Hallo,
wir haben bei unserem Kater Minas schon einige unterschiedliche
Transport-Boxen oder Körbe ausprobiert, wenn er zum Tierarzt musste.
Er mag Tierarzt-Besuche gar nicht gerne und die Tierärztin hat Probleme,
wenn sie ihn nicht gut aus seiner Box rausholen kann oder wenn er selber
zu leicht rauskommt.
Deshalb haben wir öfter mal wechseln müssen.
Vielleicht habt ihr ja auch die gleichen Probleme oder noch keine Erfahrung
mit den unterschiedlichen Transportmöglichkeiten. Deshalb habe ich unsere
unterschiedlichen Boxen einmal zusammengestellt.
1. Katzenkorb:
(Kosten etwa 20 - 40 Euro)
Den hatte Minas schon, als er noch ganz klein war,
er geht sehr gerne hinein, schläft sogar manchmal darin.
Der Korb geht nach vorne auf und bei braven Katzen
ist er auch gut für den Tierarztbesuch geeignet.
Ein Problem ist teilweise der Verschluss, der sich oftmals
zu leicht öffnen kann oder bei dem das Verschlussteil verloren geht.
Schwierig wird es, wenn eine Katze sich sehr wehrt oder nicht
rauskommen will, da kommt man schlecht an sie heran und sie
kann sich gut im Korb festkrallen oder verletzt ihre Krallen,
wenn man sie rausholen will.
2. Katzen-"Einkaufskorb"
(Kosten etwa 20 - 25 Euro)
Dieser Korb sieht ähnlich aus, wie ein klappbarer Einkaufskorb.
Er kann vorne und oben geöffnet werden und hat dort Reißverschlüsse.
Er kann gut getragen werden, hat rundherum sehr feste, blickdichte
netzartige Gitterstoffe (ist etwas schwer zu beschreiben, das Material
ist schwarz und gelb, gummiartig und mit sehr kleinen, gitterartigen Löchern).
Problem: der Korb eignet sich nur für kleine bis mittelgroße Katzen,
für größere Katzen ist er zu eng. Tier, die operiert werden sollen,
brauchen mehr Platz, da sie sich ausstrecken müssen. Geeignet ist er
für Termine, bei denen Untersuchungen oder Impfungen anstehen.
3. Transportbox für Auto- oder Flugzeug - mit abnehmbarem Oberteil:
(Kosten: etwa 20 - 45 Euro)
Diese Box ist vorne mit einer Gittertür versehen. Beim Kauf sollte man
darauf achten, dass die Verschlüsse stabil sind, gut einrasten und nicht
von innen aufgedrückt werden können (das schafft zumindest unser Westie,
der die eine Autobox dann auch benutzt hat). Die Box ist groß genug,
auch wenn ein Tier nach einer Operation hingelegt werden muss.
Falls das Tier Probleme macht und stark kratzt, kann das Oberteil
abgenommen werden und das Tier so leichter rausgeholt werden.
Problem: Wenn die Behandlung beendet ist, ist es nicht so einfach,
so eine Box wieder zu schließen, da mit dem Abnehmen des Oberteils
die Tür nicht mehr festhält und anschließend wieder eingesetzt werden muss.
Vorteil: wenn man die Box auseinandernimmt, kann das Unterteil auch
als Schlafplatz genutzt werden.
4. Katzentransportbox für Auto oder Flugzeug mit 2 Klappen
(Kosten ca. 25 - 40 Euro)
Diese Transportbox habe ich heute neu gekauft. Sie ist etwas kleiner
als die davor genannte Box, kann dafür aber von vorne und von oben
mit einer Gitterklappe geöffnet werden. Es gibt sie auch noch etwas größer,
dann sind aber auch die Gitter größer und Minas könnte seine Pfoten
durchstrecken (was er auch machen würde, um die Tierärztin zu kratzen!).
Bei dieser Box sollte man auch auf gute Qualität insbesondere der Verschlüsse
und der Gitter achten, damit die Katze nicht von selber rauskommt.
Die Box hat rundherum Gitter, die Katze bekommt also alles in der
Umgebung mit. Falls das nicht erwünscht ist, kann man ein Tuch drüber hängen.
Diese Box darf auch mit ins Flugzeug genommen werden und ist sicher und luftig.
An den Gittern kann in der Box noch ein kleiner Napf befestigt werden.