeitig natürlich dieses Problem weiter, zumindest symptomatisch, behandelt werden. Daher wäre mein Rat, rufe nochmal in der Praxis an, schildere, wie es dem Kater geht und bitte um Rat/Hilfe diesbezüglich. Das ist ja leider ein Krankheitsproblem, wo Du ganz akut selbst nicht sehr viel tun kannst, da muss der Tierarzt handeln und der muss natürlich dan auch wissen, wie es jetzt ausschaut.
Liebe Grüße, ich hoffe, Dein Katerchen hat diesen akuten Mist (anders kann man das nicht sagen) bald hinter sich. Alles andere wird sich dann finden, auch eine Diabetes ist händelbar *tröst* Nebenher: Harntraktprobleme und Diabetes treten leider häufig gemeinsam auf, das wollte ich heute Mittag schon schreiben, wobei die Harntrakterkrankungen dann quasi eine Komplikation der Diabetes sind. Ihr müsst auch die Nieren unbedingt im Blick haben, denn die sind hier leider auch stark gefährdet.