Also wenn ich das richtig sehe, bestehen 5 kg Futter aus ca. 2,5 kg Tier und ca. 2,5 kg Pflanze. Die Tablettenpackung Zentrum (A - Z?) lasse ich mal unberücksichtigt, weil das nicht viel am Ergebnis ändern dürfte.
Ganz ehrlich?
- Der Anteil an tierischen Protein ist mir zu gering. Da hat fast jedes verteufelte Supermarkt- und Discounterfutter mehr.
- Ich habe mich eine zeitlang mit Rohfütterung befasst und weiß, dass in manchen "Grundrezepten für Anfänger" auch die Zentrum A - Z Tabletten genommen werden. Das ist aber wirklich nur für den Übergang, bis man sich mit der Materie auskennt. Wenn überhaupt ein Komplettpräparat verwendet wird, sollte man schon eines nehmen, dass auf den speziellen Bedarf einer Katze ausgerichtet ist.
- Wie schon oben erwähnt, der pflanzliche Anteil ist zu hoch, für mein Empfinden sollte er nicht über 5 % betragen. Katzen sind nunmal Beutetierfresser und die haben nicht soviele Körner im Verdauungstrakt.
- Mir sind in einem Futter z.B. auch gemahlene Knochen (Calciumersatz) willkommen, um den Ph-Wert des Fleisches auszugleichen. Das beugt Blasen- und Nierensteinen vor.
Kurz, was ich damit sagen will, um ein gutes Katzenfutter zusammenzustellen, sollte man sich nicht von menschlichen Befindlichkeiten (riecht gut, schmeckt gut) lenken lassen, sondern sich an Bedarfswerte-Tabellen für Katzen orientieren.
Ich kenne mich mit Hundeernährung nicht so gut aus. Aber mein Gefühl sagt mir, das könnte ein gutes Hundefutter sein. Vielleicht versuchst Du es mal bei dieser Klientel.
Nix für ungut. Aber ich hätte Angst, meinen Katzen auf lange Sicht gesehen gesundheitlich zu schaden.